DE1039397B - Teileinrichtung fuer mehrgaengige Gewinde an Gewindeschleifmaschinen - Google Patents

Teileinrichtung fuer mehrgaengige Gewinde an Gewindeschleifmaschinen

Info

Publication number
DE1039397B
DE1039397B DEL26713A DEL0026713A DE1039397B DE 1039397 B DE1039397 B DE 1039397B DE L26713 A DEL26713 A DE L26713A DE L0026713 A DEL0026713 A DE L0026713A DE 1039397 B DE1039397 B DE 1039397B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contactor
contact
switch
contacts
clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL26713A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt H Schultze
Erich Frank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herbert Lindner GmbH
Original Assignee
Herbert Lindner GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Herbert Lindner GmbH filed Critical Herbert Lindner GmbH
Priority to DEL26713A priority Critical patent/DE1039397B/de
Publication of DE1039397B publication Critical patent/DE1039397B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/02—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
    • B24B19/022—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for helicoidal grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Teileinrichtung für mehrgängige Gewinde an Gewindeschleifmaschinen Die Erfindung betrifft eine Teileinrichtung für mehrgängige Gewinde im Getriebe einer Gewindeschleifmaschine mit einer Einzahnkupplung zum Lösen des Zwanglaufes zwischen Werkstückspindel und Leitspindel, um entweder die Werkstückspindel ohne die Leitspindel oder die Leitspindel ohne die Werkstückspindel so lange weiterlaufen zu lassen, bis eine Umfangsteilung oder eine axiale Teilung am Werkstück erfolgt ist.
  • Bei bekannten Einrichtungen dieser Art wird eine doppelseitig ausgebildete Einzahnkupplung verwendet. Nach der einen Seite hin verbindet sie die Leitspindelwechselräder direkt im Verhältnis 1:1 mit der Werkstückspindel, nach der anderen Seite indirekt über die Schneckenwelle eines auf der Werkstückspindel sitzenden Schneckenrades. Dadurch ergeben sich zwei Stufen für die Gewindesteigung; einmal für »Normalgewinde« und einmal für »Steilgewinde«. Das Steilgewinde ist bei gleichen Wechselrädern ein ganzzahliges Vielfaches des Normalgewindes. Ist die Einzahnkupplung auf Steilgewinde geschaltet, also mit der Schneckenwelle verbunden, so kann sie bei einem mehrgängigen Gewinde zum Zwecke des Teilens zunächst gelöst und nach erfolgter Teilung wieder eingeschaltet werden, wodurch sich eine Umfangsteilung ergibt. Je nach der Anzahl der Gänge des Gewindes vollzieht sich die Teilung so, daß der weiterlaufende Kupplungsteil eine entsprechende Anzahl von Umläufen ausführen muß, die man an einer Sichtscheibe gezählt hat. Die Kupplung wird in Einschaltstellung gebracht kurz bevor der letzte benötigte Umlauf vollendet ist, damit der Kupplungszahn bei beendetem Umlauf wieder einrastet.
  • Diese zum Teilen verwendbare Einrichtung hat den Nachteil, daß für den Teilvorgang die Umläufe an der Sichtscheibe gezählt und die Einzahnkupplung von Hand geschaltet werden muß. Man kann daher den Teilvorgang nicht in einen automatischen Arbeitsablauf einordnen. Ferner kann der Teilvorgang nur mit verhältnismäßig geringen Werkstückgeschwindigkeiten vorgenommen werden, weil sonst die Umläufe an der Sichtscheibe nicht mehr von der Bedienungsperson gezählt werden können. Das Teilen selbst ist nur bei solchen mehrgängigen Gewinden möglich, deren Steigung mindestens so groß ist, daß sie in die Stufe des »Steilgewindes« fällt.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, den Teilvorgang zu vereinfachen und ihn so zu gestalten, daß er in den automatischen Arbeitsablauf einer Gewindeschleifmaschine einbezogen werden kann, wobei die Teilung bei jeder Steigung des Gewindes, also auch bei Normalgewinde, das in den Steigungsbereich von etwa 0,5 bis 0,6 mm fällt, möglich ist. Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die das Lösen und Wiederherstellen des Zwanglaufes bewirkende Einzahnkupplung über einen Einschaltkontakt für das Lösen des Zwanglaufes und durch ein beim Lösen des Zwanglaufes anlaufendes und von dem weiterlaufenden Antrieb der Werkstückspindel gesteuertes Zählwerk mit einem auf die gewünschte Teilung einstellbaren Kontaktgeber für einen selbsttätigen Teilungsablauf steuerbar ist und der Kontaktgeber bei Erreichung der Teilung die Wiedereinschaltung der Kupplung auf Zwanglauf und den Rücklauf des Zählwerkes in die Nullstellung bewirkt.
  • Die erfindungsgemäße Teileinrichtung arbeitet vollautomatisch. Sie ermöglicht nicht nur die Teilung von Steilgewinden, sondern auch die Teilung von Normalgewinden.
  • Man kann das mehrgängige Gewinde sowohl in einer Richtung (Einwegschleifen) als auch im Hin-und Hergang schleifen (Pendelschleifen). Die erfindungsgemäße Teileinrichtung ist auf beide Schleifmöglichkeiten anwendbar.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Einzahnkupplung aus einem auf der Schneckenwelle des Werkstückspindelantriebes durch einen steuerbaren Hubmagnet axial verschieblichen und mit dieser in jeder Stellung verbundenen Kupplungsteil mit Bremskonus zum Abbremsen der Schneckenwelle in der ausgekuppelten Stellung und einem vom Antriebsmotor aus angetriebenen Kupplungsteil besteht, der gleichzeitig Impulsgeber ist, der bei jedesmaligem Umlauf einen Stromimpuls auf das Zählwerk gibt, an dessen Schaltrad ein zur Nullstellung entsprechend der Teilung winkeleinstellbarer Kontaktarm befestigt ist, der einen mit Mehrfachkontakten versehenen Schalter betätigt.
  • Durch das sofortige Abbremsen des Werkstückspindelantriebes bei gelöster Kupplung werden Teilungsfehler vermieden. Ferner ist es von Vorteil, daß der Impulsgeber nicht erst ein Einschaltkommando zu erhalten braucht, sondern in ständiger Impulsgabebereitschaft ist, die dann einsetzt, wenn die Schneckenwelle für den Werkstückspindelantrieb beim Umschalten der Kupplung blockiert wird. Somit ist auch die Umschaltung der Kupplung für den Beginn der Impulsgabe maßgebend.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß das angetriebene Kupplungsteil aus einem Antriebszahnrad und einer am Außenumfang mit zwei Schleifringen versehenen Trommel besteht, die durch eine Hohlwelle verbunden sind, durch welche die Schneckenwelle geführt ist, die eine Nockenscheibe aufweist, die bei stillstehender Schneckenwelle und umlaufender Trommel in der Trommel angeordnete, mit den Schleifringen verbundene Impulskontakte betätigt, bei mitlaufender Schneckenwelle und umlaufender Trommel dagegen nicht betätigt.
  • Für die Steuerung des Hubmagneten der Einzahnkupplung dient eine Schützensteuerung in Verbindung mit dem durch die Impulsgabe gesteuerten Zählwerk. Zweckmäßig liegt der von dem Zählwerk durch den Kontaktarm betätigbare Schalter mit Auslösekontakten im Haltestromkreis eines den Hubmagnet der Einzahnkupplung steuernden Schützes und hält in seiner Ruhestellung das bei betätigtem Einschaltekontakt angezogene Schütz, das seinerseits im Stromkreis der Magnetspulen des Hubmagneten liegende Kontakte betätigt, so daß der Hubmagnet die Einzahnkupplung ausschaltet und die Schneckenwelle stillsetzt und beim Auftreffen des Kontaktarmes durch Öffnen der Auslösekontakte den Haltestromkreis unterbricht, so daß die Kupplung durch Umschalten der Schützkontakte wieder einschaltet und außerdem den Stromkreis für einen Elektromagnet einschaltet, der die Schalt- und Sperrklinken des Zählwerkes auslöst, so daß sich das Schaltrad unter Wirkung einer Rückstellfeder in die durch einen Anschlag gegebene Nullstellung zurückbewegt.
  • Der automatische Ablauf des Teilvorganges wird durch Betätigen des Einschaltekontaktes eingeleitet. Dieser kann ein handbetätigter Druckknopf oder ein schützengesteuerter Einschaltekontakt sein, der durch von der Tischbewegung gesteuerte Endkontakte, wie diese an selbsttätig arbeitenden Werkzeugmaschinen bekannt sind, innerhalb des gesamten Arbeitsablaufes der Maschine betätigbar ist. Dabei kann der rechtsseitige Endkontakt, der im Überlaufweg des durchschliffenen Gewindeganges liegt, das Abheben des Schleifbockes mit Schleifscheibe und den Rücklaufweg des Schleiftisches in die Ausgangsstellung steuern, der durch den anderen Endkontakt begrenzt ist, der seinerseits das Wiedereinschalten des Arbeitsganges und gleichzeitig die Betätigung der Einschaltetaste der Teileinrichtung bewirkt. Der durch das Zählwerk gesteuerte Teilweg wird als Überlaufweg zum Schleifweg hinzugezählt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Teileinrichtung an einer Gewindeschleifmaschine in schematischer Darstellung, eingefügt in das Getriebe der Werkstückspindel und der Leitspindel einer Gewindeschleifmaschine, Fig. 2 eine Ergänzung der Fig. 1 für das Pendelschleifen, Fig. 3 ein Schaltschema zu Fig. 1.
  • Die elektrische Steuerung ist nur so weit dargestellt, wie sie zum Verständnis der Teileinrichtung erforderlich ist.
  • Das Werkstück 1, beispielsweise eine zu schleifende Schnecke, soll mit einem mehrgängigen Gewinde, das mit 2 bezeichnet ist, durch die Schleifscheibe 3, die in dem Schleifbock 4 gelagert ist. versehen werden. Das Werkstück ist zwischen den Spitzen 5 und 6 eingespannt und erhält von der Werkstückspindel 7 durch den Mitnehmer 8 Drehantrieb. Die Werkstückspindel 7 ist im Spindelkasten 9 gelagert, der auf dem Schleiftisch 10 angeordnet ist, der seine hin- und hergehende Längsbewegung von der Leitspindel 11 erhält.
  • Der Antrieb der Werkstückspindel 7 und der Leitspindel 11 erfolgt durch den Antriebsmotor 12 über den Keilriemen 13 auf das Geschwindigkeitswechselgetriebe 14, dessen Schieberad 15 mit den Gegenzahnrädern 16, 17 und 18 durch Verschieben auf der Keilwelle 19 in Eingriff gebracht werden kann. Das Getriebe 14 enthält die elektromagnetische Arbeitsgangkupplung 20 mit der Abtriebswelle 21 und einen von dem Zahnrad 22 über die Welle 23 und das Zahnrad 24 und die elektromagnetische Eilgangkupplung 25 gehenden Eilgangantrieb für die Schaftwelle 26, auf der das Kegelrad 27 entsprechend der Tischbewegung axial verschiebbar ist. Mit diesem Kegelrad steht das Kegelrad 28 der Welle 29 für den Antrieb der Werkstückspindel 7 im Eingriff, der noch später beschrieben wird. Die Antriebswelle 26 treibt über Zahnräder 30, 31 die Welle 32 und durch diese das Wechselradgetriebe 33 für die Tischbewegung, dessen Wechselräder je nach der zu erzielenden Gewindesteigung gewählt werden. Das Ausgangszahnrad 34 des Getriebes 33 treibt über die Welle 35 die Leitspindel 11 an, deren Leitspindelmutter 111 mit dem Schleiftisch 10 fest verbunden ist.
  • Um ein Gewinde bestimmter Steigung am Werkstück 1 schleifen zu können, ist ein Zwanglauf zwischen der mit entsprechender Geschwindigkeit laufenden Leitspindel 11 und der Werkstückspindel 7 notwendig, wobei die Drehzahlen beider in einer der zu schleifenden Steigung entsprechenden Relation stehen.
  • In dem Antrieb der Werkstückspindel ist zum Lösen und Wiedereinschalten des Zwanglaufes die elektromagnetisch steuerbare Einzahnkupplung 36 angeordnet, deren einer Kupplungsteil 38 von dem Zahnrad 37 ständig angetrieben wird. Mit dem Zahnrad 37 ist der als Zahnrad ausgebildete, axial unverschiebliche Teil 38 der Kupplung im Eingriff, deren axial verschiebliche Kupplungsmuffe mit 39 bezeichnet ist. Jeder der Kupplungsteile 38 und 39 trägt einen Knaggen 40, der als Einzahnmitnehmer wirkt, wenn der Kupplungsteil 39 - wie gezeichnet -gegen den Kupplungsteil 38 verschoben ist. In dieser Stellung überträgt die Einzahnkupplung 36 den von der Welle 29 kommenden Drehantrieb auf die mit dem Keilprofil 41 versehene Schneckenwelle 42 der Schnecke 43, die mit dem Schneckenrad 44 der Werkstückspindel7 im Eingriff ist. Auf dein Keilwellenprofil 41 der Schneckenwelle ist die Kupplungsmuffe 39 axial verschieblich, die auf der den Knaggen 40 gegenüberliegenden Seite mit einem Innenkonus 45 versehen ist, der in der ausgekuppelten Stellung auf dem Bremskonus 46 aufsitzt, der mit dem Gehäuse 91 des Spindelkastens fest verbunden ist. In der ausgekuppelten Stellung der Einzahnkupplung ist also die Werkstückspindel 7 sofort blockiert.
  • Das Zahnradpaar 37, 38 treibt ständig auf die mit dem Zahnrad 38 durch die Hohlwelle 47 verbundene Drehtrommel 48, in deren Innerem sich Impulskontakte 49, 50 befinden, von denen der Kontakt 49 ortsfest und der Kontakt 50 mittels des Taststiftes 51 beweglich ist. Der Taststift 51 liegt an der Nockenscheibe 52 federnd an, die auf der durch die Hohlwelle 47 geführten Verlängerung 53 der Schneckenwelle 42 befestigt ist. Der Kontakt 49 ist mit dem Schleifring 54 und der bewegliche Kontakt 50 mit dem Schleifring 55 elektrisch verbunden. Die Stromabnehmer dieser Schleifringe sind mit 56 und 57 bezeichnet. Sie gehören zu dem sogenannten Impulsgeber mit dem Sammelbezugszeichen 58, der die Teile 47 bis 57 umfaßt.
  • Die Kupplungsmuffe 39 ist mittels des Lenkergestänges 59, das mit dem Anker 60 des Hubmagneten 61 verbunden ist, axial verschiebbar. Der Hubmagnet besitzt zwei Spulen 62 und 63, die Bestandteile der noch zu beschreibenden elektrischen Steuerung sind.
  • Der Impulsgeber 58 betätigt bei feststehender Nockenscheibe 52 und umlaufender Trommel 48 bei jedem Umlauf den beweglichen Impulskontakt 50 im Sinne einer Impulsgabe, die so lange dauert, bis die Nockenscheibe 52 zusammen mit der Drehtrommel 58 wieder umläuft, was dann der Fall ist, wenn sich die Kupplung in der eingekuppelten Stellung befindet. Bei gelöster Kupplung und blockierter, feststehender Werkstückspindel 17 wird bei jedem Umlauf der Trommel 58 beispielsweise ein Impuls gegeben. Diese Impulse gehen über die Stromabnehmer 56 und 57 durch die Leitungen 64 und 65 zu dem elektromagnetisch gesteuerten Zählwerk 66. Im folgenden soll das als Schrittschaltwerk ausgebildete Zählwerk beschrieben werden: Das Zählwerk besitzt ein Schaltrad 67 mit einseitigen Zähnen 68, in die eine Schaltklinke 69 mit der Nase 691 und eine Sperrklinke 70 eingreifen. Die Schaltklinke 69 ist an dem Hebel 71 bei 72 angelenkt und steht unter der Wirkung der Rückstellfeder 73. Der Hebel 71 liegt durch die Rückstellfeder 74 gegen den Anschlag 75 in seiner Ruhestellung an. Er ist durch den Lenker 76 mit dem Anker 77 des Elektromagneten 78 verbunden, der in der Leitung 65 liegt. Die Leitungen 64 und 65 führen zu den Gleichstromsammelleitungen 79 und 80, die mit einem Gleichstrom von beispielsweise 24 Volt gespeist werden. Die Sperrklinke 70 steht unter Wirkung der Rückstellfeder 81, die bestrebt ist, die Sperrnase 701 im Zahneingriff mit dem Schaltrad 67 zu halten. Die Schaltklinke und die Sperrklinke sind als zweiarmiger Hebel ausgebildet, deren Hebelarm 692 und 702 für das Auslösen dieser Klinken dienen, indem auf beide Hebelarme gleichzeitig ein Druck ausgeübt wird. Die Enden der Hebel 692 und 702 stützen sich auf ein gemeinsames Widerlager 82, das durch die Stange 83 mit dem Anker 84 des Elektromagneten 85 verbunden ist, dessen Anker unter der Wirkung der Rückstellfeder 86 steht. Die Spule des Elektromagneten 85 ist durch die Leitungen 87 mit der Gleichstromleitung 79 und durch die Leitung 88 über den Einschaltkontakt 89 mit der Gleichstromleitung 80 verbunden. Der Einschaltkontakt 89 ist mit dem Auslösekontakt 90 in dem Schalter 91 vereinigt, dessen Schaltstift 92 unter der Wirkung der Rückstellfeder 93 steht, die bestrebt ist, in der Ruhestellung des Schalters den Kontakt 90 geschlossen und den Kontakt 89 geöffnet zu halten.
  • Der Schalter 91 ist ortsfest angeordnet. Zweckmäßig wird er an dem Gehäuse des Zählwerkes befestigt, und zwar so, daß der Schaltstift 92 in der Schwenkungsebene des Kontaktarmes 94 liegt, an dessen Ende der Schaltknopf 95 befestigt ist, der den Schaltstift 92 beaufschlagen und den Schalter 91 betätigen kann, was der Fall ist, wenn der Kontaktarm sich in der gestrichelt gezeichneten Stellung befindet. Dann ist der Kontakt 90 geöffnet und der Kontakt 89 geschlossen, wie dies gestrichelt eingezeichnet ist. Das Schrittschaltwerk hat eine Nullstellung, in die es nach dem Ausrasten der Nasen 691 und 701 der Schaltklinke und Sperrklinke unter Wirkung der spiralförmigen Rückstellfeder 96 zurückgeht und die erreicht ist, wenn der auf der Achse 97 des Schaltrades 67 befestigte, mit der Achse drehbare Anschlag 98 gegen den ortsfesten Gegenanschlag 99 zur Anlage kommt, wie dies gezeichnet ist. Die Achse 97 ist in dem teilweise dargestellten Gehäuse 100 des Zählwerkes 66 gelagert, dessen Schaltrad 67 mit jedem Zahn desselben zugeordneten Löchern 101 versehen ist, in die der im Drehwinkel einstellbare Schaltarm 94, der um die Achse 97 schwenkt, mit dem Raststift 102 einrückbar und damit in seiner Winkeleinstellung zur Nullstellung des Schaltrades feststellbar ist. Neben den Löchern 101 befinden sich zweckmäßig diesen zugeordnete Zahlen, wie es an Zählwerken bekannt ist, so daß der Schaltarm nach dem der Teilung entsprechenden Zahlenwert einstellbar ist.
  • Eine andere Einstellung des Schaltarmes ist strichpunktiert dargestellt.
  • Die elektrische Steuerung, deren Schaltschema in Fig.3 dargestellt ist, ist in der Fig.1 vereinfacht dargestellt, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen in den Figuren verwendet sind. Für die Steuerung dient eine aus mehreren Schützen bestehende Schützensteuerung, die mit einphasigem Wechselstrom von 220 Volt durch die Leitungen R und S gespeist wird, während die Magnete an der Gleichstromleitung 79, 80 von beispielsweise 24 Volt liegen. Für die Umsteuerung der Tischbewegung dienen in bekannter Weise Endschalter 103 und 104, die am Maschinenbett in nebeneinanderliegenden Ebenen angeordnet sind, in denen sich die am Schleiftisch auf die Hubenden einstellbar befestigten Nocken 105 und 105 a bewegen. Der Endschalter 103 steuert die Tischumkehr am linken Hubende, wenn also die Schleifscheibe 3 rechts aus dem zu schleifenden Werkstück herausgefahren ist, und der Endschalter 104 durch den Nocken 105 a die Tischumkehr am rechten Hubende. In der Fig. 1 ist die relative Stellung von Schleifscheibe und Werkstück dargestellt, wobei zu unterstellen ist, daß sich nicht die Schleifscheibe längs bewegt, sondern das Werkstück, wie dies gestrichelt angedeutet ist. In der Fig. 1 ist das Einwegschleifen und in der Fig. 2 das Pendelschleifen veranschaulicht, wobei in beiden Fällen der Teilweg mit t bezeichnet ist.
  • Außer den Endschaltern ist eine aus mehreren Schützen bestehende Schützensteuerung vorhanden. Das Schütz 106 steuert die Umschaltung des Hubmagneten 61 durch die Kontakte 1062 und 1063 und den Kontakt 1061, der im Haltestromkreis des Schützes in Reihe mit dem Auslösekontakt 90 des Schalters 91 des Zeitschaitwerkes 66 liegt. Außer diesen Kontakten betätigt das Schütz 106 noch die im Stromlauf dargestellten Kontakte 1064, 1065, die in der Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt sind. Im Stromweg des Schützes 106 liegt der Einschaltkontakt 1071 der Einschaltetaste 107 für die Handeinschaltung und parallel dazu der Einschaltkontakt 1081 des Einschalteschützes 108. Zur Schützensteuerung gehören außerdem die Motorschütze 109 und 110 für Rechts- und Linkslauf des Motors, das Spannungsschütz 111, das bei auf Automatik geschaltetem Wahlschalter 114 die Schützensteuerung an Spannung legt, und das Eilgangschütz 112 mit den ihnen zugeordneten Kontakten. Das Motorschütz 109 für Rechtslauf hat die in der Ruhestellung geöffneten Kontakte 1091 im eigenen Stromkreis und 1092 im Stromkreis der Arbeitsgangkupplung 20 und die in der Ruhestellung geschlossenen Kontakte 1093 zur Verriegelung des Eilganges und 1094 zur Verriegelung des Motorschützes 110 für den Linkslauf. Das Motorschütz 110 für Linkslauf hat die in der Ruhestellung geöffneten Kontakte 1101 in eigener Leitung und 1102 zum Einschalten der Arbeitsgangkupplung sowie den in der Ruhestellung geschlossenen Kontakt 1103 zur Verriegelung des Motorschützes 109 für den Rechtslauf. Das Spannungsschütz 111 hat die in Ruhestellung offenen Kontakte 1111 und 1112, von denen der Kontakt 1111 im Stromweg des Schützes 108 und der Kontakt 1112 im eigenen Stromweg des Schützes 111 liegen. Das Eilgangschütz 112 hat den in der Ruhestellung geschlossenen Kontakt 1121 für die Ausschaltung der Arbeitsgangkupplung 20 und den in der Ruhestellung geöffneten Kontakt 1122 für die Einschaltung der Eilgangkupplung 25 und den in der Ruhestellung geschlossenen Kontakt 1123 im Stromweg des Schützes 106. Der Endschalter 103, der in dem Stromlauf nach Fig.3 in der betätigten Stellung gezeichnet ist, hat in dieser Stellung den geöffneten Kontakt 1031 im Stromweg des Motorschützes 110, den geschlossenen Kontakt 1032 im Stromweg des Schützes 108 und den geöffneten Kontakt 1033 im Stromweg des Eilgangschützes 112. Der Endschalter 104 hat den in der Ruhestellung geschlossenen Kontakt 1041 im Stromweg des Motorschützes 109 und den geöffneten Kontakt 1042 im Stromweg des Schützes 108. Die Einschaltetaste 107 liegt mit dem Einschaltkontakt 1071 in der Leitung des Schützes 106 und mit dem Einschaltkontakt 1072 in der Leitung des Spannungsschützes 111. Der zwischen den Phasenleitungen R und S liegenden Schützensteuerung ist eine Ausschaltetaste 113 vorgeschaltet. Außerdem ist der Schützensteuerung ein Wahlschalter 114 zugeordnet, der in der Stellung I auf Pendelschleifen im automatischen Betrieb. in der Stellung II auf Einwegschleifen im automatischen Betrieb, in Stellung III auf Handbetrieb für Pendelschleifen und in Stellung IV auf Handbetrieb für Einwegschleifen eingestellt werden kann. In dem Stromlauf gemäß Fig.3 hat der Wahlschalter zwei Kontaktbrücken 1141 und 1142, die je nach der Stellung des Schalters geschlossen oder geöffnet sind. In der Stellung I, das ist beim Pendelschleifen mit automatischer Teilung, ist die Kontaktbrücke 1141 geschlossen und die Kontaktbrücke 1142 geöffnet, wie es das Schaltbild zeigt. In der Stellung II, das ist beim Einwegschleifen mit automatischer Teilung, sind die Kontaktbrücken 1141 und 1142 geschlossen. In der Stellung III, Handsteuerung für das Pendelschleifen, sind die Kontaktbrücken 1141 und 1142 beide geöffnet, und in der Stellung IV, Handsteuerung für das Einwegschleifen, ist die Kontaktbrücke 1141 geöffnet, die Kontaktbrücke 1142 aber geschlossen.
  • Die Wirkungsweise der Teileinrichtung ist folgende: Das Startkommando wird von Hand durch kurzzeitiges Drücken der Drucktaste 107 gegeben, wenn die Schleifscheibe 3 einen für den Teilweg t genügenden Überlaufweg zurückgelegt hat, der so bemessen wird, daß der Teilweg im Grenzfalle gleich dem Überlaufweg ist, um Leerwege möglichst zu vermeiden. Über den dann geschlossenen Kontakt 1071 zieht das Schütz 106 an und hält sich über den eigenen Kontakt 1061. Beim Drücken der Einschaltetaste wird der Kontakt 1072 geschlossen, der das Spannungsschütz 111 für den automatischen Betrieb einschaltet, das sich über seinen eigenen Kontakt 112 hält, solange die Automatik eingeschaltet ist, und über den ebenfalls geschlossenen Kontakt 1111 das Einschalteschütz 108 mit der Phasenleitung R verbindet, solange die Kontaktbrücke 1141 des Wahlschalters geschlossen ist.
  • Durch das Einschalten des Schützes 106 wird auch der Kontakt 1062 geschlossen, der die Magnetspule 62 des Hubmagneten 61 einschaltet, dessen Anker 60 über die Lenkerverbindung 59 die Kupplungsmuffe 39 axial verschiebt und die Kupplung 36 löst und gleichzeitig durch Aufsetzen der Kupplungsmuffe auf den Bremskonus 46 die Schneckenwelle 42 stillsetzt. Bei jetzt stillstehender Werkstückspindel 7 und weiterlaufendem Tischantrieb, der durch die Betätigung des Endschalters 103 und Einschalten des Motorschützes 109 für den Rechtslauf auf Arbeitsgang geschaltet ist, wobei die Arbeitsgangkupplung durch den jetzt geschlossenen Kontakt 1092 eingeschaltet ist, nähert sich das Werkstück der Schleifscheibe, wobei der Teilweg t bei stillstehender Schneckenwelle 42 zurückgelegt wird. Während der Zurücklegung dieses Weges werden durch Impulsgeber 58 bei jedem Umlauf seiner Trommel 48 ein Stromimpuls gegeben, der das Schrittschaltwerk des Zählwerkes 66 jeweils um einen Schritt weiterschaltet, bis der Druckpilz 92 des Schalters 91 von dem Kontaktarm 94, wie dies gestrichelt in der Fig. 1 dargestellt ist, beaufschlagt wird. Durch den dann geöffneten Auslösekontakt 90 wird der Haltestromkreis für das Schütz 106 unterbrochen, so daß der bisher geschlossene Kontakt 1062 geöffnet und der Kontakt 1063 wieder geschlossen wird. Dadurch wird die Spule 63 des Hubmagneten wirksam, dessen Anker die Kupplungsmuffe 39 wieder in die gezeichnete Einschaltstellung verschiebt und den Werkstückantrieb über die Werkstückspindel einschaltet. In diesem Augenblick ist der Teilweg t zurückgelegt, und die Schleifscheibe steht kurz vor dem Rand oder am Rand des Werkstückes und schleift den nächstfolgenden Gewindegang. Das den Arbeitsgang bestimmende Motorschütz 109 hält sich über den eigenen Kontakt 1091, bis der Nocken 106 den Endschalter 104 beaufschlagt.
  • Je nach der Stellung des Wahlschalters kann von jetzt ab entweder im Pendelschleifen oder im Einwegschleifen geschliffen werden.
  • 1. Automatisches Teilen beim Pendelschleifen Als erstes soll das Teilen beim Pendelschleifen im weiteren Ablauf der Schaltvorgänge beschrieben werden. Die Kontaktbrücke 1141 ist, wie in Fig. 3 gezeichnet, geschlossen und die Kontaktbrücke 1142 geöffnet. Die Überlaufwege der Schleifscheibe rechts und links vom Werkstück sind gemäß Fig.2 mindestens auf den Teilweg t eingestellt, und die Nocken 105 und 106 am Schleiftisch sind entsprechend gesetzt, so daß die Tischumkehr an den beiden Enden der Überlaufwege sich vollzieht.
  • Wird jetzt der Endschalter 104 betätigt, so wird der Stromlauf für das Motorschütz 109 für den Rechtslauf durch Öffnen des Kontaktes 1041 unterbrochen. Gleichzeitig wird der Kontakt 1042 geschlossen, und das Einschalteschütz 108 zieht an und gibt das erneute Teilkommando über seinen dann geschlossenen Kontakt 1081, wodurch das Schütz 106 wieder anzieht. Es wiederholt sich der bereits beschriebene Vorgang, die Kupplung 36 unterbricht den Antrieb der Werkstückspindel 7 für die Dauer der dann einsetzenden Impulsgabe, bis das Zählwerk 66 die Kupplung und damit den Antrieb der Werkstückspindel wieder einschaltet. Das Schütz 106 schaltet über den geschlossenen Kontakt 1065 und die ebenfalls geschlossenen Kontakte 1031 und 1094 das Motorschütz 110 für den Linkslauf ein, das Schütz hält sich über den eigenen Kontakt 1101. Beim Anziehen des Motorschützes 110 ist der im Stromweg des Motorschützes 109 liegende Sperrkontakt 1103 geöffnet, während, wie bereits gesagt ist, der Sperrkontakt 1094 im Stromweg des Motorschützes 110 bei abgefallenem Motorschütz 109 geschlossen ist. Das Motorschütz 110 hat den Motor auf Linkslauf geschaltet und die Tischumkehr am Hubende des Tischweges bewirkt, die so lange aufrechterhalten bleibt, bis wieder der Endschalter 103 am anderen Hubende betätigt wird. Dann wiederholt sich der Teilvorgang mit anschließendem Arbeitsgang.
  • 2. Automatisches Teilen beim Einwegschleifen Für das Einwegschleifen im automatischen Betrieb befindet sich der Wahlschalter 114 in der Stellung II, und die Kontaktbrücken 1141 und 1142 sind geschlossen. Wenn dann nach dem Arbeitsgang der Endschalter 104 betätigt wird, werden das Motorschütz 110 für den Linkslauf und die Eilgangkupplung 25 eingeschaltet, die Arbeitsgangkupplung 20 dagegen ausgeschaltet. Dies erfolgt dadurch, daß beim Schließen des Kontaktes 1042 das Einscbalteschütz 108 anspricht und über den Einschaltkontakt 1081 das Schütz 106 einschaltet, über dessen Kontakt 1065 das Motorschütz 110 anspricht und sich selbst über den Kontakt 1101 hält.
  • Gleichzeitig hat das Eilgangschütz 112 über die geschlossenen Kontakte 1093, 1033 angezogen und über den im Stromweg des Schützes 106 liegenden Auslösekontakt 1123 das Schütz 106 wieder verzögert abgeschaltet. Das Schütz 106 wird in diesem Falle nur zum Einschalten des Motorschützes 110 benötigt. Diese Schaltzeit ist so kurz, daß der Hubmagnet 61 gar nicht erst anspricht. Es erfolgt daher mit Änderung der Drehrichtung des Antriebsmotors die Tischbewegung im Eilgang bei über den Kontakt 1121 ausgeschalteter Arbeitsgangkupplung in die Ausgangsstellung zurück, bis der Endschalter 103 wieder beaufschlagt wird und das Motorschütz 110 über den dann geöffneten Kontakt 1031 abschaltet und das Einschalteschütz 108 über den dann geschlossenen Kontakt 1032 erneut einschaltet. Dann wiederholt sich der Teilvorgang in Richtung des Arbeitsganges, wozu wiederum der Teilweg t zurückgelegt wird. 3. Teilen durch Handsteuerung beim Pendelschleifen Für die Handsteuerung der Teileinrichtung im Pendelschleifen befindet sich der Wahlschalter in der Stellung III, in der die Kontaktbrücken 1141 und 1142 geöffnet sind. Dadurch sind das Einschalteschütz 108 der automatischen Steuerung und das Spannungsschütz 111 abgeschaltet, so daß der Teilvorgang nur noch von der Einschaltetaste 107 her erfolgt. Wird die Taste gedruckt, so zieht das Schütz 106 an und hält sich über 1061, bis über den Auslösekontakt 90 des Schalters 91 durch das Zählwerk 66 der Haltestromkreis wie vorher unterbrochen wird und der Zwanglauf zwischen Leitspindel und Werkstückspindel wiederhergestellt ist. Während des Arbeitsganges ist wie vorher das Motorschütz 109 für den Rechtslauf eingeschaltet und bleibt es, bis der Endschalter 104 den Stromkreis öffnet und den Antriebsmotor stillsetzt. Man muß dann den Teilvorgang durch abermaliges Drücken der Einschaltetaste 107 erneut einleiten, das Schütz 106 zieht wie vorher an und schaltet über den geschlossenen Kontakt 1065 und den ebenfalls geschlossenen Kontakt 1031 das Motorschütz 110 für den Linkslauf ein. Sodann wiederholt sich der Vorgang.
  • 4. Teilen durch Handsteuerung beim Einwegschleifen Soll im Einwegschleifen von Hand gesteuert werden, so befindet sich der Wahlschalter in Stellung IV, d. h., die Kontaktbrücke 1141 ist geöffnet und die Kontaktbrücke 1142 geschlossen. Beim ersten Drücken der Einschaltetaste 107 spricht das Motorschütz 109 für den Rechtslauf an, und der Teilvorgang vor dem Arbeitsgang erfolgt wie vorher. Wird dann der Endschalter 104 beaufschlagt, so wird die Tischbewegung stillgesetzt, d. h., das Motorschütz 109 fällt ab und bereitet durch Schließen des Kontaktes 1094 das Einschalten des Motorschützes 110 vor. Außerdem schaltet das Eilgangschütz 112 über die geschlossenen Kontakte 1093 und 1033 ein und bewirkt die Einschaltung der Eilgangkupplung 25 über den geschlossenen Kontakt 1122, während die Arbeitsgangkupplung 20 über den geöffneten Kontakt 1121 abgeschaltet ist. Wird jetzt die Einschaltetaste 107 erneut gedrückt, so schaltet das Schütz 106 über seinen Kontakt 1065 das Motorschütz 110 für den Linkslauf im Eilgang ein, der unterbrochen wird, wenn der Endschalter 103 am Ende der Tischbewegung betätigt wird. Bei erneutem Drücken der Taste 107 erfolgt wieder das Teilen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Teileinrichtung für mehrgängige Gewinde im Getriebe einer Gewindeschleifmaschine mit einer Einzahnkupplung zum Lösen des Zwanglaufes zwischen Werkstückspindel und Leitspindel, um entweder die Werkstückspindel ohne die Leitspindel oder die Leitspindel ohne die Werkstückspindel so lange weiterlaufen zu lassen, bis eine Umfangsteilung oder eine axiale Teilung am Werkstück erfolgt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die das Lösen und Wiederherstellen des Zwanglaufes bewirkende Einzahnkupplung (36) über einen Einschaltkontakt (1071, 1081) für das Lösen des Zwanglaufes und durch ein beim Lösen des Zwanglaufes anlaufendes und von dem weiterlaufenden Antrieb der Werkstückspindel (7) gesteuertes Zählwerk (66) mit einem auf die gewünschte Teilung einstellbaren Kontaktgeber (94) für einen selbsttätigen Teilungsablauf steuerbar ist und der Kontaktgeber bei Erreichung der Teilung die Wiedereinschaltung der Kupplung (36) auf Zwanglauf und den Rücklauf des Zählwerkes in die Nullstellung bewirkt.
  2. 2. Teileinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzahnkupplung (36) aus einem auf der Schneckenwelle (42) des Werkstückspindelantriebes durch einen steuerbaren Hubmagnet (61) axial verschieblichen und mit dieser in jeder Stellung verbundenen Kupplungsteil (39) mit Bremskonus (45) zum Abbremsen der Schneckenwelle in der ausgekuppelten Stellung und einem vom Antriebsmotor aus angetriebenen Kupplungsteil (48) besteht, der gleichzeitig Impulsgeber (58) ist, der bei jedesmaligem Umlauf einen Stromimpuls auf das Zählwerk (66) gibt, an dessen Schaltrad (67) ein zur Nullstellung entsprechend der Teilung winkeleinstellbarer Kontaktarm (94) befestigt ist, der einen mit Mehrfachkontakten (89, 90) versehenen Schalter (91) betätigt.
  3. 3. Teileinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der angetriebene Kupplungsteil aus einem Antriebszahnrad (38) und einer am Außenumfang mit zwei Schleifringen (54, 55) versehenen Trommel (48) besteht, die durch eine Hohlwelle (47) verbunden sind, durch welche die Schneckenwelle (42) geführt ist, die eine Nockenscheibe (52) aufweist, die bei stillstehender Schneckenwelle und umlaufender Trommel (48) in der Trommel angeordnete, mit den Schleifringen verbundene Impulskontakte (49, 50) betätigt, dagegen bei mitlaufender Schneckenwelle und umlaufender Trommel nicht betätigt.
  4. 4. Teileinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Zählwerk (66) durch den Kontaktarm (94) betätigbare Schalter (91) mit Auslösekontakten (90) im Haltestromkreis eines den Hubmagnet (61) der Einzahnkupplung (36) steuernden Schützes (106) liegt und in seiner Ruhestellung das bei betätigten Einschaltkontakten (1071, 1081. 89) angezogene Schütz (106) hält, das seinerseits im Stromkreis der Magnetspulen (62, 63) des Hubmagneten (61) liegende Kontakte (1062, 106s) betätigt, so daß der Hubmagnet die Einzahnkupplung (36) ausschaltet und die Schneckenwelle (42) stillsetzt und beim Auftreffen des Kontaktarmes (94) durch Öffnen der Auslösekontakte (90) den Haltestromkreis unterbricht, so daß die Kupplung (36) durch Umschalten der Schützkontakte (1062, 1063) wieder einschaltet und außerdem den Stromkreis für einen Elektromagnet (85) einschaltet, der die Schalt- und Sperrklinken (69, 70) des Zählwerkes auslöst, so daß sich das Schaltrad (67) unter Wirkung einer Rückstellfeder (96) in die durch einen Anschlag (99) gegebene Nullstellung zurückbewegt.
  5. 5. Teileinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschaltkontakt (1071) ein handbetätigter Druckknopf (107) für die Kommandogabe des Teilens ist.
  6. 6. Teileinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschaltkontakt (1081) durch den Schlittenweg begrenzende Endschalter über ein ihm zugeordnetes Schaltschütz (108) innerhalb des gesamten Arbeitsablaufes der Maschine betätigbar ist.
DEL26713A 1957-01-24 1957-01-24 Teileinrichtung fuer mehrgaengige Gewinde an Gewindeschleifmaschinen Pending DE1039397B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL26713A DE1039397B (de) 1957-01-24 1957-01-24 Teileinrichtung fuer mehrgaengige Gewinde an Gewindeschleifmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL26713A DE1039397B (de) 1957-01-24 1957-01-24 Teileinrichtung fuer mehrgaengige Gewinde an Gewindeschleifmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1039397B true DE1039397B (de) 1958-09-18

Family

ID=7263899

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL26713A Pending DE1039397B (de) 1957-01-24 1957-01-24 Teileinrichtung fuer mehrgaengige Gewinde an Gewindeschleifmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1039397B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1490017B1 (de) Programmzeitschalter
DE2950681C2 (de) Steuerschaltung für eine Presse
DE625830C (de) Waschmaschine, insbesondere fuer die Chemischwaescherei
DE750520C (de) Vorschubsteuerung fuer Werkzeugmaschinen
DE451948C (de) Rolladen mit elektromotorischem Antrieb und selbsttaetiger Abstellvorrichtung
DE924667C (de) Vorrichtung zum Stillsetzen selbsttaetiger Stangendrehbaenke beim Aufbrauch einer Werkstoffstange
DE2025983C3 (de) Motorgetriebenes Zeitschaltwerk
DE959666C (de) Wiedereinschaltrelais
DE597891C (de) Sicherheitseinrichtung, insbesondere zur UEberwachung von Elektromotoren
DE1477790C3 (de) Revolverdrehmaschine
DE718605C (de) Arbeitsmaschine, insbesondere Werkzeugmaschine, mit einem rasch hin und her gehenden, an den Hubenden selbsttaetig umsteuernden Arbeitsschlitten, einem langsam hin und her gehenden, gleichfalls an den Hubenden selbsttaetig umsteuernden Vorschubschlitten und einer von den Schlitten gesteuerten Teileinrichtung
DE1160070B (de) Vorrichtung zum schrittweisen Antrieb von drehbaren Programmtraegern
DE690052C (de) Waehler mit Einzelmotorantrieb und beruehrungsfreier Einstellung der Kontaktarme fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE483698C (de) Anzeigevorrichtung fuer selbsttaetig angetriebene Schuhmaschinen, bei denen jeder Arbeits-gang in eine Anzahl Teilarbeitsgaenge mit dazwischenliegenden Pausen unterteiltist
DE1760763A1 (de) Elektrisches Programmsteuergeraet
DE1227977B (de) Anordnung zum Betaetigen elektrischer Schalter
DE977189C (de) Vorrichtung zum Steuern des Bohr- und Ausspanvorganges bei Bohrmaschinen
DE259429C (de)
DE590767C (de) Tragbare Werkzeugmaschine mit umsteuerbarem Antriebsmotor und Bremsvorrichtung
DE92330C (de)
DE897213C (de) Schleifmaschine zum aufeinanderfolgenden Schleifen von Ringprofilen
DE273678C (de)
DE953412C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Hubzahlbegrenzung an Werkzeugmaschinen mit hin- und hergehender Tischbewegung
DE1611548C3 (de)
DE957045C (de) Schaltwerk zur Speicherung von Stromstossreihen