DE1018563B - Blendenhalter fuer Korpuskularstrahlapparate, insbesondere Elektronenmikroskope - Google Patents
Blendenhalter fuer Korpuskularstrahlapparate, insbesondere ElektronenmikroskopeInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J37/00—Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
- H01J37/02—Details
- H01J37/04—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the discharge, e.g. electron-optical arrangement or ion-optical arrangement
- H01J37/09—Diaphragms; Shields associated with electron or ion-optical arrangements; Compensation of disturbing fields
Landscapes
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- Analytical Chemistry (AREA)
- Electron Sources, Ion Sources (AREA)
Description
kl. 21g 37/10
INTERNAT. KL H 05 j
PATENTAMT
S 43675 VIII c/21g ANMELDETAG: 26.APRIL1955
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 31. OKTOBER 1957
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 31. OKTOBER 1957
Das Hauptpatent bezieht sich auf einen Blendenhalter für Korpuskularstrahlapparate, insbesondere
Elektronenmikroskope, der von außen in den Strahlengang einführbar ist und mit zwei, vorzugsweise
unter einem Winkel von 90° gegeneinander versetzten, voneinander unabhängigen Verstellvorrichtungen
quer zum Strahl justierbar ist. Dabei ist es das Ziel der Anordnung, daß man die Blende unmittelbar
aus der Mikroskopröhre, beispielsweise aus dem Polschuhsystem, herausnehmen kann, ohne erst die
Röhre öffnen zu müssen. Der Blendenhalter ist zu diesem Zweck an einer der Verstellvorrichtungen lösbar,
spielfrei und so beweglich befestigt, daß er den Bewegungen der anderen Verstellvorrichtung folgen kann.
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausge- *5
staltung solcher Anordnungen und zielt darauf ab, eine Konstruktion zu schaffen, bei der der Blendenhalter
selbst davor gesichert ist, daß sich unerwünschte Verstellkräfte auf ihn auswirken, die möglich sind, wenn
man an den Handgriffen der Blendenverstellung anfaßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß für die Feinjustierung des Blendenhalters eine Gewindeachse
vorgesehen, deren zugeordneter, als Mutter ausgebildeter Handgriff sich unter der Wirkung einer
Feder gegen einen Halter abstützt, der zusammen mit einem mit dem Gehäuse des Apparates fest verbundenen
Gegenstück die eine Hälfte einer Kreuzscheibenkupplung
bildet, während die in der senkrechten Ebene dazu wirkende andere Hälfte durch einen im
Halter vorgesehenen Schlitz und einen mit der Gewindeachse fest verbundenen Stift gebildet wird, der
ein Mitdrehen der Gewindeachse beim Feinverstellen verhindert.
Eine solche Kreuzscheibenkupplung bringt fernerhin den Vorteil, daß sie Umsymmetrien der Fertigung
auszugleichen gestattet, ohne daß deswegen in der Drehverstellrichtung Fehler durch Spiel auftreten
können. Die Übertragung von Querkräften, auf die Blenden läßt sich weiterhin dadurch vermeiden, daß
die Gewindeachse ihre Axialbewegungen auf die den Blendenhalter tragende Verstellachse über eine Gelenkverbindung
überträgt. Eine solche Gelenkverbindung kann beispielsweise durch ein einerseits an der Gewindeachse
und andererseits an der Verstellachse mit 4-5 einem im Drehgelenk befestigten Metallband gebildet
sein.
Die neue Verstellvorrichtung kann man anwenden/ ~
wenn es sich um Blendenhalter handelt, die mit einer einzigen Blende versehen sind. Es ist aber auch möglieh,
die Anordnung so durchzubilden, daß in den Blendenhalter mehrere Blenden eingesetzt werden, die
von außen her beliebig wahlweise zur Wirkung gebracht werden sollen. In diesem Fall ist also neben
Blendenhalter
für Korpuskularstrahlapparate,
insbesondere Elektronenmikroskope
insbesondere Elektronenmikroskope
Zusatz zum Patent 959307
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Henry Burmester, Berlin-Mariendorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
der Feinverstellung des Blendenhalters zum Justieren der Blende noch eine Grobverstellmöglichkeit vorzusehen,
die das stufenweise Weiterschalten von einer Blende zur anderen ermöglicht. Für die Lösung dieser
Aufgabe kann man die Anordnung zweckmäßig so ausbilden, daß das mit dem Gehäuse fest verbundene
Gegenstück eine auf dem Handgriff der Gewindeachse im Sinne seiner Axialverstellung wirkende Drehhülse
trägt, deren von Hand eingeleitete Verstellbewegungen für die Grobverstellung des Mehrfachblendenhalters
ausgenutzt werden. Um die Einstellung zu erleichtern, kann man dabei der Drehhülse einen mit
Raststellungen versehenen Führungsschlitz zuordnen, mit dem ein im Gegenstück befestigter Stift zusammenarbeitet.
Wenn man Wert darauf legt, eine besonders feinfühlige Verstellung der Blende für die Feinjustierung
zu haben, ist es unter Umständen konstruktiv nicht möglich, den gesamten Verstellbereich mit nur einer
Umdrehung des Handgriffes der Verstellvorrichtung zu erzielen. In solchem Fall kann man dem Handgriff
für die Feinjustierung einen gehäusefesten Anschlag zuordnen, der unter Vermittlung von einer oder
mehreren Schleppscheiben nahezu zwei oder mehr Umdrehungen des Handgriffes auszunutzen gestattet.
In den Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Blendenverstellvorrichtung für eine
Mehrfachblende dargestellt.
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Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Anordnung;
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Blendenhalter; in
Fig. 3 und 4 sind perspektivische Ansichten von Einzelteilen dargestellt, die deren Zusammenwirken
deutlicher erkennen lassen.
Der Blendenhalter 1 ist hier zur Aufnahme von drei verschiedenen großen Blenden 2, 3, 4 eingerichtet und
an der Verstellstange 5 unter Verwendung der Feder 6 gelenkig 'befestigt, so daß er den von der zweiten Verstellstange
7 ausgeübten Querverstellbewegungen entsprechend folgen kann. Mit 8 ist der Polschuh einer
magnetischen Linse bezeichnet, welcher der Mehrfachblendenhalter zugeordnet ist. Der Halter selbst ist in
die Vakuumwand 9 mit Hilfe einer Befestigungsschraube 10 eingesetzt. Die Einrichtungen zur Vakuumabdichtung
der Verstellstange 5 sind im Ausführungsbeispiel fortgelassen.
Zur Feinjustierung des Blendenhalters ist eine Gewindeachse 11 vorgesehen, der ein Handgriff 12, der
als Mutter ausgebildet ist, zugeordnet ist. Dieser Handgriff stützt sich unter Wirkung der Feder 13
gegen einen Halter 14 ab, der zusammen mit einem mit dem Gehäuse 9 fest verbundenen Gegenstück 15
die eine Hälfte einer Kreuzscheibenkupplung bildet. Die andere Hälfte dieser Kreuzscheibenkupplung
wird gebildet durch einen im Halter 14 vorgesehenen Schlitz 16 und einen mit der Gewindeachse 11 fest
verbundenen Stift 17. Dieser Stift sorgt gleichzeitig dafür, daß sich die Gewindeachse 11 beim Drehen des
Handgriffes 12 nicht mitdrehen kann.
Die Gewindeachse 11 überträgt ihre Axialbewegungen auf die den Blendenhalter tragende Verstellachse
5 über eine Gelenkverbindung, die durch ein Metallband 18 gebildet wird. Dieses ist einerseits bei
19 an der Gewindeachse und bei 20 an der Verstellachse mittels Drehgelenk festgemacht. Um für das
Feinverstellen der jeweils in Betrieb befindlichen Blende nahezu zwei Umdrehungen des Handgriffes 12
ausnutzen zu können, ist diesem Handgriff ein gehäusefester Anschlagstift 21 zugeordnet, dem eine
Schleppscheibe 22 und ein Anschlagstift 23 zugeordnet ist. Um je nach Wunsch eine der drei Blenden 2,
3 oder 4 in die Betriebslage zu überführen bzw. um die Blenden völlig aus den Strahlengang herauszuziehen,
ist eine Grobverstellmöglichkeit des Blendenhalters vorgesehen. Zu diesem Zweck trägt das mit
dem Gehäuse 9 fest verbundene Gegenstück 15 eine auf den Handgriff 12 der Gewindeachse 11 im Sinne
der Axialverstellung wirkende Drehhülse 24, die bei 25 als Drehknopf ausgebildet ist. Auf der Drehhülse
24 ist ein mit Raststellungen 26 bis 29 gemäß Fig. 4 versehener Führungsschlitz 30 zugeordnet, der mit
einem im Gegenstück 15 befestigten Stift 31 zusammenarbeitet. In der dargestellten Betriebslage ist die
Blende 4 in den Strahlengang eingeschaltet. In dieser Lage steht der Führungsschlitz so, daß der Stift 31 in
der Raststellung 29 liegt. Wenn man die Drehhülse 24 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, werden nacheinander
die Raststellungen 28 und 27 durchlaufen, in denen die Blenden 3 bzw. 2 in den Strahlengang
eingestellt sind. Beim Weiterdrehen bis zur Raststellung 26 wird schließlich der Blendenhalter 1 vollkommen
aus den Strahlengang herausgezogen.
Die Verstell stange 7 braucht nur die Einrichtung zur Feinverstellung zu besitzen. Sie ist also mit einem
in der Figur nicht dargestellten Drehknopf ausgerüstet, welcher dem Drehknopf 12 entspricht, während
in diesem Falle die für die Grobverstellung dienende Drehhülse nicht betätigt wird.
Claims (6)
1. Blendenhalter für Korpuskularstrahlapparate, insbesondere Elektronenmikroskope, der von außen
in den Strahlengang einführbar und mit zwei Verstellvorrichtungen quer zum Strahl justierbar ist,
nach Patent 959 307, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feinjustierung eine Gewindeachse vorgesehen
ist, deren zugeordneter, als Mutter ausgebildeter Handgriff sich unter der Wirkung einer Feder
gegen einen Halter abstützt, der zusammen mit einem mit dem Gehäuse des Apparates fest verbundenen
Gegenstück die eine Hälfte einer Kreuzscheibenkupplung bildet, während die in der senkrechten
Ebene dazu wirkende andere Hälfte durch einen im Halter vorgesehenen Schlitz und einen
mit der Gewindeachse fest verbundenen Stift gebildet wird, der ein Mitdrehen der Gewindeachse
beim Feinverstellen verhindert.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeachse ihre Axialbewegungen
auf die den Blendenhalter tragende Verstellachse über eine Gelenkverbindung überträgt,
die die Übertragung von Querkräften auf die Blenden ausschließt.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung durch ein
einerseits an der Gewindeachse und andererseits an der Verstellachse mit im Drehgelenk befestigten
Metallband gebildet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Gehäuse
fest verbundene Gegenstück eine auf dem Handgriff der Gewindeachse im Sinne einer Axialverstellung
wirkende Drehhülse trägt, deren von Hand eingeleitete Verstellbewegungen zur Grobverstellung
eines Mehrfachblendenhalters dienen.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehhülse ein mit Raststellungen
versehener Führungsschlitz zugeordnet ist, mit dem im Gegenstück befestigter Stift zusammenarbeitet.
6. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Handgriff für die Feinjustierung ein gehäusefester Anschlag zugeordnet ist, der unter Vermittlung
von einer oder mehreren Schleppscheiben nahezu zwei oder mehr Umdrehungen des Handgriffs
auszunutzen gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709758/354 10.5?
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1018563B true DE1018563B (de) | 1957-10-31 |
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Family Applications (1)
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| DES43675A Pending DE1018563B (de) | 1955-04-26 | 1955-04-26 | Blendenhalter fuer Korpuskularstrahlapparate, insbesondere Elektronenmikroskope |
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|---|---|
| DE (1) | DE1018563B (de) |
-
1955
- 1955-04-26 DE DES43675A patent/DE1018563B/de active Pending
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