DE106652C - - Google Patents

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Publication number
DE106652C
DE106652C DE1898106652D DE106652DD DE106652C DE 106652 C DE106652 C DE 106652C DE 1898106652 D DE1898106652 D DE 1898106652D DE 106652D D DE106652D D DE 106652DD DE 106652 C DE106652 C DE 106652C
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DE
Germany
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twine
pressed
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Expired
Application number
DE1898106652D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/12Feeding devices for the ties

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 58: Pressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1898 ab. Längste Dauer: 23. September 1911.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum seibstthätigen Spannen des Bindematerials bei Ballenpressen der durch Patent 91631 geschützten Art. Während die im Hauptpatent geschützte Einführungsvorrichtung ein Einhängen abgepafster Seile in die Stecheisen vorsieht, um das Bindematerial von oben durch den Packraum hindurchzuführen und die geprefsten Ballen an der Unterseite zu binden, soll bei der vorliegenden Anordnung das Bindematerial in Form von Rollenbindfaden in unbegrenzter Länge von unten her als Schlinge durch den Packraum nach oben gezogen werden und das Binden der Ballen oben durch denselben Arbeiter erfolgen, welcher die Auslösevorrichtung für die Stecheisen bedient.
Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, von Rollen ablaufenden Draht von Stecheisen seitlich durch den Packraum zu ziehen. Die Verwendung von Draht ist aber aus verschiedenen Gründen unpraktisch und sogar schädlich, zunächst wegen der höheren Kosten des Materials, ferner wegen der unmöglichen Wiederbenutzung des Bindedrahtes und schliefslich wegen der Gefahr, welche das Vorhandensein von Drahtstücken beim Schneiden des Strohes auf der Futtermaschine und im Futter selbst im Gefolge hat.
Zur Anwendung von Bindfaden, welcher sich von einer Rolle abwickelt, ist nun eine besondere Spannvorrichtung anzuordnen, welche in selbstthätiger Weise den Faden von der Rolle abzieht und so in Spannung hält, dafs die Widerhaken der Stecheisen ihn sicher erfassen. Zur Erreichung dieses Zweckes benutzt die vorliegende Erfindung die Nachgiebigkeit des Prefsgutes nach Aufhören des Kolbendruckes in Verbindung mit einem federnden oder durch Gewicht belasteten, drehbaren Bügel, welcher den Faden führt.
Wie aus beiliegender Zeichnung, auf welcher Fig. ι eine Seitenansicht der Ballenpresse,
Fig. 2 eine Stirnansicht derselben und
Fig. 3 die Stecheisen in Einzelansicht zeigt, ersichtlich ist, sind die Bindfadenrollen / unter der Ballenpresse aufgestellt und der Bindfaden durch Oesen m und einen federnden Bügel η geführt. Die Stecheisen f sind nahe ihrer Spitzen mit seitlichen Widerhaken 0 versehen. Bei Beginn der Arbeit führt man das Ende des Bindfadens durch den Packraum der Ballenpresse hindurch, so dafs es nach oben frei liegt. Sobald nun der Prefskolben das Prefsgut im Packraum unter Zusammenpressung vorgeschoben und durch seine Verbindung mit den Hebelarmen d e die Stecheisen f ausgelöst hat, fahren letztere durch das Prefsgut
*) Früheres Zusatzpatent 102187.
hindurch und gleiten an den über ihre AustrittsörFnungen gespannten Bindfaden vorbei und drängen diese etwas zur Seite, um ein sicheres Einlegen derselben in die Widerhaken ο beim nun erfolgenden Hochgang der Stecheisen zu sichern. Da die durch den Packraum geführten Enden der Bindfaden von dem Prefsgut festgehalten werden, ziehen sich die Faden von der Rolle ab, indem sie in den abgerundeten Oesen der Widerhaken leicht abgleiten können. Der auf der Presse sitzende Arbeiter schneidet nun die Bindfadenschlingen an den Stecheisen durch und bindet die Enden über dem fertigen Ballen zusammen. Die anderen Enden bleiben zwischen dem fertigen Ballen und dem sich neu bildenden eingeklemmt und werden von dem Prefsgut mitgenommen. Dabei ziehen die Bindfaden die federnden Bügel η etwas an, damit beim Rückgang des Kolbens und bei dem hierdurch entstehenden Nachgeben des Prefsgutes die Faden gespannt bleiben, um von den Stecheisen sicher aufgenommen zu werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung an der durch Patent 91631 geschützten Ballenpresse zum selbstthätigen Spannen des Bindematerials, dadurch gekennzeichnet, dafs der als Bindematerial dienende, durch den Vorschub des Prefsgutes gespannte Bindfaden mittelst eines an der Unterseite der Presse angeordneten federnden Bügels (n) beim Rückgang des Kolbens in Spannung erhalten wird, bis der Widerhaken (0) des Stecheisens (J) den Bindfaden sicher erfafst hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1898106652D 1896-09-24 1898-12-06 Expired DE106652C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE91631T 1896-09-24
DE102187T 1898-06-01
DE106652T 1898-12-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE106652C true DE106652C (de) 1899-11-18

Family

ID=34426461

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1898106652D Expired DE106652C (de) 1896-09-24 1898-12-06

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE106652C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008032366A1 (de) * 2008-07-10 2010-01-14 Europress Anlagen- Und Maschinenbau Gmbh Kanalballenpresse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008032366A1 (de) * 2008-07-10 2010-01-14 Europress Anlagen- Und Maschinenbau Gmbh Kanalballenpresse

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