DE570503C - Selbstverkaeufer fuer Bruehwuerstchen - Google Patents
Selbstverkaeufer fuer BruehwuerstchenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
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- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
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- G07F17/0064—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for processing of food articles
- G07F17/0078—Food articles which need to be processed for dispensing in a hot or cooked condition, e.g. popcorn, nuts
-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Selbstverkäufer zur Ausgabe von Brühwürstchen
und ähnlichen Waren, die leicht verderblich sind und vor der Ausgabe an den Käufer noch
zubereitet werden müssen.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Würstchen in einzelnen Fächern, beispielsweise
in einer Art Schaufelrad, zu lagern. Diese Würstchen werden dann durch Eintauchen
in heißes Wasser einzeln oder in Gruppen erwärmt. Sobald ein Käufer eine Münze einwirft, wird das Schaufelrad o. dgl.
um ein Fach weiter geschaltet, so daß eine Wurst ausgeworfen und die nächste erwärmt
bzw. vorgewärmt wird. Da die Würstchen lose in den einzelnen Fächern liegen, ist den
hygienischen Anforderungen nicht Genüge getan. Außerdem müssen die Würstchen täglich
erneuert werden, um ein Verderben zu
ao vermeiden.
Bei der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß jedes Verkaufsquantum
der Würstchen oder ähnlicher Ware einzeln in eine konservierende Schutzhülle ein-
s5 gepackt ist. Als Schutzhülle können beispielsweise
an sich bekannte Büchsen verwendet werden, die an einer oder beiden Seiten einen
leicht zu öffnenden Verschluß, ζ. B. ein Cellophanhäutchen, tragen. Diese Schutzhüllen befinden
sich in einem Vorratsbehälter, aus dem sie in an sich bekannter Weise beim Einwurf
einer vorgesehenen Münze einzeln ausgegeben werden. Aus dem Vorratsbehälter gelangen
sie erfindungsgemäß zu einer Schneidvorrichtung, durch die mittels eines Messers die Verschlußkapsel
der Schutzhülle aufgeschnitten wird. Die Schutzhülle mit der Ware fällt dann oder bereits vorher auf eine Entnahmevorrichtung,
in der die Ware aus der Hülle durch ihr Eigengewicht herausfällt. Die leere Hülle gleitet in einen Sammelbehälter,
während die Wurst zu einer Heizvorrichtung befördert wird, in der sie erwärmt wird.
Aus der Heizvorrichtung wird sie dann an den Käufer ausgeliefert. Man kann weiterhin
noch die Wurst aus der Heizvorrichtung auf einen Pappteller oder eine ähnliche Unterlage
fallen lassen, mit der zusammen sie dann ausgegeben wird. Auf den Pappteller kann
aus einer Düse etwas Mostrich aufgespritzt werden.
Bei einem derartigen Selbstverkäufer halten sich die Würstchen praktisch unbegrenzt, da
sie sich in luftdicht verschlossenen Schutzhülsen befinden, die sich genau solange wie
andere Konserven aufbewahren lassen. Es besteht daher nicht die Gefahr, daß der Käufer
verdorbene Ware erhält; ferner braucht die Füllung des Selbstverkäufers nur entsprechend
dem Bedarf erneuert werden. Die Beförderung der Wurst mit ihrer Hülle und später der Wurst allein aus einer Vorrichtung
in die andere kann mit Hilfe von Gleitbahnen, Abfallschächten usw. in einer in der Automatentechnik
vielfach angewendeten Weise erfolgen.
Weiterhin kann die Ausbildung der einzelnen Schneid-, Entnahme- und sonstigen Vorrichtungen
auf vielfache Weise vorgenommen werden. Da derartige Probleme, für sich allein genommen, in der Automatentechnik
vielfach vorgelegen haben und auch gelöst sind, richtet sich die Erfindung nicht auf
spezielle Ausführungsformen, sondern allgemein dar.auf, bei einem Selbstverkäufer die
vorstehend angegebenen Arbeitsgänge vorzusehen.
Der Selbstverkäufer kann ferner entweder als Voll- oder Halbautomat ausgebildet werden.
Im letzteren Falle muß der Käufer mittels einiger Handgriffe selbst einen Teil der
erforderlichen Bewegungen vornehmen.
Man kann z. B. einen Hebel vorsehen, der vor der Inbetriebsetzung gesperrt ist und nach
Einwurf der Münze beim Umlegen das öffnen der Dose, den Vorschub und die Beheizung
des Erwärmungsraumes betätigt. Zweckmäßig dämpft man die Bewegung dieses Hebels.
Weiterhin kann man die Ware im Innern S5 des Apparates fertig auf dem Tablett vorbereiten,
die Herausbeförderung aber dem Kunden durch einen Handgriff überlassen.
Schließlich kann man die Münze hinter eine
Glasscheibe fallen lassen, von wo sie durch einen vom Käufer zu drückenden Knopf
weiterbefördert wird. Hierdurch wird die Auslösemechanik vereinfacht, außerdem stellt
die Glasscheibe eine Betrugssicherung dar, da falsches Geld den Straßenpassanten an dieser
Stelle leicht in das Auge fällt.
In der beiliegenden Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt.
In einem Gehäuse ι ist ein Vorratsbehälter 2 untergebracht. In diesem sind die Würstchen
4 aufgespeichert, und zwar befindet sich je ein Verkaufsquantum in einer Büchse 3,
die an einem oder an beiden Enden durch eine Cellophonkappe oder einen andern leicht zu
öffnenden Verschluß abgeschlossen ist.
Beim Einwurf einer Münze fällt eine Büchse in einen Abfallschacht 5. Hier wird
durch eine Schneidvorrichtung 7, z. B. ein Hohlmesser, die Verschlußkappe der Büchse 3
durchstoßen, so daß die Wurst 4 aus der Büchse 3 herausfällt. Die leere Büchse 3 fällt
jetzt durch eine sich selbsttätig öffnende Bodenklappe 6 in einen Sammelbehälter 8,
während die Wurst in die Erwärmungsvorrichtung 9 gelangt. Nachdem sie in dieser genügend
erwärmt ist, fällt sie durch eine sich öffnende Klappe 10 der Erwärmungsvorrichtung
9 aus dieser heraus und auf eine Pappunterlage 11, auf der sie dem Käufer ausgeliefert
wird.
Die Beförderung der Wurst bzw. der Büchse von einer Vorrichtung in die andere
kann in bekannter Weise durch Abfallschächte, Transportbänder usw. erfolgen. Die zeitliche
Aufeinanderfolge der einzelnen Vorgänge läßt sich ohne weiteres, wie in der Technik vielfach
bekannt, durch Nockenscheiben, Getriebe usw. erreichen.
Claims (1)
- Patentansprüche: i. Selbstverkäufer für Brühwürstchenund ähnliche Waren, von denen sich je ein Verkaufsquantum in einer konservieren- · den Schutzhülle befindet und gemeinsam mit dieser in einem Vorratsbehälter untergebracht ist, aus dem beim Einwurf einer oder mehrerer Münzen ein Verkaufsquantum ausgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß mittels an sich bekannter Fördervorrichtungen die Hülle mit der Ware zu einer Schneidvorrichtung gelangt, die den Verschluß der Hülle öffnet, worauf die Ware selbsttätig aus der Hülle herausgenommen wird, und ohne diese Hülle einer Er war mungs vor richtung zügeleitet wird, aus der sie in erwärmtem Zustande dem Käufer ausgeliefert wird.2, Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verkaufsquantum der Ware sich in einer Büchse befindet, die an einem oder beiden Enden durch einen leicht zu öffnenden Verschluß, z. B. eine Cellophankappe, abgeschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE570503T | 1930-03-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE570503C true DE570503C (de) | 1933-02-16 |
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ID=6568602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930570503D Expired DE570503C (de) | 1930-03-06 | 1930-03-06 | Selbstverkaeufer fuer Bruehwuerstchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE570503C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2663769A1 (fr) * | 1990-06-22 | 1991-12-27 | Rossignol Philippe | Procede, dispositif et produit pour la distribution d'aliments. |
| FR2692769A1 (fr) * | 1992-06-24 | 1993-12-31 | Godeux Michel | Machine de stockage, de cuisson et de distribution de produits alimentaires. |
| FR2694649A1 (fr) * | 1992-08-05 | 1994-02-11 | Kis France Sa | Distributeur automatique pour la délivrance de produits alimentaires chauds. |
| WO1995004334A1 (en) * | 1993-07-27 | 1995-02-09 | Ivan Tocchet | Food vending machine particularly for warm food such as toasts, sandwiches, pizzas and brioches |
-
1930
- 1930-03-06 DE DE1930570503D patent/DE570503C/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2663769A1 (fr) * | 1990-06-22 | 1991-12-27 | Rossignol Philippe | Procede, dispositif et produit pour la distribution d'aliments. |
| WO1992000577A1 (fr) * | 1990-06-22 | 1992-01-09 | Jacques Michel Pelissier | Procede, dispositif et produit pour la distribution d'aliments |
| FR2692769A1 (fr) * | 1992-06-24 | 1993-12-31 | Godeux Michel | Machine de stockage, de cuisson et de distribution de produits alimentaires. |
| FR2694649A1 (fr) * | 1992-08-05 | 1994-02-11 | Kis France Sa | Distributeur automatique pour la délivrance de produits alimentaires chauds. |
| WO1994003876A1 (fr) * | 1992-08-05 | 1994-02-17 | Kis France | Distributeur automatique pour la delivrance de produits alimentaires chauds |
| WO1995004334A1 (en) * | 1993-07-27 | 1995-02-09 | Ivan Tocchet | Food vending machine particularly for warm food such as toasts, sandwiches, pizzas and brioches |
| US5555793A (en) * | 1993-07-27 | 1996-09-17 | Tocchet; Ivan | Food vending machine particularly warm food such as toasts, sandwiches, pizzas and brioches |
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