DE10345C - Ballenpresse - Google Patents

Ballenpresse

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Publication number
DE10345C
DE10345C DENDAT10345D DE10345DA DE10345C DE 10345 C DE10345 C DE 10345C DE NDAT10345 D DENDAT10345 D DE NDAT10345D DE 10345D A DE10345D A DE 10345DA DE 10345 C DE10345 C DE 10345C
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DE
Germany
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frame
press
boom
connection
connecting rod
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Application number
DENDAT10345D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. K. DEDERICK in Albany (U. S. A.)
Publication of DE10345C publication Critical patent/DE10345C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

1879.
Klasse 58.
PETER KELLS DEDERICK in ALBANY (V. S. Α.).
Ballenpresse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom' 19. December 1879 ab.
Die Presse dient zum Bündeln oder Packen von Heu, Stroh, Baumwolle und ähnlichen Stoffen, bei welchen das zu packende lose Material in Abtheilungen oder Lagen comprimirt und dann in Ballen gebunden wird. Schliefslich wird der fertige Ballen durch die weitere Bewegung des Apparats herausgeworfen. " In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Verticallängsschnitt der auf Rädern montirten Presse sammt Göpel,
Fig. 2 ein Grundrifs,
Fig. 3 ein Querschnitt, worin das Ende des Göpelauslegers und seine Verbindung gezeigt sind,
Fig. 4 eine Modification der Maschine,
Fig. s Details.
A ist die Prefsbüchse, B die Kammer für die Ballen, C der Trichter oder die Oeffnung, durch welche das lose Material in B eingefüllt wird. D D' das Gerüst, welches Presse und Göpel oder Rahmen verbindet, und zwischen welchen sich die Oeffnung C befindet. E ist der Rahmen für die Uebertragung der Kraft des . Göpels. F ist eine Stange (oder auch Kette), welche Presse und Göpel verbindet unter dem Durchgang für das Pferd. G ist ein Schieberriegel, um die Stange oder Kette T niederzuhalten während des Gebrauchs der Maschine, und sie hochzuhalten, so lange dieselbe transportirt wird.
H ist eine gerüstartige Schiebervorrichtung, welche die Kraft überträgt.
/ die Kurbel.
K die Pleuelstange zu I, L der Stempel der Presse, M der Ausleger, an welchem das Pferd wirkt, N die durchlöcherte Ringplatte, auf welcher der Hebel M schleift und durch welche der Göpelbaum ■ hindurchgeht.
Das Ganze kann auf einem Wagengestell montirt sein, wie die Figur zeigt. Dabei bewegt sich der Ausleger des Göpels über und um ein Paar der Räder. Das verbindende Gerüst I)D1 ist so weit vom Boden entfernt, dafs das Pferd bequem unter ihm durchgehen kann.
Die Kurbel / und die Verbindungsstange K bewegen sich in Rahmen, wie aus der Figur ersichtlich, und die Schieberstange H gleitet ebenfalls in Führungen in dem Gestell.
Das eine Ende von H ist mit K, das andere mit dem Stempel L verbunden, und die Schiebestange selbst bildet einen Thorbogen von gleicher Höhe wie das Verbindungsgerüst D D\ und bewegt sich zwischen demselben.
Die Kurbelwelle / geht durch das Gerüst hindurch und hat eine Verlängerung, welche durch die Schleifplatte hindurchgeht und in dem Axschemel steckt oder auch durch Schleifplatte und Axschemel hindurchgehen kann, so dafs ein Königszapfen gebildet wird.
Wenn kein Karren angewendet wird, bewegt sich die Verlängerung von / in einer Büchse, oder der Göpelbaum dreht sich auf einem Stehzapfen, in allen Fällen überragt die Presse den Ausleger des Göpels. Der Vortheil dieser Anordnung, die Presse auf einer Seite durch den Göpelbaum zu stützen, ist der, dafs es dadurch möglich ist, das Pferd am Ausleger unter der Presse durchführen zu können, wogegen es früher immer nöthig wurde, das Pferd über die Presse hinüberlaufen zu lassen oder einen separaten Göpel anzuwenden.
Wollte man Stange T' ganz weglassen, so müfste man" das Gerüst DD1 so verstärken und versteifen, dafs eine bedeutende Gewichtsvermehrung die Folge wäre, was, wenn das Ganze transportabel eingerichtet wird, sehr störend ist.
Um die Kraft beim Bilden der Ballen zu vergröfsern, werden excentrische oder ovale Zahnräder, Fig. 5, angewendet. In diesem Falle ist der Göpelbaum hohl und die Verbindung von Presse und Axschemel geht durch sie hindurch. Die Schieberstange oder vielmehr Gerüst H und die Verbindungsstange K können fest mit einander verbunden sein, · so dafs eine bogenförmige Verbindungsstange entsteht und können mit dem Pressenstempel fest verbunden werden.
■ Das Heu etc. wird durch die Oeffnung C in Lagen eingebracht und das Pferd am Göpel prefst diese zusammen bei jeder Umdrehung des Göpels oder bei jeder halben Umdrehung des Göpels (wenn die Zahnräder, Fig. 5, angewendet werden). Die Oeffnung C kann auch an den Seiten sein, anstatt oben.
Beim Transport des Ganzen wird der Göpelausleger entweder mit einer Kette an die Presse befestigt oder er kann als Deichsel dienen.
Der Axschemel unter dem Göpelbaum kann auch mit dem Ausleger rotiren, ohne dafs
irgend welche besondere Einrichtungen nöthig wären; der Wagen ist aber dabei so fest zu stellen, dafs er sich nicht vom Platz bewegen kann.
In Fig. 4 wird die, Kraft des Göpels durch die beiden Hebel 61 S1 auf den Pressenstempel übertragen. Diese sind über dem Gerüst Ό in Zapfen aufgehängt und durch die Stange T' mit einander verbunden; der eine Hebel S ist lose mit der Pleuelstange K verbunden, während der andere vermittelst der Stange S2 an dem Pressenstempel fest ist. S und S1 können auch an D aufgehängt sein und über D die Verbindimgsstange T' tragen, so dafs statt des einarmigen Hebels sozusagen ein doppelarmiger entsteht. Der Erfolg ist der gleiche.
Der Göpelbaum mit der Kurbel ist auch oben in die Zimmerung, welche das Ganze aussteift, eingelassen; der Untertheil steckt in dem Axschemel.
Zu Fig. 5 ist noch zu bemerken, dafs diese Zahnradanordnung sowohl die Bewegung und Kraft des Auslegers beschleunigen, als auch eine langsame Vorwärts- und eine rasche Rückwärtsbewegung ertheilen soll.
Das kleine Rad dreht natürlich doppelt so rasch wie das grofse; ferner ist klar, das ersteres mit der Pleuelstange K und letzteres mit dem Göpelbaum vei'bunden werden mufs. Beide Räder sind elliptisch und ihre Bewegungsweise ist derart, dafs stets die grofse Axe des einen in eine gerade Linie fällt mit der kleinen Axe des anderen und umgekehrt.

Claims (9)

Pa tent-Ansprüche:
1. Die Verbindung eines Wagengestelles mit dem Rahmen einer Heu- etc. Presse durch die Haupttriebwelle (Göpelbaum).
2. Die Verbindung des Göpelauslegers mit
dem Wagengestell und dem Gestell der Presse.
3. Eine horizontale Ballenpresse, deren Antriebmechanismus hoch liegt und von dem Göpelbaum unterstützt wird, wobei der Ausleger unter dem Gestell der Presse rotirt.
4. An der horizontalen Ballenpresse die Verbindung des rotirenden Auslegers mit dem bogenartigen Gestell oder Verbindungsgerüst zwischen Boden und Kopf des Antriebs und. des Widerlagers der Presse.
5. An der in der oben bezeichneten Weise zusammengesetzten Presse sammt Göpel die Stange T oder Verbindung der Prefskammer mit dem Ende des Antriebmechanismus unterhalb des Auslegers für das Pferd.
6. An der Ballenpresse das Verbindungsgestell H und die Verbindungsstange K, (Pleuelstange), welche auch bogenförmig (U-förmig) sein kann, in Verbindung mit dem Stempel der Presse.
7. An der horizontalen Ballenpresse, in welcher das Heu etc. in Lagen durch den Stempel zusammengeprefst wird, die Verbindung der Prefskammer A mit dem Gerüst D D1 und dem Trichter oder der Füllöffnung zwischen letzterem.
S. Das Verfahren, eine Ballenpresse, welche auf einem Wagengestell montirt ist, mittelst eines Göpelauslegers, an welchem ein Pferd wirkt, so zu bewegen, dafs dieser unter dem Gestell der Prefsvorrichtung rotirt und der Umlauf für das Thier zwischen beiden Räderpaaren hindurch geht.
9. An der Ballenpresse die Hebel -S .S1 in Verbindung mit der Verbindungsstange (Pleuelstange) einerseits und dem Prefsstempel andererseits, wie in Fig. 4 dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT10345D Ballenpresse Active DE10345C (de)

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