DE1069208B - Schaltungsanordnung für Fernsprechneb en stellenanlagen mit Wählerbetrieb und Ruckfragemoglichkeit sowie Sprechstellen verschiedener Verkehrsberechtigung - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernsprechneb en stellenanlagen mit Wählerbetrieb und Ruckfragemoglichkeit sowie Sprechstellen verschiedener VerkehrsberechtigungInfo
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- DE1069208B DE1069208B DENDAT1069208D DE1069208DA DE1069208B DE 1069208 B DE1069208 B DE 1069208B DE NDAT1069208 D DENDAT1069208 D DE NDAT1069208D DE 1069208D A DE1069208D A DE 1069208DA DE 1069208 B DE1069208 B DE 1069208B
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit
Wählerbetrieb und Sprechstellen verschiedener Verkehrsberechtigung.
Es ist bekannt, daß rückfragende Anschlußstellen verschiedener Verkehrsberechtigung mit einer Amtsübertragung verbunden werden und entsprechend der
Verkehrsberechtigung der rückfragenden Stelle einen Anreiz auf die Wähler des Rückfrageweges übertragen.
Diese Kennzeichnung der Berechtigung wird auch zur Aufschaltung auf eine besetzte Anschlußstelle
ausgewertet.
Die Erfindung bezweckt nun, für rückfragende Anschlußstellen mit entsprechender Verkehrsberechtigung
nur Rückfrageverbindungen mit Anschlußstellen bestimmter Richtung zuzulassen. Erreicht wird dies
mit einfachen Mitteln nach der Erfindung dadurch, dafi über den Amtsverbindungsweg einer rückfragenden
Nebenstelle und den von der Amtsleitung abzweigenden Rückfrageweg zur rückgefragten An-Schlußleitung
eine Prüfung der Berechtigung der rückfragenden Anschlußstelle und der Verkehrsrichtung
der rückgefragten Anschlußleitung durchgeführt wird und bei Vorliegen einer bestimmten Berechtigung
und Verkehrerichtung das Trennrelais des Rückfrage-Verbindungsweges eingeschaltet wird. Die Herstellung
einer Rückfrageverbindung ist somit von der Berechtigung der rückfragenden Nebenstelle und der Verkehrsrichtung
der über den Rückfrageweg gewählten Anschlußleitung abhängig.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es sind nur die Hilfsschaltarme
d eines Hausverbindungssatzes AS/LW, der Prüfarm c des Leitungswählers LW und der Hilfsschal
tarm d eines der Amtsleitung zugeordneten Amts-Wählers dargestellt. Für den Kondensator C2 besteht
ein Ladestromkreis.
1. +, 9*1, CZ, 1OtI, Wl, -.
Ist der Anrufsucher AS auf eine anrufende Stelle eingestellt, so sind die in der Zeichnung dargestellten
c- und α-Kontakte in der Arbeitslage. Es ist das Relais V eingeschaltet.
2. +, lc, V, ZwIw, —.
Für das Relais U besteht folgender Stromkreis:
3. +, 3c, 4i, 5v, U, -.
Schaltungsanordnung
für Fernsprectinebenstellenanlagen
mit Wählerbetrieb und Rückfrage-
für Fernsprectinebenstellenanlagen
mit Wählerbetrieb und Rückfrage-
möglichkeit sowie Sprechstellen
verschiedener Verkehrsberechtigung
verschiedener Verkehrsberechtigung
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Walter Strobelt und Martin Gruber, München,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Über den Kontakt 5 ν sind der Kondensator C1 und
das. Relais Tl kurzgeschlossen. '
Wird vom Teilnehmer. der anrufenden Stelle eine
Stromstoßreihe ausgesandt, so wird diese auf den nicht dargestellten. Antrieb .des Leitungswählers LW
übertragen. Mit dem ersten Schritt des Leitungswählers LW ist der Kontakt 2wlw geöffnet und somit
der Stromkreis 1 des Relais V unterbrochen. Während der Stromstoßreihe besteht für das Steuerrelais V folgender
Stromkreis:
4. +, lc, V, 6dlw, ~.
Nach beendeter Stromstoßreihe und Abfall des Relais V besteht über den Schaltarm c des Leitungswählers LW folgender P ruf Stromkreis:
5. +, 3c, It1 7v, SpI, IP, UP, c/LW, R, Tn, -.
Nach Öffnen des Kontaktes 5 ν sind die Relais T1
und U im Ladekreis des Kondensators Cl eingeschaltet.
6. -I-, 3c, 4i, Cl, Tl, U, -.
Durch die Kontakte 9 1 1/10*1 wird der Ladestromkreis
1 des Kondensators CZ unterbrochen und der geladene Kondensator über die Kontakte Hi 1/12il
an einen Prüfweg zur Feststellung der Berechtigung der anrufenden Stelle und der gewählten Verkehrsrichtung angeschaltet. Dieser Prüfweg bleibt so lange
bestehen, bis der Kondensator Cl im Stromkreis 6 geladen ist. Im letzteren Falle führen die Relais T1
und U die Kontakte in die Ruhelage zurück.
Durch das Relais Tl wird also ein Prüfweg def
Berechtigung und Verkehrsrichtung nur vorübergehend hergestellt. Während der Ansprechzeit des
■Relais Π-ist-die Wicklung I des Relais T über--den
Kontakt 13il kurzgeschlossen. · -
909 649/84
1 009.208,
Im Prüf Stromkreis 5 des Leitungswählers LW werden bei freier gewählter Anschlußleitung die Relais
P, R und Tn wirksam. Das Relais P überbrückt mit Kontakt 14/>
die Wicklung I des Relais P und sperrt somit den gewählten Anschluß.
Für die Kennzeichnung der Berechtigung anrufender Anschlußstellen dienen die Relais RHI, RH2 und
RH 3. Anschlußstellen gleicher Verkehrsberechtigung besitzen eine Verbindung zwischen den Anschlußkontakten
für Schaltarm d des Anrufsuchers AS mit einem der Berechtigungskennzeichnungsrelais RHI,
RHZ oder RH3.
■ Für die Kennzeichnung. der gewählten Verkehrsrichtung sind die Relais REl, RE2 und RE3 vorgesehen.
Auch hier sind Anschluß leitungen gleicher \rerkehrsrichtung mit einem der Verkehrsrichtungskennzeichnungsrelais
REl, RE2 oder RE3 verbunden. Die Relais RHI, RH2 und RH3 zur Kennzeichnung
der Verkehrsberechtigung anrufender Anschlußstellen und die Relais REl, RE2 und RE3 zur
Kennzeichnung der gewählten Verkehrsrichtung wirken über die Kontaktketten auf die Wicklung II des
Trennrelais T ein. Die Schaltung der einzelnen Kon- -taktketten ist dafür maßgebend, daß bei einer bestimmten
Verkehrsberechtigung der anrufenden Stelle nur bei Wahl bestimmter Verkehrsrichtungen die
Trennung der Verbindung eingeleitet wird. Nach der gezeigten Ausführungsform sind Anschlußstellen, die
durch das Relais RHI gekennzeichnet sind, berechtigt,
Verbindungen in die durch Relais REl ader RE3 gekennzeichneten Verkehrsrichtungen herzustellen.
Verbindungen zwischen der Anschlußleitung einer durch Relais RH1 gekennzeichneten Sprechstelle und
der durch Relais RE2 gekennzeichneten Verkehrsrichtung sind verhindert.
Wird beispielsweise der Anrufsucher AS auf den Anschluß 5 und der Leitungswähler LW auf den Anschluß
2 eingestellt, so besteht in der vorübergehenden Erregungszeit des Relais Tl (Stromkreis 6) folgender
Stromkreis:
7. C2+, 11 it, REl, Gr<t, d/LW in Stellung2,
1311, dl AS in Stellung 5, Gr 1, RH1,12t1, C 2 -.
Während der Entladezeit des Kondensators C 2 sind
die beiden Relais RH1 und RE1 eingeschaltet. Über
den Arbeitskontakt 15 rh 1 ist zwar Pluspotential an die Reihenschaltung der Kontakte angelegt. Da jedoch
im Stromkreis 7 auch das Relais REl eingeschaltet ist, ist der Kontakt 16rel geöffnet. Ein Stromkreis
über die Wicklung II des Trennrelais T kann nicht zustande kommen. Der Verbindungsweg über den
Verbindungssatz ASfLW bleibt bestehen, da die Verbindung zulässig ist.
Wird über den Anschluß 2 des Leitungswählers LW in bekannter Weise der Amtskennziffernanschluß erreicht,
so wird über diesen die Einstellung des Amtswählers einer freien Amtsleitung auf die anrufende
Anschlußstelle herbeigeführt. Der Prüfweg des Amtswählers AW ist in diesem Falle folgender:
8. +, AC, 17rl, dfAW in Stellung 5, Leitung 18.
dl AS in Stellung 5, 19 p, IT, dl LW in Stellung
2, —.
Das ^-iC-Relais setzt den Amtswähler AW still.
Das Relais T des Verbindungssatzes AS/LW führt die Freigabe des Verbindungssatzes AS/LW in bekannter
Weise herbei.
Durch Kontakt 41 ist der Prüfkreis 5 des Leitungswählers LW unterbrochen. Der Verbindungssatz
AS]LW wird freigegeben.
■ ■ Ist der Anrufsucher AS auf den Anschluß 5 eingestellt
und wird der Leitungswähler LW auf den Anschluß 4 eingestellt, so besteht in der Ansprechzeit
des Relais Tl folgender Stromkreis zur Prüfung der Berechtigung und der gewählten Richtung:
9.'C2+, 11 ti, RE3, Gr6, d/LW in Stellung 4,
13tl,d/AS in Stellung5, GrI1RHl, 12ti, C2~.
Es sind somit das Verkehrsberechtigungsrelais RHI
ίο und das Verkehrsrichtungskennzeichenrelais RE 3 eingeschaltet.
Ein Stromkreis für die Wicklung II des Trenrelais über die Reihenschaltung der Kontakte
kann nicht hergestellt werden, denn es ist zwar der Kontakt 15rhi geschlossen, aber der Kontakt20re3
geöffnet. Die Verbindung zwischen der durch Relais RHI gekennzeichneten Berechtigung der anrufenden
Stelle und der durch Relais RE 3 gekennzeichneten Verkehrsrichtung ist zulässig.
Ist der Anrufsucher wieder auf die Anschlußleitung 5 eingestellt und wird der Leitungswähler
durch Wahl einer Ziffer mit dem Kontaktsatz 3 in Verbindung gebracht, so besteht folgender Entladestromkreis
des Kondensators C 2:
10. C2 + , lltl, RE2, GrS, d/LW in Stellung 3,
13tl,d/AS in Stellung5, GrI1RHl, 12ti, C2-.
Es sind die Relais RHI und RE2 eingeschaltet.
Für diesen Betriebsfall besteht ein Stromkreis für die Wicklung II des Trennrelais T.
Hi +, 15rh 1/16rel, 21re2, UT, -.
Das Trennrelais T veranlaßt die Freigabe des Verbindungssatzes AS/LW. Der Prüfstromkreis 5 ist
durch Kontakt 4 t unterbrochen. Die Relais P, R und T sind in der Ruhelage. Mit der Freigabe des Verbindungssatzes
AS/LW erhält der Teilnehmer der anrufenden Anschlußstelle in bekannter Weise ein Besetztzeichen
aus der Teilnehmerschaltung.
Anrufende Anschlußstellen, denen das Berechtigungskennzeichenrelais
RHI zugeordnet ist, können durch die entsprechende Reihenschaltung der rel- bis
re3-Kontakte nur Verbindungen in die durch Relais REl und RE 3 gekennzeichneten Verkehrsrichtungen
herstellen.
Anrufende Anschlußstellen, denen das Relais RH 2 als Berechtigungskennzeichenrelais zugeordnet ist,
können nur Verbindungen in die durch Relais RE2 gekennzeichnete Richtung herstellen.
Der Anschluß 6 des Anrufsuchers AS steht mit dem Relais RE2 in Verbindung. Durch die Einstellung des
Leitungswählers LW auf den Anschluß 2 ist eine Steuerung des Richtungskennzeichenrelais REl vorbereitet.
Wird dann nach Einstellung des Leitungswählers LW das Tl-Relais im Stromkreis 6 wirksam,
so wird folgender Eutladestromkreis des Kondensators C2 hergestellt:
12. C2+, 11 ti, REl, Gr4, d/LW in Stellung 2,
■13*1, d/AS in Stellungo, Gr2, RH2,12tl, C2-.
In diesem Stromkreis ist das Berechtigungskennzeichenrelais RH 2 und das Richtungskennzeichen relais
REl erregt. Es wind das Trennrelais T eingeschaltet.
13.
, 25re2, 26rel, IIT, -.
Das Trennrelais T führt die Freigabe des Verbindungsastzes AS/LW herbei. Der Teilnehmer erhält
ein Besetztzeichen aus der Teilnehmerschaltung.
Da der Anschluß 2 des Leitungswählers LW als Amtskennzeichenanschluß vorgesehen ist, können An-
schlußstellen, die durch das Relais RH2 die Berechtigungskennzeichnung
besitzen, keine Amtsverbindung herstellen.
Ist der Anrufsucher AS auf den Anschluß 6 eingestellt
und wird der Leitungswähler LW mit dem Anschluß 3 in Verbindung gebracht, so werden im Entladestromkreis
des Kondensators C 2 das Berechtigungskennzeichenrelai'S RH 2 und das Richtungskenzeichenrelais
RE 2 eingeschaltet.
14. C2-K UiI, RE2, Gr5, d/LW in Stellung 3,
13 ti, d/AS in Stellung 6, Gr 2, RH2,12tl,C2-.
In der Reihenschaltung der Kontakte zur Steuerung der Wicklung II des Relais Γ ist der Kontakt 24Wi2
geschlossen und der Kontakt 25re2 geöffnet. Das
Trennrelais T wird nicht eingeschaltet. Die hergestellte Verbindung ist zulässig.
Steht der Anrufsucher AS mit der über Kontakt 6 erreichbaren Anschlußstelle in Verbindung und wird
der Leitungswähler LW auf den Anschluß 4 eingestellt, der mit dem Richtungskennzeichenrelais RE 3
in Verbindung steht, so werden die Relais RH 2 und RE3 im Entladestromkreis des Kondensators C2 eingeschaltet.
15. C2+ UtI, REZ, Gr6, d/LW in Stellung 4,
13*1, dl AS in Stellungö, Gr2, RH2,12*1, C2-.
Für diesen Betriebsfall wird das Trennrelais T eingeschaltet.
16. +, 23rM, 21rh2, 25re2, 27rel, 28re3,lIT, -.
Das Trennrelais T gibt die Wähler AS/LW frei. Der über den Anschluß 6 des Anrufsuchers erreichte
Teilnehmer erhält das Besetztzeichen.
Anschlußstellen, deren Berechtigung durch das Relais RH 2 gekennzeichnet ist, können also nur Verbindungen
in der durch Relais RE2 gekennzeichneten Verkehrsrichtung herstellen.
Eine weitere Berechtigungskennzeichnung anrufender Anschlußstellen wird durch das Relais RH3
durchgeführt. Dieses Relais RH 3 steht mit dem Anschluß 4 des Anrufsuchers AS in Verbindung. Steht
der Anrufsucher AS auf den Anschluß 4 und wird der Leitungswähler LW auf den Anschluß 2 eingestellt,
der mit dem Verkehrsrichtungskennzeichenrelais REl in Verbindung steht, so sind im Entladestromkreis
des Kondensators C2 die Relais RH3 und REl eingeschaltet.
17. C2+, llil, REl, GrI, d/LW in Stellung 2,
13tl,d/AS in Stellung4, Gr3,RH3,12tl,C2-.
In der Reihenschaltung der Kontakte zur Steuerung der Wicklung II des Trennrelais T ist der Kontakt
29 r/i 3 geschlosen und der Kontakt 30rel geöffnet.
Das Trennrelais T wird nicht eingeschaltet. Es handelt sich um eine zulässige Verbindung.
Wird von einer anrufenden Anschlußstelle, deren Berechtigung durch das Relais RH 3 gekennzeichnet
ist, eine Verbindung in der durch das Relais RE2 gekennzeichneten
Richtung hergestellt, so werden diese beiden Relais RH 3 und RE 2 in einem Entladestrom-Tcreis
des Kondensators C 2 eingeschaltet. Es besteht dann folgender Stromkreis für die Wicklung II des
Trennrelais T:
18. +, 23rM, 31rh2, 29rh3, 32re3,33re2,IIT, -.
Das Trennrelais T veranlaßt die Freigabe der "Wähler AS/LW und Besetztzeichengabe zur anrufenden
Stelle.
Wird von einer Anschlußstelle mit der durch Relais RH 3 gekennzeichneten Richtung hergestellt und
sind diese beiden Relais in einem Entladestromkreis des Kondensators C 2 eingeschaltet, so ist in der
Reihenschaltung der Kontakte zur Steuerung der Wicklung II des Relais T der Kontakt 29rh3 geschlossen
und der Kontakt 32re3 geöffnet. Ein Stromkreis für das Trennrelais T kann nicht zustande
kommen. Die hergestellte Verbindung ist berechtigt.
Die Wicklung II des Relais T führt auch eine Freigabe der Wähler AS/LW herbei, wenn der Leitungswähler
auf eine besetzte Anschlußstelle eingestellt ist. Im letzteren Fall wird nach Abfall des Relais T1 folgender
Stromkreis für das Trennrelais T hergestellt.
19. +, 34a, 35ph, 36v, 37p, 38tl, HT, -.
Die Berechtigungskennzeichenreläis RHI, RH2
und RH3 für anrufende Anschlußstellen und die
ao Richtungskennzeichenrelais RE1, RE2 und RE3 für
gewählte Anschlußleitungen werden auch gesteuert, wenn eine anrufende Anschlußstelle über den Atntswähler
AW mit einer Amtsleitung in Verbindung steht und während der bestehenden Amtsverbindung
über den Verbindungssatz AS/LW eine Rückfrageverbindung hergestellt wird. Ist der Amtswähler AW,
von dem nur der Hilfsschaltarm d dargestellt ist, auf eine am Kontaktsatz 5 angeschlossene Anschlußstelle
eingestellt, so ist hiermit die Steuerung des Berechtigungskennzeichenrelais
RHI vorbereitet." Wird dann der Anrufsucher AS auf die am Kontaktsatz 1 angeschlossene
Rückfrageleitung eingestellt, so besteht eine Verbindung zwischen Anschluß 1 des Anrufsuchers
AS über' Leitung 39, Gleichrichter Gr mit
Schaltarm d des Amtswählers AW. Wird nun von der am Kontaktansatz 5 des Amtswählers AW angeschlossenen
rückfragenden Stelle die durch RelaisREl gekennzeichnete
Verkehrsrichtung gewählt, so wird nach der Einstellung des Leitungswählers LW folgender
Entladestromkreis des Kondensators C 2 für die beiden Relais RHI und REl hergestellt:
20. C2+, llil, REl, Gr4, d/LW in Stellung 2,
13*1, d/AS in Stellung 1, Leitung 39, Gr, djAW
in Stellung 5, Leitung 18, GrI, RHI, 12ti,
C2-.
Es wind durch das Relais RHI der Kontakt 15rhi
geschlossen und der Kontakt 16 rel geöffnet. Das
Trennrelais T wird nicht eingeschaltet. Die von der rückfragenden Anschlußstelle hergestellte Rückfrageverbindung
in die durch Relais RE1 gekennzeichnete Richtung ist berechtigt und bleibt bestehen.
Wird von einer durch das Berechtigungsrelais RH1
gekennzeichneten Anschlußstelle eine Rückfrageverbindung in der durch Relais RE 2 gekennzeichneten
Richtung hergestellt, so werden die beiden Relais RH1
und RE2 in einem dem Stromkreis 20 entsprechenden Stromkreis eingeschaltet. Es wird Stromkreis 11 für
die Wicklung II des Trennrelais T hergestellt. Der Verbindungssatz AS/LW wird freigegeben. Es wird
das Besetztzeichen an den Rückfrageanschluß angeschaltet und über die Rückfrageleitung und den Amtswähler der rückfragenden Stelle übermittelt. Der
Teilnehmer der rückfragenden Anschlußstelle erkennt, daß er eine nicht berechtigte Rückfrageverbindung·
hergestellt hat.
Wird bei einer Rückfrageverbindung das Berechtigungskennzeichenrelais
RHI und das Richtungskennzeichenrelais
RE3 entsprechend Stromkreis 20 eingeschaltet, so ist Kontakt 15rhl geschlossen und
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb und Rückfragemöglichkeit
sowie Sprechstellen verschiedener Verkehrsberechtigung, dadurch gekennzeichnet, daß über den Amtsverbindungsweg (df AW) einer So
rückfragenden Nebenstelle und den von der Amtsleitung
abzweigenden Rückfrageweg (ASfLW) zur rückgefragten Anschlußleitung eine Prüfung der
Berechtigung der rückfragen/den Anschlußstelle und der Verkehrsrichtung der rückgefragten Anschlußleitung
durchgeführt wird und bei Vorliegen einer bestimmten Berechtigung und Verkehrsrichtung
das Trennrelais (T) des Rückfrageverbindungsweges (ASfLW) eingeschaltet wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß ein Relais (RHI) zur
Kennzeichnung der Berechtigung der rückfragenden Anschlußstelle und ein Relais (REl) zur
Kennzeichnung der gewählten Verkehrsrichtung rückgefragter Anschlußstellen eingeschaltet wird
und diese gemeinsam ein Auswerterelais (Trennrelais T) steuern.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Gruppe gleichberechtigter,
rückgefragter Anschlußstellen ein Berechtigungsrelais (RHI bis RH 3) vorgesehen
ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gruppe von über
den Rückfrageweg gewählten Anschlußleitungen gleicher Verkehrsrichtung ein Kennzeichenrelais
(REl bis RE3) zugeordnet ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (RHI bis
RH 3) zur Kennzeichnung der Verkehrsberechtigung einer rückfragenden Anschlußstelle und das
Relais (REt bis RE3) zur Kennzeichnung der Verkehrsrichtung der rückgefragten Anschlußleitung
nach Aufbau der Verbindung gleichzeitig in einem gemeinsamen Stromkreis eingeschaltet
werden.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Stromkreis
der Relais (RHI bis RH3) zur Kennzeichnung
der Verkehrsberechtigung rückfragender Anschlußstellen und der Relais (REl bis RE3) zur
Kennzeichnung der Richtung rückgefragter Anschlußleitungen über eine Verbindung zwischen
dem Rückfrageanschluß (1) des Anrufsucher (AS)
und dem Hilfsschaltarm (d) des Amtswählers (AW) verläuft.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet^ daß die Relais (RHI bis
RH 3) zur Kennzeichnung der Berechtigung rückfragender Anschlußstellen auch die Berechtigung
anrufender Anschlußstellen bei der Herstellung interner Verbindungen über die Wähler (ASfLW)
der Nebenstellenanlage kennzeichnen.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais (REl bis
RE 3} zur Kennzeichnung der Richtung rückgefragter Anschlußleitungen auch die Richtung angerufener
Anschlußleitungen bei der Herstellung interner Verbindungen über die Wähler (ASfLW)
der Nebenstellenanlage kennzeichnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/84 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069208B true DE1069208B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069208D Pending DE1069208B (de) | Schaltungsanordnung für Fernsprechneb en stellenanlagen mit Wählerbetrieb und Ruckfragemoglichkeit sowie Sprechstellen verschiedener Verkehrsberechtigung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069208B (de) |
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