DE102005030408B3 - Zylinderschloss - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloss, das für eine Hauptschlüsselanlage tauglich ist, mit einem Zylindergehäuse und einem darin rotierbar angeordneten Zylinderkern mit einem Schlüsselkanal, in dem ein als Wendeschlüssel ausgebildeter Flachschlüssel anzuordnen ist, mit federbelasteten Gehäuse- und Kernstiften als Zuhaltungen, wobei Normal- oder Hauptschlüssel in vorbestimmten Drehstellungen aus dem Schlüsselkanal abziehbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloss, das für eine Hauptschlüsselanlage tauglich ist, mit einem Zylindergehäuse und einem darin rotierbar angeordneten Zylinderkern mit einem Schlüsselkanal, in dem ein als Wendeschlüssel ausgebildeter Flachschlüssel anzuordnen ist, mit federbelasteten Gehäuse- und Kernstiften als Zuhaltungen, wobei Normal- oder Hauptschlüssel in vorbestimmten Drehstellungen aus dem Schlüsselkanal abziehbar sind.
  • Zylinderschlösser sind in mannigfaltigen Konstruktionen vorbekannt. So sind zum Beispiel Stiftzylinder für HS-GHS-Anlagen vorbekannt, bei denen die übergeordneten Schlüssel durchgängig mit einem Schließzwang ausgestattet sind, um Permutationsverschiebungen zu verhindern.
  • Auch bei anderen vorbekannten Schließzylindern herrscht strikter Schließzwang bei Schließanlagen. Das bedeutet, dass bei Gruppen- oder Hauptschlüsseln alle untergeordneten Schlösser aufgeschlossen werden können. Um den Gruppen- oder Hauptschlüssel jedoch abzuziehen, muss das Zylinderschloss jedoch wieder verriegelt werden. Ein solches Schloß mit Schließzwang ist in der DE 101 07 398 A1 beschrieben.
  • Aus der DE 93 07 547 U1 ist ein Schließzylinder mit Stiftzuhaltungen vorbekannt mit einem Zylindergehäuse in dem ein in Querschnitt kreisrunder Zylinderkern mit Längsprofil im Schlüsselkanal für einen Flachschlüssel oder einen Längsrippenprofilflachschlüssel mit mindestens auf einer Breitseite des Schlüssels oder dergleichen vorgesehenen variierbaren Vertiefungen angeordnet ist. Der Schließzylinder ist mit sich zur Kernlängsachse (Drehachse) quer erstreckenden Stiftzuhaltung versehen, die jeweils in Reihe oder in Reihen angeordnet liegen und die mindestens einen Kernstift umfassen, dem passende Vertiefungen im Flachschlüssel gegenüberliegen, wobei jedem Kernstift ein gegen Federkraft verstellbarer Gegenstift zugeordnet ist, der jeweils in einer im Zylindergehäuse angeordneten Bohrung gegen Federkraft verschieblich ist, wobei die Kernstifte oder die Gegenstifte in Öffnungsstellung sich mit jeweils gegenüberliegenden Flächen in der Sperrebene angeordnet sind. Zuhaltungs- und Gegenstift sind an den einander zugekehrten Stirnflächen in Öffnungsstellung des Schließzylinders mit plan aufeinander liegenden, orthogonal zur einen durch die Drehlängsachse verlaufenden Längsmittenachse des Zylinderstiftes und des Gegenstiftes verlaufenden Längsachse versehenen Fläche versehen. Der Zylinderkern ist im Bereich seiner den Zuhaltungsstift aufnehmenden Bohrung an seiner Umfangsfläche mit einer parallel zur seiner Drehachse verlaufenden, mindestens dem Durchmesser des Zuhaltungsstiftes entsprechenden geraden Fläche versehen.
  • Aus der DE 40 37 358 A1 ist ein Zylinderschloss mit einem wenigstens eine Längsbohrung und mehreren, mindestens zwei in die Längsbohrung einmündenden Querbohrungen enthaltenden Gehäuse versehen, mit einem in jeder Längsbohrung angeordneten Kern mit Schlüsselkanal sowie mit in einer bestimmten winkligen Stellung des Kerns mit den Querbohrungen im Gehäuse fluchtenden Querbohrungen im Kern, und mit in die Querbohrungen im Gehäuse und die Querbohrungen im Kern eingesetzten federbelasteten zweigeteilten Schließstiften. Der aus korrosionsfreiem Stahl, insbesondere gehärtetem Stahl bestehende Kern ist in einer durch die Mittellinie der Querbohrungen zur Aufnahme der Schließstifte verlaufenden Mittelebene geteilt, wobei die beiden Teile des Kerns durch Schweißen, Hartlöten oder dergleichen zusammengefügt sind. An der Trennfläche des einen Teils des Kerns ist auf wenigstens einer Seite des Schlüsselkanals eine in Längsrichtung des Kerns verlaufende vorspringende Leiste vorgesehen, der eine am anderen Teil des Kerns angeordnete längsverlaufende Rille zwecks Zentrierung der beiden Teile zueinander entspricht.
  • Um bei einem Zylinderschloss mit zugehörigem Schlüssel ein hohen Maß an Sicherheit gegenüber modernen Aufsperrmethoden zu erzielen, beschreibt die DE 196 10 182 A1 ein Zylinderschloss mit mechanischer Doppelcodierung. Hierzu ist ein Nebencode-Verriegelungssystem vorgesehen, das auf einen Nebencode-Schließprofil anspricht, das außerhalb eines Schlüsselkanals angeordnet ist. Zugleich mit einer Abtastvorrichtung, die auf einen Hauptcode-Verriegelungssystem und das Nebencode-Verriegelungssystem anspricht, ist letzteres über eine Steuerhub-Einrichtung selektiv bewegbar verbunden. Bei diesem Schließzylinder werden parallel zu dem Kernstift des Hauptcode angeordnete Kernstifte des Nebencodes durch die Verlagerung der Kernstifte des Hauptcodes in ihrer Schließfreigabeposition gesteuert und zwar zeitlich versetzt vor der Ausrichtung des Hauptcodes.
  • Aus der GB 2 230 555 A ist ein Schließzylinder vorbekannt, bei welchen zwar durch Verlagerung eines ersten Kernstiftes ein weiterer Kernstift verlagert oder gesteuert wird, wobei diese Kernstifte aber nicht parallel zueinander angeordnet sind. Nur das erste Kernstift wird durch den Schlüssel verlagert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zylinderschloss der vorausgesetzten Gattung so auszugestalten, dass bei HS-Tauglichkeit NS- und HS-Schlüssel in jeder vorbestimmten Stellung abziehbar sind.
  • Die Aufgabe wird durch die in Patentanspruch 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst.
  • Im Gegensatz zu vorbekannten Schließzylindern ermöglicht die Erfindung die Schaffung eines Schließzylinders der HS-tauglich ist und bei dem die NS- und HS-Schlüssel in jeder vorbestimmbaren Stellung, zum Beispiel nach 180° Grad oder 360° Grad oder 90° Grad abziehbar sind. Dabei kann der Schließzylinder so ausgestaltet werden, dass eine hohe Anzahl von Permutationen, zum Beispiel vielen hundert garantierten Schließmöglichkeiten, möglich sind.
  • Es können bei der Erfindung Schließzylinder mit den am Markt gebräuchlichen Abmessungen, beispielsweise Stiftzylinder oder Plättchenzylinder, Verwendung finden.
  • Das erfindungsgemäße Zylinderschloss arbeitet mit einem Wendeschlüssel, bei welchem die Anzahl der verschieden tiefen Schließbohrungen begrenzt ist, so dass die garantierten verschiedenen Schließungen nur durch die Anzahl von Zuhaltungsstiften erreichbar ist. Beim Einbau von Stiftzylindern in Holzmöbeln ist die Länge der Stiftzylinder von der jeweiligen Wanddicke des Möbels abhängig und dadurch begrenzt, so dass zumeist vier, fünf oder sechs Stiftpaare, gebildet aus Kernstiften und Gehäusestiften, zur Anwendung kommen, wobei durch mehrere nebeneinander angebrachte Stiftreihen die Anzahl der Verschiedenheiten wesentlich erhöht werden kann.
  • Normalerweise werden bei HS-Schließanlagen Zuhaltungsstifte in ihrer Länge unterteilt, wodurch die Anzahl der Schließverschiedenheiten reduziert wird. Außerdem kann der oben beschriebene Effekt entstehen, dass bei einer HS-Schließanlage das Zylinderschloss mit „Schließzwang" eingerichtet werden muss, weil sonst bei Verwendung von HS- und NS-Schlüsseln die Stiftreihen durcheinander geraten.
  • Während bisher bei den vorbekannten Zylinderschlössern alle in dem Kern angebrachten Schließsysteme immer die Sperrebene zwischen Zylindergehäuse und Zylinderkern tangierten, können bei dem erfindungsgemäßen Zylinderschloss eine, zwei oder drei Stiftreihen und bei größeren Zylinderschlössern auch zum Beispiel bis zu sechs Stiftreihen (Kernstifte und Gehäusestifte) angeordnet werden, wobei zum Beispiel die mittlere Stiftreihe eine „Sperrstiftreihe" darstellt, während die zum Beispiel seitlich angeordneten Stiftreihen Codestiftreihen sind, wobei die einzelnen Code-Stifte die Sperrstifte in die Offenstellung steuern. Da keine Stifte, einerlei ob Sperr- oder Codestifte, bei dem erfindungsgemäßen Zylinderschloss unterteilt sind, sind die Nachteile der zum Stande der Technik zählenden Zylinderschlösser durch die Erfindung beseitigt. Das bedeutet also, dass bei Verwendung eines Wendeschlüssels das Zylinderschloss HS-tauglich ist und dass sowohl bei NS- als auch bei HS-Schlüsseln in der jeweils durch die Konstruktion des Schlosses vorbestimmten Stellung, also z. B. entweder nach 90° oder nach 180° oder nach 360° der Schlüssel abziehbar ist, ohne dass die Gefahr des Durcheinandergeratens der Zuhaltungsstifte befürchtet zu werden braucht.
  • Weitere erfinderische Ausgestaltungen sind in den Patentansprüchen 2 bis 20 beschrieben.
  • Bei der Ausgestaltung nach Patentanspruch 2 steuert der Codestift den jeweils zugeordneten Kernstift oder die zugeordneten Kernstifte formschlüssig.
  • Die Ausführungsform nach Patentanspruch 3 verwendet für den Codestift einen Steuerbund, mit dem der Codestift in einer Bohrung des Zylinderkerns um ein begrenztes Maß in entgegengesetzten Richtungen längsverschieblich angeordnet ist und über einen konisch sich verjüngenden Fortsatz mit einer entsprechenden Aussparung des Wendeschlüssels zusammenwirkt.
  • Der Codestift ist bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 4 gegen die Rückstellkraft eines Federelementes angeordnet, während bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 5 der Codestift über den Kernstift und/oder dem Gehäusestift, dem er zugeordnet ist, rückführbar ist.
  • Gemäß Patentanspruch 6 steuert ein Codestift mehrere Kernstifte und damit auch die diesem zugeordneten Gehäusestifte.
  • Bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 7 ist jedem Kernstift jeweils ein Codestift zugeordnet.
  • Die Ausführungsform nach Patentanspruch 8 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen Ausführungsform dadurch, dass den verschiedenen aus Kern- und Gehäusestiften bestehenden Stift-Zuhaltungspaaren abwechselnd Codestifte zugeordnet sind, während bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 9 generell nicht alle Kernstifte und zugeordneten Gehäusestifte einen Codestift aufweisen.
  • Bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 10 ist nur ein Codestift vorgesehen, der nur einen Kernstift und den dazugeordneten Gehäusestift steuert.
  • Patentanspruch 11 beschreibt eine vorteilhafte Ausführungsform.
  • Bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 12 sind in Längsachsrichtung des Zylinderkerns mehrere Codestifte und Kernstifte hintereinander und/oder nebeneinander angeordnet.
  • Patentanspruch 13 schützt eine Ausführungsform, bei der Längsachsen der Kernstifte mit ihren jeweils zugeordneten Gehäusestiften in einer Ebene angeordnet sind, die orthogonal zu einer Achse verläuft, die ebenso wie diese Ebene durch den Drehmittelpunkt des Zylinderkerns verläuft.
  • In Patentanspruch 14 wird ein Zylinderschloss beansprucht, bei dem die Codestifte oder der Codestift nur auf einer Seite einer bestimmten im Patentanspruch 14 definierten Ebene angeordnet sind, während bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 15 die Codestifte auf beiden Seiten der dort definierten Ebene angeordnet werden.
  • In Patentanspruch 16 ist eine vorteilhafte Ausführungsform beschrieben. Diese Ausführungsform ist besonders deshalb vorteilhaft, weil sich dadurch die Montage der Code- und Kernstifte mit Gehäusestiften relativ schnell und einfach durchführen lässt.
  • Patentanspruch 17 beschreibt eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Gehäusehälften durch Klammern miteinander verbunden sind und hierzu eine bestimmte konstruktive Ausgestaltung aufweisen.
  • Patentanspruch 18 beschreibt ebenfalls eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, was auch für Patentanspruch 19 gilt.
  • Gemäß Patentanspruch 20 wirkt der Codestift mit seiner durch das Kopfteil gebildeten Schulter mit einer durch den Kopfabschnitt des zugeordneten Kernstifts gebildeten Schulter formschlüssig zusammen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung – teils schematisch – beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen:
  • 1 einen orthogonal durch die Längsachse eines Zylinderschlosses geführten Querschnitt, wobei der Flachschlüssel über einen Codestift formschlüssig einen Kernstift und damit auch einen zugeordneten Gehäusestift gegen die Rückstellkraft eines Federelementes angehoben hat, bei Einzelschlüsselverwendung;
  • 2 einen Gehäusestift in der Seitenansicht;
  • 3 einen Codestift in der Seitenansicht;
  • 4 einen Kernstift in der Seitenansicht;
  • 5 einen orthogonal zur Längsachse des aus 1 ersichtlichen Zylinderschlosses geführten Querschnitt bei Hauptschlüsselverwendung;
  • 6 eine Seitenansicht auf einen Gehäusestift;
  • 7 eine Draufsicht zur 6;
  • 8 wiederum einen Codestift in der Seitenansicht;
  • 9 eine Draufsicht zu 8;
  • 10 abermals einen Kernstift in der Seitenansicht;
  • 11 eine Draufsicht zu 10;
  • 12 einen orthogonal zur Längsachse eines Zylinderschlosses geführten Querschnitt, wobei im Gegensatz zu 1 ein Codestift auf der zu 1 diametral gegenüberliegenden Seite im Kernstift angeordnet ist, wobei wiederum der Kernstift formschlüssig durch den Codestift und damit auch der Gehäusestift gegen die Rückstellkraft eines Federelementes angehoben und in die Trennebene zwischen Peripherie des Zylinderkerns und des Zylindergehäuses angehoben worden ist entsprechend 1;
  • 13 abermals einen orthogonal zur Längsachse eines Zylinderschlosses geführten Querschnitt, wobei beidseitig der Drehachse des Zylinderkerns Codestifte angeordnet sind, die formschlüssig mit demselben oder – wie veranschaulicht – mit unterschiedlichen in Längsachsrichtung des Zylinderkerns hintereinander angeordneten Kernstiften zusammenwirken;
  • 14 einen Querschnitt durch ein Zylinderschloss, bei welchem nur ein als Flachschlüssel ausgebildeter Hauptschlüssel in Eingriff mit einem Kernstift dargestellt ist;
  • 15 eine Seitenansicht auf den Gehäusestift zu 14;
  • 16 eine Draufsicht zu 15;
  • 17 eine Seitenansicht auf einen Kernstift zu 14;
  • 18 eine Draufsicht zu 17;
  • 19 ein Zylinderkernteil mit Aussparungen für die Anordnung eines Kernstiftes und eines Codestiftes (in Längsachsrichtung des Zylinderschlosses dahinter liegende Aussparungen sind nicht erkennbar);
  • 20 ein anderes, zu 19 oder zu anderen Zylinderkernteilen passendes Zylinderkernteil, ebenfalls mit Aussparungen für Code- und Kernstifte;
  • 21 zwei Zylinderkernteile, zusammengesetzt zu einem drehbaren Zylinderkern, mit Aussparungen auf einer Seite für wenigstens einen Codestift;
  • 22 zwei Zylinderkernteile, derart zusammengesetzt, dass die Aussparungen für wenigstens einen Codestift um 180° versetzt zu 21 angeordnet sind;
  • 23 und 24 zwei gleiche Zylinderkernteile, wie sie beispielsweise die rechte Seite des aus 21 ersichtlichen Zylinderkerns bilden;
  • 25 die aus den 23 und 24 ersichtlichen Zylinderkernteile zusammengesetzt zu einem Zylinderkern;
  • 26 einen Zylinderkern, zusammengesetzt aus zwei Zylinderkernteilen, wie sie aus 19 und 20 erkennbar sind;
  • 27 abermals ein Zylinderkernteil im Querschnitt nach der Linie XXVIII – XXVIII der 28;
  • 28 eine Seitenansicht auf einen Zylinderkern, zusammengesetzt aus Zylinderkernteilen oder Zylinderkernhälften;
  • 29 einen Querschnitt nach der Linie XXIX – XXIX der 28;
  • 30 ein Zylinderkernteil in der Seitenansicht;
  • 31 einen Querschnitt durch ein Zylinderkernteil, das in 30 dargestellt ist;
  • 32 ein Zylinderschloss, teils im Axiallängsschnitt, teils in der Ansicht mit fünf paarweise hintereinander geordneten Kern- und Gehäusestiften;
  • 33 einen Querschnitt nach der Linie XXXIII – XXXIII der 32;
  • 34 eine Draufsicht zu 32, teils im Axiallängsschnitt;
  • 35 eine Stirnansicht zu 34;
  • 36 einen als Wendeschlüssel ausgebildeten Flachschlüssel mit verschiedenen Bohrungen, als HS-Schlüssel ausgebildet in der Draufsicht;
  • 37 einen Schnitt nach der Linie XXXVII – XXXVII der 36;
  • 38 einen als NS-Schlüssel ausgebildeten Schlüssel in der Draufsicht;
  • 39 einen Schnitt nach der Linie XXXIX – XXXIX der 38;
  • 40 einen weiteren NS-Schlüssel als Flachschlüssel in der Draufsicht mit verschiedenen zur Steuerung der Zuhaltungsstifte ausgebildeten Bohrungen;
  • 41 einen als HS-Schlüssel ausgebildeten Flachschlüssel, abermals mit gegenüber 36 verschieden ausgebildeten Steuerungsbohrungen oder Vertiefungen zum Steuern der Zuhaltungsstifte;
  • 42 einen als NS-Schlüssel ausgebildeten Flachschlüssel, mit verschiedenen Vertiefungen bzw. Bohrungen, ebenfalls in der Draufsicht;
  • 43 einen als HS-Schlüssel ausgebildeten Flachschlüssel in der Draufsicht mit abermals unterschiedlichen Vertiefungen bzw. Bohrungen zum Steuern der Zuhaltungsstifte;
  • 44 einen weiteren als Wendeschlüssel ausgebildeten Flachschlüssel in der Draufsicht mit unterschiedlichen Vertiefungen bzw. Sackbohrungen;
  • 45 einen Querschnitt nach der Linie C – C der 44;
  • 46 abermals einen weiteren Wendeschlüssel in der Draufsicht mit unterschiedlichen Bohrungen zum Steuern der Zuhaltungsstifte;
  • 47 einen Querschnitt nach Linie A – B der 46;
  • 48 abermals einen Wendeschlüssel in der Draufsicht mit abermals unterschiedlichen Bohrungen zum Steuern der Kernstifte;
  • 49 einen Querschnitt nach der Linie F – F der 48;
  • 50 einen weiteren Wendeschlüssel in der Draufsicht mit abermals unterschiedlichen Bohrungen bzw. Vertiefungen zur Steuerung der Zuhaltungsstifte;
  • 51 einen Schnitt nach der Linie H – H der 50;
  • 52 einen Querschnitt nach der Linie K – K der 53;
  • 53 eine Teilseitenansicht eines Zylinderschlosses und
  • 54 einen Querschnitt nach der Linie L – L der 53.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf ein Zylinderschloss wie es zum Beispiel für Möbel oder dergleichen Anwendung finden kann, insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Das Zylinderschloss 1 weist ein Zylindergehäuse 2 und einen darin drehbar angeordneten Zylinderkern 3 auf.
  • Der Zylinderkern 3 besitzt einen Schlüsselkanal 4, in dem ein als Flachschlüssel ausgebildeter Wendeschlüssel 5 anzuordnen ist, der die nachfolgend noch beschriebenen aus Kern- und Gehäusestiften bestehenden Zuhaltungsstifte mit entsprechend ausgebildeten, ebenfalls nachfolgend noch beschriebenen Sackbohrungen bzw. Vertiefungen steuert und dadurch die Kern- und Gehäusestifte in eine kreiszylindrische Trennebene 6 zwischen Zylindergehäuse 2 und Zylinderkern 3 bringt, um zum Beispiel das Zylinderschloss 1 in Offenstellung (Entriegelungsstellung) zu steuern.
  • Bei den dargestellten Ausführungsformen besteht das Zylindergehäuse 2 aus zwei Zylindergehäuseteilen, vorzugsweise aus zwei Zylindergehäusehälften, die mit den Bezugszeichen 2a und 2b bezeichnet sind. Die beiden Zylindergehäuseteile 2a und 2b weisen auf diametral gegenüberliegenden Seiten nach außen gerichtete, vorstehende Gehäusevorsprünge 7, 8 bzw. 9, 10 auf, die bei den beiden Zylindergehäuseteilen oder Zylindergehäusehälften 2a und 2b gleich groß und gleich geformt sind und Hinterschneidungen aufweisen, die aus der Zeichnung deutlich erkennbar sind, aber keine Bezugszeichen aufweisen. Auf diese Hinterschneidun gen und die Gehäusevorsprünge 7, 9 bzw. 8, 10 sind jeweils klammerartige Verbindungsteile oder Verbindungslaschen 11 bzw. 12 aufgesetzt, die sich leistenförmig in Längsachsrichtung des Zylinderschlosses über die gesamte Länge der Zylindergehäuseteile 2a und 2b erstrecken können und von der Stirnseite mit ihren U-förmigen Schenkeln aufgeschoben werden und mit ihren den Hinterschneidungen der Gehäusevorsprünge 7, 8 bzw. 9, 10 angepassten Teilen formschlüssig angeordnet sind, um die Gehäuseteile 2a und 2b fugendicht miteinander zu verbinden, insbesondere gegeneinander zu pressen.
  • Mit den Bezugszeichen 14 und 15 sind Ebenen bzw. Mittellinien bezeichnet, die orthogonal aufeinander stehen und durch die Längsachse des Zylinderkerns 3 und damit auch durch die Längsachse des Zylindergehäuses 2 verlaufen, die die Drehachse für den Zylinderkern 3 bildet, die mithin ihrerseits orthogonal zum Schnittpunkt der beiden Ebenen 14 und 15 gerichtet ist. Diese Drehachse und damit die Längsachse des Zylinderkerns 3 ist mit dem Bezugszeichen 16 bezeichnet (32, 34, 53).
  • Mit dem Bezugszeichen 17 ist ein Kernstift bezeichnet, dessen Längsachse mit der Ebene bzw. Achse 14 zusammenfällt, was bedeutet, dass die Längsachse 18 des Kernstiftes 17 mit der Mittellinie 14 zusammenfällt. Jeder Kernstift 17 weist einen zylindrischen Längenabschnitt 19 und einen mehreckigen, vorliegend quadratischen Kopfabschnitt 20 auf. Die beiden Abschnitte 19 und 20 sind material mäßig einstückig verbunden. Der Kopfabschnitt 20 ist in einer entsprechenden Aussparung 21 der Zylinderkernteile oder Hälften 3a, 3b um ein begrenztes Maß in Richtung der Mittellinie 14 verschieblich angeordnet. Der Kopfabschnitt 20 kann im Bedarfsfalle auch kreiszylindrisch ausgebildet sein. Der zylindrische Längenabschnitt 19 ist in seinem dem Kopfabschnitt 20 entgegengesetzten Endabschnitt verjüngt, insbesondere kegelstumpfförmig verlaufend angeordnet und trägt das Bezugszeichen 22. Die Spitze des kegelförmigen Abschnittes 22 ist bei den aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsformen durch eine orthogonal zur Mittellinie 14 gerichtete Fläche begrenzt.
  • Koaxial zu dem Kernstift 17 ist ein Gehäusestift 23 in einer Aussparung der Zylindergehäuseteile bzw. Zylindergehäusehälften 2a, 2b gegen die Rückstellkraft eines Federelementes 24 gelagert. Die Form des Gehäusestiftes 23 ist zum Beispiel aus den 2, 6, 7 sowie 15 und 16 näher zu erkennen. Der Gehäusestift 23 ist mit einer Vertiefung 25 zum Anordnen des Federelementes 24 versehen, das bei der dargestellten Ausführungsform als Schraubendruckfeder ausgebildet ist, aber auch eine andere Gestaltung aufweisen kann. Auf der gegenüberliegenden Seite stützt sich das Federelement 24 gegen das betreffende klammerartige Verbindungsteil 11 oder 12 ab. Auf der diametral gegenüberliegenden Seite kann ebenfalls ein derartiger Gehäusestift mit einem zugeordneten Federelement vorgesehen sein. Aus Gründen der Vereinfachung wurden hier keine weiteren Bezugszeichen eingetragen. Die Formgebung und Ausbildung kann wie vorbeschrie ben erfolgen, so dass beim Drehen des Zylinderkerns 3 mittels des als Flachschlüssel ausgebildeten Wendeschlüssels 5 der entsprechende Gehäusestift 23 in die zum Beispiel aus der 1 ersichtliche Position gelangen kann, wenn der Zylinderkern 3 um 180° mittels des Wendeschlüssels 5 um seine Längsachse gedreht wird. Der Wendeschlüssel 5 kann nach 180° abziehbar sein. Es ist aber auch möglich, das Zylinderschloss so auszugestalten, dass der Wendeschlüssel nach 90° oder nach 360° abziehbar ist, einerlei, ob es sich um einen HS-, NS- oder Einzelschlüssel handelt, wobei HS Hauptschlüssel und NS Normalschlüssel (= Einzelschlüssel) bedeutet.
  • Der Zylinderkern 3 besteht bei sämtlichen aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsformen aus zwei Zylinderkernteilen oder zwei Zylinderkernhälften, die in der Zeichnung mit dem Bezugszeichen 3a bzw. 3b bezeichnet sind. Die verschiedenen Zylinderkernteile oder Zylinderkernhälften 3a und 3b lassen sich für die unterschiedlichen Zwecke zusammenstellen, wie dies zum Beispiel aus den 19 bis 26 beispielsweise zu erkennen ist. Die Zylinderkernteile 3a, 3b und die Zylindergehäusehälften können aus einem metallischen Werkstoff wie die Verbindungsteile 11 bestehen.
  • Bei der Ausführungsform nach den 1 bis 11 ist im seitlichen Abstand neben einem zugeordneten Kernstift 17 ein Codestift 27 angeordnet, der zum Beispiel die aus den 3, 8 und 9 ersichtliche Formgebung aufweist, vornehmlich aus zwei unterschiedlichen Längenabschnitten mit einem Kopfteil 28 von quadratischer oder rechteckförmiger Gestalt und einem Längenabschnitt 29 von zylindrischer Formgebung aufweist, der an seinem dem Wendeschlüssel 5 zugekehrten Längenabschnitt einen kegelstumpfförmigen Endabschnitt 30 aufweist, mit abgeflachter Spitze, der ebenso wie der kegelige Abschnitt 22 des Kernstiftes 17 mit einer entsprechenden Vertiefung oder Sackbohrung 31 des Flachschlüssels 5 zusammenwirkt. Der Codestift 27 ist in einer Aussparung 32 gegen die Rückstellkraft eines als Schraubendruckfeder ausgebildeten Federelementes 33 um ein begrenztes Maß längsverschieblich geführt. Das Federelement 33 stützt sich mit einem Endabschnitt in einer Vertiefung des Codestiftes 27 und auf der gegenüberliegenden Seite gegen eine orthogonal zur Mittellinie 14 verlaufende Wand 26 der Aussparung 32 des entsprechenden Zylinderkernteils 3a oder 3b ab. Die Längsachse 34 des Codestiftes 27 verläuft parallel zur Mittellinie 14 im seitlichen Abstand von der Trennebene sowohl der Zylindergehäuseteile oder Zylindergehäusehälften 2a, 2b und der mit dieser Trennebene 14 oder Mittellinie zusammenfallenden Trennebene der Zylinderkernteile oder Zylinderkernhälften 3a und 3b.
  • Bei der Ausführungsform nach 12 ist der Codestift 27 auf der um 180° gegenüberliegenden Seite (in der Zeichnungsebene gesehen) angeordnet, wozu das Zylinderkernteil 3a gegenüber dem Zylinderkernteil 3b in entsprechender anderer Baulage in den Zylindergehäuseteilen 2a und 2b eingebaut ist.
  • In Längsachsrichtung des Zylinderschlosses, mithin in Längsachsrichtung sowohl des Zylindergehäuses 2 als auch des Zylinderkerns 3 sind hintereinander mit Abstand mehrere oder zahlreiche entsprechend obiger Beschreibung ausgebildete Kernstifte 17 mit zugeordneten Gehäusestiften 23, z. B. fünf oder sechs Kernstifte 17 mit Gehäusestiften 23, angeordnet. Jedem Kernstift 17 kann ein eigener Codestift 27 zugeordnet sein. Es ist aber auch möglich, nur einem der Kernstifte 17 oder in unterschiedlicher Folge in Längsachsrichtung den verschiedenen Kernstiften 17 jeweils einen Codestift 27 zuzuordnen, wie es auch möglich ist, mehreren, zum Beispiel in Längsachsrichtung der Drehachse des Zylinderkerns 3 jeweils zwei Kernstiften 17 einen Codestift 27 zuzuordnen.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform wirken die Codestifte 27 mit der durch das Kopfteil 28 gebildeten Schulter 13 mit einer durch den Kopfabschnitt 20 des zugeordneten Kernstiftes 17 gebildeten Schulter formschlüssig zusammen, so dass beim Einstecken eines Wendeschlüssels 5 in den Schlüsselkanal 4 über den zugeordneten Codestift 27 der Kernstift 17 oder die zugeordneten Kernstifte 17 formschlüssig gegen die Rückstellkraft des Federelementes 24 des zugeordneten Gehäusestiftes 23 mitgenommen werden, derart, dass sie entsprechend der im Flachschlüssel 5 vorgesehenen Vertiefung oder Sackbohrung so gesteuert werden, dass die einander zugekehrten Stirnflächen der Kernstifte 17 und der Gehäusestifte 23 in die Trennebene 6 zwischen Zylindergehäuse 2 und Zylinderkern 3 zu liegen kommen, woraufhin sich der Zylinderkern 3 durch den Wendeschlüssel 5 drehen lässt. Bei der aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsform sind in Längsachsrichtung des Zylinderkerns jeweils fünf Gehäusestifte und fünf Zylinderstifte als Zuhaltungen paarweise hintereinander in gleicher Ebene angeordnet, wobei jedem dieser Kernstifte je ein Codestift 27 zugeordnet ist.
  • Dagegen sind bei der aus 13 ersichtlichen Ausführungsform beidseitig der als Trennebene geltenden Mittellinie 14 Codestifte 27 angeordnet, die die gleiche Funktion und Ausbildung haben wie sie vorstehend im Zusammenhang mit 1 und 3 beschrieben wurden, weshalb in 13 für Teile gleicher Funktion die gleichen Bezugszeichen wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen verwendet wurden. Diese Codestifte 27 können jedem Kernstift 17 abwechselnd von der Mittellinie zugeordnet sein, es ist aber auch wiederum möglich, solche Codestifte 27 alternierend in Längsachsrichtung des Zylinderschlosses oder nur einmal paarweise, z. B. in verschiedenen Ebenen unterschiedlichen Kernstiften 17 zuzuordnen. Die dafür vorzusehenden Zylinderkernteile 3a, 3b oder Zylinderkernhälften lassen sich beispielsweise entsprechend den 19 bis 26 ausgestalten, wobei man es – worauf oben schon hingewiesen wurde – durch unterschiedliche Kombinationen der so hergestellten und in ihrem Inneren für die Codestifte 27 und die Kernstifte 17 gestalteten Zylinderkernteile 3a, 3b in der Hand hat, die jeweiligen Zylinderkerne 3 für die verschiedenen Anwendungsfälle zusammenzustellen, was in den 19 bis 26 schematisch ohne Anordnung der Codestifte 27 und Kernstifte 17 angedeutet ist.
  • In 14 wurde zum Beispiel kein Codestift 27 in der dargestellten Schnittebene veranschaulicht, während in der dahinter oder davor liegenden oder in mehreren dahinter oder davor liegenden Schnittebenen wiederum Codestifte 27 einzeln oder paarweise oder alternierend vorgesehen sein können.
  • Aus den 36 bis 47 erkennt man zum Beispiel unterschiedliche als Wendeschlüssel ausgebildete Flachschlüssel. In 36 ist ein HS-Schlüssel 5 dargestellt, bei welchem die Bohrungen oder Vertiefungen 35 bis 39 Kernstifte 17 abtasten, während bei dem als NS-Schlüssel ausgebildeten Wendeschlüssel 5 nach 38 die Bohrungen oder Vertiefungen 40 bis 43 Codestifte 27 abtasten.
  • Der Flachschlüssel 5 nach 40 besitzt dagegen Bohrungen 44 bis 48, die wiederum unterschiedliche Codestifte 27 abtasten, während der HS-Schlüssel 5 in 41 mit den Bohrungen oder Vertiefungen 49 bis 53 Kernstifte 17 abtastet. Der NS-Schlüssel 5 in 42 tastet dagegen mit Bohrungen und Vertiefungen 54 bis 58 Codestifte 27 ab, wohingegen der HS-Schlüssel 5 in 43 mit den Bohrungen 59 bis 63 Codestifte 27 abtastet. Bei der Ausführungsform nach 44 tastet der Wendeschlüssel 5 mit den Bohrungen oder Vertiefungen 64 bis 68 Codestifte 27 ab und steuert diese, während bei der Ausführungsform nach 46 das Abtasten und Steuern von Codestiften 27 über die Vertiefung oder Sackbohrung 69 bis 73 geschieht. Man erkennt aus diesen Beispielen wie unterschiedlich die Anordnung von Codestiften 27 an bzw. innerhalb der verschiedenen Zylinderkernteile oder Zylinderkernhälften 3a und 3b erfolgen kann.
  • Es versteht sich von selbst, dass in der Zeichnung die Einzelteile übergroß dargestellt wurden, um Einzelheiten deutlicher zu machen. In der Praxis besitzen die Zylinderschlösser gemäß der Erfindung die für diese Anwendungsfälle, zum Beispiel für Möbelschlösser, üblichen Bauabmessungen, sind also wesentlich kleiner als dies aus der Zeichnung ersichtlich ist.
  • 48 zeigt einen Wendeschlüssel 5 mit unterschiedlichen Bohrungen zum Steuern der Kernstifte 17, während 49 einen Querschnitt nach der Linie F – F der 48 veranschaulicht.
  • In den 48 bis 54 sind für Teile gleicher Funktion die gleichen Bezugszeichen wie bei den vorbeschriebenen Fig. verwendet worden.
  • Aus 50 ist ein Wendeschlüssel 5, ebenfalls mit unterschiedlichen Bohrungen vertiefend zum Steuern der Zuhaltungsstifte zu entnehmen, während 51 einen Schnitt nach der Linie H – H der 50 veranschaulicht und 52 einen Querschnitt auf der Linie K – K der 53. 53 veranschaulicht dabei eine Teilseitenansicht des Zylinderschlosses 1 und 54 einen Querschnitt auf der Linie L – L der 53.

Claims (20)

  1. Zylinderschloss (1), das für eine Hauptschlüsselanlage tauglich ist, mit einem Zylindergehäuse (2) und einem darin rotierbar angeordneten Zylinderkern (3) mit einem Schlüsselkanal (4), in dem ein als Wendeschlüssel (5) ausgebildeter Flachschlüssel anzuordnen ist, mit federbelasteten Gehäuse- und Kernstiften (23, 17) als Zuhaltungen, wobei Normal- oder Hauptschlüssel (5) in vorbestimmten Drehstellungen aus dem Schlüsselkanal (4) abziehbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein mit seiner Längsachse parallel zur Längsachse des oder der zugeordneten Kernstifte (17) angeordneter Codestift (27) vorgesehen ist, der nach Verlagerung durch den Wendeschlüssel (5) den zugeordneten Kernstift (17) und damit auch den zugeordneten Gehäusestift (23) in die ein Drehen des Zylinderkerns (3) ermöglichende Trennebene (6) zwischen Zylindergehäuse (2) und Zylinderkern (3) steuert, und dass daneben auch eine Verlagerung der Kernstifte (17) durch den Wendeschlüssel (5) möglich ist.
  2. Zylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der betreffende Codestift (27) den jeweils zugeordneten Kernstift (17) oder die zugeordneten Kernstifte (17) formschlüssig steuert.
  3. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Codestift (27) mit einem Steuerbund oder Kopfteil (28) in einer Aussparung (32) oder Bohrung des Zylinderkerns (3) um ein begrenztes Maß in entgegengesetzten Richtungen längsverschieblich angeordnet ist und über einen konisch sich verjüngenden Fortsatz oder kegelstumpfförmigen Endabschnitt (30) mit einer entsprechenden Sackbohrung oder Vertiefung (31) des Wendeschlüssels (5) zusammenwirkt.
  4. Zylinderschloss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Codestift (27) gegen die Rückstellkraft eines Federelementes (33), zum Beispiel gegen die Rückstellkraft einer als Schraubendruckfeder ausgebildeten Stahlfeder, verschieblich angeordnet ist.
  5. Zylinderschloss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Codestift (27) durch den Kernstift (17) in Richtung auf die Sackbohrung oder Vertiefung (31) des Schlüssels (5) angetrieben ist.
  6. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Codestift (27) mehrere Kernstifte (17) steuert.
  7. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Kernstift (17) jeweils ein Codestift (27) zugeordnet ist.
  8. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsachsrichtung des Zylinderkerns (3) abwechselnd verschiedenen Kernstiften (17) Codestifte (27) zugeordnet sind.
  9. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass nicht sämtlichen Kernstiften (17) ein Codestift (27) zugeordnet ist.
  10. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass nur einem der Kernstifte (17) ein Codestift (27) zugeordnet ist.
  11. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeschlüssel (5) für die verschiedenen Schließungsarten (Sicherheitsstufen oder Zugangsberechtigungen) verschiedene Sackbohrungen, insbesondere Vertiefungen (31), aufweisen, in die die Codestifte (27) abtastend eingreifen, um dadurch den zugeordneten Kernstift (17) mit dem passenden Gehäusestift (23) in die Trennebene (6) zwischen Zylindergehäuse (2) und Zylinderkern (3) zu steuern.
  12. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsachsrichtung des Zylinderkerns (3) mehrere Codestifte (27) und Kernstifte (17) hintereinander und/oder nebeneinander angeordnet sind.
  13. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachsen der Kernstifte (17) mit ihren jeweils zugeordneten Gehäusestiften (23) in einer Ebene (14) angeordnet sind, die orthogonal zu einer Mittellinie (15) verläuft, die ebenso wie diese Ebene durch den Drehmittelpunkt des Zylinderkerns (3) verläuft und zu welcher parallel die Mittelebene des Schlüsselkanals (4) liegt.
  14. Zylinderschloss nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Codestifte (27) nur auf einer Seite (1, 3) der Ebene (14) angeordnet sind.
  15. Zylinderschloss nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Codestifte (27) auf beiden Seiten der Ebene (14) angeordnet sind.
  16. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylindergehäuse aus zwei Gehäuseschalen (2a, 2b) besteht, die Gehäusehälften oder Gehäuseteile bilden und die lösbar miteinander verbunden sind.
  17. Zylinderschloss nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusehälften oder Gehäuseteile (2a, 2b) durch Klammern, Laschen oder Verbindungsteile (11, 12) miteinander verbunden sind, die über diametral entgegengesetzt verlaufende, nach außen vorstehende Gehäusevorsprünge (7, 9 bzw. 8, 10) greifen und die Gehäusehälften bzw. Gehäuseteile (2a, 2b) fugendicht miteinander verbinden.
  18. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkern (3) mehrteilig (3a, 3b), insbesondere zweiteilig, ausgebildet ist, wobei die Zylinderkernteile sich zu dem rotierend in dem Zylindergehäuse (2) angeordneten Zylinderkern (3) ergänzen.
  19. Zylinderschloss nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungsebene des Zylindergehäuses (2) und des Zylinderkern (3) mit der Ebene (14) der Kernstifte (17) zusammenfällt.
  20. Zylinderschloss nach Anspruch 3 oder einem der Ansprüche 4 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Codestift (27) mit seiner durch das Kopfteil (28) gebildeten Schulter (13) mit einer durch den Kopfabschnitt (20) des zugeordneten Kernstifts (17) gebildeten Schulter formschlüssig zusammenwirkt.
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