DE1069446B - - Google Patents

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DE1069446B
DE1069446B DENDAT1069446D DE1069446DA DE1069446B DE 1069446 B DE1069446 B DE 1069446B DE NDAT1069446 D DENDAT1069446 D DE NDAT1069446D DE 1069446D A DE1069446D A DE 1069446DA DE 1069446 B DE1069446 B DE 1069446B
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Germany
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crank
workpiece
tool
stone
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DENDAT1069446D
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Publication date
Publication of DE1069446B publication Critical patent/DE1069446B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzeugung eines Gleichlaufes zweier gleichgerichteter oder gegenläufiger Bewegungen, insbesondere eines Werkstückes und eines Werkzeuges auf einem Teil ihrer nicht übereinstimmenden Bahnen Es sind Einrichtungen bekannt, bei denen ein ar einem Ende eines doppelarmigen Hebels, der eine Schwingbewegung vollführt, angeordnetes Werkzeug durch einen Stein am Ende des anderen Hebelarmes in einer Exzenternut an einer stetig umlaufenden Scheibe geführt wird. Bei dieser Bewegung treten jedoch Stillstände auf, die mit der erfindungsgemäßen Einrichtung vermieden werden sollen, wodurch Beschleunigungen und Verzögerungen der rotierenden Massen nicht auftreten können.
  • Des weiteren sind Kurbeltriebe bekannt, welche in Form einer Kurbelschleife ausgestaltet sind, deren Kurbelzapfen in einer Kulissenführung gleitet, wobei der den Zapfen umfassende Stein unter Federdruck steht.
  • Durch einen derart ausgebildeten Trieb wird erreicht, daß der Winkelgeschwindigkeitsverlauf, der durch eine Sinuskurve gegeben ist, am Kurvenscheitel eine Abflachung erfährt, wobei die rotierenden Teile der Anordnung wiederum einen Stillstand in ihrer Bewegung aufweisen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung erreicht man demgegenüber den Vorteil, daß sowohl das Werkzeug als auch das zu bearbeitende Werkstück ununterbrochen - ohne Stillstand - im Gleichlauf auf einem Teil ihrer ansonsten sich überschneidenden Bahnen synchron bewegt werden. Eine ruhende Kulisse steuert den Gleichlauf von Werkzeug und Werkstück.
  • Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung ist, um Stillstände zu vermeiden, eine Kombination einer beweglichen Kuvenbahn (erzeugt z. B. durch eine schwingende Kurbelschleife) und einer festen Kurvenbahn vorgesehen, die derart mit dem das Werkstück gerade oder z. B. kreisförmig bewegenden Teilen zusammenarbeiten, daß in bestimmten Abschnitten dieser Bahnen Arbeiten an dem Werkstück durchgeführt werden können. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung im Schnitt nach I-I der Fig. 2, und Fig. 2 zeigt einen Grundriß der Einrichtung; Fig. 2 a zeigt ein Detail.
  • Der Anlenkpunkt 1 a der Schubstange l mit dem Gleitpunkt 0' beschreibt einen Kreis K, da dieser Anlenkpunkt in dem Lager 2d einer Kurbel 2 drehbar angeordnet ist, die z. B. eine gleichförmige Drehung gegen den Uhrzeigersinn vollführt. Die Kurbel t weist eine radiale Gleitbahn 2b mit einem darin gegen Federdruck beweglichen Stein 3 auf, in dem der Kurbelbolzen 3a gelagert ist. Bei einer Drehung der Kurbel 2 gelangt der Kurbelbolzen 3a in den Bereich einer festen Bahn 4, um in dieser geführt zu werden, z. B. mittels einer Rolle 5.
  • Hierdurch wird der Kurbelbolzen 3a gezwungen, seine Kreisbahn K zu verlassen, um der Form der raumfesten Bahn zu folgen. Diese Bahn kann gerade oder gekrümmt verlaufen; dies hängt von der Art der Form und Länge der Bahn B ab, die der Mittelpunkt des Kurbelbolzens 3a gemeinsam mit der Kreisbahn eines Punktes R beschreiben soll, wobei diese Bahn von gerader oder gekrümmter Form sein kann.
  • Im Falle, daß diese zweite Bahn B ein Teil einer Kreisbahn ist (s. Fig. 2a), ist dieser ein Winkel a zugeordnet mit der Sehne s und dem Teilbogen 761. Diesen Teilbogen ä b' hat ein von der Schubstange 1 geführter Punkt R der Aufgabe gemäß zu beschreiben. Hierbei müssen die Winkel a und ß, um die sich der Kurbelbolzen 3a auf der gemeinsamen Bahn von Werkstück und Werkzeug bezüglich der Drehpunkte 0 und 0' drehen soll, aufeinander abgestimmt sein; ebenso die Entfernungen der Mittelpunkte 0 und 0' der beiden sich drehenden Kurbelarme; weiterhin müssen auch die Umfangsgeschwindigkeiten gleich sein, um der Forderung gerecht zu werden, daß die Mittelpunkte des Kurbelbolzens 3a und des Teiles 7a bei einer Drehung des Armsternes 9 um den Winkel a eine gemeinsame Bahn beschreiben.
  • Die beiden Kreise K und B, welche die Bolzenmitten durchlaufen, schneiden sich in den Punkten a und b (vgl. Fig. 2). Die feste Kurvenbahn 4 entspricht in diesem Fall dem Kreisbogen ä auf dem Kreis B mit dem Mittelpunkt 0. In die Kurvenbahn tritt der Kurbelbolzen 3a bei a" ein und wird somit gezwungen, sich längs dieser Kurvenbahn 4 zu bewegen. Hierbei wird der Stein 3, in welchem der Kurbelbolzen 3a gelagert ist, sich gegen den Druck der Feder 6 radial bewegen und damit ebenfalls den Kreisbogen 7b, mit dem Mittelpunkt 0 beschreiben. Es ergibt sich hierbei, daß bei richtiger Wahl der einzelnen Abmessungen des Triebes auch die Geschwindigkeiten in den Teilabschnitten des Kreisbogens ä b' gleich sind und daher im Verlauf dieser Wegstrecke auch die Mittelpunkte der am Kurbelbolzen 3a angeordneten Werkzeuge 7a gemeinsame Arbeiten durchführen können.
  • In der Fig. 2 ist strichliert die Kurbel t in einer geneigten Lage veranschaulicht, wobei der Hebelarm dieser Kurbel noch nicht verkürzt ist und die Rolle 5 des Kurbelbolzens 3a noch nicht in die Nut der raumfesten Bahn 4 (vgl. Fig. 2) eingetreten ist.
  • Auf der in diesem Fall gegenläufigen Welle 8, die um den Punkt 0 rotiert, ist ein Teil eines umlaufenden Armsternes 9 veranschaulicht, dessen Auge 9a ein Werkstück 7 aufnimmt, das vom Werkzeug 1 b während des Gleichlaufes dieser beiden Teile bearbeitet werden soll, wobei während dieses Gleichlaufes die Mittelpunkte 1 a und 7a sowohl die Kurbel 2 als auch des Werkstückes 7 die gleiche Bahn beschreiben.
  • Statt des Anlenkpunktes 1 a der Schubstange 1 an der Kurbel t kann auch ein anderer Punkt an dieser Schubstange zur Erzeugung einer Bahn anderer Form als der Kreisbahn K angenommen werden, um gegebenen Forderungen an die Gestaltung der festen Kurve 4 zu entsprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erzeugung eines Gleichlaufes zweier gleichsinniger oder gegenläufiger Bewegungen insbesondere eines Werkstückes und eines Werkzeuges auf einem Teil ihrer sieh nicht vollkommen deckenden geradlinig oder gekrümmt verlaufenden Bahnkurven, gekennzeichnet durch die Kombination einer raumfesten oder beweglichen Kurvenbahn (4) mit einer umlaufenden Kurbelschleife (1, 2), die einen in einer Kulisse (2b) geführten und abgefederten Stein (3) aufweist, so daB der ein Werkzeug (1b) tragende Stein eine Bahn (a', b') durchläuft, die mit dem geradlinig oder gekrümmt ausgestalteten Abschnitt der Bahn (B) des Werkstückes (7a) übereinstimmt. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 343 555; französische Patentschrift Nr. 765 490.
DENDAT1069446D Pending DE1069446B (de)

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Publication Number Publication Date
DE1069446B true DE1069446B (de) 1959-11-19

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE343555C (de) *
FR765490A (fr) * 1932-12-15 1934-06-11 Accounting Et Tabulating Corp Perfectionnements aux manivelles variables

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE343555C (de) *
FR765490A (fr) * 1932-12-15 1934-06-11 Accounting Et Tabulating Corp Perfectionnements aux manivelles variables

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