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Teileinrichtung für mehrgängige Gewinde an Gewindeschleifmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Teileinrichtung für mehrgängige Gewinde im Getriebe
einer Gewindeschleifmaschine mit einer Einzahnkupplung zum Lösen des Zwanglaufes
zwischen Werkstückspindel und Leitspindel, um entweder die Werkstückspindel ohne
die Leitspindel oder die Leitspindel ohne die Werkstückspindel so lange weiterlaufen
zu lassen, bis eine Umfangsteilung oder eine axiale Teilung am Werkstück erfolgt
ist.
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Bei bekannten Einrichtungen dieser Art wird eine doppelseitig ausgebildete
Einzahnkupplung verwendet. Nach der einen Seite hin verbindet sie die Leitspindelwechselräder
direkt im Verhältnis 1:1 mit der Werkstückspindel, nach der anderen Seite indirekt
über die Schneckenwelle eines auf der Werkstückspindel sitzenden Schneckenrades.
Dadurch ergeben sich zwei Stufen für die Gewindesteigung; einmal für »Normalgewinde«
und einmal für »Steilgewinde«. Das Steilgewinde ist bei gleichen Wechselrädern ein
ganzzahliges Vielfaches des Normalgewindes. Ist die Einzahnkupplung auf Steilgewinde
geschaltet, also mit der Schneckenwelle verbunden, so kann sie bei einem mehrgängigen
Gewinde zum Zwecke des Teilens zunächst gelöst und nach erfolgter Teilung wieder
eingeschaltet werden, wodurch sich eine Umfangsteilung ergibt. Je nach der Anzahl
der Gänge des Gewindes vollzieht sich die Teilung so, daß der weiterlaufende Kupplungsteil
eine entsprechende Anzahl von Umläufen ausführen muß, die man an einer Sichtscheibe
gezählt hat. Die Kupplung wird in Einschaltstellung gebracht kurz bevor der letzte
benötigte Umlauf vollendet ist, damit der Kupplungszahn bei beendetem Umlauf wieder
einrastet.
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Diese zum Teilen verwendbare Einrichtung hat den Nachteil, daß für
den Teilvorgang die Umläufe an der Sichtscheibe gezählt und die Einzahnkupplung
von Hand geschaltet werden muß. Man kann daher den Teilvorgang nicht in einen automatischen
Arbeitsablauf einordnen. Ferner kann der Teilvorgang nur mit verhältnismäßig geringen
Werkstückgeschwindigkeiten vorgenommen werden, weil sonst die Umläufe an der Sichtscheibe
nicht mehr von der Bedienungsperson gezählt werden können. Das Teilen selbst ist
nur bei solchen mehrgängigen Gewinden möglich, deren Steigung mindestens so groß
ist, daß sie in die Stufe des »Steilgewindes« fällt.
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Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, den Teilvorgang zu vereinfachen
und ihn so zu gestalten, daß er in den automatischen Arbeitsablauf einer Gewindeschleifmaschine
einbezogen werden kann, wobei die Teilung bei jeder Steigung des Gewindes, also
auch bei Normalgewinde, das in den Steigungsbereich von etwa 0,5 bis 0,6 mm fällt,
möglich ist. Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die das Lösen
und Wiederherstellen des Zwanglaufes bewirkende Einzahnkupplung über einen Einschaltkontakt
für das Lösen des Zwanglaufes und durch ein beim Lösen des Zwanglaufes anlaufendes
und von dem weiterlaufenden Antrieb der Werkstückspindel gesteuertes Zählwerk mit
einem auf die gewünschte Teilung einstellbaren Kontaktgeber für einen selbsttätigen
Teilungsablauf steuerbar ist und der Kontaktgeber bei Erreichung der Teilung die
Wiedereinschaltung der Kupplung auf Zwanglauf und den Rücklauf des Zählwerkes in
die Nullstellung bewirkt.
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Die erfindungsgemäße Teileinrichtung arbeitet vollautomatisch. Sie
ermöglicht nicht nur die Teilung von Steilgewinden, sondern auch die Teilung von
Normalgewinden.
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Man kann das mehrgängige Gewinde sowohl in einer Richtung (Einwegschleifen)
als auch im Hin-und Hergang schleifen (Pendelschleifen). Die erfindungsgemäße Teileinrichtung
ist auf beide Schleifmöglichkeiten anwendbar.
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Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß
die Einzahnkupplung aus einem auf der Schneckenwelle des Werkstückspindelantriebes
durch einen steuerbaren Hubmagnet axial verschieblichen und mit dieser in jeder
Stellung verbundenen Kupplungsteil mit Bremskonus zum Abbremsen der Schneckenwelle
in der ausgekuppelten Stellung und einem vom Antriebsmotor aus angetriebenen Kupplungsteil
besteht, der gleichzeitig Impulsgeber ist, der bei jedesmaligem Umlauf einen Stromimpuls
auf das Zählwerk gibt, an dessen Schaltrad ein zur Nullstellung entsprechend der
Teilung
winkeleinstellbarer Kontaktarm befestigt ist, der einen mit Mehrfachkontakten versehenen
Schalter betätigt.
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Durch das sofortige Abbremsen des Werkstückspindelantriebes bei gelöster
Kupplung werden Teilungsfehler vermieden. Ferner ist es von Vorteil, daß der Impulsgeber
nicht erst ein Einschaltkommando zu erhalten braucht, sondern in ständiger Impulsgabebereitschaft
ist, die dann einsetzt, wenn die Schneckenwelle für den Werkstückspindelantrieb
beim Umschalten der Kupplung blockiert wird. Somit ist auch die Umschaltung der
Kupplung für den Beginn der Impulsgabe maßgebend.
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Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß das angetriebene
Kupplungsteil aus einem Antriebszahnrad und einer am Außenumfang mit zwei Schleifringen
versehenen Trommel besteht, die durch eine Hohlwelle verbunden sind, durch welche
die Schneckenwelle geführt ist, die eine Nockenscheibe aufweist, die bei stillstehender
Schneckenwelle und umlaufender Trommel in der Trommel angeordnete, mit den Schleifringen
verbundene Impulskontakte betätigt, bei mitlaufender Schneckenwelle und umlaufender
Trommel dagegen nicht betätigt.
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Für die Steuerung des Hubmagneten der Einzahnkupplung dient eine Schützensteuerung
in Verbindung mit dem durch die Impulsgabe gesteuerten Zählwerk. Zweckmäßig liegt
der von dem Zählwerk durch den Kontaktarm betätigbare Schalter mit Auslösekontakten
im Haltestromkreis eines den Hubmagnet der Einzahnkupplung steuernden Schützes und
hält in seiner Ruhestellung das bei betätigtem Einschaltekontakt angezogene Schütz,
das seinerseits im Stromkreis der Magnetspulen des Hubmagneten liegende Kontakte
betätigt, so daß der Hubmagnet die Einzahnkupplung ausschaltet und die Schneckenwelle
stillsetzt und beim Auftreffen des Kontaktarmes durch Öffnen der Auslösekontakte
den Haltestromkreis unterbricht, so daß die Kupplung durch Umschalten der Schützkontakte
wieder einschaltet und außerdem den Stromkreis für einen Elektromagnet einschaltet,
der die Schalt- und Sperrklinken des Zählwerkes auslöst, so daß sich das Schaltrad
unter Wirkung einer Rückstellfeder in die durch einen Anschlag gegebene Nullstellung
zurückbewegt.
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Der automatische Ablauf des Teilvorganges wird durch Betätigen des
Einschaltekontaktes eingeleitet. Dieser kann ein handbetätigter Druckknopf oder
ein schützengesteuerter Einschaltekontakt sein, der durch von der Tischbewegung
gesteuerte Endkontakte, wie diese an selbsttätig arbeitenden Werkzeugmaschinen bekannt
sind, innerhalb des gesamten Arbeitsablaufes der Maschine betätigbar ist. Dabei
kann der rechtsseitige Endkontakt, der im Überlaufweg des durchschliffenen Gewindeganges
liegt, das Abheben des Schleifbockes mit Schleifscheibe und den Rücklaufweg des
Schleiftisches in die Ausgangsstellung steuern, der durch den anderen Endkontakt
begrenzt ist, der seinerseits das Wiedereinschalten des Arbeitsganges und gleichzeitig
die Betätigung der Einschaltetaste der Teileinrichtung bewirkt. Der durch das Zählwerk
gesteuerte Teilweg wird als Überlaufweg zum Schleifweg hinzugezählt.
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Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Teileinrichtung an einer Gewindeschleifmaschine
in schematischer Darstellung, eingefügt in das Getriebe der Werkstückspindel und
der Leitspindel einer Gewindeschleifmaschine, Fig. 2 eine Ergänzung der Fig. 1 für
das Pendelschleifen, Fig. 3 ein Schaltschema zu Fig. 1.
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Die elektrische Steuerung ist nur so weit dargestellt, wie sie zum
Verständnis der Teileinrichtung erforderlich ist.
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Das Werkstück 1, beispielsweise eine zu schleifende Schnecke, soll
mit einem mehrgängigen Gewinde, das mit 2 bezeichnet ist, durch die Schleifscheibe
3, die in dem Schleifbock 4 gelagert ist. versehen werden. Das Werkstück ist zwischen
den Spitzen 5 und 6 eingespannt und erhält von der Werkstückspindel 7 durch den
Mitnehmer 8 Drehantrieb. Die Werkstückspindel 7 ist im Spindelkasten 9 gelagert,
der auf dem Schleiftisch 10 angeordnet ist, der seine hin- und hergehende Längsbewegung
von der Leitspindel 11 erhält.
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Der Antrieb der Werkstückspindel 7 und der Leitspindel 11 erfolgt
durch den Antriebsmotor 12 über den Keilriemen 13 auf das Geschwindigkeitswechselgetriebe
14, dessen Schieberad 15 mit den Gegenzahnrädern 16, 17 und 18 durch Verschieben
auf der Keilwelle 19 in Eingriff gebracht werden kann. Das Getriebe 14 enthält die
elektromagnetische Arbeitsgangkupplung 20 mit der Abtriebswelle 21 und einen von
dem Zahnrad 22 über die Welle 23 und das Zahnrad 24 und die elektromagnetische Eilgangkupplung
25 gehenden Eilgangantrieb für die Schaftwelle 26, auf der das Kegelrad 27 entsprechend
der Tischbewegung axial verschiebbar ist. Mit diesem Kegelrad steht das Kegelrad
28 der Welle 29 für den Antrieb der Werkstückspindel 7 im Eingriff, der noch später
beschrieben wird. Die Antriebswelle 26 treibt über Zahnräder 30, 31 die Welle 32
und durch diese das Wechselradgetriebe 33 für die Tischbewegung, dessen Wechselräder
je nach der zu erzielenden Gewindesteigung gewählt werden. Das Ausgangszahnrad 34
des Getriebes 33 treibt über die Welle 35 die Leitspindel 11 an, deren Leitspindelmutter
111 mit dem Schleiftisch 10 fest verbunden ist.
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Um ein Gewinde bestimmter Steigung am Werkstück 1 schleifen zu können,
ist ein Zwanglauf zwischen der mit entsprechender Geschwindigkeit laufenden Leitspindel
11 und der Werkstückspindel 7 notwendig, wobei die Drehzahlen beider in einer der
zu schleifenden Steigung entsprechenden Relation stehen.
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In dem Antrieb der Werkstückspindel ist zum Lösen und Wiedereinschalten
des Zwanglaufes die elektromagnetisch steuerbare Einzahnkupplung 36 angeordnet,
deren einer Kupplungsteil 38 von dem Zahnrad 37 ständig angetrieben wird. Mit dem
Zahnrad 37 ist der als Zahnrad ausgebildete, axial unverschiebliche Teil 38 der
Kupplung im Eingriff, deren axial verschiebliche Kupplungsmuffe mit 39 bezeichnet
ist. Jeder der Kupplungsteile 38 und 39 trägt einen Knaggen 40, der als Einzahnmitnehmer
wirkt, wenn der Kupplungsteil 39 - wie gezeichnet -gegen den Kupplungsteil 38 verschoben
ist. In dieser Stellung überträgt die Einzahnkupplung 36 den von der Welle 29 kommenden
Drehantrieb auf die mit dem Keilprofil 41 versehene Schneckenwelle 42 der Schnecke
43, die mit dem Schneckenrad 44 der Werkstückspindel7 im Eingriff ist. Auf dein
Keilwellenprofil 41 der Schneckenwelle ist die Kupplungsmuffe 39 axial verschieblich,
die auf der den Knaggen 40 gegenüberliegenden Seite mit einem Innenkonus
45 versehen ist, der in der ausgekuppelten Stellung auf dem Bremskonus 46 aufsitzt,
der mit dem Gehäuse 91
des Spindelkastens fest verbunden ist. In
der ausgekuppelten Stellung der Einzahnkupplung ist also die Werkstückspindel 7
sofort blockiert.
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Das Zahnradpaar 37, 38 treibt ständig auf die mit dem Zahnrad 38 durch
die Hohlwelle 47 verbundene Drehtrommel 48, in deren Innerem sich Impulskontakte
49, 50 befinden, von denen der Kontakt 49 ortsfest und der Kontakt 50 mittels des
Taststiftes 51 beweglich ist. Der Taststift 51 liegt an der Nockenscheibe 52 federnd
an, die auf der durch die Hohlwelle 47 geführten Verlängerung 53 der Schneckenwelle
42 befestigt ist. Der Kontakt 49 ist mit dem Schleifring 54 und der bewegliche Kontakt
50 mit dem Schleifring 55 elektrisch verbunden. Die Stromabnehmer dieser Schleifringe
sind mit 56 und 57 bezeichnet. Sie gehören zu dem sogenannten Impulsgeber mit dem
Sammelbezugszeichen 58, der die Teile 47 bis 57 umfaßt.
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Die Kupplungsmuffe 39 ist mittels des Lenkergestänges 59, das mit
dem Anker 60 des Hubmagneten 61 verbunden ist, axial verschiebbar. Der Hubmagnet
besitzt zwei Spulen 62 und 63, die Bestandteile der noch zu beschreibenden elektrischen
Steuerung sind.
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Der Impulsgeber 58 betätigt bei feststehender Nockenscheibe 52 und
umlaufender Trommel 48 bei jedem Umlauf den beweglichen Impulskontakt 50 im Sinne
einer Impulsgabe, die so lange dauert, bis die Nockenscheibe 52 zusammen mit der
Drehtrommel 58 wieder umläuft, was dann der Fall ist, wenn sich die Kupplung in
der eingekuppelten Stellung befindet. Bei gelöster Kupplung und blockierter, feststehender
Werkstückspindel 17 wird bei jedem Umlauf der Trommel 58 beispielsweise ein Impuls
gegeben. Diese Impulse gehen über die Stromabnehmer 56 und 57 durch die Leitungen
64 und 65 zu dem elektromagnetisch gesteuerten Zählwerk 66. Im folgenden soll das
als Schrittschaltwerk ausgebildete Zählwerk beschrieben werden: Das Zählwerk besitzt
ein Schaltrad 67 mit einseitigen Zähnen 68, in die eine Schaltklinke 69 mit der
Nase 691 und eine Sperrklinke 70 eingreifen. Die Schaltklinke 69 ist an dem Hebel
71 bei 72 angelenkt und steht unter der Wirkung der Rückstellfeder 73. Der Hebel
71 liegt durch die Rückstellfeder 74 gegen den Anschlag 75 in seiner Ruhestellung
an. Er ist durch den Lenker 76 mit dem Anker 77 des Elektromagneten 78 verbunden,
der in der Leitung 65 liegt. Die Leitungen 64 und 65 führen zu den Gleichstromsammelleitungen
79 und 80, die mit einem Gleichstrom von beispielsweise 24 Volt gespeist werden.
Die Sperrklinke 70 steht unter Wirkung der Rückstellfeder 81, die bestrebt ist,
die Sperrnase 701 im Zahneingriff mit dem Schaltrad 67 zu halten. Die Schaltklinke
und die Sperrklinke sind als zweiarmiger Hebel ausgebildet, deren Hebelarm 692 und
702 für das Auslösen dieser Klinken dienen, indem auf beide Hebelarme gleichzeitig
ein Druck ausgeübt wird. Die Enden der Hebel 692 und 702 stützen sich auf ein gemeinsames
Widerlager 82, das durch die Stange 83 mit dem Anker 84 des Elektromagneten 85 verbunden
ist, dessen Anker unter der Wirkung der Rückstellfeder 86 steht. Die Spule des Elektromagneten
85 ist durch die Leitungen 87 mit der Gleichstromleitung 79 und durch die Leitung
88 über den Einschaltkontakt 89 mit der Gleichstromleitung 80 verbunden. Der Einschaltkontakt
89 ist mit dem Auslösekontakt 90 in dem Schalter 91 vereinigt, dessen Schaltstift
92 unter der Wirkung der Rückstellfeder 93 steht, die bestrebt ist, in der Ruhestellung
des Schalters den Kontakt 90 geschlossen und den Kontakt 89 geöffnet zu halten.
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Der Schalter 91 ist ortsfest angeordnet. Zweckmäßig wird er an dem
Gehäuse des Zählwerkes befestigt, und zwar so, daß der Schaltstift 92 in der Schwenkungsebene
des Kontaktarmes 94 liegt, an dessen Ende der Schaltknopf 95 befestigt ist, der
den Schaltstift 92 beaufschlagen und den Schalter 91 betätigen kann, was der Fall
ist, wenn der Kontaktarm sich in der gestrichelt gezeichneten Stellung befindet.
Dann ist der Kontakt 90 geöffnet und der Kontakt 89 geschlossen, wie dies gestrichelt
eingezeichnet ist. Das Schrittschaltwerk hat eine Nullstellung, in die es nach dem
Ausrasten der Nasen 691 und 701 der Schaltklinke und Sperrklinke unter Wirkung der
spiralförmigen Rückstellfeder 96 zurückgeht und die erreicht ist, wenn der auf der
Achse 97 des Schaltrades 67 befestigte, mit der Achse drehbare Anschlag 98 gegen
den ortsfesten Gegenanschlag 99 zur Anlage kommt, wie dies gezeichnet ist. Die Achse
97 ist in dem teilweise dargestellten Gehäuse 100 des Zählwerkes 66 gelagert, dessen
Schaltrad 67 mit jedem Zahn desselben zugeordneten Löchern 101 versehen ist, in
die der im Drehwinkel einstellbare Schaltarm 94, der um die Achse 97 schwenkt, mit
dem Raststift 102 einrückbar und damit in seiner Winkeleinstellung zur Nullstellung
des Schaltrades feststellbar ist. Neben den Löchern 101 befinden sich zweckmäßig
diesen zugeordnete Zahlen, wie es an Zählwerken bekannt ist, so daß der Schaltarm
nach dem der Teilung entsprechenden Zahlenwert einstellbar ist.
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Eine andere Einstellung des Schaltarmes ist strichpunktiert dargestellt.
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Die elektrische Steuerung, deren Schaltschema in Fig.3 dargestellt
ist, ist in der Fig.1 vereinfacht dargestellt, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen
in den Figuren verwendet sind. Für die Steuerung dient eine aus mehreren Schützen
bestehende Schützensteuerung, die mit einphasigem Wechselstrom von 220 Volt durch
die Leitungen R und S gespeist wird, während die Magnete an der Gleichstromleitung
79, 80 von beispielsweise 24 Volt liegen. Für die Umsteuerung der Tischbewegung
dienen in bekannter Weise Endschalter 103 und 104, die am Maschinenbett in nebeneinanderliegenden
Ebenen angeordnet sind, in denen sich die am Schleiftisch auf die Hubenden einstellbar
befestigten Nocken 105 und 105 a bewegen. Der Endschalter 103 steuert die Tischumkehr
am linken Hubende, wenn also die Schleifscheibe 3 rechts aus dem zu schleifenden
Werkstück herausgefahren ist, und der Endschalter 104 durch den Nocken 105 a die
Tischumkehr am rechten Hubende. In der Fig. 1 ist die relative Stellung von Schleifscheibe
und Werkstück dargestellt, wobei zu unterstellen ist, daß sich nicht die Schleifscheibe
längs bewegt, sondern das Werkstück, wie dies gestrichelt angedeutet ist. In der
Fig. 1 ist das Einwegschleifen und in der Fig. 2 das Pendelschleifen veranschaulicht,
wobei in beiden Fällen der Teilweg mit t bezeichnet ist.
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Außer den Endschaltern ist eine aus mehreren Schützen bestehende Schützensteuerung
vorhanden. Das Schütz 106 steuert die Umschaltung des Hubmagneten 61 durch die Kontakte
1062 und 1063 und den Kontakt 1061, der im Haltestromkreis des Schützes in
Reihe mit dem Auslösekontakt 90 des Schalters 91 des Zeitschaitwerkes 66 liegt.
Außer diesen Kontakten betätigt das Schütz 106 noch die im Stromlauf dargestellten
Kontakte 1064, 1065, die in der Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt
sind.
Im Stromweg des Schützes 106 liegt der Einschaltkontakt 1071
der Einschaltetaste 107 für die Handeinschaltung und parallel dazu der Einschaltkontakt
1081 des Einschalteschützes 108. Zur Schützensteuerung gehören außerdem die Motorschütze
109 und 110 für Rechts- und Linkslauf des Motors, das Spannungsschütz 111, das bei
auf Automatik geschaltetem Wahlschalter 114 die Schützensteuerung an Spannung legt,
und das Eilgangschütz 112 mit den ihnen zugeordneten Kontakten. Das Motorschütz
109 für Rechtslauf hat die in der Ruhestellung geöffneten Kontakte 1091 im eigenen
Stromkreis und 1092 im Stromkreis der Arbeitsgangkupplung 20 und die in der Ruhestellung
geschlossenen Kontakte 1093 zur Verriegelung des Eilganges und 1094 zur Verriegelung
des Motorschützes 110 für den Linkslauf. Das Motorschütz 110 für Linkslauf hat die
in der Ruhestellung geöffneten Kontakte 1101 in eigener Leitung und 1102 zum Einschalten
der Arbeitsgangkupplung sowie den in der Ruhestellung geschlossenen Kontakt 1103
zur Verriegelung des Motorschützes 109 für den Rechtslauf. Das Spannungsschütz 111
hat die in Ruhestellung offenen Kontakte 1111 und 1112, von denen der Kontakt 1111
im Stromweg des Schützes 108 und der Kontakt 1112 im eigenen Stromweg des Schützes
111 liegen. Das Eilgangschütz 112 hat den in der Ruhestellung geschlossenen Kontakt
1121 für die Ausschaltung der Arbeitsgangkupplung 20 und den in der Ruhestellung
geöffneten Kontakt 1122 für die Einschaltung der Eilgangkupplung 25 und den in der
Ruhestellung geschlossenen Kontakt 1123 im Stromweg des Schützes 106. Der Endschalter
103, der in dem Stromlauf nach Fig.3 in der betätigten Stellung gezeichnet ist,
hat in dieser Stellung den geöffneten Kontakt 1031 im Stromweg des Motorschützes
110, den geschlossenen Kontakt 1032 im Stromweg des Schützes 108 und den geöffneten
Kontakt 1033 im Stromweg des Eilgangschützes 112. Der Endschalter 104 hat den in
der Ruhestellung geschlossenen Kontakt 1041 im Stromweg des Motorschützes 109 und
den geöffneten Kontakt 1042 im Stromweg des Schützes 108. Die Einschaltetaste 107
liegt mit dem Einschaltkontakt 1071 in der Leitung des Schützes 106 und mit dem
Einschaltkontakt 1072 in der Leitung des Spannungsschützes 111. Der zwischen den
Phasenleitungen R und S liegenden Schützensteuerung ist eine Ausschaltetaste 113
vorgeschaltet. Außerdem ist der Schützensteuerung ein Wahlschalter 114 zugeordnet,
der in der Stellung I auf Pendelschleifen im automatischen Betrieb. in der Stellung
II auf Einwegschleifen im automatischen Betrieb, in Stellung III auf Handbetrieb
für Pendelschleifen und in Stellung IV auf Handbetrieb für Einwegschleifen eingestellt
werden kann. In dem Stromlauf gemäß Fig.3 hat der Wahlschalter zwei Kontaktbrücken
1141 und 1142, die je nach der Stellung des Schalters geschlossen oder geöffnet
sind. In der Stellung I, das ist beim Pendelschleifen mit automatischer Teilung,
ist die Kontaktbrücke 1141 geschlossen und die Kontaktbrücke 1142 geöffnet, wie
es das Schaltbild zeigt. In der Stellung II, das ist beim Einwegschleifen mit automatischer
Teilung, sind die Kontaktbrücken 1141 und 1142 geschlossen. In der Stellung III,
Handsteuerung für das Pendelschleifen, sind die Kontaktbrücken 1141 und 1142 beide
geöffnet, und in der Stellung IV, Handsteuerung für das Einwegschleifen, ist die
Kontaktbrücke 1141 geöffnet, die Kontaktbrücke 1142 aber geschlossen.
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Die Wirkungsweise der Teileinrichtung ist folgende: Das Startkommando
wird von Hand durch kurzzeitiges Drücken der Drucktaste 107 gegeben, wenn die Schleifscheibe
3 einen für den Teilweg t genügenden Überlaufweg zurückgelegt hat, der so bemessen
wird, daß der Teilweg im Grenzfalle gleich dem Überlaufweg ist, um Leerwege möglichst
zu vermeiden. Über den dann geschlossenen Kontakt 1071 zieht das Schütz 106 an und
hält sich über den eigenen Kontakt 1061. Beim Drücken der Einschaltetaste wird der
Kontakt 1072 geschlossen, der das Spannungsschütz 111 für den automatischen Betrieb
einschaltet, das sich über seinen eigenen Kontakt 112 hält, solange die Automatik
eingeschaltet ist, und über den ebenfalls geschlossenen Kontakt 1111 das
Einschalteschütz 108 mit der Phasenleitung R verbindet, solange die Kontaktbrücke
1141 des Wahlschalters geschlossen ist.
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Durch das Einschalten des Schützes 106 wird auch der Kontakt 1062
geschlossen, der die Magnetspule 62 des Hubmagneten 61 einschaltet, dessen Anker
60 über die Lenkerverbindung 59 die Kupplungsmuffe 39 axial verschiebt und die Kupplung
36 löst und gleichzeitig durch Aufsetzen der Kupplungsmuffe auf den Bremskonus 46
die Schneckenwelle 42 stillsetzt. Bei jetzt stillstehender Werkstückspindel 7 und
weiterlaufendem Tischantrieb, der durch die Betätigung des Endschalters 103 und
Einschalten des Motorschützes 109 für den Rechtslauf auf Arbeitsgang geschaltet
ist, wobei die Arbeitsgangkupplung durch den jetzt geschlossenen Kontakt 1092 eingeschaltet
ist, nähert sich das Werkstück der Schleifscheibe, wobei der Teilweg t bei stillstehender
Schneckenwelle 42 zurückgelegt wird. Während der Zurücklegung dieses Weges werden
durch Impulsgeber 58 bei jedem Umlauf seiner Trommel 48 ein Stromimpuls gegeben,
der das Schrittschaltwerk des Zählwerkes 66 jeweils um einen Schritt weiterschaltet,
bis der Druckpilz 92 des Schalters 91 von dem Kontaktarm 94, wie dies gestrichelt
in der Fig. 1 dargestellt ist, beaufschlagt wird. Durch den dann geöffneten Auslösekontakt
90 wird der Haltestromkreis für das Schütz 106 unterbrochen, so daß der bisher geschlossene
Kontakt 1062
geöffnet und der Kontakt 1063 wieder geschlossen wird. Dadurch
wird die Spule 63 des Hubmagneten wirksam, dessen Anker die Kupplungsmuffe 39 wieder
in die gezeichnete Einschaltstellung verschiebt und den Werkstückantrieb über die
Werkstückspindel einschaltet. In diesem Augenblick ist der Teilweg t zurückgelegt,
und die Schleifscheibe steht kurz vor dem Rand oder am Rand des Werkstückes und
schleift den nächstfolgenden Gewindegang. Das den Arbeitsgang bestimmende Motorschütz
109 hält sich über den eigenen Kontakt 1091, bis der Nocken 106 den Endschalter
104 beaufschlagt.
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Je nach der Stellung des Wahlschalters kann von jetzt ab entweder
im Pendelschleifen oder im Einwegschleifen geschliffen werden.
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1. Automatisches Teilen beim Pendelschleifen Als erstes soll das Teilen
beim Pendelschleifen im weiteren Ablauf der Schaltvorgänge beschrieben werden. Die
Kontaktbrücke 1141 ist, wie in Fig. 3 gezeichnet, geschlossen und die Kontaktbrücke
1142 geöffnet. Die Überlaufwege der Schleifscheibe rechts und links vom Werkstück
sind gemäß Fig.2 mindestens auf den Teilweg t eingestellt, und die Nocken 105 und
106 am Schleiftisch sind entsprechend gesetzt, so daß die Tischumkehr an den beiden
Enden der Überlaufwege sich vollzieht.
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Wird jetzt der Endschalter 104 betätigt, so wird der Stromlauf für
das Motorschütz 109 für den
Rechtslauf durch Öffnen des Kontaktes
1041 unterbrochen. Gleichzeitig wird der Kontakt 1042 geschlossen, und das Einschalteschütz
108 zieht an und gibt das erneute Teilkommando über seinen dann geschlossenen Kontakt
1081, wodurch das Schütz 106 wieder anzieht. Es wiederholt sich der bereits beschriebene
Vorgang, die Kupplung 36 unterbricht den Antrieb der Werkstückspindel 7 für die
Dauer der dann einsetzenden Impulsgabe, bis das Zählwerk 66 die Kupplung und damit
den Antrieb der Werkstückspindel wieder einschaltet. Das Schütz 106 schaltet über
den geschlossenen Kontakt 1065 und die ebenfalls geschlossenen Kontakte 1031 und
1094 das Motorschütz 110 für den Linkslauf ein, das Schütz hält sich über den eigenen
Kontakt 1101. Beim Anziehen des Motorschützes 110 ist der im Stromweg des Motorschützes
109 liegende Sperrkontakt 1103 geöffnet, während, wie bereits gesagt ist, der Sperrkontakt
1094 im Stromweg des Motorschützes 110 bei abgefallenem Motorschütz 109 geschlossen
ist. Das Motorschütz 110 hat den Motor auf Linkslauf geschaltet und die Tischumkehr
am Hubende des Tischweges bewirkt, die so lange aufrechterhalten bleibt, bis wieder
der Endschalter 103 am anderen Hubende betätigt wird. Dann wiederholt sich der Teilvorgang
mit anschließendem Arbeitsgang.
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2. Automatisches Teilen beim Einwegschleifen Für das Einwegschleifen
im automatischen Betrieb befindet sich der Wahlschalter 114 in der Stellung II,
und die Kontaktbrücken 1141 und 1142 sind geschlossen. Wenn dann nach dem Arbeitsgang
der Endschalter 104 betätigt wird, werden das Motorschütz 110 für den Linkslauf
und die Eilgangkupplung 25 eingeschaltet, die Arbeitsgangkupplung 20 dagegen ausgeschaltet.
Dies erfolgt dadurch, daß beim Schließen des Kontaktes 1042 das Einscbalteschütz
108 anspricht und über den Einschaltkontakt 1081 das Schütz 106 einschaltet, über
dessen Kontakt 1065 das Motorschütz 110 anspricht und sich selbst über den Kontakt
1101 hält.
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Gleichzeitig hat das Eilgangschütz 112 über die geschlossenen Kontakte
1093, 1033 angezogen und über den im Stromweg des Schützes 106 liegenden Auslösekontakt
1123 das Schütz 106 wieder verzögert abgeschaltet. Das Schütz 106 wird in diesem
Falle nur zum Einschalten des Motorschützes 110 benötigt. Diese Schaltzeit ist so
kurz, daß der Hubmagnet 61 gar nicht erst anspricht. Es erfolgt daher mit Änderung
der Drehrichtung des Antriebsmotors die Tischbewegung im Eilgang bei über den Kontakt
1121 ausgeschalteter Arbeitsgangkupplung in die Ausgangsstellung zurück, bis der
Endschalter 103 wieder beaufschlagt wird und das Motorschütz 110 über den dann geöffneten
Kontakt 1031 abschaltet und das Einschalteschütz 108 über den dann geschlossenen
Kontakt 1032 erneut einschaltet. Dann wiederholt sich der Teilvorgang in Richtung
des Arbeitsganges, wozu wiederum der Teilweg t zurückgelegt wird. 3. Teilen durch
Handsteuerung beim Pendelschleifen Für die Handsteuerung der Teileinrichtung im
Pendelschleifen befindet sich der Wahlschalter in der Stellung III, in der die Kontaktbrücken
1141 und 1142 geöffnet sind. Dadurch sind das Einschalteschütz 108 der automatischen
Steuerung und das Spannungsschütz 111 abgeschaltet, so daß der Teilvorgang nur noch
von der Einschaltetaste 107 her erfolgt. Wird die Taste gedruckt, so zieht das Schütz
106 an und hält sich über 1061, bis über den Auslösekontakt 90 des Schalters 91
durch das Zählwerk 66 der Haltestromkreis wie vorher unterbrochen wird und der Zwanglauf
zwischen Leitspindel und Werkstückspindel wiederhergestellt ist. Während des Arbeitsganges
ist wie vorher das Motorschütz 109 für den Rechtslauf eingeschaltet und bleibt es,
bis der Endschalter 104 den Stromkreis öffnet und den Antriebsmotor stillsetzt.
Man muß dann den Teilvorgang durch abermaliges Drücken der Einschaltetaste 107 erneut
einleiten, das Schütz 106 zieht wie vorher an und schaltet über den geschlossenen
Kontakt 1065 und den ebenfalls geschlossenen Kontakt 1031 das Motorschütz 110 für
den Linkslauf ein. Sodann wiederholt sich der Vorgang.
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4. Teilen durch Handsteuerung beim Einwegschleifen Soll im Einwegschleifen
von Hand gesteuert werden, so befindet sich der Wahlschalter in Stellung IV, d.
h., die Kontaktbrücke 1141 ist geöffnet und die Kontaktbrücke 1142 geschlossen.
Beim ersten Drücken der Einschaltetaste 107 spricht das Motorschütz 109 für den
Rechtslauf an, und der Teilvorgang vor dem Arbeitsgang erfolgt wie vorher. Wird
dann der Endschalter 104 beaufschlagt, so wird die Tischbewegung stillgesetzt, d.
h., das Motorschütz 109 fällt ab und bereitet durch Schließen des Kontaktes 1094
das Einschalten des Motorschützes 110 vor. Außerdem schaltet das Eilgangschütz 112
über die geschlossenen Kontakte 1093 und 1033 ein und bewirkt die Einschaltung der
Eilgangkupplung 25 über den geschlossenen Kontakt 1122, während die Arbeitsgangkupplung
20 über den geöffneten Kontakt 1121 abgeschaltet ist. Wird jetzt die Einschaltetaste
107 erneut gedrückt, so schaltet das Schütz 106 über seinen Kontakt 1065 das Motorschütz
110 für den Linkslauf im Eilgang ein, der unterbrochen wird, wenn der Endschalter
103 am Ende der Tischbewegung betätigt wird. Bei erneutem Drücken der Taste 107
erfolgt wieder das Teilen.