DE1024485B - Verfahren zur Erzeugung von Metallisierungseffekten auf Textilien - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Metallisierungseffekten auf Textilien

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DE1024485B
DE1024485B DEH22026A DEH0022026A DE1024485B DE 1024485 B DE1024485 B DE 1024485B DE H22026 A DEH22026 A DE H22026A DE H0022026 A DEH0022026 A DE H0022026A DE 1024485 B DE1024485 B DE 1024485B
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DE
Germany
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reserve
metallization
textiles
effects
printing
Prior art date
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Pending
Application number
DEH22026A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Georg Heberlein
Dr Karl Risch
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Heberlein and Co AG
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Heberlein and Co AG
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Publication date
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Publication of DE1024485B publication Critical patent/DE1024485B/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06QDECORATING TEXTILES
    • D06Q1/00Decorating textiles
    • D06Q1/04Decorating textiles by metallising

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Printing Methods (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung von Metallisierungseffekten auf Textilien Die Hauptpatentanmeldung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Metallisierungseffekten auf Textilien, insbesondere solchen aus cellulosischem Fasermaterial, durch Aufdampfen von Metallen im Hochvakuum, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Textilien nach dem Aufdampfen des Metalls einer Erhitzung auf Temperaturen über 100° ausgesetzt werden. Diese Maßnahme bewirkt eine Verbesserung der Haftfestigkeit der aufgedampften Metallschicht bei Benetzung der metallisierten Textilien.
  • Das vorliegende Verfahren stellt eine weitere Ausbildung des Verfahrens gemäß der Hauptpatentanmeldung dar zur Erzielung gemusterter Metallisierungseffekte auf textilen Flächengebilden. Die erfindungsgemäße Maßnahme besteht darin, daß das Flächengebilde vor dem Aufdampfen des Metalls mustergemäß mit einer wasserlöslichen Reserve bedruckt wird, welche nach erfolgter Metallisierung ausgewaschen wird.
  • Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß auf diese Weise sehr gut haltbare örtliche Metallisierungen erhältlich sind, wie sie bisher nur durch vorgängigen Aufdruck einer dünnen Schicht eines wasserunlöslichen natürlichen Harzes oder Kunststoffs an den zu metallisierenden Stellen erzielt wurden. Gegenüber dieser bekannten Methode hat jedoch das vorliegende Verfahren den Vorteil, daß der textile Charakter des Gewebes an den metallisierten Stellen praktisch vollständig erhalten bleibt, während beim Aufdruck von natürlichen Harzen und Kunstharzen stets eine gewisse unerwünschte Versteifung auftritt. Zudem wird durch den vorgängigen Aufdruck von Harzen das Metallisierungsverfahren nicht unwesent-lich verteuert.
  • Die vorteilhafte Wirkung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt sich vor allem bei Textilien aus nativer oder regenerierter Cellulose, wie z. B. Baumwolle oder Kunstseide, in besonders starkem Ausmaße. Für den Aufdruck der auswaschbaren Reserven eignet sich vor allem eine Druckmasse aus Gummiarabikum mit Zusatz von Türkischrotöl. Es sind jedoch auch andere Druckmassen aus Stärkeabbauprodukten. wie British gum (geröstete Maisstärke) u. dgl., verwendbar. Das Auswaschen der Reserve kann je nach Fasermaterial und Art der Reserve vor oder nach dem Erhitzen auf höhere Temperatur erfolgen. Es ist ferner in gewissen Fällen vorteilhaft, die Haftfestigkeit des Metalls zu erhöhen durch eine dem Aufdrucken der Reserven vorangehende Behandlung zur Herabsetzung der Ouellbarkeit, z. B. eine Formalisierung, wie dies in der Hauptpatentanmeldung bereits erwähnt ist. Die folgenden Ausführungsbeispiele sollen das Verfahren näher erläutern. Beispiel 1 Mit Schwefelsäure transparentierter schwarzgefärbter Baumwollmusselin wird mit einer auswaschbaren Reserve, die aus Gummiarabikum und Türkischrotöl besteht, mustergemäß bedruckt und getrocknet, dann im Hochvakuum mit Aluminium bedampft, hierauf mit kaltem Wasser ausgewaschen, getrocknet und während 5 Minuten auf 220° erhitzt.
  • Man erhält auf schwarzem Grund ein metallischsilbernes Dessin, das eine leichte Wäsche mit Seife aushält. Beispiel 2 Blaugefärbter, ganz aus Kunstseide bestehender Crepe Satin wird durch Formalisierung quellfest ausgerüstet und hierauf mit einer aus Gummiarabikum und Türkischrotöl bestehenden auswaschbaren Reserve mustergemäß bedruckt und getrocknet, dann im Hochvakuum mit Aluminium bedampft, hierauf mit kaltem Wasser ausgewaschen, getrocknet und während 8 Minuten auf 200° erhitzt.
  • Man erhält auf farbigem Grund ein m-etallisch-s.ilbernes Dessin, das eine leichte Wäsche mit Seife aushält.
  • Beispiel 3 Weißer Azetatseidentaffet wird mit einer aus Gummiarabikum und Türkischrotöl bestehenden auswaschbaren Reserve mustergemäß bedruckt und getrocknet, dann im Hochvakuum mit Kupfer und hierauf mit Gold bedampft, während 30 Sekunden auf 140° erhitzt und hierauf kalt ausgewaschen.
  • Man erhält auf weißem Grund ein metallisch-go1-denes Dessin.
  • Beispiel 4 Ein auf Hochglanz merzerisiertes gefärbtes Baumwollepopelinegewebe wird mit einer auswaschbaren Reserve aus British gum (geröstete Maisstärke) mustergemäß bedruckt und getrocknet, dann im Hochvakuum mit Aluminium bedampft, hierauf mit Wasser ausgewaschen, getrocknet und während 8 Minuten auf 220° erhitzt.
  • Man erhält auf farbigem Grund'ein metallisch-silbernes Dessin.

Claims (3)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Er- 2o zeugung von Metallisierungseffekten auf Textilien, insbesondere solchen aus cellulosischem Fasermaterial, nach Patentanmeldung H 20981 IV c j8 n, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung gemusterter Effekte auf textilen Flächengebilden die letzteren vor dem Aufdampfen des Metalls in bekannter Weise mustergemäß mit einer wasserlöslichen Reserve bedruckt «erden, welche nach erfolgter Metallisierung ausgewaschen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Aufdruck der auswaschbaren Reserve eine Druckmasse aus Gummiarabikum mit Zusatz von Türkischrotöl verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Flächengebilden aus nativer oder regenerierter Cellulose dieselben vor dem Aufdruck der Reserve einer üblichen Behandlung zur Herabsetzung der Quellbarkeit unterworfen werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 749 108.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749108C (de) * 1939-02-10 1944-11-23 Verfahren zur Herstellung gemusterter Metallisierungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749108C (de) * 1939-02-10 1944-11-23 Verfahren zur Herstellung gemusterter Metallisierungen

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