DE1055410B - Bei uebergrossen seitlichen Kraeften sich oeffnende Sicherheitsskibindung - Google Patents

Bei uebergrossen seitlichen Kraeften sich oeffnende Sicherheitsskibindung

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DE1055410B
DE1055410B DET9600A DET0009600A DE1055410B DE 1055410 B DE1055410 B DE 1055410B DE T9600 A DET9600 A DE T9600A DE T0009600 A DET0009600 A DE T0009600A DE 1055410 B DE1055410 B DE 1055410B
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DE
Germany
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notch
plate
safety
ski binding
holding plate
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Application number
DET9600A
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English (en)
Inventor
Charles Francois Tronchet
Original Assignee
Charles Francois Tronchet
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Publication date
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/085Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable
    • A63C9/08507Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable with a plurality of mobile jaws
    • A63C9/08521Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable with a plurality of mobile jaws pivoting about a vertical axis, e.g. side release
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Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine bei übergroßen seitlichen Kräften sich öffnende Sicherheitsskibindung, bei welcher die Backen des Zehenbügels von je einer hinter dem Zehenbügel schwenkbar am Ski angebrachten, am vorderen Ende mit einer Haltenase versehenen Grundplatte getragen werden, wobei die beiden Haltenasen gemeinsam in eine Ausnehmung einer beweglichen Halteplatte eingreifen. Bei der bisher bekannten Skibindung dieser Art wird der Zehenbügel durch eine Rastvorrichtung geschlossen gehalten, bei der eine federbelastete längsverschiebbar gelagerte Platte mit zwei schrägen Nocken die außen angeschrägten Nasen der Grundplatten in der Schließlage umfaßt. Diese Sicherheitsskibindung ist aber in der Praxis kaum brauchbar. Wenn nämlich der Schuh des Skiläufers innerhalb des Bügels einen von hinten nach vorn gerichteten Druck ausübt, der für die richtige Halterung des Fußes unerläßlich ist und von der diagonalen Spannung eines Riemens oder einer Feder herrührt, sucht er die beiden Backen zu öffnen. Da diese symmetrisch auf die beiden schrägen Nocken der längsverschiebbaren Platte wirken, drücken sie diese nach vorn zurück. Hierdurch wird die Bindung entriegelt und der Ski freigegeben, obwohl der Skiläufer gar keine Gefahr läuft.
Dieser Übelstand wird durch die Erfindung beseitigt; sie besteht darin, daß die Halteplatte drehbar zwischen den Grundplatten und einer federbelasteten Rastvorrichtung gelagert ist und daß in der Schließlage zum Einrasten des Rastgliedes der diesem zugewandte kreisbogenförmig ausgebildete Teil der Halteplatte mit einer Einkerbung versehen ist. Bei dieser Ausbildung der Rastvorrichtung kann der geschilderte Übelstand nicht mehr auftreten. Die Backen des Zehenbügels können sich erst öffnen, wenn die Torsionsbeanspruchung des Fußes die eingestellte Spannung der Rutschkupplung übersteigt, wodurch wirksam Knochenbrüche od. dgl. Verletzungen vermieden werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt; es zeigt
Fig. 1 die Sicherheitsskibindung gemäß der
findung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Skibindung in der Schließlage,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die
Offenlage,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Skibindung unmittelbar vor ihrer Rückkehr in die Schließstellung,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 2 und
Fig. 6 und 7 Einzelheiten.
Der Zehenbügel der vorgeschlagenen Skibindung besteht in bekannter Weise aus den beiden Backen 2, die auf zwei Grundplatten 3 befestigt sind, die an ihrem hinteren Ende wieder um einen Schraubbolzen 5 auf Bei übergroßen seitlichen. Kräften
sich öffnende Sicherheitsskibindung
Skibindung
Er
der Anmelder:
Charles Francois Tronchet,
Cluses (Frankreich)
Vertreter: Dr. O. Lösenbeck, Patentanwalt,
Bielefeld, Herforder Str. 17
Beanspruchte Priorität:
Frankreich, vom 23. März 1954
Charles Francois Tronchet, Cluses (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
den Ski 4 schwenkbar angeordnet sind. Die Grundplatten 3 sind mit Zahnleisten 6 versehen, die die Regelung der Stellung der Backen 2 auf den Grundplatten gestatten. Die Befestigung der Backen2 auf den Grundplatten 3 erfolgt durch Schrauben 7, welche durch in den Backen 2 angebrachte Langlöcher 8 treten.
An ihrem vorderen Ende sind die beiden Grundplatten 3 mit je einer Nase 9 versehen. In der Schließlage (Fig. 2) liegen die beiden Nasen nebeneinander in der nutartigen AusnehmunglO einer Halteplatte 12, die die Rolle eines Nockens spielt und um einen Schraubbolzen 11 schwenkbar ist.
Die Halteplatte 12 besitzt in ihrem vorderen kreisbogenförmig verlaufenden Bereich eine mittlere Einkerbung 13, beiderseits welcher zwei gleiche Einkerbungen 14 und 15 vorgesehen sind.
Die Einkerbungen 13, 14 und 15 sind so ausgebildet, daß sie die überstehende Kugelkalotte einer Kugel 16 als Rastglied aufnehmen können, welche in einer in der Längsachse des Skis angeordneten zylindrischen Führung 17 untergebracht ist und unter dem Druck einer Schraubenfeder 18 steht, deren Spannung durch eine verstellbare Einstellschraube 19 einstellbar ist.
Die Grundplatten 3 werden mithin durch die Ausnehmung 10 der Halteplatte federnd festgehalten. Sie können sich nur dann öffnen, wenn eine übermäßige
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Claims (3)

seitliche Kraft, beispielsweise in Richtung des Pfeiles 21 der Fig. 2, auftritt, die die Rastkugel zurückdrückt und eine Schwenkung der Halteplatte bewirkt (Fig. 3). In dieser Stellung kommen die Nasen 9 der beiden Grundplatten 3 aus der Ausnehmung 10 der Halteplatte frei, die durch Einrasten der Kugel 16 in die Rast oder Einkerbung 15 festgehalten wird. Um die Skibindung wieder in die Schließlage zu bringen, braucht man nur einen Druck in Richtung des Pfeiles 22 der Fig. 4 von der entgegengesetzten Seite ausüben, bis die beiden Grundplatten wieder aneinanderliegen und in die Ausnehmung 10 einschnappen und die Kugel 16 in die mittlere Einkerbung 13 einschnappt. Eine durch die Schraube 11 befestigte Platte 20 überdeckt die Halteplatte 12 und die Nase 9. Die erfindungsgemäße Skibindung gestattet die leichte und genaue Einstellung der Öffnungsbedingungen des Zehenbügels, dessen öffnung nur erfolgt, wenn die auf eine Backe ausgeübte seitliche Kraft einen von dem Skiläufer selbst festgelegten Wert überschreitet. Dazu braucht nur die Einstellschraube 19 mehr oder weniger fest eingeschraubt zu werden, was mit einem Geldstück möglich ist, das in den Schlitz 23 der Einstellschraube 19 eingeführt werden kann. Das Arbeiten des Sicherheitssystems ist von der Spannung der den Fuß festhaltenden Kabel oder Riemen vollständig unabhängig, so daß die Sicherheit sowohl bei losem Befestigungssystem, z. B. für das Laufen in ebenem Gelände, oder für das Steigen, als auch bei gespanntem System zum Festhalten des Fußes auf dem Ski, z. B. für die Abfahrt erhalten werden kann. Die Bindung gemäß der Erfindung gestattet schließlich die Benutzung von beliebigem Schuhwerk ohne starre Sohle. Patentansprüche:
1. Bei übergroßen seitlichen Kräften sich öffnende Sicherheitsskibindung, bei welcher die Bakken des Zehenbügels von je einer hinter dem Zehenbügel schwenkbar am Ski angebrachten, am vorderen Ende mit einer Haltenase versehenen Grundplatte getragen werden, wobei die beiden Haltenasen gemeinsam in eine Ausnehmung einer beweglichen Halteplatte eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (12) drehbar zwischen den Grundplatten (3) und einer federbelasteten Rastvorrichtung gelagert ist und das in der Schließlage zum Einrasten des Rastgliedes der diesem zugewandte kreisbogenförmig ausgebildete Teil der Halteplatte mit einer Einkerbung (13) versehen ist.
2. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastglied der Rastvorrichtung aus einer Kugel (16) besteht, die aus dem Ende einer zylindrischen Führung (17) herausragt und deren Rastdruck über eine zylindrische Schraubenfeder (18) mittels einer in der Führung (17) verstellbaren Einstellschraube (19) regelbar ist.
3. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Einkerbung (13) auf dem Bogen der Halteplatte je eine weitere Einkerbung (14 bzw. 15) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 699 701;
schweizerische Patentschrift Nr. 142 191;
USA.-Patentschriften Nr. 2 245 850, 2 308 338.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 809 790/87 4.59
DET9600A 1954-03-23 1954-06-14 Bei uebergrossen seitlichen Kraeften sich oeffnende Sicherheitsskibindung Pending DE1055410B (de)

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FR1055410X 1954-03-23

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DE1055410B true DE1055410B (de) 1959-04-16

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ID=9596937

Family Applications (1)

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DET9600A Pending DE1055410B (de) 1954-03-23 1954-06-14 Bei uebergrossen seitlichen Kraeften sich oeffnende Sicherheitsskibindung

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US (1) US2844381A (de)
CH (1) CH316185A (de)
DE (1) DE1055410B (de)
FR (2) FR1101741A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
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CH316185A (fr) 1956-09-30
US2844381A (en) 1958-07-22
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