DE101097C - - Google Patents

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DE101097C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F1/00Racks for dispensing merchandise; Containers for dispensing merchandise
    • A47F1/02Racks for dispensing merchandise; Containers for dispensing merchandise for granulated or powdered materials, i.e. bulk materials
    • A47F1/03Dispensing means, e.g. with buttons or handles
    • A47F1/035Dispensing means, e.g. with buttons or handles having measuring devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bis heute angewendeten Lagerfafsausgufsstutzen entbehren meistens einer Vorrichtung, um die beim Oeffnen des Ausgufsschiebers entnommene Waare unmittelbar abwägen zu können. Auch ist, wenn man beim Wägen zu viel oder zu wenig Gewicht hat, das Zurückgeben der zu viel genommenen Waare oder das Zunehmen fehlender kleiner Mengen bei den alten Lagerfafseinrichtungen gar nicht möglich, z. B. bei den alten Waarenregalen mit den einzeln herausziehbaren Schubladen. Denn öffnet man jetzt bei den neuen Lagerfässern deren Verschlufsschieber, so kommt durch den inneren Waarendruck sofort viel Waare herausgerollt in die darunter gehaltene Düte; und um nun das zu viel Erhaltene wieder in das Lagerfafs zurückgeben zu können, mufs man erst den oberen Lagerfafsdeckel in die Höhe heben und durch die obere Oeffnung in das Fafs zurückschütten. Dies ist nicht allein sehr zeitraubend, sondern auch sehr umständlich, da man meistens nur mittelst Leiter an die obere Fafsöffnung gelangen kann, oder das Lagerfafs durch andere aufgesetzte kleinere Waarenkästen versperrt ist.
Die Benutzung dieser Lagerfässer oder Waarenkästen wird daher für den kaufmännischen Betrieb erschwert, umständlich und sehr zeitraubend.
Die erwähnten Uebelstände sollen nun durch die neue Lagerfafsausgufsstutzen-Anordnung mittelst einer besonderen daran angebrachten kleineren Waarenentnahmevorrichtung für etwa noch fehlende abzuwiegende Waare, sowie einer davon gesonderten Rückgabeyorrichtung für zu viel entnommene Waare und ferner durch eine unmittelbar am Ausgufsstutzen angebrachte Wägevorrichtung beseitigt werden, so dafs man nun im Stande ist, hiermit jedes geforderte Gewicht am Lagerfafs stehen bleibend daraus zu entnehmen.
Zu dem Zweck endet der trichterförmige Lagerfafsboden α mit Ausgufsstutzen b mit der Bodenflä'che vor dem Verschlufsschieber c in eine Ausgufslöffelrinne d, deren Kopfseiten geschlossen sind. Gleichzeitig wird auf die obere Seite des Ausgufsstutzens ein Rückgabetrichter e mit Klappdeckel angebracht, der durch einen kleinen Schlitz e1 mit dem Ausgufsstutzen b in Verbindung steht. Ferner wird an einer Seite des letzteren eine Waagetragsäule f mittelst der Tragarme g g befestigt, welche den Waagebalken h aufnimmt; an deren linkem Ende wird durch die Hängestange i die Gewichtsschale k .mit Gewicht 0 getragen, während die andere entgegenge- > setzte Hängestange / durch den unteren Querbügel einen Dütenhalter m besitzt, welcher die Düte η für die zu wiegende Waare aufnimmt.
Der Arbeitsgang der neuen Einrichtung zur Entnahme von ζ. Β. ι kg Waare aus dem "Lagerfafs p, welches durch ein vorn offenes Untergestell q auf dem Boden oder Regalbrett des Bodens steht, ist nun folgender:
Man legt auf die geaichte Waage bezw. deren Schale k das 1 kg-Gewicht und die
Düte η in den Dütenhalter m; alsdann öffnet man den Verschlufsschieber c des Lagerfafsausgufsstutzens b, wodurch die Waare durch die freie Ausgufsöffnung in die Düte läuft. Hierbei wird die Löffelrinne d ebenfalls mit der rollenden Waare gefüllt. Sieht man nun, dafs die Waage auf etwa ι kg entnommenes Gewicht einspielt, so wird der Schieber c sofort ganz geschlossen. Fehlt nun zum genauen Einspielen des Waagebalkens noch etwas Waare, z. B. einige Gramm, so nimmt man diese mittelst des Fingers schabend aus der Löffelrinne d so lange heraus, bis die Waage genau einspielt.
Hat dagegen der Kaufmann schon zu viel Waare in die Düte herauslaufen lassen, so nimmt er die Waarenschöpfkelle und schöpft damit so lange an Waare aus der Düte heraus, welche jedesmal durch Deckelöffnen in den Abgabestutzen e zurückgegeben wird, bis richtig ι kg Gewicht in der Düte ist.
Wird nun später durch Schieberöffnen wieder aus dem Stutzen b Waare entnommen^ so läuft die im Stutzen e zurückgeschöpfte Waare durch den Bodenschutz e1 ebenfalls wieder mit heraus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Entnahme- und Abwiege-Vorrichtung für körnige und pulverförmige Stoffe aus ihren Vorrathsbehältern, gekennzeichnet durch eine vor dem mit einer Fang- und Nachfüllrinne (d) versehenen, durch Schieber (c) verschliefsbaren Auslafsstutzen (b) angebrachte Wägevorrichtung (i h I) mit Dütenhalter fm) und einer oberen verschliefsbaren Oeffnung (e) auf dem Stutzen (b), durch welche zu viel entnommene Waare in den Behälter zurückgeschüttet werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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