AT263628B - Staubdichte Verpackungseinheit - Google Patents

Staubdichte Verpackungseinheit

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AT263628B
AT263628B AT630165A AT630165A AT263628B AT 263628 B AT263628 B AT 263628B AT 630165 A AT630165 A AT 630165A AT 630165 A AT630165 A AT 630165A AT 263628 B AT263628 B AT 263628B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
side walls
packaging unit
carton
narrow side
dust
Prior art date
Application number
AT630165A
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English (en)
Inventor
Josef Detzel
Original Assignee
Unilever Nv
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/44Integral, inserted or attached portions forming internal or external fittings
    • B65D5/441Reinforcements
    • B65D5/445Reinforcements formed separately from the container

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description


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  Staubdichte Verpackungseinheit 
Die Erfindung betrifft eine staubdichte Verpackungseinheit, bestehend aus einem mit einer Aufriss- einrichtung und einem Tragebandversehenen Aussenkarton, in welchen ein aus einem einteiligen Zu- schnitt hergestellter Innenkarton mit einer deckelseitigen Aufreisseinrichtung eingesetzt ist. Sie ist als sogenannte "Einweg- oder verlorene   Packung" für   grössere Mengen, beispielsweise   2 - 5   kg pulver- förmigen Füllgutes, bestimmt. 



   An eine derartige Verpakcung werden verschiedene Forderungen gestellt. Sie soll sowohl als Versand-als auch als Vorratsbehälter geeignet sein. Als Versandpackung muss sie neben genügender Festig- keit auch, da sie zur Aufnahme von pulverförmigem Füllgut bestimmt ist, auf dem Transportwege voll- kommen staubdicht sein. Ferner muss sie sich zum Anbruch leicht öffnen und danach bei Wiederholung portionsweiser Entnahme des Inhaltes auch wieder leicht und sicher verschliessen lassen. Daneben ist erwünscht, dass sie tragfähig ist. 



   Eine derartige Verpackungseinheit ist aus der   USA-Patentschrift Nr. 2, 967, 656   bekannt. Bei dieser bekannten Verpackung ist in einen mit einer Aufreisseinrichtung und einem Trageband versehenen Aussenkarton ein Beutel eingesetzt, welcher nach dem Füllen durch Falten und Versiegeln geschlossen wird. Diese bekannte Verpackungseinheit weist jedoch keine genügende Festigkeit für den obenerwähnten Zweck auf. Weiter ist der Innenbeutel nur durch Schneiden oder Reissen zu öffnen, so dass sich diese Verpackungseinheit nach dem Anbruch nicht wieder sicher verschliessen lässt. 



   Die beschriebenen Nachteile der bekannten Verpackungseinheit werden bei der erfindungsgemässen Verpackungseinheit dadurch vermieden, dass der Innenkarton in bekannter Weise aus einem einteiligen Zuschnitt hergestellt ist, der zwei gleich grosse Breitseitenwände aufweist, an welche gedoppelte Schmalseitenwände ergebende Teile angelenkt sind, welche Breitseitenwände über einen den Boden des Innenkartons ergebenden Teil mit daran angelenkten Klappen miteinander verbunden sind, wobei an eine der Breitseitenwände der den Deckel mit Aufreisseinrichtung ergebende Teil mit den die Schwächungslinien aufweisenden Klappen angelenkt ist, und der Aussenkarton eine über alle Seitenwände verlaufende Aufreisseinrichtung besitzt.

   Durch diese Massnahmen wird neben der erwünschten Festigkeit der Verpackungseinheit erreicht, dass nach dem Öffnen des Aussenkartons die Aufreisseinrichtung des Innenkartons freiliegt. 



   Es wird bemerkt, dass aus der   USA-Patentschrift Nr. 3, 078, 030 eine Kartonschachtel bekannt ist,   die aus einem einteiligen Zuschnitt hergestellt ist, der zwei gleich grosse Breitseitenwände aufweist, an welche gedoppelte Schmalseitenwände ergebende Teile angelenkt sind, welche Breitseitenwände über einen den Boden des Kartons ergebenden Teil mit daran angelenkten Klappen miteinander verbunden sind. Bei dieser bekannten Schachtel ist eine der Breitseitenwände und sind die daran anschliessenden Schmalseitenwände mit einer Aufreisseinrichtung versehen, so dass diese Schachtel eine   sogenannte"Flip-Top"-Schachtel   bildet. Eine solche Verpackungsschachtel ist an und für sich nicht 

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 staubdicht und ist für den vorliegenden Zweck ungeeignet. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Verpackungseinheit weist das
Trageband des Aussenkartons an seinen beiden Enden je eine flache Versteifung auf, welche durch in den Schmalseitenwänden des Aussenkartons angeordnete Einschnitte und durch diesen zugeordnete Aus- nehmungen in den äusseren Lagen der gedoppelten Schmalseitenwände des Innenkartons in Richtung des
Deckels in klebstofffreie Bereiche dieser gedoppelten Schmalseitenwände eingeschoben sind. In diesem
Zusammenhang wird bemerkt, dass ein Kartonbehälter mit einem an seinen beiden Enden je eine flache
Versteifung aufweisenden Trageband aus der   USA-Patentschrift Nr. 2, 931, 491   bekannt ist. Bei diesem bekannten Behälter sind die flachen Versteifungen des Tragebandes aber durch Verleimung mit dem Be- hälter verbunden.

   Gegenüber diesem bekannten Behälter weist die erfindungsgemässe Verpackungsein- heit also den Vorteil auf, dass das Trageband in einfacher Weise angeordnet werden kann durch Ein- schieben der flachen Versteifungen in die klebstofffreien Bereiche der gedoppelten Schmalseitenwände des Innenkartons und in dieser Weise rutschfest befestigt wird. 



   Ein Beispiel der erfindungsgemässen, staubdichten Verpackungseinheit wird an Hand der Fig. 1, 2 und 3 erläutert. Fig. 1 zeigt den Zuschnitt für den Aussenkarton, Fig. 2 den für den Innenkarton, Fig. 3 das Trageband. 



   Der Aussenkarton, dessen Zuschnitt in Fig. 1 gezeigt wird, weist vier   Felder --1,   2,3 und 4-- auf. 



   An diese Felder sind jeweils die   denDeckel-bzw.   Bodenverschluss bildenden   Verschlussklappen --la   und   lb,   2a und 2b, 3a und 3b und 4a und   4b-angelenkt.   Die Wand --4-- ist durch die Klebelasche --4c-- verlängert. Deckelseitig im oberen Drittel verläuft über die vier Wandflächen ein durch Schwächungs- linien begrenztes   Aufreissband --5--.   In den   Schmalseitenwänden-l   und 3-- sind die   Einschnitte --6a   und   6b-- vorgesehen.   



   Der in Fig. 2 gezeigte Zuschnitt für den Innenkarton besitzt zwei gleichgrosse Breitseitenwände   - 7   und 9--, an welche beidseitig die die gedoppelten Schmalseitenwände ergebenden Teile --7a und 7b sowie 9a und   9b-- angelenkt   sind. Die beiden   Breitseitenwände --7   und 9-- sind über einen, den Boden des Innenkartons ergebenden Teil --8-- miteinander verbunden, welcher beidseitig die Klappen - 8a und   8b-- aufweist.   Die Breitseitenwand --7-- ist durch den den Deckelergebenden   Teil-10-   verlängert, an welchen die mit den   Schwächungslinien --l1a   und llb-- versehenen Klappen--10a und   lOb-seitlich angelenkt   sind.

   In den die äussere Lage der gedoppelten Schmalseitenwände des Innenkartons bildenden Teilen --9a und   9b-- sind   die den Einschnitten --6a und 6b-- in den Schmalseitenwänden des Aussenkartons zugeordneten   Ausnehmungen --12a   und   12b-- vorgesehen. Fig. 3   zeigt das Trageband welches vorzugsweise aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, besteht, dessen Enden die flachen Versteifungen --14-- aufweisen. 



   Die Fertigung der Packung erfolgt auf die nachstehend geschilderte Weise. 



   Zunächst wird der Innenkarton gebildet. Hiezu wird der Zuschnitt flachgelegt und die an den Bodenteil --8-- angelenkte Klappe --8a-- senkrecht nach oben gefaltet. Anschliessend wird der Breitseitenwandteil --7-- ebenfalls senkrecht aufgerichtet und die diesenverlängernde Deckelklappe --10-rechtwinkelig, waagrecht abgebogen. Die rechtwinkelig nach unten abgebogene   Klappe --10a-- wird   anschliessend ebenso, wie die schon aufgerichtete Klappe --8a--, mit dem vorher dagegengefalteten, die innere Lage der einen Schmalseitenwand des Innenkartons bildenden Teil --7a-- verleimt. Nunmehr wird die Breitseitenwand --9-- senkrecht aufgerichtet und der die äussere Lage der Schmalseitenwand bildende Teil --9a-- mit der schon umgefalteten inneren Lage --7a-- verleimt, wobei der Bereich --13a-- unter der   Ausnehmung-12a-beim   Beleimen ausgespart wird.

   Wenn die freie Kante des später den Deckel bildenden Teils --10-- mit Hilfe eines entsprechend breiten Klebestreifens mit der freien Kante der Breitseitenwand --9-- verbunden worden ist, wobei gleichzeitig ein später zum Aufreissen des Innenkartons dienender Faden mit eingeleimt wird, ist der Innenkarton zur Aufnahme des Füllgutes vorbereitet. 



   Nach der Füllung werden   die Klappen --8b und 10b-- nach innen eingeschlagen   und mit dem darauf gefalteten, die innere Lage der gedoppelten Schmalseitenwand bildenden Teil --7b-- durch Verleimen verbunden. Schliesslich wird der die äussere Lage der Schmalseitenwand bildende Teil --9b-- aufgefaltet und gleichfalls durch Verleimen mit dem Teil --7b-- verbunden, wobei hier der Bereich --13b-unter der Ausnehmung --12b-- beim Beleimen ausgespart wird. 



   Der Aussenkarton wird in üblicher Weise gefertigt,   d. h.   zunächst wird die Klebelasche --4c-- mit dem Schmalseitenteil --1-- unter Bildung eines Faltschachtelmantels verleimt und in üblicher Weise der Boden aus den   Verschlussklappen-Ib,   2b, 3b und   4b-- durch   Verleimen gebildet. Hierauf wird der Innenkarton in den Aussenkarton eingeschoben, u. zw. so, dass sein Deckelteil --10-- mit dem Auf- 

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 reissfaden unter den   Verschlussklappen --la,   2a, 3a und   4a-- des   Aussenkartons zu liegen kommt, nachdem diese zur Deckelbildung aufgefaltet und miteinander verleimt worden sind. 



   Zum Schluss werden die flachen   Versteifungen-14-des Tragebandes-13-durch   die Einschnitte --6a und 12a bzw. 6b und   12b-- in   Richtung Deckel in die klebstofffreien Bereiche --13a und   13b-- eingeschoben.   Hiedurch werden die flachen Versteifungen in ihrer Lage festgehalten und verhindern somit ein Herausrutschen des Tragebandes beim Anheben. 



   Die erfindungsgemässe Verpackungseinheit besitzt eine gute Transportfestigkeit und ist staubdicht. 



  Zum Anbruch der Packung wird die   Aufreisseinrichtung --5-- des   Aussenkartons entfernt und das elastische Trageband beiseitegeschoben. Nunmehr lässt sich der abgetrennte Deckelteil des Aussenkartons abheben und der Aufreissfaden zum Öffnen des Innenkartons liegt frei. Mit Hilfe dieses freiliegenden Aufreissfadens wird der Klebestreifen, der die freie Kante des Deckelteils --10-- mit der freien Kante der Breitseite --9-- verbindet, durchgetrennt. Beim Öffnen des   Deckelteils --10-- werden   gleichzeitig mittels der   Schwächungslinien-lla   und llb-- Teile von den   Klappen --10a   und   10b-abgetrennt.   



  Zur portionsweisen Entnahme lässt sich die Verpackungseinheit wieder leicht und dicht verschliessen. Dabei dienen die an dem Deckelteil --10-- verbliebenen Teile der   Klappen --10a   und lla-als Führung. Der wiederaufgesetzte Deckelteil des Aussenkartons wird durch das aufgelegte elastische Trageband in seiner Lage festgehalten, so dass ein guter und sicherer   Verschluss- auch   der angebrochenen   Packung - gewährleistet ist    
PATENTANSPRÜCHE : 
1.

   Staubdichte Verpackungseinheit, bestehend aus einem mit einer Aufreisseinrichtung und einem Trageband versehenen   Aussenkarton. in welchen   ein aus einem einteiligen Zuschnitt hergestellter Innenkarton mit einer deckelseitigen Aufreisseinrichtung eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenkarton in bekannter Weise aus einem einteiligen Zuschnitt hergestellt ist, der zwei gleich grosse Breitseitenwände (7,9) aufweist, an welche gedoppelte Schmalseitenwände ergebende Teile (7a, 7b bzw.

   9a, 9b) angelenkt sind, welche Breitseitenwände über einen den Boden des Innenkartons ergebenden Teil (8) mit daran angelenkten Klappen (8a, 8b) miteinander verbunden sind, wobei an eine der Breitseitenwände (7,9) der den Deckel mit Aufreisseinrichtung ergebende Teil (10) mit den die Schwächungslinien (lla, llb) aufweisenden Klappen (10a, 10b) angelenkt ist, und der Aussenkarton eine über alle Seitenwände (1, 2,3 und 4) verlaufende Aufreisseinrichtung (5) besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Staubdichte Verpackungseinheit nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Trageband (13) an seinen beiden Enden je eine flache Versteifung (14) aufweist, welche durch in den Schmalseitenwänden (1, 3) des Aussenkartons angeordnete Einschnitte (6a, 6b) und durch diesen zugeordnete Ausnehmungen (12a, 12b) in den äusseren Lagen (9a, 9b) der gedoppelten Schmalseitenwände des Innenkartons in Richtung des Deckels in klebstofffreie Bereiche (13a, 13b) dieser gedoppelten Schmalseitenwände eingeschoben sind.
AT630165A 1959-04-02 1965-07-09 Staubdichte Verpackungseinheit AT263628B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN16495A DE1096890B (de) 1958-04-04 1959-04-02 Verfahren zur Herstellung eines Katalysators fuer die Herstellung von Alkoholen durch Hydratisierung von Olefinen

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AT263628B true AT263628B (de) 1968-07-25

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AT630165A AT263628B (de) 1959-04-02 1965-07-09 Staubdichte Verpackungseinheit

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