DE1026558B - Vorrichtung zum Nullstellen von Taxametern - Google Patents

Vorrichtung zum Nullstellen von Taxametern

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Publication number
DE1026558B
DE1026558B DEK25892A DEK0025892A DE1026558B DE 1026558 B DE1026558 B DE 1026558B DE K25892 A DEK25892 A DE K25892A DE K0025892 A DEK0025892 A DE K0025892A DE 1026558 B DE1026558 B DE 1026558B
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DE
Germany
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occupied
engagement
gear
segment
shaft
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Pending
Application number
DEK25892A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Haupt
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Digital Kienzle Computersysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
Kienzle Apparate GmbH
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Publication date
Application filed by Kienzle Apparate GmbH filed Critical Kienzle Apparate GmbH
Publication of DE1026558B publication Critical patent/DE1026558B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G07—CHECKING-DEVICES
    • G07B—TICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00—Taximeters
    • G07B13/005—Taximeters operating mechanically

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Nullstellen von Taxametern Taxameter besitzen im allgemeinen eine sogena.nnte Hubradwelle, die in Abhängigkeit von dem vom Fahrzeug zurückgelegten Weg und von dar Zeit, während der das Fahrzeug auf »Besetzt« oder ajuf »Kasse« geschaltet ist, angetrieben wird, wobei der Zeitantrieb den Wegantrieb von einer bestimmten Mindestgeschwindigkeit an mittels einer einseitig wirkenden Kupplung überholt. Die Hubrad.welle treibt über entsprechemde Übertragungsmittel das Fahrpreisanzeigewerk an. Der Taxameter besitzt ein Einstellglied, z. B. in Gestalt eines Einstellknopfes oder einer Fahne, das vom Fahrer in die »Frei«-, »Besetzt«- oder »Kasse«-Stellung gedreht werden kann. Beim Umschalten dieses Einstellgliedes aus der »Kasse«-Stellung in die »Frei«-Stellung müssen die Hubradwelle und die anderen, damit in Verbindung stehenden Teile des Taxameters in ihre Anfangsstellung zurückgeführt werden; diese Rückführung wird im allgemeinen »Nul.lstellen« genannt. Die Erfindung zielt auf eine Nullstellvorrichtung einfacher Bauart ab.
  • Es ist bereits bekannt, Taxameter Tiber Zahn-:;°gmente nullzustellen, die mit auf der Fahnenwelle an,Cordneten NTockenscheihen zusaminenwirlcen.
  • Es ist andererseits auch nicht n!eu, bei Additionsmaschinen @inste@llzahmsegmente mit federnden Segme:ntteilen zu versehen, um eine Freilaufwirkung dem angetriebünen Teil gegenüber zu erzielen.
  • Von diesem Stand der Technik ausgehend, besteht die Erfindung darin, daß ein durch de Überführung des handbetätigten Einstellgliedes in die Nuillstellun.g i-rrschweiil:ba.re@s Glied mit einem in an sich b>eka,nntcr Weise ein ihm elastisch angelenkten Zahnsegment versehen ist, das in der >>Besetzt«-Stellung selbsttätig aus der @'crzalinung eines mit der Antriebswelle des Fahrverbundenen Zahnrades lierau-sgehoben wird und daher ohne Einwirkung auf das Zahnrad ist, aber bei der Überführung des Einstellgliedes in die »Frei«-Stellung mit dem Zahnrad im Eingriff bleibt und dadurch dieses und somit die Welle zurückstellt, und das am Ende des Nullstellvorgangeis mittels eines Anschlages des Zahnhades außer Eingriff mit dem Zahnrad gebracht wird. Hierbei ist die. Anordnung so getroffen, dä,ß das verschwenkba.re Glied unter der Einwirkung einerFeder übereinAnschlagteil mit einer mit dem Einstellglied in Verbindung stehenden Kurvenscheibe derart in Wirkverbindung steht, daß in der dem Nulls :teilen des Einstellgl,icdes entsprechenden Lage das Glied durch die Feder verschwenkbar ist, wobei das Zahnrad durch das Zahnsegment angetrieben wird, und da.ß beim Überführen des Einstellglicdes in die »Besetzt«-Stellung das verschwenkbare Glied in eine solche Stelllung gebLracht wird, daß das Zalins;gnient in federndem Eingriff mit dem Zahnrad steht und so dessen Drehung in Zählrichtung zuläßt. Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel an Han.1 der Zeichnung nähen erläutert. In dieser zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf die Nullstel:lvorriohtung und die Fig. 2 und 3 Schnitte nach der Linie 2-3 in Fig. 1 in zwei verschiedenen Stellungen der Teile.
  • Eine Hul>radwelle 18 treibt in bekannter, nicht näher dargestellter Weise die- Fahrpreisanzeigemittel über ein -einseitig wirkendes Rollengesperre an. Auf der Felle 18 sitzt fest ein Zahntrieb 52, an dem eine Scheibe 53 mit einen i Anschlag in Gestalt eines Stiftes 54 befestigt ist. Der obereArrn eines drehbar an eineln Lagerzapfen 56 befestigten Hebels 55 trägt ein Kreissegment 57, an dessen rechtem Ende an einem Lagerstift 58 ein Zahnsegment 59 um einen kleinen Winkei schwenkbar befestigt ist. An diesem Zahnsegment 59 i,st ein zweites Segment 60 angeordnet, welches eine Anschlagfläche für den Stift 54 darstellt. Das Zahnsegment 59 wird durch eine Feder- 61 über einen Anschlag 62 nach oben gedrückt, so daß es zeitweise mit dem Zahnrad 52 in Eingriff kommt. Diese Stellung ist in Fig. 1 gestrichelt gezeichnet.
  • Das Zahnsegment 59 und das Segment 60 werden mittelis je eines Schlitzes 64 an einem Zapfen 63 des Hebels 55 geführt. Der rechte untere Arm des Hebels 55 besitzt eine Anschlagkante 65, welche in der in Fig. 1 gezeigten Stellung gegen eine Welle 31 anschlägt und damit dlie Drehbewegung des Hebels 55 im Gegenuhrzeigersinn begrenzt. Die Welle 31, die mittels des Einstellknopfes oder der Faihne vom Fahrer verstellbar ist, trägt eine Kurvenscheibe 67, mit der ein auf dem unteren Arm dels Hebels 55 angebrachter Stift 66 zusammenwirkt. Der Hebel 55 steht unter der Wirkung einer ihn entgegen dem Uhr -zeigersinn herumziehenden Feder, 68, so daß der Stift 66 an der Kurvenscheibe 67 anliegt.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Fi,g. 1 zeigst gestrichelt den Hebel 55 der Nullstellvorrichtung in der ersten Stellung entsprechend den Bedingungen bei »Besetzt« und »Kasse«, während sie in vollen Linien die zweite Stellung, die »Frei«-Stellung, darstellt. In der ersten, der »Besetzt«-Stellung, wird das Zahnsegment 59 von der Feder 61 mit leichtem Druck mit den Zähnen des Zahnrades 52 der Hubradwelle 18 im Eingriff gehalten. Da sich in dieser Stellung die Welle 18 und dass Zahnrad 52 in Abhängigkeit von der Zeit oder dem zurückgelegten Weg in Pfeilrichtung, also, im Ubrzeigers:inn drehen, wird das Zahnsegment 59 aus den Zähnen des Zahn: rades 52 herausgedrückt, wobei es um den Lagerstift 58 schwingt. Die Feder 61 ist so. schwach bemessen, daß die Zähne des Zahnrades 52 nicht nennenswert beansprucht und abgenutzt werden.
  • Am Ende der Fahrt eines Fahrgastes werden der Einstellknopf und damit die Welle 31 mit der Kurvenscheibe 67 entgegen dem Uhrzeigerssinn gedreht. Infolgedessen gleitet der Stift 66 des Hebels 55 auf dem Umfang der Kurvenscheibe 67 entlang, bis er in deren Ausnehmung einfällt. Dadurch wird der Hebel 55 zusammen mit dem Zahnsegment 59 von der Feder 68 irn Gegenuhrzeigersinn verschwenkt. Das Zahnsegment 59 dreht dabei das Zahnrad. 52 und die Scheibe 53 mit dem Anschlag 54 im Uhrzeigers.inn in Pfeilrichtung, die der Freilaufrichtung des zwischen der Weale 18 und dein F.ahrprei-sanzeigewerk eingeschalteten einseitigen Rollen:gesperres entspricht.
  • Die Lage des als Drehachse für das Zahnsegment 59 dienenden Zapfens 58 ist dabei so gewählt, daß die aus dem Zahndruck resultierende Kraft gemäß Fig. 1 rechts vom Zapfen 58 verläuft. Das hat zur Folge, daß das Zahnsegment 59 in die Zahnung des Zahnrades 52 hineingezogen wird und daß somit der Zahndruck selbsttätig ohne,weitere Hilfsmittel den Eingriff zwischen Zahnsegment 59 und Zahnrad 52 sichert. Die Feder 61 ]),raucht daher nur so stark bemessen zu se@in_ daß sie das Zalinsegment 59 und das Zahnrad 52 ständig im Einsgriff miteinander hält.
  • Der mit dem Zahnrad 52 und der Scheibe 53 ged,rehte Stift 54 trifft am Ende seines Weges, d. h. in Nullstellung des Zählwerkes, auf das am Zahnsegment 59 befestigte Segment 60, so daß das Zahnsegment 59 außer Eingriff mit dem Zahnrad 52 gebracht wird. Jede weitere Bewegung des Zahnsegmentes 59 bleibt daher ohne Einfluß auf das Zahnrad 52, und der Anschlag 54 gleitet an dem Kreissegment 57 des Hebels 55 und an dem Segment 60 entlang, das Zahnrad 52 und die Wolle 18 haben ihre Null- und Anfangsstellung erreicht, in. der sie bis nasch der nächsten Handbetätigung der Welle 31 verbleiben.
  • Wird letzteres entgegen dem Uhrzeigersinn in Pfeilrichtung gedreht, dann hebt die Kante 69 der Kurvenscheibe 67 den Hebel 55 mittels des Anschlagstiftes 66 aus der Ausnehmung heraus und schwenkt ihn in die gestrichelt gezeichnete Stellung, in der der Anschlagstift 66 wieder auf dem Umfang der Kurvenscheibe 67 gleitet. Infolge dieser Verschwenkung des Hebels 55 gibt dieser den Anschlag 54 frei, und die Welle 18 mit dem Zahnrad 52 und der Scheibe 53 können sieh, zeit- oder wegabhängig angetrieben, frei drehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Nullstellen von Taxainetern, bei der beim Umstellen eines handbetätigten Einstellgliedes vom der »Besetzt«-Stellung in die »Frei«-Stellung eine das Fahrpreisanzeigewerk betätigende, zeit- und/oder wegabhängig angetriebene Welle mit den dazugehörigen übertragun gsgliedern durch Zahnsegmente, die mit auf der Fahnenwelle angeordneten Nockenscheiben zusammenwirken, in die Ausgangsstellung übergeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch die Überführung des handbetätigtem Einstellgliedes (31) verschwenkba.res Glied (55) mit einem in an sich bekannter Weise an ihm elastisch a:ngelenkten Zahnsegment (59) versehen ist, das in der »Besetzt«-Stellung selbsttätig aus der Verzahnung eines mit der Antriebswelle (18) des Fahrprei@san1zeigewerkes verbundenen Zahnrades (52) herausgehoben wird und daher ohne Einwirkung auf das Zalnmrad (52) ist, aber bei der Überfüh,ru.ng des Eins.teillgliedes in die »Frei«-Stellung mit dem Zahnrad (52) im Eingriff bleibt und dadurch dieses und somit die Welle (18) zurückstellt, und das am Ende des Nullstellvorga@nges mittels eines Anschlages (54) des Zahnrades (53) außer Eingriff mit dem Zahnrad (52) gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ver.schwenkbare Glied (55) unter der Einwirkung Einer Feder (68) über ein Anschlagteil (66) mit einer mit dem Einstellglied (31) in Verbindung stehenden Kurvenscheibe (67) derart in Wirkverbindung steht, daß in der dem Null,stellei des Einstellgliedes entsprechenden Lage das Glied (55) durch die Feder (68) verschwenkb-ar ist, wobei das Zahnrad (52) durch das Zahnsegment (59) angetrieben wird, und da.ß beim Überführen des Einstellgliedes in die »Besetzt«-Stellung des versc wenkbare Glied (55) in eine solche Stellung gebracht wird, daß das Zahnsegment (59) in federndem Eingriff mit dem Zahnrad (52) steht und so. dessen Drehung in Zählrichtung zuläßt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das am verschwenkbaren Glied (55) in bekannter Weise drehbar gelagerte Zahn.seggment (59) um eine Achse (58) schwenkbar isst, die so angeordnet ist, daß der bei der Bewegung des schwenkbaren Gliedes (55) aus der »Besetzt«-Stellun@g in die »Frei«-Stellung zwischen den Zähnen des Zahnsegmentes (59) und des ZahnTadess (52) auftretende Zahndruck selbsttätig den Eingriff zwischen den beiden Verzahnungen sichert. In Betracht gezogene DrucksahTiften: Deutsche: Patentschrift Nr. 101535; britische Patentschrift Nr. 212 873.
DEK25892A 1954-05-25 1955-05-24 Vorrichtung zum Nullstellen von Taxametern Pending DE1026558B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE101535C (de) * 1896-01-01 1899-02-10
GB212873A (de) * 1923-03-14 1924-08-14 Societe Parisienne De Mecanique Generale

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE101535C (de) * 1896-01-01 1899-02-10
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