DE1019552B - Filmschaltvorrichtung fuer Rollfilmkameras - Google Patents

Filmschaltvorrichtung fuer Rollfilmkameras

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DE1019552B
DE1019552B DEK28080A DEK0028080A DE1019552B DE 1019552 B DE1019552 B DE 1019552B DE K28080 A DEK28080 A DE K28080A DE K0028080 A DEK0028080 A DE K0028080A DE 1019552 B DE1019552 B DE 1019552B
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DE
Germany
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film
lever
locking
locking lever
switching device
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Application number
DEK28080A
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English (en)
Inventor
Josef Kovarik
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

Es ist bekannt, die Bildlänge bei Rollfilmkameras derart selbsttätig zu begrenzen, daß durch den Film eine Meßrolle angetrieben wird, welche mittels Übersetzungen eine Scheibe mit einigen Einschnitten dreht, in welche ein Schenkel eines Sperrhebels einfällt, während dessen zweiter Schenkel in einen an der Welle des Filmschaltwerkes angebrachten Sperrkranz eingreift (französische Patentschriften 49182, 778186; deutsche Patentschrift 660 723). Der Nachteil dieser Vorrichtung ist eine Reihe von Übersetzungen zwisehen der Meßrolle und der Scheibe mit den Einschnitten, so daß der Mechanismus kompliziert und kostspielig ist. Es ist auch ein Mechanismus bekannt, bei dem die Meßrolle eine Scheibe mit bloß einem Einschnitt antreibt, in den bei jeder Drehung ein Schenkel eines Sperrhebels einfällt, während dessen zweiter Schenkel wieder in einen an der Welle des Filmschaltwerkes befestigten Sperrkranz eingreift (deutsche Patentschriften 615 385, 637 480, 671385). Eine solche Vorrichtung muß ein besonderes Organ besitzen, durch welches das Einfallen des Sperrhebels zu einem unerwünschten Zeitpunkt verhindert wird. Bei all diesen Vorrichtungen fällt bei Entriegelung des Filmschaltwerkes ein Schenkel des Sperrhebels auf eine Scheibe, welche infolge einer verhältnismäßig starken, zur Verriegelung des Aufwickelorgans notwendigen Feder während der ganzen Einschnitte durch die Meßrolle bloß durch Reibung gegen den Film angetrieben wird. Damit kann die Begrenzung der Bildlängen unverläßlich werden.
Bei all diesen bekannten Filmschaltvorrichtungen muß die Tätigkeit des Mechanismus zur Begrenzung der Bildlängen stets gesteuert werden, insbesondere nach der Filmeinsetzung. Die Kontrolle kann durch Einstellung der ersten Zahl »1« am Schutzpapier im Blickfenster an der Kamerawand durchgeführt werden. Bei anderen Vorrichtungen betätigt die Verbindungsstelle des Schutzpapiers mit dem Film oder die seitliche Perforierung ein Steuerorgan. Solche Vorrichtungen sind jedoch sehr kompliziert und empfmdlich, da eine geringe Verstärkung an der Verbindungsstelle bloß eine geringe Radbewegung zur Betätigung der Übersetzung des Mechanismus zur Begrenzung der Bildlängen hervorruft (deutsche Patentschriften 614 967, 621420, 625 306).
Die Erfindung geht aus von Filmschaltvorrichtungen für Rollfilmkameras mit einer vom Filmband gesteuerten Einrichtung zur zwangläufigen Begrenzung des Filmvorschubs, bei der nach jedem Filmschritt ein Sperrhebel in einen mit dem Filmschaltwerk verbundenen Sperrkranz fällt, aus welcher Lage er durch den Verschlußauslösemechanismus aushebbar ist. Die obenerwähnten Mängel werden erfindungsgemäß behoben durch Anordnung eines Hilfshebels, der wäh-Filmschaltvorrichtung für Rollfilmkameras
Anmelder:
Josef Kovarik,
Velky Ujezd, Lipnik (Tschechoslowakei)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Spreer, Patentanwalt,
Göttingen, Groner Str. 37
Beanspruchte Priorität:
Tschechoslowakei vom 2. März 1955
Josef Kovarik, Velky Ujezd, Lipnik (Tschechoslowakei), ist als Erfinder genannt worden
rend der Filmschaltung den Sperrhebel außer Sperrstellung hält, sowie eines vom Filmband angetriebenen umlaufenden Teiles, das nach jedem Bildschritt die Zahnscheibe eines Zählwerkes betätigt und den Hilfshebel in eine den Sperrhebel zum Einfallen in den Sperrkranz freigebende Lage überführt. Die Zahnscheibe des Zählwerkes kann dabei Steuerorgane aufweisen, durch welche der Sperrhebel während der Zeit des Aufspulens des Filmvorsprungs auch ohne Mitwirkung des Hilfshebels außer Sperrstellung gehalten wird. Schließlich kann noch ein dreiarmiger Hebel vorgesehen sein, der bei geöffneter Kamerarückwand den vom Filmband angetriebenen umlaufenden. Teil, der aus Meßrolle, Zahnritzel, Zahnrädchen und einem Anschlagsektor besteht, blockiert.
Die Filmschaltvorrichtung gemäß der Erfindung kann auch bei Fotokameras für Filme von verschiedener Länge verwendet werden, dazu ist nur die Meßrolle entsprechend auszugestalten, eine Änderung des Rädergetriebes ist nicht erforderlich, mit Ausnahme, daß das Zählwerk für eine verschiedene Anzahl von Aufnahmen auszubilden ist.
In den Zeichnungen ist ein schematisches Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, welche innerhalb der Seitenwand einer Spiegelkamera gelagert ist, dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Mechanismus zur Begrenzung der Bildlängen in der entriegelten Lage;
Fig. 2 zeigt den Mechanismus gemäß Fig. 1 nach Verriegelung des Filmschaltwerkes;
709 750/178
Fig. 3 zeigt den Mechanismus mit dem Bildzählwerk und dem Organ zur Betätigung des Mechanismus bei Öffnung des hinteren Deckels des Apparates;
Fig. 4 ist der Mechanismus gemäß Fig. 3 in der Lage nach Schließung des Apparates, und
Fig. 5 zeigt eine Einzelheit des Objektivverschluß auslösewerkes.
Aufbau und Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung werden nachfolgend, nach Funktionsgruppen getrennt, erläutert.
a) Mechanismus zur Begrenzung der Bildlängen Die durch den Film 2 angetriebene Meßrolle 1
dem Schenkel 13 d zusammen. Dieser Stift 23 bildet auch den Anschlag mit dem Stift 12 beim Verdrehen der Scheibe 19 des Zählwerkes auf Null.
c) Organ zur Beeinflussung des Mechanismus durch den Kameradeckel
Dieses Organ besteht aus einem dreiarmigen, am Bolzen 25 drehbaren und durch die am Kamerakörper befestigte Schraubenfeder 26 einseitig verschwenkten ίο Hebel. Der Schenkel 24a dieses dreiarmigen Hebels 24 arbeitet einerseits mit dem Arm 13 α des Sperrhe.bels 13 und andererseits mit der durch Wirkung der Feder 28 am Bolzen 25 verschwenkten Klinke 27 zusammen. Der Arm 24 b des Hebels bildet den Anschlag
(Fig. 1 und 2) ist mit einem Zahnritzel Z, welches in 15 für den Anschlagssektor 6, und der Arm 24 c arbeitet
mit der Wand des Kameradeckels (Fig. 4) zusammen.
d) Organ zur Verhinderung von Doppelaufnahmen
Mit dem (in der Zeichnung nicht dargestellten) Objektivverschlußauslöser arbeitet der am Bolzen 31 drehbare Hebel 30 zusammen, auf den die Feder 32 in einer Richtung einwirkt. Dieser zweiarmige Hebel 30 stützt sich in der Grenzlage gegen den Stift 33 und
Bevor der eigentliche Objektivverschluß geöffnet wird, wird der Hebel 30 in der durch den Pfeil angezeigten Richtung verschwenkt und auf den Ringbund 40 gedrückt, so daß die Stange 37 gemeinsam
das auf dem Bolzen 5 drehbare Zahnrädchen 4 eingreift, verbunden. Der Durchmesser der Meßrolle 1 und die Zahnradübersetzung werden derart gewählt, daß sich das Rädchen 4 nach Abwicklung des entsprechenden Abschnittes der Bildlänge um 360° verdreht.
Am Bolzen 5 befindet sich auch ein drehbarer Anschlagssektor 6, der im Bereich des im Zahnrädchen 4
ausgebildeten Schlitzes 7 verschwenkbar ist. Der Anschlagssektor 6 ist durch die Schraubenfeder 8 mit 25 ist durch den zweiarmigen, am Bolzen 35 drehbaren dem Zahnrädchen 4 verbunden. Hebel 34 verriegelt. Der Hebel 34 wird einseitig durch
Dieser Mechanismus zur Begrenzung der Bildlängen die am Kamerakörper befestigte Schraubenfeder 36 besteht weiter aus einem zweiarmigen Hilfshebel 9, beeinflußt. Die beiden Hebel 30 und 34 und der Sperrder unter Wirkung der am Kamerakörper befestigten hebel 13 werden durch die Stange 37 verbunden, an Schraubenfeder 10 in einer einzigen Richtung um den 30 der die Ringbunde 38, 39 und 40 befestigt sind. Bolzen 11 verschwenkt wird, wobei dessen Grenzlage
durch den Stift 12 gesichert ist, und aus einem zweiarmigen Sperrhebel 13, der um den Bolzen 14 verschwenkt wird. Auf diesen Hebel 13 wirkt die am
Kamerakörper befestigte Schraubenfeder 15 einseitig 35 mit dem Ringbund 38 den Sperrhebel 13 verschwenkt, ein. Der Hilfshebel 9 besteht aus einem mit dem An- Dadurch wird der Zahn 13 b aus dem Eingriff mit den schlagssektor 6 am drehbaren Bolzen 5 zusammen- Zähnen des Sperrkranzes 17 verschoben, wodurch das arbeitenden Schenkel 9 a und aus dem mit dem Stift Filmschaltwerk entriegelt wird. Gleichzeitig wird der 16 am Schenkel 13 a des Sperrhebels 13 zusammen- Hilfshebel 9 durch Wirkung der Schraubenfeder 10 arbeitenden Schenkel 9 b. Dieser Sperrhebel 13 besteht 40 verschwenkt (s. Fig. 1), bis er gegen den Stift 12 anaus dem Zahn 13 b, welcher in den Sperrkranz 17 an stößt, wobei der Schenkel 9 b den Stift 16 am Sperrder Welle 18 des Filmschaltwerkes eingreift. Der
Sperrhebel 13 ist auch mit einem Vorsprung 13 c versehen, welcher mit dem Objektivverschlußauslösewerk
und mit dem Schenkel 13 d zusammenarbeitet, wobei 45
dieser Schenkel mit der Kurvenleitung an der Scheibe
des Bildzählwerkes zusammenarbeitet.
Beim Drehen des Filmschaltwerkes ist der Sperrhebel 13 durch den Schenkel 9b des Hilfshebels 9
mittels des Stiftes 16 verriegelt. Nach Verschwenkung 50 Hebel 34 und löst den zweiarmigen Hebel 30 aus. des Anschlagssektors 6 am Bolzen 5 wird auch der
Hilfshebel 9 verschwenkt, so daß dessen Schenkel vom e) Wirkungsweise des Mechanismus zur Ab-
Stift 16 am Sperrhebel 13 freigelöst wird; dadurch
greift der Zahn 13 b in die Zähne des Sperrkranzes 17
des Filmschaltwerkes ein, welches dadurch verriegelt 55 der Schenkel 24 a des dreiarmigen Hebels 24 gegen wird. Verschiebung des Sperrhebels 13 aus dem Ein- den Stift 16 am Sperrhebel 13,, so daß das Filmschaltwerk entriegelt wird. Gleichzeitig befindet sich der Schenkel 24 & in der Bahn des Anschlagssektors 6, wodurch Drehung des Übersetzungsgetriebes 3, 4 und 60 der Meßrolle 1 verhindert wird. Der Film 2 gleitet dabei über die unbewegliche Rolle 1. Diese Arretierung des Anschlagssektors 6 durch Wirkung des Schenkels 245 erfolgt stets an derselben Stelle, so daß diese Lage die Ausgangslage für den Mechanismus zur Ab-
hebel 13 stützt. Nach der Exposition kehrt der Auslösehebel 30 durch Federwirkung in die ursprüngliche Lage zurück, und er wird durch den Hebel 34 (Fig. 5) selbsttätig arretiert. Nach Fortschaltung des Films um eine Bildlänge greift der Zahn 13 b in die Zähne des Sperrkranzes 17 ein. Gleichzeitig stützt sich der Vorsprung 13 c gegen den Ringbund 38 und verschiebt die Stange 37. Der Ringbund 39 verschwenkt den
messung der Bildlängen Beim Öffnen der Fotokamera. (Fig. 3) stützt sich
griff mit dem Sperrkranz 17 kann durch das Objektivverschlußauslösewerk durchgeführt werden.
b) Bildzählwerk
Die Scheibe 19 des Bildzählwerkes (Fig. 3 und 4),
dessen Umfang mit Zähnen versehen und am Bolzen
20 drehbar ist, wird durch die am Kamerakörper befestigte Spiralfeder 21 einseitig gedreht. An der 65 messung der Bildlängen ist. Nachdem der Rollfilm 2 Scheibe ist die Kurvenleitung 22 für die Betätigung in die Kamera eingesetzt ist, wird beim offenen des Mechanismus beim Aufwickeln des Anfanges des hinteren Deckel 29 das Filmschaltwerk manuell geFilms ausgebildet, welche mit dem Schenkel 13 α* des dreht, wobei sich der Sperrkranz 17 in der durch den Sperrhebels 13 zusammenarbeitet. Beim Aufwickeln Pfeil angezeigten Richtung dreht (Fig. 3). Der Film des Endes des Schutzpapiers arbeitet der Stift 23 mit 70 wird so lange umgewickelt, bis sich die dreieckigen
Zeichen am Schutzpapier zu den am Kamerakörper angezeigten Zeichen verschieben. Darauf wird der hintere Deckel 29 der Kamera geschlossen, wobei der Schenkel 24 c den dreiarmigen Hebel 24 verschwenkt. Dadurch wird einerseits der Kontakt des Schenkels 24 a mit dem Stift 16 am Sperrhebel 13 unterbrochen, und andererseits wird der Schenkel 24 b aus der Bahn des Anschlagssektors 6 verschwenkt. Gleichzeitig verschwenkt sich die Klinke 27 und fällt in die Zähne der Scheibe 19 des Bildzählwerkes ein. Nachdem der Schenkel 24 aus dem Eingriff mit dem Stift 16 verschoben wird, setzt sich der Schenkel 13 d auf die Kurvenleitung 22 an der Scheibe 19 des Zählwerkes (Fig. 4). Der Film kann dann manuell aufgewickelt werden, da der Sperrkranz 17 nicht in den Eingriff mit dem Zahn 13 b gebracht wird. Beim Aufwickeln dreht sich der Anschlagssektor 6 und greift fortschreitenderweise in die Zähne der Scheibe 19 des Zählwerkes ein. Die Scheibe 19 verdreht sich nach einer Drehung des Anschlagssektors 6 stets um einen Zahnabstand und wird in dieser Lage durch die Klinke 27 arretiert. Auf diese Weise kann der Film entlang der ganzen Länge des Schutzpapiers, d. h. vom ersten Dreieckzeichen bis fast zum ersten Bild frei aufgewickelt werden. Entriegelung des Filmschaltwerkes während der ganzen Umwickelzeit ist durch ein an der Scheibe 19 des Bildzählwerkes ausgebildetes Steuerorgan in Form einer Kurvenführung 22 gesichert.
Wenn die Scheibe 19 auf die Zahl »1« verdreht wird, gleitet der Sperrhebel 13 von der Kurvenleitung 22 herab, so daß sich der Sperrhebel 13 durch den Stift 16 gegen den Schenkel 9 b des Hilfshebels 9 stützt (Fig. 1). Nach Verschwenkung des Hilf shebels 9 durch Drehung des Anschlagssektors 6 wird der Sperrhebel 13 gelöst, und durch Wirkung der Schraubenfeder 15 fällt der Zahn 13 b in die Zähne des Sperrkranzes 17 (Fig. 2) ein, wodurch das Filmschaltwerk verriegelt wird. Gleichzeitig schwenkt der Hebel 34 um den Bolzen 35 und löst den zweiarmigen Hebel 30, mit dem der Objektivverschlußauslöser verbunden ist, aus. In diesem Augenblick ist der Fotoapparat für die erste Aufnahme vorbereitet.
Bei der Exposition wird der zweiarmige Hebel 30 um den Bolzen 31 verschwenkt, und die Stange 37 verschwenkt den Sperrhebel 13, der das Filmschaltwerk entriegelt. Der zweiarmige Hebel 30 kehrt dann durch Wirkung der Feder 32 in die ursprüngliche Lage, in welcher ihn der zweiarmige Hebel verriegelt, zurück. Gleichzeitig wird der Hilf shebel 9 durch Wirkung der Feder 10 bis zu dem durch den Stift 12 gebildeten Anschlag verschwenkt. Der Schenkel 9 b wird an den Stift 16 am Sperrhebel 13 gelegt. Dadurch ist nun der Sperrhebel 13 des Mechanismus zur Abmessung der Bildlängen durch den Schenkel 9 b verriegelt, so daß er durch das Filmschaltwerk gedreht werden kann, wobei der Film auf die Spule aufgewickelt wird. Gleichzeitig beginnt sich die Meßwalze 1 zu drehen, wodurch das Übersetzungswerk 3,4 und der Anschlagssektor 6 in Tätigkeit gesetzt werden. Der letztere verdreht die Scheibe 19 um einen Zahnabstand und verschwenkt den Hilfshebel 9, wodurch der Sperrhebel 13 gelöst wird; dessen Zahn 13 verriegelt durch Wirkung der Feder 15 das Filmschaltwerk.
Der ganze Vorgang kann dann beliebig wiederholt werden, bis nach der zwölften Aufnahme im Blickfenster der Fotokamera das Zeichen an der Scheibe 19 des Zählwerkes erscheint, welches das Ende des Films angibt.
Dabei befindet sich der als Steuerorgan wirkende Stift 23 an der Scheibe 19 unterhalb des Schenkels d des Sperrhebels 13 und verhindert die Verriegelung des Filmschaltwerkes. Die Scheibe 19 befindet sich dabei in einer solchen Lage, daß sich der zahnlose Teil seines Umfanges im Wirkungsbereich des Anschlagssektors befindet, der sich frei ohne Wirkung auf das Bildzahlwerk drehen kann.
Nach Umwicklung des Endes des Schutzpapiers wird der hintere Deckel 29 der Fotokamera geöffnet, wobei sich der dreiarmige Hebel 24 durch Wirkung der Feder 26 verschwenkt, und dessen Schenkel 24 a verschwenkt teilweise den Stift 16 und den Sperrhebel 13. Gleichzeitig wird die Klinke 27 verschwenkt, wodurch die Scheibe 19 des Bildzählwerkes gelöst wird, welche sich durch Wirkung der Feder 21 so lange verdreht, bis der Stift 23 an den Stift 12 anstößt. Das Bildzählwerk wird auf diese Weise selbsttätig wieder auf »0« eingestellt, so daß der Fotoapparat zum Einsetzen eines neuen Rollfilms vorbereitet ist.
Der Erfindungsgegenstand ist allerdings nicht bloß auf das angeführte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. So können z. B. der Sperrhebel 13 und der Hilfshebel 9 eng beieinander angeordnet werden, wodurch die Dimensionen des ganzen Mechanismus herabgesetzt werden.

Claims (3)

PatentANSPEüCHE:
1. Filmschaltvorrichtung für Rollfilmkameras mit einer vom Filmband gesteuerten Einrichtung zur zwangläufigen Begrenzung des Filmvorschubs, bei der nach jedem Filmschritt ein Sperrhebel in einen mit dem Filmschaltwerk verbundenen Sperrkranz fällt, aus welcher Lage er durch den Verschlußauslösemechanismus aushebbar ist, gekennzeichnet durch einen Hilfshebel (9), der während der Filmschaltung den Sperrhebel (13) außer Sperrstellung hält, und durch ein vom Filmband angetriebenes umlaufendes Teil, das nach jedem Bildschritt die Zahnscheibe (19) eines Zählwerkes betätigt und den Hilfshebel (9) in eine den Sperrhebel (13) zum Einfallen in den Sperrkranz (17) freigebende Lage überführt.
2. Filmschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnscheibe (19) des Zählwerkes Steuerorgane (22, 23) aufweist, durch welche der Sperrhebel (13) während der Zeit des Aufspulens des Filmvorspannes auch ohne Mitwirkung des Hilfshebels (9) außer Sperrstellung gehalten wird.
3. Filmschaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen dreiarmigen Hebel (24), der bei geöffneter Kameraruckwand den vom Filmband angetriebenen umlaufenden Teil, der aus Meßrolle (1), Zahnritzel (3), Zahnrädchen (4) und Anschlagssektor (16) besteht, blockiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709-760/178 11.57
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