DE101889C - - Google Patents
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- DE101889C DE101889C DENDAT101889D DE101889DA DE101889C DE 101889 C DE101889 C DE 101889C DE NDAT101889 D DENDAT101889 D DE NDAT101889D DE 101889D A DE101889D A DE 101889DA DE 101889 C DE101889 C DE 101889C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/02—Details
- B60M1/10—Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
- B60M1/106—Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by track-mounted magnets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 ^/Eisenbahnbetrieb,
RAOUL DEMEUSE in BRÜSSEL
Ausschaltrelais für elektrische Bahnen mit Theilleiterbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. April 1898 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung in Verbindung mit den zwischen
Hauptleitung und Theilleitern den Stromschlufs herstellenden Relais, um letztere im entsprechenden
Zeitpunkte selbstthätig und sicher auszuschalten und so einen der bisher dem Theilleiterbetrieb
anhaftenden Mängel abzustellen, welcher nämlich darin besteh't, dafs häufig auch nach der Vorbeifahrt des Wagens die
Theilleiter durch irgend eine äufsere Ursache unter Strom bezw. deren Relais eingeschaltet
bleiben.
Auf der Zeichnung veranschaulicht
Fig. ι eine Ausführungsform des Relais in Seitenansicht, Fig. 3 dasselbe von der anderen
Seite gesehen im Aufrifs, während Fig. 2 eine Vorderansicht desselben im Aufrifs darstellt.
Fig. 4 ist ein Schema der Schaltverbindungen, Fig. 5 eine Abänderung desselben.
Das Relais gehört derjenigen Gattung an, bei welcher ein Elektromagnet mit dünner Bewickelung
A durch einen vom Theilleiter abgezweigten Stromkreis im Augenblicke des Ueberganges erregt wird und dadurch den
Anker C anzieht, welcher seinerseits den Hauptstromkreis durch die Contacte DE über
den Elektromagneten mit dicker Bewickelung B schliefst und nun von letzterem geschlossen
gehalten, während dadurch die dünne Wickelung A selbstthätig ausgeschaltet wird. Die
sämmtlichen Theile ABCDE des Relais sind
an einer Seite der senkrecht aufgestellten Tafel T befestigt (Fig. 1), während an der anderen
' Seite derselben die selbstthätige Ausschaltvorrichtung angebracht ist.
Letztere besteht aus einem Elektromagneten F mit dünner Bewickelung, der in einen Zweigstromkreis
eines der in der Fahrrichtung folgenden Theilleiter eingeschaltet ist und einen in den Hauptstromkreis eingeschalteten und
letzteren in der Ruhelage bei M schliefsenden Anker K im entsprechenden Momente anzieht
und dadurch den Strom unterbricht; hierdurch fällt dann Anker C ab und das Relais
bezw.· der entsprechende Theilleiter wird ausgeschaltet. Dieser Vorgang wird noch dadurch
gesichert, dafs Anker K an seinem nach der anderen Seite hin verlängerten Ende einen
Stift S trägt, welcher bei der von K ausgeführten Schwingung vorn an der Tafel T
vorbei auf das Ende des Ankers C trifft und letzteren mechanisch abschlägt.
Der elektrische Arbeitsgang erklärt sich mit Hinweis auf Schema Fig. 4, in welchem fünf
auf einander folgende Relais gezeichnet sind. Der Ausschaltmagnet F eines jeden Relais AB
liegt in Hintereinanderschaltung mit dem Elektromagneten A nicht des nächstfolgenden,
sondern des in der Fahrrichtung zweitfolgenden Relais. Angenommen nun, der Wagen
fahre vom Theilleiter 2 ab und lasse denselben angeschaltet, so lange der Stromabnehmer auf 3
läuft. Sobald aber der Abnehmer mit Theilleiter 4 in Berührung kommt, wird die Zweigleitung
A^ F2 geschlossen, der Anker K'2 angezogen
und das Relais A B2 ausgeschaltet.
Bei Schema Fig. 5 ist die Anordnung so getroffen, dafs die Ausschaltung unmittelbar
durch Berührung des Stromabnehmers mit dem nächstfolgenden Theilleiter stattfindet. Diese
Claims (1)
- Aenderung wird dadurch erzielt, dafs der Ausschaltmagnet F eine dicke Bewickelung erhält und mit dem im Hauptstrom liegenden Elektromagneten B hinter einander geschaltet wird, während im Uebrigen die Anordnung dieselbe ist. Bleibt nun TheiUeiter 2 angeschaltet, so wird, sobald der Stromabnehmer mit Theilleiter 3 in Berührung kommt, der Hauptstrom über B3 und F2 geschlossen und das entsprechende Relais B2 ausgeschaltet.Patenτ-Ansρruch:Ausschaltrelais für elektrische Bahnen mit Theilleiterbetrieb, gekennzeichnet durch die Verbindung eines Ausschaltmagneten (F) mit den Relaismagneten (A B) derart, dafs derselbe entweder mit dem Elektromagneten (B) des nächstfolgenden Relais in der Hauptleitung oder mit dem Elektromagneten (A) des zweitfolgenden Relais in der Zweigleitung in Hintereinanderschaltung gelagert ist, zwecks Ausschaltung der entsprechenden TheiUeiter bei Berührung des Abnehmers mit dem nächstfolgenden bezw. zweitfolgenden TheiUeiter durch Erregung des in den Hauptstromkreis eingeschalteten, aufserdem noch den Relaisanker (C) mechanisch abschlagenden Ankers (K) des Ausschaltmagneten (F).■Hierzu i Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101889C true DE101889C (de) |
Family
ID=372542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT101889D Active DE101889C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101889C (de) |
-
0
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