DE1010777B - Schlagbuegelfalle mit einem Koederhaken - Google Patents

Schlagbuegelfalle mit einem Koederhaken

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Publication number
DE1010777B
DE1010777B DEB27354A DEB0027354A DE1010777B DE 1010777 B DE1010777 B DE 1010777B DE B27354 A DEB27354 A DE B27354A DE B0027354 A DEB0027354 A DE B0027354A DE 1010777 B DE1010777 B DE 1010777B
Authority
DE
Germany
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control rod
trigger body
hook
bait hook
bait
Prior art date
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Pending
Application number
DEB27354A
Other languages
English (en)
Inventor
Linus Buechs
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LINUS BUECHS
Original Assignee
LINUS BUECHS
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Publication date
Application filed by LINUS BUECHS filed Critical LINUS BUECHS
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Publication of DE1010777B publication Critical patent/DE1010777B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/24Spring traps, e.g. jaw or like spring traps
    • A01M23/30Break-back traps, i.e. mouse-trap type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schlagbügelfalle mit einem Köderhaken und einer in senkrechter Richtung verschwenkbaren Stellstange, die an ihrem einen Ende einen hakenförmigen, der -Aufnahme des Spannbügels in seiner Fangstellung dienenden Fortsatz aufweist.
Die bisher bekannten Schlagbügelfalle« weisen entweder eine den Köder aufnehmende Wippe oder einen unter Federwirkung stehenden Köderhaken auf. Die mit Wippen ausgerüsteten Fallen weisen den Nachteil auf, daß der Fangbügel nur durch einen Druck auf die Wippe ausgelöst wird. Die mit Köderhaken ausgerüsteten Fallen sprechen auf Zug- und Druckwirkung an, jedoch versagen diese Systeme bei einem seitlichen, auf den Haken einwirkenden Zug fast durchwegs. Die Falle nach der Erfindung spricht demgegenüber mit Sicherheit sowohl auf eine Druckais auch Zugwirkung an.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein auf einer starren Achse mit den Köderhaken versehener Abzugskörper allseitig beweglich angelenkt ist, der einen. Nocken, aufweist, an den sich in der Fangstellung die unter der Druckwirkung des Fangbügel.s stehende Stellstange mit ihrem frei beweglichen Ende anlegt. Eine derart ausgebildete Tierfalle läßt sich durch das Spannen des Schlagbügels einfach und verletzungssicher stellen und hat größte Fangsicherheit, da das zu fangende Tier, gleichgültig von welcher Seite es den Köder abzuziehen versucht, den Fangmechanismus in jedem Falle auslöst.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 die Seitenansicht der fängisch gestellten Falle, Abb. 2 den Grundriß der zugeschlagenen Falle,
Abb. 3 die Seitenansicht des Abzugskörpers,
Abb. 4 den Abzugskörper von oben gesehen,
Abb. S den Abzugskörper im Schnitt.
An der Grundplatte α ist mit seitlichem Spiel die Stellstange b drehbar gelagert. Ein an der Stange vorgesehener Fortsatz c drückt den frei beweglichen Teil der Stellstange an den Nocken«, welcher an dem mit einem Köderhaken versehenen Abzugskörper angeordnet ist. Durch das seitliche Anliegen der Stellstange b an dem Abzugskörper e läßt sich letzterer trotz seiner allseitigen Beweglichkeit automatisch stellen. Der Abzugskörper ist mittels einer Bohrung / auf der Bügelwelle g nach allen Richtungen beweglich gelagert. Die Bügelwelle g weist in der Mitte einen Anschlag Ii auf, der nach, der einen Seite ein Verschieben des Abzugskörpers über diesen Anschlag hinaus verhindert. Der Abzugskörper e ist unten rechtwinkelig abgebogen. Diese Abwinkelung legt sich Schlagbügelfalle mit einem Köderhaken
Anmelder:
Linus Buchs, Saal/Saale, Haus 75
Linus Buchs, Saal/Saale,
ist als Erfinder genannt worden
von unten an die Bügelwelle g an und bewirkt, daß der Abzugskörper e senkrecht steht. Der Abzugskörper e weist außerdem einen Köderhaken k auf. Die Wirkungsweise soll nachstehend erläutert werden: Der Schlagbügel 1 drückt beim Spannen auf das hintere Ende des waagerechten Teiles der Stellstange b. Dadurch gleitet der vordere Teil der Stellstange b über die seitlich des Abzugskörpers e konisch geprägte Auflauframpe m hinweg nach unten. Die Stellstange drückt danach auf den Nocken n. Dadurch wird der Abzugskörper e vorn etwas angehoben. Durch diesen Vorgang sowie durch den leichten seitlichen Druck, den. die Stellstange b auf den Abzugskörper e ausübt, kommt der Abzugskörper parallel zur Stellstange b zu liegen. Beim Loslassen des Schlagbügels 1 drückt die Stabfeder c die Stellstange b nach oben. Die Stellstange kommt unter den Ansatz der Auf lauf rampe m zu liegen. Der senkrechte Teil der Stellstange b hat sich mit seinem angewinkelten Ende über den Schlagbügel 1 gelegt und hält diesen fest, die Falle steht fängisch (Abb. 1). Beim seitlichen Zug in der einen Richtung (von vorn gesehen) wird der Abzugskörper e von der parallel liegenden Stellstange b seitlieh abgezogen, d. h. der Abzugskörper entfernt sich einige Millimeter von der Stellstange b in seiner vorderen Fläche. Dadurch entfernt sich auch der die Stellstange b haltende Teil des Nockens m von der Stellstangc b und gibt diese frei (Abb. 2). Beim Ziehen nach der anderen Seite wird der hintere Teil des Abzugskörpers e von der Stellstange b abgezogen und diese freigegeben. Beim Ziehen nach unten wirkt die vordere Hälfte des unteren Teiles der Auflauframpe m als Keil, der die Stellstange b seitlich abdrängt und dadurch, freigibt. Beim Ziehen bzw. Drücken nach oben übt der hintere abgeflachte Teil des unteren Teiles der Auflauframpe diese Wirkung aus. Beim Ziehen bzw. Drücken nach oben seitlich wirken beide Faktoren gemeinsam, d. h. der Abzugskörper e dreht sich von der Stellstange/; ab, und der untere Teil der Auf-
709 549'211
lauframpe»! wirkt als Keil. Während sich die Stellstange & über die Auflauframpe m nach ,oben unter den Anschilag d gelegt hat, ist der hintere senkrechte Teil der Stellstange b nach hinten ausgewichen. Der Schlagbügel 1 wird frei und schnellt nach vorn.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH;
    Schlagbügelfalle mit einem Köderhaken und einer in senkrechter Richtung verschwenkbaren Stellstange, die an ihrem einen Ende einen hakenförmigen, der Aufnahme des Spannbügels in seiner Fangstellung dienenden Fortsatz aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einer starren Achse mit den Köderhaken versehener Abzugskörper allseitig beweglich angelenkt ist, der einen Nocken aufweist, an den sich in der Fangstellung die unter der Druckwirkung des Fangbügels stehende Stellstange mit ihrem frei beweglichen Ende anlegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Französische Patentschriften Nr. 677 421, 773 895.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709 549/211 6.57
DEB27354A 1953-09-07 1953-09-07 Schlagbuegelfalle mit einem Koederhaken Pending DE1010777B (de)

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DE1010777B true DE1010777B (de) 1957-06-19

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DE (1) DE1010777B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR677421A (fr) * 1929-06-26 1930-03-07 Système de déclenchement pour tapette à souris
FR773895A (fr) * 1933-08-24 1934-11-27 Piège automatique à rats ou à souris

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR677421A (fr) * 1929-06-26 1930-03-07 Système de déclenchement pour tapette à souris
FR773895A (fr) * 1933-08-24 1934-11-27 Piège automatique à rats ou à souris

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