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Presse für Stroll, Heu, Holzwolle u. dgl.
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erfolgt. Bei Pressen der gleichen Art ist die lotrechte Anordnung des Presskanals und des Pressstempels, die federnde Lagerung des letzteren sowie die Anwendung einer Fallklappe vor der Austrittsöffnung dps gepressten Ballens bekannt. Die Anordnung nach der Erfindung bietet gegenüber bekannten Pressen den Vorteil, dass das Pressgut zu einzelnen gleichmässig fest gepressten Ballen verarbeitet wird, die nach selbsttätiger Entfernung aus der Presse noch genügend fest zusammengehalten sind, um gebunden zu werden. Dabei ist die Höhe der zu piessenden Ballen beliebig einstellbar.
Auf der Zeichnung ist eine solche Presse in beispielsweiser Ausführung in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 im Grundriss, in Fig. 3 im Querschnitt nach -1-B und in Fig. 4 in Rückansicht, Schnitt nach
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des Presskastens 15 geschlossen.
Durch die vierte Umdrehung der Antriebsscheibe J ! (Fig. 8) wird das grosse Zahnrad 4 um ein weitere Sechstel gedreht. Dadurch beginnt der Pressstempel 14 seinen Abwärtsgang ; der Pressgut- zubringsr : 23-32 hat nahezu seine Endstellung erreicht, so dass die Zinken 30 das Pressgut in den Presskasten le5 geschoben haben. Dabei sind die Greifer 36 nahezu in ihre tiefste Stellung gekommen und haben das neuzugeführte Pressgut zusammengedrückt.
Die Rollen 32, die am Pressgutzubringer 23-32' sitzen, haben den etwas kippbaren Schleifengang 33 nach unten gedrückt ; denn da dieser mit seinem vorderen Ende vermittels einer Vorrichtung 34 auf Druckfedem 3o ruht,-neigt er sich beim Auffahren der Rollen 32 des Pressgutzubringers nach unten und nimmt nach Verlassen der Rollen 32, durch dieDruckfedem 35 getrieben, seine ursprüngliche hohe Lage wieder ein, so dass die Rolle 32 unter ihn. zu stehen kommt.
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Bei der fünften Umdrehung der Antriebsscheibe 1 (Fig. 9) vollzieht das grosse Zahnrad. j ein weiteres Sechstel einer Umdrehung, so dass der äussere Pressstempel 14 nunmehr auf dem im Presskasten 5
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das Tiefbewegen des Pressstempels 13 werden zunächst die Druckfedern 17 zusammengedrückt und sobald nun die Druckfedern 17 des inneren Pressstempels 13 infolge Aufsitzens des äusseren Pressstempels 14 auf
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des inneren Pressstempels 13 ist infolge starrer Verbindung mit diesem Pressstempel auf dem Wege nach unten und verdrängt infolge ihrer keilförmigen Gestalt den Auslösriegel21, so dass er nach aussen geschoben wird.
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tiefste Lage ein und seine Dmckfeder 77 ist im Verhältnis zur Höhe des im Presskasten.
M lagernden materials zusammengedrückt. Die Auslösnocke 19 hat sich mit dem inneren Pressstempel weiter nach unten geneigt und den Auslösriegel 21 vollständig zur Seite geschoben.
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Pressgut freien Durchgang hat. Während der Stempel J3, M mit der Türe 63 sich weiter nach oben bewegt, ist der Zubringer 23-32 mit den Transportschienen 42 im Begriffe, den Klammerschlitten 44 mit den Klammer 55-62 und dem umfassten Pressgut nach aussen zu schieben (Fig. 12).. Dabei wird gleichzeitig die Druckfeder 47 des Klammerschlittens 44/45 erneut gespannt.
Sobald der Klanerschlitten 44/45 mit den Klammern 55--62 und dem umspannten Pressgut seine äusserste Stellung erreicht hat, klinkt das Schlossteil 49, das durch die Ansatznase 46 des Rohrstückes 45 nach unten gedrängt wurde, in seine
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den Transportschienen 42 erfassten Transportklauen 43 des Schlittens gegen einen Federbolzen 52 gedrückt (Fig. 12). Durch das Zurückgehen der Schienen 42 werden die Klauen 43 vom Federbolzen J2 nach oben gedrängt und in dieser Lage festgehalten. Dieser Vorgang bewirkt, dass die Transportschienen 42, welche,. wie bekannt, mit dem Pressgutzubringer 23-32 starr verbunden sind, bei wiederholter y or-und Rück- wärtsbewegung unter die Transportklauen 43 gleiten können.
Während nun der Pressgutzubringer 23-32 mit den Transportschienen 42 den Klammerschlitten 44, 45 bei seiner Vorwärtsbewegung aus dem Presskasten herausbefördert hat, ist der Pressstempel 13, 14 mit der Tür 63 bereits. in die tiefste Stellung gelangt
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befestigten Winkelstücken 76 und den Mitnehmerbolzen 77 sich weiter. nach unten bewegt. In diesem Moment verlassen selbstverständlich die Mitnehmerbolzen 77 die Mitnehmerklauen 7J und durch Einwirkung der Druckfeder 74 gleiten diese in ihre ursprüngliche Lage zurück. Bei weiterem Auf-und Nieder-
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Pressgut zurückgelegt. so dass der Ballen dann mittels Bindegarn oder Strohseil gebunden werden kann.
Es ist dabei ohne Belang, ob der gepresste und geklammerte Ballen von Hand mit Strohseil oder vermittels der bekannten Selbstbinder mit Bindegarn oder Draht gebunden wird. Durch Ziehen. an dem Handgriff des Teiles 58 (Fig. 12) löst sich das Klammeroberteil 56 infolge Einwirkung der Druckfeder 57 und gibt somit den gebundenen Ballen frei.