DE101950C - - Google Patents

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DE101950C
DE101950C DENDAT101950D DE101950DA DE101950C DE 101950 C DE101950 C DE 101950C DE NDAT101950 D DENDAT101950 D DE NDAT101950D DE 101950D A DE101950D A DE 101950DA DE 101950 C DE101950 C DE 101950C
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DE
Germany
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drive mechanism
shaft
rollers
halves
funnel
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DENDAT101950D
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Publication of DE101950C publication Critical patent/DE101950C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B5/00Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
    • A24B5/06Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs by stripping leaf-parts from the stem

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher bekannten Maschinen zum Entstielen und Entrippen von Tabakblättern, wie eine solche in der Patentschrift Nr. 89236 beschrieben worden ist, und bei welchen zwei concentrische, gegen einander drehbare und vorn gezahnte Rohre das Entrippen besorgen, kommt ein getheilter Führungstrichter in Anwendung, welcher das gefahrlose Einführen der Blattstiele in die Schneidrohre ermöglichen soll. Dieser Führungstrichter wird in regelmäfsigen Zeitabschnitten geöffnet, um jeweilig das Einziehen des vollständigen Blattes in die Rohre zu ermöglichen. Der Arbeiter ist somit an die genaue Zeiteintheilung, wie sie durch die Bewegung der Führungstrichterhälften gegeben ist, gebunden. Wird diese genaue Zeiteintheilung beim Einführen des Blattes, wie es bei ungeschickter Handhabung häufig vorkommt, nicht eingehalten, so setzt sich der Arbeiter der Gefahr erheblicher Verletzungen aus. Um diesen Uebelstand zu beseitigen, wird das Antriebswerk des getheilten Füh-' rungs- oder Schutztrichters derart unter die Einwirkung der hinter den Schneidrohren beweglich gelagerten Einzugswalzen gebracht, dafs die Hälften des Trichters erst dann aus einander bewegt werden, wenn die Einzugswalzen das Ende des Tabakstiels erfafst haben und dadurch sich von einander entfernen. Durch diese gegenseitige Bewegung der Walzen wird der genannte Antriebsmechanismus in Thätigkeit gesetzt.
Die Einrichtung ist zweckmäfsig derart angeordnet, dafs der Bewegungsmechanismus der Trichterhälften von der beständig in Umdrehung befindlichen Hauptwelle aus unter Zwischenschaltung einer Reibungskuppelung bethätigt wird, und dafs die beweglich gelagerte Welle der einen Einzugswalze bei Nichtbenutzung der Maschine in die Bahn eines mit dem Bewegungsmechanismus der Trichterhälften in Verbindung stehenden drehbaren Arm eingreift, derart, dafs dieser Arm und somit auch die Trichterhälften gegen Bewegung gesichert sind. Wird die in Frage stehende Einzugswalze durch den zwischen die beiden Einzugswalzen eingeführten Blattstiel bei Seite gedrückt, so gleitet deren Welle von dem genannten drehbaren Arm ab, die Bewegungsmechanismen werden durch Reibungskupplung in Thätigkeit gesetzt und die Trichterhälften entfernen sich von einander.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Maschine zum Entrippen von Tabakblättern in vorderer Ansicht und Fig. 2 in Seitenansicht, an welcher die Erfindung Anwendung gefunden hat. Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist angenommen, dafs von dem Einzugswalzenpaar D1 D'2 die Walze D1 fest und die Walze D2 beweglich angeordnet ist (Fig. 3 bis 5). Zu diesem Zwecke ist die Welle d'2 der Walze Z)2 in den beweglichen Lagern d3 di gelagert. Das Lager d3, welches dasjenige Ende der Welle aufnimmt, welches am weitesten von der Walze D'2 entfernt ist, ist mit Zapfen d~' mit dem Maschinengestell verbunden, so dafs dieses Lager eine schwingende Bewegung ausführen kann. Das Lager d* kann eine gleitende Bewegung ausführen und wird durch einen bei d~' am Maschinengestell drehbaren Hebel d6 bethätigt, welcher über
dessen Drehpunkt hinaus mit einer Feder ds verbunden ist, deren anderes Ende an eine Stellschraube dl) angreift. Durch Anziehen der Stellschraube d'-' kann die Spannung der Feder und somit auch die Kraft geändert werden, mit welcher die Walze D'2 gegen die Walze D1 gedrückt wird.
Die auf den Wellen d1 d'1 der Speisewalze Z)1 D'2 sitzenden Zahnräder dl0'du stehen mit einander im Eingriff, so dafs die beiden Walzen sich gleichmäfsig and in entgegengesetzter Richtung drehen. Auf der Welle dl sitzt ein grofses Kegelrad d1'1, welches mit einem kleineren Kegelrade diB der Antriebswelle C im Eingriff sich befindet.
Vor den Schneidwerkzeugen B1 und B'2 sind auf lothrechten Wellen e1 e2 sitzende Walzen i?1 ii2 angeordnet, welche zweckmäfsig gerillt sind, derart, dafs, wenn sie nahe an einander gebracht werden, sie eine kreisförmige Oeffnung zwischen sich frei lassen. Die Wellen e1 und e- sind in Hängeböcken es ei gelagert, welche lose an den in der Console F gelagerten Wellen F1 und F'2 hängen.
Auf den Wellen el e'2 sitzen Kegelräder e5 e", welche mit den auf den Wellen F1 und F2 angeordneten Kegelrädern fl und f~ im Eingriff sich befinden. Durch die auf den Wellen F1 F'2 angeordneten und in einander eingreifenden Zahnräder fzfi wird bewirkt, dafs die Wellen F1 und F2 sich gleichmäfsig drehen. Der Antrieb erfolgt durch das Räderpaar fbfa von der Antriebswelle C aus.
Die Wellen F1 und F'2 stofsen mit ihren vorderen Enden gegen Schrauben f'fs, welche in die äufsersten Enden der Console F eingeschraubt sind und mittels Gegenmuttern f9/10 festgelegt werden. Durch Drehen dieser Schrauben können die Wellen um ein Geringes nach vorn oder hinten eingestellt werden, um die gegenseitige richtige Stellung der Walzen E1E'2 und Schneidwerkzeuge B1B'2 zu sichern. Um zu verhindern, dafs die Walzen E1 E'2 sich zu sehr gegenseitig nähern, werden die Hängeböcke e3 e4 mit'Stellschrauben e7 es ausgestattet, welche gegen einen festen kleinen Bock α einen Anschlag finden.
Die Hängeböcke e3 e7 tragen dieselben Führungstrichler G1 G'2 mittels der Arme g1 g2 und werden durch Lenkstangen H1 H- mit den zweiarmigen Hebeln P Ji und 1'2J- drehbar verbunden, die ihre Lagerung bei z1 und z2 am Maschinengestell A finden. Die Arme J1 J-dieser Hebel sind durch Lenkstangen jlj- mit den auf den Zapfen kl k'2 am Maschinengestell A drehbaren Hebeln K1 K- verbunden, deren innere Enden durch einen Stift k mit einander drehbar verbunden sind. Die Löcher an diesen Enden zur Aufnahme des Stiftes k sind derart gestaltet, dafs der Stift der schwingenden Bewegung der Hebel nicht hinderlich ist. Auf dem Stift k befindet sich noch eine Reibungsrolle, die in die Nuth der Curvenscheibe L eingreift.
Die Hebel K1K'2 stehen derart unter der Einwirkung von Federn ka und /f4, dafs die inneren Enden der Hebel K1 K- in Berührung mit der Innenwandung der Curvennuth gehalten werden, für den Fall einer verlorenen Bewegung zwischen den beiden Wandungen der Nuth und der Walze.
Zur Begrenzung der Bewegung der Hebel I1J1-, F2J'2 sind Anschläge /:i/4 vorgesehen, welche einstellbar sind.
Die Welle L1 der Curvenscheibe L ist im Maschinengestell A gelagert und trägt eine Riemscheibe L, durch welche ihr die Bewegung ertheilt wird. Es wird beabsichtigt, diese Riemscheibe ununterbrochen anzutreiben, jedoch der Welle L1 nur eine absatzweise Drehbewegung zu ertheilen. Die Riemscheibe L2 sitzt daher lose auf der Welle L1. und wird mit dieser durch eine. Reibungskuppelung L3 in Verbindung gebracht.
Die die Walze D'2 tragende Welle d'2 ist nach unten zu verlängert und reicht unten in die Bahn des Armes M der drehbaren Welle Ai1, welche, durch ein Kettengetriebe;«???1»:2 von der WeIIeZ.1 aus in Drehung versetzt werden kann. Zweckmäfsig ist der Arm M mit Bezug auf das Kettenrad m einstellbar, so dafs diese beiden Theile gegen einander in genau vorgeschriebener Weise eingestellt werden können. Zu diesem Zweck ist das Kettenrad lose auf der Welle M1 angebracht und mit einem Ausschnitt m3 ausgerüstet. In der Nähe des Kettenrades ist die Welle mit einem Bund oder festen Ring to4 mit zwei Ansätzen m5 m6 ausgestattet, welche bis nahe an die Enden des Ausschnitts m'A des Kettenrades reichen. Durch die Ansätze iri° ma des Ringes wz4 reichen Stellschrauben m' «zs, welche so eingestellt werden können, dafs ihre Enden gegen die Enden des genannten Ausschnitts drücken. Offenbar kann durch Einstellen dieser Schrauben die gegenseitige Stellung des Kettenrades und der Welle Ai1 und somit die gegenseitige Stellung des Kettenrades und des Armes M geändert werden.
Sobald der Stiel eines Tabakblattes zwischen die Trichterhälften G1G'2 eingeführt ist, wird derselbe von den Walzen E1 und E'2 erfafst und durch die Schneidwerkzeuge jB1 B'2 bis zu den Walzen D1D- bewegt. Durch das Einführen des Stieles zwischen diese Walzen entfernt sich die Walze D'2 von der anderen Walze, so dafs die Welle d'2 von dem Arm M abbewegt wird. Die Riemscheibe L'2 vermag nun unter Vermittelung der Reibungskuppelung Lr die Welle L1 in Drehung zu versetzen, welche ihre Bewegung auf die Welle M1 überträgt, so dafs der Arm M somit gedreht
wird. Gleichzeitig dreht sich auch die Curvenscheibe L, so dafs die Führungsstücke G1 G2 und die Walzen E1E'2 von einander entfernt werden und somit das Tabakblatt nicht zurückhalten können. Die Umdrehung des Armes M giebt genügend Zeit zum Abstreifen oder Entrippen des Blattes. Hat die vom Blatt befreite Rippe die Walzen D1D2 verlassen, so befindet sich die Welle d2 in einer solchen Lage, dafs sie den Arm M anzuhalten vermag, wobei die Führungsstücke oder Trichterhälften G1 und G2 und die Walzen E1 und E2 sich nähern und dann eine solche Lage einnehmen, dafs ein neues Blatt eingeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine der in der Patentschrift Nr.89236 angegebenen Art zum Entstielen oder Entrippen von Tabakblättern, dadurch gekennzeichnet, dafs der Antriebsmechanismus des getheilten Schutz- oder Führungstrichters derart unter der Einwirkung der beweglich gelagerten Einzugswalzen steht, dafs erst beim Erfassen des Stieles und der dadurch bewirkten gegenseitigen Entfernung der Einzugswalzen der genannte Antriebsmechanismus in Thätigkeit gesetzt wird und die Hälften des Trichters aus einander bewegt werden.
    Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die beweglich gelagerte Welle der einen Einzugswalze bei deren Nichtbenutzung in die Bahn eines mit dem Antriebsmechanismus der Trichterhälften durch Getriebe verbundenen drehbaren Armes hineinreicht, diesen gegen Drehung sichert und ihn erst dann freigiebt, wenn die besagte Einzugswalze von dem eingeführten Blattstiel bei Seite gedruckt wird, so dafs der Antriebsmechanismus der Trichterhälfte mittels einer Reibungskuppelung in Thätigkeit gesetzt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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