DE1069058B - Verfahren zum Färben bzw. Tonen der Oberfläche von keramischen Formungen - Google Patents

Verfahren zum Färben bzw. Tonen der Oberfläche von keramischen Formungen

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DE1069058B
DE1069058B DENDAT1069058D DE1069058DA DE1069058B DE 1069058 B DE1069058 B DE 1069058B DE NDAT1069058 D DENDAT1069058 D DE NDAT1069058D DE 1069058D A DE1069058D A DE 1069058DA DE 1069058 B DE1069058 B DE 1069058B
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geb. Schäfer Hohenstaufen Sibylle Schwahn (Württ.)
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    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/50Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials
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Description

  • Verfahren zum Färben bzw. Tönen der Oberfläche von keramischen Formlingen Die Erfindung erstreckt sich auf ein Verfahren zum Färben bzw. Tönen der Oberfläche von keramischen Formlingen. Bei den bekannten Verfahren dieser Art werden in der Regel die zum Färben der Oberfläche dienenden Tonaufschlemmungen - sogenannte Engoben - oder terra sigillata bzw. auch die Glasuren in flüssigem Zustand aufgetragen. Beim Auftragen derartiger flüssiger Tonaufschlemmungen oder Glasuren auf einen ungeschrühten Formling treten häufig Schwierigkeiten durch Bildung von Sprüngen und Rissen sowie durch Deformation auf, wenn Formling und Überzug sich in ihren Eigenschaften nicht entsprechen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Färben bzw. Tönen der Oberfläche von keramischen Formlingen zu schaffen, das die bestehenden Nachteile der bekannten Verfahren vermeidet und außerdem ganz neue und eigenartige Oberflächentönungen zu erzielen gestattet.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß auf einen ungeschrühten oder geschrühten Formling ein Metalloxyd in trockenem Zustand aufgebracht und der Formling anschließend in üblicher Weise gebrannt wird. Durch das Auftragen des Metalloxydes in trockenem Zustand auf den Formling wird jede Gefahr des Reißens, Springens oder Deformierens ausgeschaltet. Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung ist es, daß bei der Auswahl des zum Färben bzw. Tönen dienenden Metalloxydes keinerlei Rücksicht auf die besonderen Eigenschaften und die Art des Formlings selbst genommen zu werden braucht, wodurch die Mannigfaltigkeit der erzielbaren Oberflächenwirkungen wesentlich erhöht wird. Noch ein weiterer Vorteil des vorgeschlagenen Verfahrens besteht bei dessen Verwendung an Stelle einer Glasur darin, daß das Brenngut im Brand direkt aneinander und ineinander eingesetzt werden kann, da keine Gefahr des Zusammenschmelzens während des Brennens besteht.
  • In Abwandlung des vorliegenden Verfahrens können zum Färben bzw. Tönen der Formlingsoberfläche auch Gemische aus zwei oder mehreren Metalloxyden im trockenen Zustand benutzt werden. Hierdurch wird die Vielfalt der herstellbaren Oberflächenfarben bzw. -tönungen noch weiter erheblich gesteigert, ohne die Ausführung des Verfahrens zu erschweren oder zu komplizieren.
  • Schließlich liegt es im Rahmen der Erfindung, den Formling nach dem Einbrennen des Metalloxydes bzw. des Metalloxydgemisches auch noch in an sich bekannter Weise zu glasieren. Auf diese Weise lassen sich auch bei glasierten keramischen Erzeugnissen auf dem gleichen Grundformling ganz verschiedene Farbtönungen erzielen, was bisher nur durch das vorherige Aufbringen von Engoben möglich war.
  • Nachstehend sind zwei Ausführungsbeispiele für das Verfahren nach der Erfindung beschrieben: Beispiel I Aus dem in üblicher Weise zubereiteten Ton wird ein Formling hergestellt. Auf den lederharten Formling wird trockenes Kupferoxyd (Cu O) z. B. mit Hilfe eines Pinsels aufgetragen.
  • Nach Beendigung des Trockenprozesses wird der Formling in bekannter Weise bei 1050 bis 1080° C gebrannt.
  • Beispiel II Auf einen trockenen Formling wird ein Gemisch aus trockenem Kupferoxyd (Cu O) und Kobaltoxyd (Co O) aufgetragen. Dann wird der Formling bei 1050 bis 1070° C gebrannt.
  • Nach dem Brennen wird der Formling in bekannter Weise glasiert und bei einer der aufgebrachten Glasur entsprechenden Temperatur glattgebrannt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Färben bzw. Tönen der Oberfläche von keramischen Formlingen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen ungeschrühten oder geschrühten Formling ein Metalloxyd in trockenem. Zustand aufgebracht und der Formling anschließend in üblicher Weise gebrannt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Gemisches von zwei oder mehreren Metalloxyden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Formling nach dem Einbrennen des Metalloxydes in an sich bekannter Weise glasiert wird.
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DE1069058B true DE1069058B (de) 1959-11-12

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