DE1035C - Geschwindigkeitsmesser (Tachometer) für rohrende Wellen - Google Patents
Geschwindigkeitsmesser (Tachometer) für rohrende WellenInfo
- Publication number
- DE1035C DE1035C DE1035DA DE1035DA DE1035C DE 1035 C DE1035 C DE 1035C DE 1035D A DE1035D A DE 1035DA DE 1035D A DE1035D A DE 1035DA DE 1035 C DE1035 C DE 1035C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pendulum
- lever
- cosine
- pendulums
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P1/00—Details of instruments
- G01P1/12—Recording devices
- G01P1/122—Speed recorders
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
1877.
Klasse 42.
BUSS, SOMBART & CO. in MAGDEBURG. Geschwindigkeitsmesser (Tachometer) für rotirende Wellen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I. November 1877 ab.
lü/ü,-.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Geschwindigkeitsmesser
(Tachometer) für rotirende Wellen; derselbe hat die Bestimmung, ein ununterbrochenes,
möglichst bequemes Ablesen der Tourenzahlen mittelst Zeiger und Zifferblatt zu
ermöglichen.
Das Zifferblatt A ist entweder nach Umdrehungszahlen pro Minute oder nach Winkelgeschwindigkeiten
eingetheilt und das ganze Instrument so construirt, dafs die Theilung des ersteren eine vollkommen gleichförmige wird.
Auf der Zeigerwelle B sitzt aufser dem Zeiger a, welcher die Geschwindigkeiten oder
Tourenzahlen unmittelbar anzeigt, noch das Stirnrad b, das mit dem Zahnbogen C im Eingriff
steht. Eine kleine und äufserst schwache Spiralfeder c sucht den Zeiger nach seiner Anfangslage hinzudrehen und beseitigt damit die
Ungenauigkeiten, welche infolge des todten Spiels der Zähne auftreten würden. Die Welle
des .Zahnbogens C dringt durch die Wand des Gehäuses D und trägt an ihrem aufserhalb gelegenen
Ende einen kurzen Hebel d. Dieser ist mittelst der Verbindungsstange E mit dem
Hebelarm e des um die Axe f drehbaren Winkelhebels F zusammengekuppelt. Da der Arm e
bedeutend langer ist, als der Hebel d, so sind die Ausschlagwinkel des Zahnbogens C weder
gleich noch proportional den Ausschlagwinkeln des Hebels F. Vielmehr findet in den beiden
durch punktirte Linien angedeuteten Endstellungen eine stärkere Bewegungsübersetzung zwischen
Winkelhebel und Zahnbogen statt, als in den Mittellagen. Von der Gleichgewichtslage des
mit einem Gewicht g und zwei gleichen Frictionsrollen h versehenen Winkelhebels F
hängt nun sowohl die Lage des Zahnbogens C, als auch diejenige des Zeigers d ab. Während
das Gewicht g den Hebel F in einem Sinne zu drehen strebt, drückt eine verticale, ebene
Platte i gegen die Rollen A und sucht so den Hebel im umgekehrten Sinne zu bewegen. Die
Platte bildet mit dem Röhrchen k ein Stück und ist durch dasselbe in dem 'Auge G geradlinig
geführt, während eine an die Platte geschraubte Schiene / (Fig. 7), zwischen die Rollen
zu liegen kommt und dadurch die Drehung der Platte verhindert.
In dem Gehäuse H ist ein Mechanismus eingeschlossen, der seiner Construction nach grofse
Verwandtschaft mit einem Centrifugalregulator hat, dessen gufseiserne Rotationsaxe / jedoch
nicht vertical, sondern horizontal zu liegen kommt. Dasjenige Stück nun, das die Rolle
des Regulatormuffes oder der Hülse zu übernehmen
hat, ist hier die cylindrische Stange K, welche sowohl in der hohlen Welle /, als in
dem Röhrchen k geführt ist und sich gegen den in dem letzteren angebrachten Spurzapfen m
anlegt.
Die hohle Welle trägt eine Schale η mit vier
angegossenen Armen ο ο (Fig.; 1 und 6), zwei cylindrische Stifte / gehen durch je zwei benachbarte.
Arme (Fig. 6) und bilden die Axen zweier Rotationspendel. Jedes Pendel (Fig. 5 und 1) besteht aus einer langen Nabe q, einer
halbrunden Scheibe r und einem Halbring s, der an einem seitlichen Lappen den Stift t trägt.
Jeder der beiden Stifte durchdringt den länglichen Kopf eines der zwei Bolzen u, ist in
dessen Bohrung drehbar und gestattet eine Axialbewegung des Bolzenkopfes. Die beiden Bolzen
selbst liegen in zwei gegenüberstehenden Bohrungen ν des Querstückes L (Fig. 5) und sind
in denselben drehbar, aber nicht axial verschiebbar. Das Querstück L ist mit der Muffwelle K
fest verbunden.
Der eben beschriebene, im Maschinenbau bekannte Bewegungs - Mechanismus (Reuleaux,
theoretische Kinematik, Fig. 391, Seite 557) überträgt die Pendelbewegung solchergestalt auf die
Muffstange, dafs diese aufser ihrer Axialverschiebung noch eine schwache Relativdrehung
gegen die Hauptaxe / beschreibt.
Die Hauptwelle /, welche in dem Auge M läuft, wird von einer kleinen Riemscheibe N
angetrieben, die über das nämliche Auge M gesteckt ist und daher den von dem Riemen erzeugten
Seiteridruck nur auf das Auge, aber nicht auf die Welle überträgt. Als Mitnehmer,
um die Bewegung der Riemscheibe auf die Hauptwelle zu übertragen, dient die kleine
Schraube w. Die Centrifugalkraft sucht die beiden Rotationspendel nach aufsen zu drehen,
wodurch dieselben einen axialen Druck auf die Muffwelle K ausüben, welcher Druck mittelst
der Platte i auf die Rollen des Hebels F fortgepflanzt wird. Je gröfser also die Winkelgeschwindigkeit
und folglich auch die Centrifugalkraft der Rotationspendel ist, desto weiter wird
Claims (2)
1. Die Anwendung des Cosinuspendels an Tachometern und
2. Die ganze Anordnung des Apparates mit Ausnahme a) desjenigen Theiles, der sich in
dem Gehäuse D befindet, b) des Mechanismus, der die Pendelbewegungen auf die
Muffwelle K überträft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1035T | 1877-11-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1035C true DE1035C (de) |
Family
ID=34624583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1035DA Expired - Lifetime DE1035C (de) | 1877-11-01 | 1877-11-01 | Geschwindigkeitsmesser (Tachometer) für rohrende Wellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1035C (de) |
-
1877
- 1877-11-01 DE DE1035DA patent/DE1035C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE638318C (de) | Vorrichtung zur Bewegung der drehbaaren Schaufeln an vollkommen eingetauchten Schaufelraedern | |
| DE1035C (de) | Geschwindigkeitsmesser (Tachometer) für rohrende Wellen | |
| DE3705493A1 (de) | Medizinisches diagnosegeraet | |
| DE1038378B (de) | Plandrehkopf | |
| DE632057C (de) | Anordnung zur Beseitigung oder Verminderung von Drehschwingungen in Wellen | |
| DE611897C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Kuppeln und Entkuppeln und zum Daempfen der Verdrehungsschwingungen umlaufender Koerper | |
| DE513325C (de) | Selbsttaetiges Wechselgetriebe | |
| DE1207171B (de) | Getriebe mit selbsttaetig veraenderlichem UEbersetzungsverhaeltnis | |
| DE683452C (de) | Vorrichtung zum Messen des Weges, den ein Koerper unter dem Einfluss einer Beschleunigung zuruecklegt | |
| DE907480C (de) | Regeleinrichtung fuer stufenlos regelbare Getriebe | |
| DE1406629C (de) | Tragvorrichtung fur ein Triebwerk, insbesondere fur Hubschrauber | |
| DE18317C (de) | Reibradergetriebe mit veränderlichem Uebertragungsverhältnifs | |
| AT88093B (de) | Geschwindigkeitsmesser für Luft- und Wasserfahrzeuge nach dem Beschleunigungsprinzip. | |
| DE905690C (de) | Stroemungsgetriebe | |
| DE506670C (de) | Stufenrost | |
| DE465787C (de) | Vorrichtung zum Anzeigen der gegenseitigen Umfangsgeschwindigkeiten der Raeder von Wechselgetrieben | |
| DE742076C (de) | Antrieb fuer Reiberwaschmaschinen | |
| DE1412C (de) | Tachometer, besonders für Lokomotiven und Dampfschiffe | |
| DE718490C (de) | Blattanstellwinkelverstellvorrichtung fuer Verstelluftschrauben | |
| DE683552C (de) | Vorrichtung zum Fernanzeigen der Bewegung eines verstellbaren Teils mit einer hydraulischen oder pneumatischen UEbertragungsanlage | |
| DE638675C (de) | Reibradgetriebe | |
| DE828012C (de) | Drehschwingungsmessgeraet | |
| DE583427C (de) | Mehrzylindermotor mit zwei parallel, nahe beieinander angeordneten Zylindergruppen und federnder, nicht ausrueckbarer Kupplung | |
| DE1167432B (de) | Daempfungseinrichtung an einem Torsionsstab-Elektromotor | |
| DE602511C (de) | Fliehpendel-Tachometer |