DE570503C - Selbstverkaeufer fuer Bruehwuerstchen - Google Patents

Selbstverkaeufer fuer Bruehwuerstchen

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DE570503C
DE570503C DE1930570503D DE570503DD DE570503C DE 570503 C DE570503 C DE 570503C DE 1930570503 D DE1930570503 D DE 1930570503D DE 570503D D DE570503D D DE 570503DD DE 570503 C DE570503 C DE 570503C
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Germany
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sausages
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DE1930570503D
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English (en)
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HANS JOACHIM MODRZE DR
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HANS JOACHIM MODRZE DR
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/0064Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for processing of food articles
    • G07F17/0078Food articles which need to be processed for dispensing in a hot or cooked condition, e.g. popcorn, nuts
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
    • G07F9/10Casings or parts thereof, e.g. with means for heating or cooling
    • G07F9/105Heating or cooling means, for temperature and humidity control, for the conditioning of articles and their storage

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Selbstverkäufer zur Ausgabe von Brühwürstchen und ähnlichen Waren, die leicht verderblich sind und vor der Ausgabe an den Käufer noch zubereitet werden müssen.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Würstchen in einzelnen Fächern, beispielsweise in einer Art Schaufelrad, zu lagern. Diese Würstchen werden dann durch Eintauchen in heißes Wasser einzeln oder in Gruppen erwärmt. Sobald ein Käufer eine Münze einwirft, wird das Schaufelrad o. dgl. um ein Fach weiter geschaltet, so daß eine Wurst ausgeworfen und die nächste erwärmt bzw. vorgewärmt wird. Da die Würstchen lose in den einzelnen Fächern liegen, ist den hygienischen Anforderungen nicht Genüge getan. Außerdem müssen die Würstchen täglich erneuert werden, um ein Verderben zu
ao vermeiden.
Bei der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß jedes Verkaufsquantum der Würstchen oder ähnlicher Ware einzeln in eine konservierende Schutzhülle ein-
s5 gepackt ist. Als Schutzhülle können beispielsweise an sich bekannte Büchsen verwendet werden, die an einer oder beiden Seiten einen leicht zu öffnenden Verschluß, ζ. B. ein Cellophanhäutchen, tragen. Diese Schutzhüllen befinden sich in einem Vorratsbehälter, aus dem sie in an sich bekannter Weise beim Einwurf einer vorgesehenen Münze einzeln ausgegeben werden. Aus dem Vorratsbehälter gelangen sie erfindungsgemäß zu einer Schneidvorrichtung, durch die mittels eines Messers die Verschlußkapsel der Schutzhülle aufgeschnitten wird. Die Schutzhülle mit der Ware fällt dann oder bereits vorher auf eine Entnahmevorrichtung, in der die Ware aus der Hülle durch ihr Eigengewicht herausfällt. Die leere Hülle gleitet in einen Sammelbehälter, während die Wurst zu einer Heizvorrichtung befördert wird, in der sie erwärmt wird. Aus der Heizvorrichtung wird sie dann an den Käufer ausgeliefert. Man kann weiterhin noch die Wurst aus der Heizvorrichtung auf einen Pappteller oder eine ähnliche Unterlage fallen lassen, mit der zusammen sie dann ausgegeben wird. Auf den Pappteller kann aus einer Düse etwas Mostrich aufgespritzt werden.
Bei einem derartigen Selbstverkäufer halten sich die Würstchen praktisch unbegrenzt, da sie sich in luftdicht verschlossenen Schutzhülsen befinden, die sich genau solange wie andere Konserven aufbewahren lassen. Es besteht daher nicht die Gefahr, daß der Käufer verdorbene Ware erhält; ferner braucht die Füllung des Selbstverkäufers nur entsprechend dem Bedarf erneuert werden. Die Beförderung der Wurst mit ihrer Hülle und später der Wurst allein aus einer Vorrichtung in die andere kann mit Hilfe von Gleitbahnen, Abfallschächten usw. in einer in der Automatentechnik vielfach angewendeten Weise erfolgen.
Weiterhin kann die Ausbildung der einzelnen Schneid-, Entnahme- und sonstigen Vorrichtungen auf vielfache Weise vorgenommen werden. Da derartige Probleme, für sich allein genommen, in der Automatentechnik vielfach vorgelegen haben und auch gelöst sind, richtet sich die Erfindung nicht auf spezielle Ausführungsformen, sondern allgemein dar.auf, bei einem Selbstverkäufer die vorstehend angegebenen Arbeitsgänge vorzusehen.
Der Selbstverkäufer kann ferner entweder als Voll- oder Halbautomat ausgebildet werden. Im letzteren Falle muß der Käufer mittels einiger Handgriffe selbst einen Teil der erforderlichen Bewegungen vornehmen.
Man kann z. B. einen Hebel vorsehen, der vor der Inbetriebsetzung gesperrt ist und nach Einwurf der Münze beim Umlegen das öffnen der Dose, den Vorschub und die Beheizung des Erwärmungsraumes betätigt. Zweckmäßig dämpft man die Bewegung dieses Hebels.
Weiterhin kann man die Ware im Innern S5 des Apparates fertig auf dem Tablett vorbereiten, die Herausbeförderung aber dem Kunden durch einen Handgriff überlassen.
Schließlich kann man die Münze hinter eine
Glasscheibe fallen lassen, von wo sie durch einen vom Käufer zu drückenden Knopf weiterbefördert wird. Hierdurch wird die Auslösemechanik vereinfacht, außerdem stellt die Glasscheibe eine Betrugssicherung dar, da falsches Geld den Straßenpassanten an dieser Stelle leicht in das Auge fällt.
In der beiliegenden Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
In einem Gehäuse ι ist ein Vorratsbehälter 2 untergebracht. In diesem sind die Würstchen 4 aufgespeichert, und zwar befindet sich je ein Verkaufsquantum in einer Büchse 3, die an einem oder an beiden Enden durch eine Cellophonkappe oder einen andern leicht zu öffnenden Verschluß abgeschlossen ist.
Beim Einwurf einer Münze fällt eine Büchse in einen Abfallschacht 5. Hier wird durch eine Schneidvorrichtung 7, z. B. ein Hohlmesser, die Verschlußkappe der Büchse 3 durchstoßen, so daß die Wurst 4 aus der Büchse 3 herausfällt. Die leere Büchse 3 fällt jetzt durch eine sich selbsttätig öffnende Bodenklappe 6 in einen Sammelbehälter 8, während die Wurst in die Erwärmungsvorrichtung 9 gelangt. Nachdem sie in dieser genügend erwärmt ist, fällt sie durch eine sich öffnende Klappe 10 der Erwärmungsvorrichtung 9 aus dieser heraus und auf eine Pappunterlage 11, auf der sie dem Käufer ausgeliefert wird.
Die Beförderung der Wurst bzw. der Büchse von einer Vorrichtung in die andere kann in bekannter Weise durch Abfallschächte, Transportbänder usw. erfolgen. Die zeitliche Aufeinanderfolge der einzelnen Vorgänge läßt sich ohne weiteres, wie in der Technik vielfach bekannt, durch Nockenscheiben, Getriebe usw. erreichen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: i. Selbstverkäufer für Brühwürstchen
    und ähnliche Waren, von denen sich je ein Verkaufsquantum in einer konservieren- · den Schutzhülle befindet und gemeinsam mit dieser in einem Vorratsbehälter untergebracht ist, aus dem beim Einwurf einer oder mehrerer Münzen ein Verkaufsquantum ausgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß mittels an sich bekannter Fördervorrichtungen die Hülle mit der Ware zu einer Schneidvorrichtung gelangt, die den Verschluß der Hülle öffnet, worauf die Ware selbsttätig aus der Hülle herausgenommen wird, und ohne diese Hülle einer Er war mungs vor richtung zügeleitet wird, aus der sie in erwärmtem Zustande dem Käufer ausgeliefert wird.
    2, Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verkaufsquantum der Ware sich in einer Büchse befindet, die an einem oder beiden Enden durch einen leicht zu öffnenden Verschluß, z. B. eine Cellophankappe, abgeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930570503D 1930-03-06 1930-03-06 Selbstverkaeufer fuer Bruehwuerstchen Expired DE570503C (de)

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