DE1069086B - - Google Patents

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DE1069086B
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stiffeners
retaining wall
welded
contactor according
upper contactor
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)

Description

  • Geschweißtes Oberschütz eines Doppelsdiützes Durch das Patent 961 729 ist ein geschweißtes Oberschütz eines Doppelschützes mit waagerechten und lotrechten Stauwandaussteifungen geschützt, bei dem im Schleifbereich der am Unterschütz befestigten, auf der den Aussteifungen abgewandten Stauwandfläche des Oberschützes gleitenden Zwischendichtung nur die parallel zur Dichtung verlaufenden Stauwandaussteifungen an die Stauwand geschweißt sind. Die als lotrechte Aussteifungen angeordneten Spanten liegen in größerem Abstand voneinander; sie haben im Schleifbereich der Dichtung einen freien Abstand von der Stauwand und können oberhalb bzw. unterhalb dieses Bereiches fest mit der Stauwand verbunden sein.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung eines solchen Oberschützes und besteht darin, die oder mindestens einen Teil der parallel zur Dichtung verlaufenden, mit der Stauwand verbundenen Aussteifungen gegen Einzelstöße kippsicher auszubilden und/oder sie so anzuordnen, daß jede oder mindestens ein Teil der Aussteifungen für sich oder im Zusammenwirken mit der Stauwand einen Körper hoher Torsionssteifigkeit bildet.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich dabei eine Ausbildung herausgestellt, bei der die einzelnen an die Stauwand geschweißten Aussteifungen, im Querschnitt betrachtet, Winkel bilden, deren Scheitel von der Stauwand abgekehrt ist, d. h. also, deren Schenkel mit ihren freien Enden an die Stauwand geschweißt sind. Die so in Richtung Oberwasser zeigenden Winkel bieten etwa auftretenden Schwimmkörpern, insbesondere auch Eisstößen, einen großen Widerstand und verhindern im Zusammenwirken mit der Stauwand weitestgehend Verformungen derselben.
  • Die Kippsicherheit gegen Einzelstöße für die an die Stauwand geschweißten Aussteifungen, die beispielsweise als Winkel- oder als U-Eisen ausgebildet und an sich nur mit einem Schenkel bzw. Flansch an die Stauwand geschweißt zu sein brauchen, reicht in den Feldern zwischen den bisher als einzige senkrechte Stauwandaussteifungen angeordneten Spanten in manchen Fällen nicht aus. Sie wird am einfachsten und zweckmäßigsten durch Zwischenaussteifungen erhöht, die parallel zu den Spanten angeordnet und nur mit den waagerechten Stauwandaussteifungen fest verbunden werden. Durch Verbinden der Außenflansche zweier waagerechter Aussteifungen mittels Fachwerk oder durch eine Blechtafel kann ein zusätzlicher Träger geschaffen werden, durch den die Sicherheit gegen Kippen wesentlich erhöht wird.
  • Werden die Zwischenaussteifungen aus Walzprofilen, z. B. Flacheisen, hergestellt, so empfiehlt es sich, diese rechenartig so anzuordnen, daß eine ihrer schmalen Seiten von der Stauwand abgekehrt ist. Das bietet insbesondere den Vorteil, daß etwa gegen die Stauwand anschwimmende Körper meist gar nicht die waagerechten Aussteifungen oder gar die Stauwand selbst treffen und daß außerdem auftretende Stöße von den Zwischenaussteifungen verhältnismäßig gleichmäßig auf die Stauwand bzw. ihre waagerechten Aussteifungen verteilt werden, ohne daß beachtenswerte Verformungen der Aussteifungen oder der Stauwand auftreten können.
  • Die erwähnten Vorteile der Zwischenaussteifungen werden in noch höherem Maße erzielt, wenn auch diese Zwischenaussteifungen so ausgebildet werden, daß sie, im Querschnitt betrachtet, jede für sich einen Winkel bilden, deren Scheitel von der Stauwand abgekehrt ist. Etwa gegen diese stoßende Eisschollen werden in vielen Fällen aufgeteilt, sie können ebenso wie auch anderes Treibzeug leicht nach oben oder unten abgleiten, je nachdem, ob das Wasser über das Oberschütz oder unter dem gehobenen Unterschütz abgeführt wird.
  • Die Wahl von lotrechten Zwischenaussteifungen, die selbst torsionssteif ausgebildet sind, bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß die Stauwand mit ihren Aussteifungen einen Trägerrost mit sehr hohem Widerstand gegen Torsion, Biegung und örtliche Stoßbelastungen bildet.
  • Es ist für die Erfindung ohne Einfluß, ob die Stauwandaussteifungen aus Walzprofilen, geknickten bzw. gebogenen Blechen oder aus zusammengesetzten, z. 13. geschweißten Profilen bestehen.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt den Querschnitt durch ein erfindungs-,yemäßes Doppelschütz' bei dem die parallel zur Dichtung liegenden waagerechten Stauwandaussteifungen des Oberschützes durch Zwischenaussteifun--en kippsicher ausgebildet sind; Fig.2 ist ein Schnitt durch einen Teil der Stauwand des Oberschützes nach II-II in Fig. 1 -, Fig. 3 stellt ein Oberschütz dar, bei dem die Kippsicherheit der waagerechten Stauwandaussteifungen außer durch Zwischenaussteifungen noch durch einen Blechträger erhöht worden ist-.
  • Fig. 4 ist ein Schnitt nach IV-IV in Fig. 3; Fig. 5, 6 und 7 sind Ausführungsbeispiele für die torsionssteife Ausbildung der parallel zur Dichtung verlaufenden Stauwandaussteifungen eines Oberschützes; Fig. 8 stellt ein Oberschütz dar, bei dem die im Zusammenwirken mit der Stauwand torsionssteifen, winkelförmigen Stauwandaussteifungen durch Zwischenaussteifungen verbunden sind, deren eine Schmalseite von der Stauwand abgekehrt ist, so daß eine Art Rechen entsteht und vom Wasser mitgeführte Gegenstände nicht die waagerechten Aussteifungen treffen Können; Fig. 9 ist ein Schnitt nach IX-IX in Fig. 8; Fig. 10 zeigt ein Oberschütz, bei dem die Zwischenaussteifungen winkelförmig ausgebildet sind, so daß etwa auftretende Eisschollen aufgeteilt und leicht nach oben oder unten abgeleitet werden können-, Fig. 11 ist ein Schnitt nach XI-XI in Fig. 10; Fig. 12 zeigt eine ähnliche Ausführung wie Fig. 10, jedoch mit dem Unterschied, daß die senkrechten Zwischenaussteifungen als geschlossene Hohlkörper ausgebildet sind, so daß diese auf das Oberschütz beim Eintauchen eine gewisse Auftriebskraft ausüben, wodurch die Antriebseinrichtung leichter ausgebildet werden kann.
  • In den Figuren ist das Oberschütz mit 1 und das Unterschütz mit 2 bezeichnet. An die Stauwand des Oberschützes 3 sind waagerechte Aussteifungen 4a bis 4f geschweißt, die ihrerseits mit den Spanten 5 durch Aussteifungen 6 verbunden sind. Die Spanten 5 haben von der Stauwand 3 einen freien Abstand 7. Die an dem Unterschütz 2 befestigte Dichtung 8 kann bei Bewegungen der Schütze in dem mit 9 bezeichneten Bereich auf der von Aussteifungen freien Seite der Stauwand 3 des Oberschützes schleifen.
  • In Fig. 1 und 2 sind die parallel zur Dichtung 8 verlaufenden Stauwandaussteifungen 4a bis 4f als Winkelprofile dargestellt und mit einem Schenkel an die Stanwand geschweißt.
  • Um die besonders gefährdeten Aussteifungen 4c bis 4f gegen örtlich auftretende Stoßbelastungen kippsicher zu machen, sind parallel zu den Spanten 5 stehend rechenartig Zwischenaussteifungen 10a angegrdnet. die aus Flacheisen gebildet und mit einer ihrer Schmalseiten an die waagerechten Aussteifungen4c bis 4f geschweißt sind. Oberhalb des Schleifbereiches 9 der Dichtung 8 sind auch die Spanten 5 fest mit der Stauwand verbunden.
  • Bei der Oberschützausbildung gemäß Fig. 3 und -1 ;ind die Aussteifungen 4a bis 4f ebenfalls aus %#'inl,eln gebildet. Die zwischen den Spanten 5 ange--)rdneten Zwischenaussteifungen 10b sind aus Win-#zeln hergestellt. deren einer Schenkel mit der Schmalieite gegen Oberwasser gerichtet ist. Zur weiteren Erhöhung der Kippsicherheit sind die beiden waagerechten Stauwandaussteifungen4b und 4c durch ein Blech 11 verbunden, so daß hierdurch ein Träger gebildet wird, der die senkrecht auftretenden Kräfte aufnehmen und auf die mit ihm verbundenen Spanten übertragen kann.
  • Fig. 5 zeigt als Beispiel der Erfindung eine Oberschützstauwand mit waagerechten Aussteifungen 4a bis 4f, die winkelförmig ausgebildet und mit den freien Enden ihrer Schenkel an die Stauwand 3 geschweißt sind, so daß der Scheitel der Winkel von der Stauwand abgekehrt ist. Im Zusammenwirken mit der Stauwand 3 sind diese einzelnen, waagerechten Stauwandaussteifungen torsiolissteif.
  • Auch die in Fig. 6 und 7 dargestellten Oberschütze zeigen Beispiele von im Zusammenwirken mit der Stauwand3 torsionssteifen Aussteifungen4a bis 4f, die parallel zur Dichtung verlaufen.
  • lii dem Beispiel gemäß Fig. 8 und 9 sind aus Walzprofilen gebildete Zwischenaussteifungen 10c angeordnet, die hier vor allem dazu dienen, etwa auftretende Stöße auf alle Stauwandaussteifungen 4a bis 4f zu verteilen und gegen sie anschwimmende Gegenstände, z. B. Eis, nach oben oder unten abgleiten zu lassen.
  • Den gleichen Zweck haben die in Fig. 10 und 11 sowie 12 dargestellten Zwischenaussteifungen 10d bzw. 10e, die winkelförinig ausgebildet sind, wobei ebenfalls der Scheitel der Winkel von der Stauwand abgekehrt ist. Die Zwischenaussteifungen 10e in Fig. 12 sind als allseitig geschlossene Hohlprofile hergestellt, so daß durch sie beim Eintauchen ein Auftrieb auf das Oberschütz wirksam wird.

Claims (2)

  1. UATLNTAINSP B CCH l' 1. Geschweißtes Oberschütz eines Doppelschützes nach Patent 967 729, bei dem nur die parallel zur Dichtung verlaufenden Aussteifungen an die Stauwand geschweißt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die oder mindestens ein Teil der an die Stauwand (3) geschweißten Aussteifungen gegen Einzelstöße kippsicher ausgebildet und/oder so gestaltet sind, daß jede Aussteifung für sich oder im Zusammenwirken mit der Stauwand einen Körper hoher Torsionssteifigkeit bildet.
  2. 2. Oberschütz nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die einzelnen an die Stauwand geschweißten Aussteifungen im Querschnitt einen Winkel bilden, dessen Scheitel von der Stauwand abgekehrt ist. 3. Oberschütz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Feldern zwischen den senkrecht zur Dichtung stehenden Spanten parallel zu diesen Zwischenaussteifungen angeordnet sind, die nur mit den an die Stauwand geschweißten Aussteifungen fest verbunden sind. 4. Oberschütz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenaussteifungen aus rechenartig angeordneten Walzprofilen bestehen. 5. Oberschütz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Zwischenaussteifungen so ausgebildet sind, daß sie im 0 i uerschilitt einen Winkel bilden, dessen Schenkels hnittpunkt von der Stauwand abgekehrt ist. 6. Oberschütz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Zwischenaussteifungen aus Hohlprofilen bestehen.
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