DE1069062B - Kreuzbodenventilbeutel - Google Patents

Kreuzbodenventilbeutel

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Publication number
DE1069062B
DE1069062B DENDAT1069062D DE1069062DA DE1069062B DE 1069062 B DE1069062 B DE 1069062B DE NDAT1069062 D DENDAT1069062 D DE NDAT1069062D DE 1069062D A DE1069062D A DE 1069062DA DE 1069062 B DE1069062 B DE 1069062B
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DE
Germany
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glued
bag
flap
filling
corner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069062D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Schroeder &. Wagner, Riateln/ Weser
Publication date
Publication of DE1069062B publication Critical patent/DE1069062B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/142Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being formed by folding a flap connected to a side, e.g. block bottoms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Kreuzbodenventilbeutel Als Verteiler- oder Einzelhandelspackungen für körniges oder pulverartiges Gut, wie Mehl, Zucker, Kaffee u. dgl., werden vielfachVentilbeutel verwendet, deren Einfüllventil in den Kreuzboden bzw. Kreuzverschluß eingelassen ist. Das Ventil besteht hierbei aus einem seitlich über die Verschlußklappe hinausragenden, quer zur Längsachse des Beutels liegenden Schlauch, dessen äußeres Ende nach dem Füllen des Beutels umgeschlagen und mit diesem oder einem verkürzten Eckeinschlag verklebt wird.
  • Es sind auch Kreuzbodenventilbeutel bekannt, bei denen der quer zur Längsachse des Beutels bzw. parallel zur Querfalzlinie verlaufende Einfüllschlauch in parallele Einschnitte eines Bodenlappens eingeschoben und hefestigt ist. Für den Füllvorgang hat zwar der auf den Einfüllstutzen der Füllmaschine geschobene Einfüllschlauch seine günstigste Lage, wobei die von ihm gebildete Ventilöffnung an der oberen Ecke des Beutels zu liegen kommt, jedoch erfordert die Anbringung des Einfüllschlauchs an dem Eckeinschlag einen zusätzlichen Arbeitsgang und erschwert die Fertigung der Beutel.
  • Bei Kreuzbodenbeuteln mit inneren Seitenfalten ist es ferner bekannt, aus einem Bodenlappen durch zwei parallele Einschnitte einen rechteckigen Lappen zu schneiden, der zur Bodenbildung auf die vorher umgelegten Eckeinschläge gelegt und mit diesen verklebt wird. Derartige Beutel sind jedoch nicht mit einem Einfüllschlauch versehen.
  • Die Erfindung betrifft Kreuzbodenventilbeutel, insbesondere zur Verwendung als Verteiler- oder Einzelhandelsverpackung, mit einem in durch parallele Einschnitte eines Bodenlappens gebildete und beim Schließen zuletzt umgelegte Seitenklappen eingeschobenen und befestigten Einfüllschlauch, und es liegt ihr die Aufgabe zugrunde, die Herstellung derselben sowie deren Verschließen zu vereinfachen und wirtschaftlicher zu gestalten. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der von zwei parallelen Einschnitten gebildete, rechteckige Lappen mit dem Einfüllschlauch beim endgültigen Bodenverschluß auf dem Boden festgeklebt ist. Hierdurch kommt der Einfüllschlauch senkrecht zur Querfalzlinie zu liegen und kann daher von der Beutelmaschine fortlaufend auf den in Längsrichtung des Beutels verlaufenden Bodenlappen geklebt werden. Auch kann der gefüllte Beutel durch Umlegen des Bodenlappens und des über diesen hinausragenden Einfüllschlauches überaus einfach und mit geringstem Arbeitsaufwand verschlossen werden.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgedankens hat eine den Einfüllschlauch bildende Einlage von der Querfalzlinie einen Abstand und ist bis zu den Falzkanten der Eckeinschläge auf die zuletzt umgeschlagene Seitenklappe geklebt, deren Lappen iiber das Ende der Einlage ragt. Auf den durch die Eckeinschläge und die Seitenlappen gebildeten Boden kann gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ein an sich bekanntes Deckblatt geklebt werden, das mit einem Streifen über die Falzkanten der Eckeinschläge ragt und mit diesem auf den Einfüllschlauch geklebt ist, der im endgültigen Zustand des Bodenverschlusses zusammen mit dem Lappen um die Bodenkante umgeschlagen und mit dem Boden verklebt ist.
  • Auf diese Weise erhält der Beutel einen völlig staubdichten Abschluß.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in schaubildlicher Ansicht dargestellt. In dieser zeigt Fig. l den oberen Teil des Beutelschlauches, Fig. 2 den Beutelschlauch mit den beiden umgelegten Eckeinschlägen, Fig. 3 den Beutel mit umgelegter Seitenklappe, Fig. 4 den fertigen Beutel vor dem Füllen und Fig. 5 den verschlossenen Beutel.
  • In das Ende eines aus einer oder mehreren Papierlagen bestehenden Beutelschlauches 1 sind zwei parallel zur Beutellängsachse verlaufende Einschnitte 2 angebracht, die einen rechteckigen Lappen 3 begrenzen.
  • Das Beutelende ist zur Bildung eines Kreuzbodens gemäß Fig. 2 in die Seitenebene des Beutels umgeschlagen, wodurch die beiden Eckeinschläge 5 entstehen.
  • Auf den in der Beutelseitenebene liegenden Lappen 3 ist eine Einlage 6 gelegt, die einen Einfüllschlauch bildet und deren inneres Ende bis zu den beiden Falzkanten 12 der Eckeinschläge 5 mit der zuletzt umgeschlagenen Seitenklappe 7 verklebt ist. Der Einfüllschlauch 6 hat von der Querfalzlinie 4 einen Abstand von etwa 10 mm, während der rechteckige Lappen 3 um etwa 15 mm über das äußere Ende des Einfüllschlauches 6 ragt. Auf diesen sind die beiden Eckeinschläge 5 geklebt. Die Seitenklappe 8 ist um die Querfalzlinie 9 auf die Eckeinschläge 5 geschlagen und mit diesen verklebt, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Auf die Seitenklappe8 und die Eckeinschläge5 ist gemäß Fig. 4 ein rechteckiges Deckblatt 10 geklebt, daß die Abmessungen des Bodens hat und zu dessen Versteifung dient. Das Deckblatt 10 ragt mit einem schmalen Streifen 11 über die Bodenkante 13, deren Lage durch den Schnittpunkt des Lappens 3 und der Falzkanten 12 bestimmt ist. Der Streifen 11 ist auf den Einfüllschlauch 6 geklebt, der bei flach zusammengelegtem Beutel in dessen Längsachse liegt.
  • Beim Füllvorgang wird der Füllstutzen der Füllmaschine in das äußere Ende des Einfüllschlauches 6 gesteckt und der Boden rechtwinklig zum Beutel abgebogen. der während des Füllvorganges durch das Füllgut zu einer Quaderform auseinandergespreizt wird.
  • Nach beendetem Füllvorgang wird der Lappen 3 mit dem von ihm überdeckten Ende des Einfüllschlauches 6 und dem Streifen 11 des Deckblattes 10 um die Bodenkante 13 umgeschlagen und mit dem Deckblatt 10 verklebt. Da hierbei auch dessen schmaler Streifen 11 mit umgeschlagen wird. wird im endgültigen Zustand des Bodenverschlusses die Bodenkante zusätzlich versteift und die Öffnung des Einfüllschlauches 6 völlig staubdicht verschlossen.
  • Von besonderem Vorteil ist es. daß das Ende des Einfüllschlauches 6 beim gefüllten Beutel nirgends über den von dem umgelegten Lappen 3 und dem Deckblatt 10 abgeschlossenen Boden ragt. so daß der gefüllte Beutel eine genaue Quaderform erhält.
  • PATENTANSFROCHE: 1. Kreuzbodenventil, insbesondere zur Verwendung als Verteiler- oder Einzelhandelsverpackung, mit einem in durch parallele Einschnitte eines Bodenlappens gebildete und beim Schließen zuletzt umgelegte Seitenklappen eingeschobenen und befestigten Einfüllschlauch, dadurch gekennzeichnet, daß der von zwei parallelen Einschnitten (2) gebildete. rechteckige Lappen (3) mit dem Einfüllschlauch (6) beim endgültigen Bodenverschluß auf dem Boden festgeklebt ist.

Claims (1)

  1. 2. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Einfüllschlauch bildende Einlage (6) von der Querfalzlinie (4) einen Abstand hat und bis zu den Falzkanten (12) der Eckeinschläge (5) auf die zuletzt umgeschlagene Seitenklappe (7) geklebt ist. deren Lappen (3) über das Ende der Einlage (6) ragt.
    3. Beutel nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß auf den durch die Eckeinschläge (5) und die Seitenklappen (8) gebildeten Boden ein an sich bekanntes Deckblatt (10) geklebt ist, das mit einem Streifen (11) über die Falzkanten (12) der Eckeinschläge (5) ragt und mit diesem auf den Einfüllschlauch (6) geklebt ist, der im endgültigen Zustand des Bodenverschlusses zusammen mit dem Lappen (3) um die Bodenkante (13) umgeschlagen und mit dem Boden verklebt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 646 738, 873 352; britische Patentschriften Nr. 596 158, 658 607; USA.-Patentschrift Nr. 2460 885.
DENDAT1069062D Kreuzbodenventilbeutel Pending DE1069062B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069062B true DE1069062B (de) 1959-11-12

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ID=594272

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069062D Pending DE1069062B (de) Kreuzbodenventilbeutel

Country Status (1)

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DE (1) DE1069062B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE646738C (de) * 1935-11-25 1937-06-19 Alfred Dubois Ventilbeutel
GB596158A (en) * 1945-07-23 1947-12-30 Robinson E S & A Ltd Improvements in or relating to bags of paper, or cellulosic or the like materials
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GB658607A (en) * 1949-08-15 1951-10-10 American Bag & Paper Corp Improvements in bags and method of making the same
DE873352C (de) * 1951-02-06 1953-04-13 Lorenz C Ag Verfahren zur Herstellung eines Kreuz- bzw. Klotzbodenbeutels

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