DE101770C - - Google Patents

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DE101770C
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teeth
tooth
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/10Fastening of artificial teeth to denture palates or the like
    • A61C13/102Fastening of artificial teeth to denture palates or the like to be fixed to a frame

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Mai 1898 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft auswechselbare Zähne für künstliche Gebisse und bezweckt die schnelle und leichte Auswechselung künstlicher Zähne, sowohl Mineralzähne als auch aus Metall gegossener Zähne, die als Einzelzähne oder in Form in einem Stück zusammenhängender Zähne, überhaupt in jeder Form als Schneide-, Eck- und Backzähne an künstlichen Gebissen mit Kautschuk- oder bei Brückenarbeit an Metallplatten zu befestigen sind. Zu diesem Zwecke wird gemäfs vorliegender Erfindung der Zahn selbst hinter der sichtbaren Vorderseite und unter der Krone bei seiner Herstellung derart ausgebildet, dafs ein abgesetzter Steg bezw. Ansatz von Keilform, der in zwei zusammenhängende Wangen von geeignetem Querschnitt getheilt sein kann, mit einer Einschnappnuth entsteht, welche bestimmt ist, ,in der Längsrichtung in eine entsprechende Führungsnut!] eines Metallgehäuses eingeschoben zu werden, in welchem eine Feder von Metall befestigt ist, die in die erwähnte Nuth einschnappt, wenn der Zahn seine passende Endstellung erreicht. Das Metallgehäuse trägt entweder eine im Uebrigen bekannte Metallzunge bezw. bei fest zusammenstehenden oder mehreren verbundenen Zähnen auch bei Blockza'hnen eine Metallplatte, die in die Kautschuk- bezw. Metallplatte des Gebisses einvulkanisirt bezw. an letztere angelöthet werden kann, oder das Metallgehäuse kann in letzterem Falle auch unter Fortfall der Zunge unmittelbar an die Gebifsplatte angelöthet werden. Durch diese Ausbildung der Zähne als in einem Metallgehäuse dauernd festsitzende und nur durch Gewalt zu lösende Schiebezähne wird der gewerbliche Fortschritt gegenüber den bekannten Stiftzähnen und mit der Gebifsplatte in irgend einer bekannten Weise fest verbundenen künstlichen Zähnen erreicht, dafs bei Zerstörung eines oder mehrerer Zähne nur der hierdurch unmittelbar in Mitleidenschaft gezogene Theil, d.i. der Zahn bezw. die Zähne selbst, in einfacher Weise und augenblicklich ersetzt werden kann, ohne dafs es nöthig ist, auf längere Zeit das ganze Unterbezw. Obergebifs zu entbehren, ganz abgesehen davon, dafs die Auswechselung an sich ungleich einfacher und leichter ist und ohne besondere Werkzeuge und zeitraubenden fachmännischen Arbeitsaufwand erfolgen kann.
In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen dargestellt.
In der Zeichnung betreffen in vergröfsertem Mafsstabe:
. Fig. ι und 2 einen einzelnen Vorderzahn in Seiten- und Rückansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie x-x in Fig. ι und 2,
Fig. 4 bis 6 das dazugehörige Metallgehäuse in Mittelschnitt, Oberansicht und Vorderansicht,
Fig. 7 und 8 einen niedrigen, der Befestigung wenig Raum gewährenden Backzahn in Seiten- und Rückansicht,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie y-y in Fig. 7 und 8,
Fig. 10 und 11 das dazugehörige Metallgehäuse in Mittelschnitt und Oberansicht,
Fig. 12 und 13 eine etwas abgeänderte Ausfuhrungsform eines Backzahnes in Seiten- und Rückansicht,
Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie \-%_ in Fig. 12 und 13,
Fig. 15 und 16 das dazugehörige Metallgehäuse in Mittelschnitt und Oberansicht,
Fig. 17 die Oberansicht einer Obergebifs-Kautschukplatte mit Einzel- und Blockzähnen gemäfs der vorliegenden Erfindung, und
Fig. 18 die Oberansicht einer. Untergebifs-Metallplatte mit angelötheten Zahngehäusen.
In Fig. 1 bis 6 ist α der Mineralzahn, an dem an der ausgesparten Rückseite ein in zwei Wangen von geeignetem Querschnitt getheilter Steg bezw. Schiebekeil b bei seiner Herstellung ausgebildet ist, welcher in der Oeffnung c des, wie aus Fig. 6 ersichtlich, vorn geschlitzten Metallgehäuses d eingeschoben wird. Dieses erhält die in bekannter Weise mit Löchern e versehene Metallzunge/" und seitliche Kerben g (Fig. 4 und 6), wobei letztere und die Löcher e dazu dienen, das Metallgehäuse fester in dem Kautschuk zu halten. In die Oeffnung c ist in den Boden in geeigneter Weise durch Vernieten, Verlöthen und dergl. eine Metallfeder in Form eines federnden Hakens h befestigt, die, wenn der Zahn ganz eingeschoben ist, in die Nuth i einschnappt, die in der oberen Ecke zwischen den Schiebewangen b des Zahnes α ausgespart ist. Der Zahn α wird in Richtung des Pfeiles (Fig. 1) von oben in das Metallgehäuse d eingeschoben.
In Fig. 7 bis 11 ist k der Backzahn, an welchem bei seiner Herstellung der Steg / ausgebildet ist, welcher den aus Fig. 9 ersichtlichen Längsschnitt und unter der Zahnkrone die Nuth m erhält. In diese schnappen von beiden Seiten die Enden einer nach oben und innen gebogenen Blattfeder η (Fig. 10) aus Metall ein, die in geeigneter Weise an dem Boden der Oeffnung 0 des in diesem Falle seitlich ganz geschlossenen Metallgehäuses ρ befestigt ist, welches in bekannter Weise mittels der zweckmäfsig durchlöcherten Platte q an der Kautschukplatte einvulkanisirt werden kann. Die in den Fig. 12 bis 16 dargestellte Ausführungsform weicht von derjenigen der Fig. 7 bis 11 nur insofern ab, als die Blattfeder r (Fig. 15 und 16) nicht in der Mitte der Gehäuseöffnung 0, sondern an deren Rückwand anstofsend befestigt ist und der Steg s des Zahnes k den aus Fig. 13 ersichtlichen doppelkeilförmigen Querschnitt und an der vorderen Unterkante eine Nase t erhält, welche bei der eingeschobenen Lage des Zahnes in die Lücke vor der Feder r (Fig. 15) pafst. Die Feder schnappt seitlich in die Einschnürung des Zahnsteges s und hält dadurch den Zahnsteg fest.
In Fig. 17 sind die Gehäuse für die Schneidezähne C durch die Zungen fx derjenigen der zusammenhängenden Blockzähne D und des einzelnen Backzahnes E durch eine Metallplatte F mit der Gummiplatte A mittels Einvulkanisirens verbunden, während in Fig. 18 die Metallgehäuse für die Zähne G unter Wegfall der Zungen oder Platte unmittelbar an der metallenen Gebifsplatte B angelöthet sind.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Lösbare Befestigung künstlicher Zähne an der Gebifsplatte, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zähne mittels eines z. B. schwalbenschwanzförmig oder keilförmig abgesetzten Steges in eine dessen Form angepafste Oeffnung eines MetaJlgehäuses eingeschoben und dort durch eine in den Steg einschnappende Feder in ihrer eingepafsten Lage dauernd festgehalten werden, wobei die Metallgehäuse für die Zähne mit einer Kautschukplatte des Gebisses durch Einvulkaniseren verbunden oder an einer metallenen Gebifsplatte unmittelbar angelöthet werden können.
2. Ausführungsform der unter 1. genannten Befestigung für Vorderzähne, bei welcher in der Bodenplatte des vorn geschlitzten ,Metallgehäuses (d) ein federnder Metallhaken (h) befestigt ist, welcher von hinten in eine unterhalb der Zahnkrone in den Zahn (a) zwischen dessen einschiebbaren Wangen (b) ausgesparte Nuth (i) einschnappt (Fig. ι bis 6)..
3. Ausführungsform der unter 1. genannten Befestigung für künstliche niedrige Backzähne, bei welcher die in dem seitlich ganz geschlossenen Metallgehäuse (p) befestigte Feder (n bezw. r) eine von beiden Seiten in den Zahnsteg (I bezw. s) einschnappende Blattfeder ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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