DE103872C - - Google Patents
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- DE103872C DE103872C DENDAT103872D DE103872DA DE103872C DE 103872 C DE103872 C DE 103872C DE NDAT103872 D DENDAT103872 D DE NDAT103872D DE 103872D A DE103872D A DE 103872DA DE 103872 C DE103872 C DE 103872C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23M—CASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F23M9/00—Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields
- F23M9/02—Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields in air inlets
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Special Wing (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1898 ab.
Die zur Zeit bekannten Vorrichtungen, um nach dem jedesmaligen Beschicken Oberluft in
regelbarer Menge in die Feuerung einzulassen, leiden an dem Umstände, dafs dieses Einlassen
von Oberluft nach dem jedesmaligen Oeffnen und Schliefsen der Feuerthür, und zwar auch dann
erfolgt, wenn die Feuerthür geöffnet bezw. geschlossen wird, ohne dafs eine neue Beschickung
der Feuerung nothwendig oder beabsichtigt ist.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Vorrichtung, welche jenem Uebelstande
in der Weise abhilft, dafs sie das Oeffnen der Feuerthür bis zu einem bestimmten
Winkel von etwa 60 Grad gestattet, ohne dafs nach dem darauf folgenden Schliefsen ein Eintreten'von
Oberluft in den Feuerraum erfolgen kann. Letzteres wird vielmehr nur dann bewirkt,
wenn die Feuerthür um einen entsprechend gröfseren Winkel über 60 Grad geöffnet wird, wie es zur Einführung der Beschickung
durchaus nothwendig ist. Hierdurch wird erreicht, dafs nur nach Aufgabe einer Beschickung das Einlassen von Oberluft stattfindet,
während dies durch Oeffnen der Feuerthür bis 60 Grad zwecks Beobachtung der Feuerung und durch darauf erfolgendes
Schliefsen keineswegs bedingt ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dieser neuen Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Feuerthür mit Einlafseinrichtung
in der Vorderansicht,
Fig. 2 einen durch die Mitte dieser Feuerthür gelegten lothrechten Querschnitt bei theilweise
geschlossener Einlafsvorrichtung,
Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Querschnitt bei geöffneter Einlafsvorrichtung
und
Fig. 4 einen waagerechten Querschnitt durch die Feuerthür.
Es ist angenommen, dafs das Einlafsglied aus einem Drehschieber b besteht, welcher auf
in Kugellagern laufenden Zapfen i befestigt ist (Fig. 4); je nach seiner Stellung legt dieser
Drehschieber die in der Feuerthür α vorgesehenen Luft-Einlafsöffnungen c entweder frei
oder schliefst dieselben in verschiedenem Maafse. Auf dem einen der Zapfen i befindet sich das
Kegelrad d, welches in das auf der Achse f der Feuerthür drehbare Kegelrad e eingreift.
Die an die Nabe dieses Rades c fassende Stange g dient dazu, um den in der Zeichnung
nicht näher dargestellten Katarakt, welcher von beliebiger Bauart sein kann, zu spannen und
umgekehrt beim Ablaufen des Kataraktes die Bewegung des Kataraktkolbens auf das Einlafs- '
glied zu übertragen.
Die Wirkungsweise der Gesammtvorrichtung ist folgende:
Bei abgelaufenem Katarakt und vor dem Oeffnen der Feuerthür nimmt das Einlafsglied
die Stellung gemäfs Fig. 2 ein. (An Stelle des hier angenommenen theilweisen,
Verschlusses der Oeffnungen c kann man die Abmessungen auch so wählen, dafs der Drehschieber
jene Oeffnungen gänzlich verschliefst.) Wird nun die Feuerthür geöffnet, so wird der
Widerstand, welchen der Katarakt durch den
Arm g der Drehung des Rades e entgegensetzt, eine Drehung der in Kugellagern fast
reibungslos gelagerten Zapfen i und somit auch ein Abwälzen des Rades d auf dem Rad e
veranlassen. Es wird demnach Rad d gedreht und dadurch der Drehschieber in die punktirte
Stellung (Fig. 2) emporgehoben. Da hier der Drehschieber zur Anlage an den Anschlag h
kommt, so wird jetzt das Rad d festgehalten. Wird die Feuerthür alsdann noch weiter geöffnet,
so wird unter Ueberwindung des Gegendruckes der Kataraktfeder das Zahnrad e gedreht
und der Katarakt gespannt.
Schliefst man die Feuerthür wieder, so wird jetzt der Arm g durch den Widerstand des
Kataraktes' festgehalten, so dafs sich das Rad d um e drehen mufs und hierbei den Drehschieber
in die Stellung Fig. 3 emporhebt. Auf diese Weise sind bei geschlossener Feuerthür
die Oeffnungen c freigelegt, und es kann Luft über den Rost einströmen. In dem Maafse,
als nun der Katarakt abläuft, fällt der Drehschieber wieder in die Stellung Fig. 2 zurück
und drosselt dadurch die Oberluft in einem von der jeweiligen Einstellung des Kataraktes
abhängigen Grade.
Erfolgt jedoch das Oeffnen der Feuerthür nicht zur Einführung einer Beschickung, sondern
zwecks Beobachtung der Feuerung nur bis zu einem Winkel von etwa 60 Grad, so wird
diese Drehung der Feuerthür nicht die Einwirkung des Anschlages h auf den Schieber b
zur Folge haben und demnach auch nicht durch Rad d auf e behufs Spannung des
Kataraktes übertragen werden. Es wird demnach der Schieber beim darauf folgenden
Schliefsen der Feuerthür durch Abwälzen des Rades d auf e in seine frühere abschliefsende
Stellung zurückgeführt und ein Eintreten von Oberluft verhindert.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Einlassen von Oberluft bei Feuerungen, dadurch gekennzeichnet,
dafs das Freilegen und darauf folgende allmähliche Schliefsen der zur Einführung
der Oberluft vorgesehenen Oeffnungen nur dann erfolgt, wenn die Feuerthür genügend
weit geöffnet und nach Aufgabe der Beschickung wieder geschlossen wird, während beim Oeffnen der Feuerthür zwecks Beob-
■ achtung der Feuerung um einen Winkel von etwa 60 Grad und darauf folgenden
Schliefsen der Schieber seine frühere abschliefsende Stellung behält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch ein Kegelradgetriebe, dessen
eines Rad (d) auf dem Zapfen eines in seiner Bewegung durch einen Anschlag (h)
begrenzten Steuergliedes festsitzt, dessen anderes auf der Feuerthürachse angeordnetes
Rad (e) mit dem Kolben eines Kataraktes in Verbindung steht, so dafs beim Oeffnen
. der Feuerthür das Rad (d) erst, nachdem die Feuerthür um einen Winkel von etwa
60 Grad geöffnet ist, in seiner Drehung gehemmt und das Rad (e) behufs Spannens
des Kataraktes gedreht, beim Schliefsen der Feuerthür hingegen das Rad (e) durch den
gespannten Katarakt festgehalten und das Rad (d) behufs Oeffnens der Steuerung gedreht
wird. ■
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Drehschieber (b), dessen
Zapfen (i) zwecks Verminderung der Reibung in· Kugellagern gelagert sind, so dafs
der vom Katarakt durch Arm (g) der Drehung des Rades (e) entgegenwirkende
Widerstand entsprechend gröfser ist als derjenige, welcher sich bei Drehung des Rades (d) infolge der Zapfenreibung in den
Kugellagern geltend macht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103872C true DE103872C (de) |
Family
ID=374323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103872D Active DE103872C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103872C (de) |
-
0
- DE DENDAT103872D patent/DE103872C/de active Active
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