DE1028599B - Gluehofen mit rotierender Roehre und Luftumwaelzung zur Waermebehandlung metallischer Massenteile - Google Patents
Gluehofen mit rotierender Roehre und Luftumwaelzung zur Waermebehandlung metallischer MassenteileInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
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- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B5/00—Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated
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Description
- Glühofen mit rotierender Röhre und Luftumwälzung zur Wärmebehandlung metallischer Massenteile Die Erfindung betrifft einen kontinuierlich arbeitenden Glühofen mit rotierender, als Glühmuffel dienender Röhre und in diese eingebauter Transportschnecke zur Wärmebehandlung, insbesondere zum Anlassen oder Vergüten von metallenen kleinen Massenteilen, wie Kugeln, Schrauben, Muttern, I# assonteilen, Zylindern, Bolzen od. dgl., wobei in einem die umlaufende Röhre umgebenden Luftmantel Heizkörper angeordnet sind.
- Es sind Glühöfen bekannt, bei denen in der rotierenden Röhre eine Transportschnecke angeordnet ist, die das Glühgut durch die Röhre hindurch in deren Längsrichtung befördert, um dann in einen Sammel-oder Abschreckbehälter zu fallen. Bei den bekannten Ausführungen dieser Art sind die Schaufeln der Transportschnecken vollwandig. Diese Art der Konstruktion wurde bisher nur mit Erfolg bei Härteverfahren angewendet.
- Für das Vergüten und Anlassen ist jedoch eine genaue und gleichmäßige Wärmebehandlung erforderlich, welche auch örtliche Erwärmung ausschließt und nur durch Luftumwälzung innerhalb der Glühmuffel erreicht werden kann.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Schaufeln der Transportschiecke zum Durchlassen der Heizluft durchlocht sind und daß dabei der den Luftmantel bildende Hohlraum in an sich bekannter Weise als Rücklauf für die Umwälzluft dient, welche am vorderen Ofenende durch Öffnungen wieder in die Röhre eintritt. Infolge der durchlochten Schneckenschaufeln gelangt die Heizluft gut zwischen die zu behandelnden Teile, welche somit durch und durch gleichmäßig der Glühluft ausgesetzt sind. Die Röhre unterliegt zudem einer besonders guten Wärmeeinwirkung sowohl außen als auch innen.
- Diese durchaus gleichmäßige Wärmebehandlung macht den erfindungsgemäßen Ofen besonders gut zum Anlassen und Vergüten kleiner Massenteile geeignet. Der die rotierende Röhre umgebende Hohlraum des Ofens wird durch eine eingebaute, beispielsweise elektrische Heizung erhitzt. Auf der Nabe der rotierenden Röhre ist ein Luftumwälzer gelagert, der die erhitzte Luft aus der Röhre des Ofens ansaugt und über die glühenden Heizungsdrähte zurück zum Anfang der Röhre drückt. Die Innenöffnung der die rotierende Röhre durchsetzenden Transportschnecke verengt sich zweckmäßig nach dem Abzugskanal zu. Ein Frischluft-Zuführungskanal sorgt für eventuell erforderliche Frischluft, und ein Ablüftkanal läßt unerwünschte Dämpfe, z. B. Öldämpfe, entweichen. Die Bewegung der rotierenden Röhre und der Transportschnecke kann temperaturabhängig gesteuert werden. Die Temperaturregelung übernimmt ein eingebauter Thermofühler. Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung.
- Abb. 1 zeigt eine Seitenansicht im Schnitt: Abb. 2 zeigt die Stirnseite mit Antrieb, teilweise aufgeschnitten.
- Der gegen Außentemperatur gut isolierte Ofenkörper 1 weist im Innern einen zylindrischen Hohlraum 2 auf. In diesen ist konzentrisch die Durchlaufröhre 3, die durch die Seitenwände des trommelartigen Glühofens hindurchragt und außen auf drehbaren Rollenpaaren 4 und 5 gelagert ist, eingebaut. Die Rollbahnen 6 sichern die konzentrische Drehbewegung. Der Antrieb erfolgt durch einen angebauten Elektromotor 7 mit Schneckengetriebe B. Durch den Trichter 10 wird das Gut der Schnecke 11 zugeführt, wobei der Zulauf durch den einstellbaren Schieber 12 reguliert werden kann, und es wird mittels der Schnecke 9 durch die Röhre 3 und damit durch den Ofen 1 transportiert. Sobald das Gut den Endpunkt erreicht hat, verläßt es den Ofen durch die Öffnung 13 über den Fallschacht 14 und durch die selbsttätig sich öffnende Klappe 15, die sich unter Einwirkung einer Feder 16 sofort wieder schließt. Das Innere des Trommelofens 3 wird beispielsweise durch elektrische Widerstände 17 beheizt. Es bleibt vorbehalten, auch jede andere Energiequelle zur Herstellung der erforderlichen Temperatur zu verwenden. Ein Lüfter 18 sorgt für die Luftumwälzung. Der Ansaug- bzw. Leitzvlinder 19 nimmt die Glühluft in Richtung der Pfeile auf, gibt sie an den Lüfter, dieser treibt sie in Richtung der Pfeile 20 weiter über die Wärmequelle zur neuerlichen Erwärmung durch den Ofen zurück an die andere Seite, wo sie durch die in der Röhre befindlichen Öffnungen 21 wieder in das Transportgut gelangt. Sie kann mühelos durch die Öffnungen 23 der Schnecke 9 und des Bleches 22 hindurchtreten. Der Lüfter wird durch einen Riemenzug 24 angetrieben, jede andere Ausführung des Antriebes bleibt vorbehalten. Die Antriebsnabe des Lüfters kann durch Kugellager 25 zweckmäßig leicht gehend gelagert sein.
- Ein Abluftkanal 26 entfernt unerwünschte Gase im Innern des Ofens, und ein Frischluftkana127 sorgt für Zuführung frischer Luft. Beide Kanäle sind durch Klappen 28 in ihrer Wirkung einstellbar.
- Der erforderliche Temperaturfühler29 zur Kontrolle oder Steuerung kann beispielsweise durch die hohlgebohrte Nabe des Lüfters eingeführt werden und ist feststehend.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Glühofen mit als Glühraum dienender rotierender Röhre, in diese eingebauter Transportschnecke und Luftumwälzung zur Wärmebehandlung, insbesondere zum Anlassen und Vergüten von metallenen :Massenteilen, dessen Heizkörper in einem die umlaufende Röhre umgebenden Luftmantel angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln der Transportschnecke (9) durchlocht sind und daß der den Luftmantel bildende Hohlraum (2) in an sich bekannter Weise als Rücklauf für die Umwälzluft dient, welche am vorderen Ofenende durch Öffnungen (21, 22) wieder in die Röhre (3) eintritt. 2. Glühofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenöffnung der Schnecke (9) sich nach dem Abzugskanal konisch verengt. 3. Glühofen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftumwälzer (18) auf der rotierenden Nabe der Röhre (3) gelagert ist. 4. Glühofen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hohlraum (2) einstellbare Frisch- und Ablüftkanäle (26, 27) münden. 5. Glühofen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung von Schnecke (9) und Röhre (3) temperaturabhängig steuerbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 744 444, 703 483, 293 797, 714187 ; deutsche Patentanmeldung S 13298 VI/18c: USA.-Patentschrift Nr. 2 430 171; W. Trinks, »Industrieöfen«, Bd.
- 2, Berlin 1931, S.295/296.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF14446A DE1028599B (de) | 1954-04-14 | 1954-04-14 | Gluehofen mit rotierender Roehre und Luftumwaelzung zur Waermebehandlung metallischer Massenteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEF14446A DE1028599B (de) | 1954-04-14 | 1954-04-14 | Gluehofen mit rotierender Roehre und Luftumwaelzung zur Waermebehandlung metallischer Massenteile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1028599B true DE1028599B (de) | 1958-04-24 |
Family
ID=7087610
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF14446A Pending DE1028599B (de) | 1954-04-14 | 1954-04-14 | Gluehofen mit rotierender Roehre und Luftumwaelzung zur Waermebehandlung metallischer Massenteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1028599B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE293797C (de) * | ||||
| DE703483C (de) * | 1935-08-25 | 1941-03-10 | Bbc Brown Boveri & Cie | Trommelofen zum Gluehen von Kleinteilen |
| DE714187C (de) * | 1940-03-08 | 1942-09-07 | Hans Werner Rohrwasser | Trommelofen zum Gluehen von Kugeln oder Gut in kugelfoermigen Behaeltern gleicher Groesse |
| DE744444C (de) * | 1942-04-23 | 1944-01-15 | Wistra Ofenbau | Umwaelzofen mit einem in den Umlaufweg einschaltbaren Absperrmittel |
| US2430171A (en) * | 1947-11-04 | Electric rotary furnace |
-
1954
- 1954-04-14 DE DEF14446A patent/DE1028599B/de active Pending
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