DE106598C - - Google Patents

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DE106598C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/36Devices or methods for dyeing, washing or bleaching not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Färbevorrichtung, bei welcher das Imprägniren, Bleichen, Färben, Waschen, Spülen in ein und demselben Waarenbehälter vorgenommen werden kann. Ueberdies soll aber auch das Schleudern der Waare, sowie das Durchtreiben kalter oder warmer Luft oder dergleichen während des Schleuderns oder bei stillstehender Schleudertrommel bewirkt werden können, ohne dafs ein Umsetzen des Waarenbehälters nothwendig wird.
Von bekannten Einrichtungen, die Aehnliches erstreben, z. B. die Obermayer'schen D. R. P. Nr. 23117 und 33562, die Haubold'schen D. R. P. Nr. 44985 und 42933 u. A., unterscheidet sich vorliegende Vorrichtung dadurch, dafs der Waarenbehälter als Centrifugenkessel ausgeführt und in einem Färbebottich untergebracht wird, der zu dem Zweck sammt dem in ihm untergebrachten Centrifugenkessel von Ort beweglich, auf Rädern fahrbar ist, so dafs er nach Bedarf mit einer Pumpe und einem Flottenbehälter in Verbindung gebracht und dann bei geschlossenem Deckel arbeiten kann, oder bei abgehobenem Deckel mit einer Transmission gekuppelt werden kann, welche den Centrifugenkessel in Thätigkeit versetzt, während zugleich auch in dieser Lage die Vorrichtung mit einem Ventilator und einer Wärmevorrichtung in Verbindung gebracht werden kann, und zwar ohne dafs ein Herausheben des Waarenbehälters (Centrifugenkessel) aus dem Färbebottich stattfindet, um das Ausschleudern und das Durchtreiben von erhitzter Luft oder Gasen zu ermöglichen.
Auf den Zeichnungen ist die Vorrichtung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 dieselbe in Ansicht, fertig zur Vornahme des Färbevorganges, Fig. 2 eine Ansicht rechtwinklig zu Fig. 1, Fig. 3 in der zum Schleudern und Trocknen ausgefahrenen Lage des Färbebottichs, Fig. 4 in einer zu Fig. 3 gehörigen Oberansicht und Fig. 5 den Waarenbehälter in einem centralen, lothrechten Schnitt und gröfseren Mafsstabe.
Der Färbekessel 1 ist in dem Arbeitsraum auf Schienen 2 fahrbar angeordnet. Durch einen Deckel 3, der an einer Schraubenspindel 5 aufgehängt ist, kann er1 verschlossen werden. Rohranschlufsstutzen 7 bezw. 8 gestatten den Anschlufs für geeignete Flüssigkeits-Zu- und Ableitungen. In dem Kessel 1 ist der Waarenbehälter 10 mit seiner Achse 11 (Fig. 5), auf dem Boden des Gehäuses 6 in einem Spurlager laufend, drehbar derart angeordnet, dafs durch das Gehäuse 6 hindurch die Verbindung zwischen dem Anschlufsstutzen 8 und dem Innern des Behälters 10 stattfindet. In der Mitte des Behälters 10 ist ein oben geschlossenes, die Achse 11 durchlassendes Rohr 1 3 angeordnet, dessen Mantel ebenso wie derjenige des Behälters 10 gelocht ist. Der zwischen diesen verbleibende Ringraum dient zur Aufnahme der zu behandelnden Waare.
Steht, der Färbekessel 1 unter dem Gerüst 4, so dafs er durch Aufpressen des Deckels mittelst Spindel 5 fest verschlossen werden kann, und

Claims (1)

  1. es werden die Flottenbehälter 15 durch die Hähne 14 und ig, sowie Rohranschlüsse 16, 18 und 20 mit der Pumpe 17 einerseits und dem Färbebottich andererseits verbunden, so können alle zum Imprägniren, Bleichen, Färben, Spülen und Waschen der Waafe erforderlichen Arbeiten in bekannter Weise vorgenommen werden. Soweit bietet die Vorrichtung an sich nichts Neues.
    Soll aber nach vollendetem Färben die Waare geschleudert und getrocknet werden, so wird der Färbekessel 1, nachdem der Deckel 3 abgehoben ist und die Rohranschlüsse 16 und 20 gelöst sind, unter ein zweites quer über der Schienenanlage 2 angeordnetes Gerüst 21 geschoben, das die Antriebsvorrichtungen für den als Schleuderkessel dienenden Waarenbehälter 10 trägt. In diesem Gerüst ist drehbar und zugleich in vertikaler Richtung verstellbar die Achse 22 geführt, die an ihrem oberen Ende eine konische Reibrolle 23, an ihrem unteren einen Kupplungsmuff 24 trägt (Fig. 5) und auf der zugleich noch verschiebbar ein Deckel 25 für den Waarenbehälter aufsitzt. Die Anordnung dieser Theile ist so getroffen, dafs sie, wenn die Achse 22 hochgeschoben, das Verschieben des Kessels nicht hindern, dafs aber, wenn herabgelassen, die Achse 22 mit der Achse 11 des Waarenbehälters 10 gekuppelt werden kann und der Deckel 25 sich. zugleich auf den Behälter 10 aufsetzt. Wird nun noch die von einem geeigneten Getriebe aus in Drehung versetzbare Reibungsscheibe 26, deren Achse auf dem Gerüst 21 ruht, an die Rolle 23 fest angeprefst, so ist die Einrichtung zum Schleudern, der Waare fertig. Die hierbei in den Kessel 1 geschleuderte Flüssigkeit kann aus diesem durch den Hahn q abgelassen werden.
    .: Soll endlich noch die Waare getrocknet werden, so wird an den Stutzen 8 die von einem Exhaustor 28 kommende Leitung 27 angeschlosssn (Fig. 4) und Luft aus einer mit Heizrohren 29 ausgerüsteten Kammer 30 angesaugt und durch die im Schleuderkessel oder Waarenbehälter 10 befindliche Waare getrieben und diese so getrocknet. Dieses Trocknen kann, je nachdem die Kammer 30 geheizt wird oder nicht, mit kalter oder warmer Luft vorgenommen werden, und ebenso können an Stelle der Luft auf dieselbe Weise Gase und Dämpfe anderer Art durch die Waare getrieben werden, indem diese aus irgend einem Behälter kalt oder erwärmt angesaugt werden. Gegebenenfalls kann die Anordnung auch so getroffen sein, dafs die Luft durch die zu trocknende Waare hindurchgesaugt wird, anstatt sie, wie im gezeichneten Beispiel, durch dieselbe hindurchzudrücken. Selbstverständlich kann der Warm-Trocken-Vorgang zugleich mit dem Schleudern der Waare vorgenommen werden oder auch unabhängig von diesem, je nachdem das Reibungsgetriebe eingeschaltet ist oder nicht. Wie ersichtlich, werden also bei der neuen Vorrichtung alle oben genannten Arbeiten in dem Kessel 10 vorgenommen, und es ist hierzu nur ein einmaliges Verschieben des Kessels 1, das Anschliefsen und Lösen einiger Rohrleitungen und das Einschalten der erforderlichen Antriebsmechanismen, was ohne jede Mühe und in !kürzester Zeit geschehen kann, erforderlich.
    Pa ten τ -Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Imprägniren, Bleichen, Färben, Waschen, Spülen sowie Schleudern und Trocknen von Textilstoffen, gekennzeichnet durch einen auf Rädern fahrbaren Kessel (1),. in welchen ein nach Art einer Schleudertrommel ausgebildeter Waarenbehälter (10) auf eine drehbare Achse (11) so aufgesetzt ist, dafs nach Bedarf Flotte, Wasser oder Dämpfe durch den Waarenbehälter hindurchgeführt werden können und der Kessel entweder durch einen Deckel geschlossen oder aber der Waarenbehälter, ohne aus dem Kessel (1) gehoben zu werden, nach Kupplung seiner Achse mit einer Triebwelle in Drehung versetzt werden kann. :
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE106598C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6334567B1 (en) 1997-10-30 2002-01-01 Daimlerchrysler Ag Component and method for production thereof

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6334567B1 (en) 1997-10-30 2002-01-01 Daimlerchrysler Ag Component and method for production thereof

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