DE1007649B - Abfuellhahn mit auswechselbarer Dichtung - Google Patents

Abfuellhahn mit auswechselbarer Dichtung

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DE1007649B
DE1007649B DER16267A DER0016267A DE1007649B DE 1007649 B DE1007649 B DE 1007649B DE R16267 A DER16267 A DE R16267A DE R0016267 A DER0016267 A DE R0016267A DE 1007649 B DE1007649 B DE 1007649B
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GUSTAV RASCHE NACHF HAMMERWERK
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GUSTAV RASCHE NACHF HAMMERWERK
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/06Construction of housing; Use of materials therefor of taps or cocks
    • F16K27/062Construction of housing; Use of materials therefor of taps or cocks with conical plugs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Abfüllhahn mit auswechselbarer Dichtung, dessen Ventilkegel mit einer Rippe versehen ist.
Derartige Hähne zum Abfüllen von Flüssigkeiten sind schon bekannt. Sie weisen ein mit einem Anschlußstutzen versehenes Gehäuse auf, in das eine Dichtung eingelegt ist. In das Gehäuse ist ein Ventilkegel eingesetzt, der sich gegen die Dichtung legt und mit einem abgewinkelten Kanal, versehen ist, der mit der Mündung des Anschlußstutzens im Gehäuse korrespondiert. Diese Hähne weisen keine große Dichtheit auf und werden in der Regel nur zum Abfüllen von Fässern verwandt, deren Inhalt aus drucklosen, dickflüssigen Substanzen, z. B. öl, besteht.
Zum Abfüllen anderer Flüssigkeiten, wie Benzin, Petroleum u. dgl., sind diese Hähne gewöhnlich nicht brauchbar, da die Dichtung nicht ausreichend ist. Zum Abfüllen derartiger dünnflüssiger Flüssigkeiten oder auch unter Druck stehender Flüssigkeiten finden in der Regel komplizierte Ventile Verwendung, die wesentlich teurer als die einfachen Hähne sind.
Es ist aber auch schon bei einfachen Kükenhähnen bekanntgeworden, eine Dichtung anzuordnen.
Bei diesen Kükenhähnen ist das Küken jedoch gegenüber sonst üblichen kegeligen Ausführungen zylindrisch und gestattet daher kein Einpressen in das Gehäuse, um den Hahn auf Grund der Konizität zwischen den Dichtflächen abzudichten.
Das Küken weist eine Dichtrippe auf, die etwa einen Exzenter bildet, der sich gegen die Dichtung preßt und somit den Hahn abdichtet. Die Dichtung besteht aus einem zylindrischen Teil, der in die Lageröffnung für das Küken eingedrückt ist. Beim öffnen und Schließen des Hahnes reibt daher die Dichtungsrippe ständig an der Dichtung und preßt diese stark zusammen, wodurch auf Grund der Haftreibung die Dichtung mitgedreht werden kann. Außerde-m erfolgt ein starker Abrieb der Dichtung durch diesen Exzenter.
Vorliegender Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Abfüllhahn mit auswechselbarer Dichtung, dessen Ventilkegel mit einer Rippe versehen ist, zu schaffen, der wesentlich dichter als die bisher bekannten Hähne ist und trotzdem eine einfache und billige Herstellung gestattet.
Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß im Hahngehäuse gegenüber der Einlauföffnung eine Auflauffläche für die Rippe des Ventilkegels angeordnet ist, die gegenüber der Einlauföffnung des Ventil'kegels um etwa 90° versetzt ist und den Ventilkegel bei geschlossenem Hahn gegen die in das Gehäuse eingelegte Dichtung preßt.
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß die Dichtung in eine axial verlaufende, die Einlauf-Abfüllhahn mit auswechselbarer Dichtung
Anmelder:
Gustav Rasche Nachf. Hammerwerke,
Plettenberg (Westf.)
öffnung kreuzende Aussparung des Gehäuses eingelegt ist.
Ferner besteht ein Merkmal darin, daß in Verlängerung der Rippe am Ventilkegel eine Nase angeordnet ist, die, durch eine Aussparung des Hahngehäuses durchgreifend, nach Art eines Bajonettverschlusses hinter die Stirnwand des Hahngehäuses greift und den Ventilkegel im Gehäuse festhält.
Schließlich besteht ein Merkmal darin, daß der Ventilkegel über etwa 90° Kreisumfang eine über den Kegelmantel ansteigende Druckfläche am Ende mit steilem Abfall auf den Kegelmantel aufweist.
Ein Hahn nach der vorliegenden Erfindung schließt auch bei dünnflüssigen und unter Druck stehenden Flüssigkeiten vollkommen dicht. Die an dem Ventilkegel angeordnete, auf einer Auflauffläche auflaufende Leiste drückt den Ventilkegel beim Schließen des Hahnes im Bereich der Einlauf Öffnung gegen die Dichtung, wodurch ein vollkommen dichter Verschluß erzielt wird. Die Dichtung ist nur im Bereich der Einlauföffnung angeordnet, wodurch gegenüber bekannten Hähnen Dichtungsmaterial eingespart wird. Die Dichtung ist in das Gehäuse des Hahnes eingelassen und ist somit unverdrehbar. Der Ventilkegel wird nur angepreßt, wenn der Hahn geschlossen, wird, und legt sich dann mit der der Dichtung gegenüberliegenden Mantelfläche voll an, so daß in dem Hahn nur eine geringe Reibung auftritt.
Der vorstehende Ventilkegel gestattet eine vorteilhafte und bequeme Abfüllung von Flüssigkeit in Flaschen. Bei diesen Vorzügen ist der Hahn nicht teurer als bisher bekannte Hähne.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 einen Hahn, von vorn gesehen,
Abb. 2 desgl., von der Seite gesehen,
Abb. 3 den Ventilkegel, im Längsmittelschnitt,
Abb. 4 desgl., nach einem Schnitt A-B,
Abb. 5 das Hahngehäuse, von oben gesehen,
Abb. 6 desgl., nach einem Schnitt C-D.
709 507/65
Der Hahn besteht im wesentlichen aus dem Hahngehäuse α und dem Ventilkegel b. An" dem Hahngehäuse α ist in bekannter Weise ein Stutzen c zum Anschrauben des Hahnes angeordnet. Der Ventilkegel b ist mit einer Handhabe d versehen und weist eine Rippe e auf. Am Ende der Rippe e ist eine Nase f angeordnet. Der Ventilkegel b ist hohl ausgebildet und mit einer Bohrung g versehen, die mit einer Öffnung h im Gehäuse α korrespondiert. Quer zur Öffnung h ist im Gehäuse α eine Dichtung k eingelassen, der eine Auflauffläche m gegenüberliegt. Auf dieser Fläche m läuft beim Schließen des Hahnes die Rippe e auf und preßt den Ventilkegel gegen die Dichtung k. Die Nase f wird beim Einsetzen des Ventilkegels b durch eine Nut η des Gehäuses α geführt und greift bajonettartig hinter die Stirnwand des Gehäuses a.
Statt der Rippe e kann der Ventilkegel b auch über etwa 90° eine leicht ansteigende Druckfläche, am Ende mit steilem Abfall auf den Kegelmantel, wie in Abb. 4 gestrichelt eingezeichnet, aufweisen. Diese an- ao steigende Fläche gibt dem Ventilkegel b eine besonders gute Führung und einen gleichmäßigen Anpreßdruck an der Dichtung beim Schließen des Ventils.

Claims (4)

Patentansprüche: a5
1. Abfüllhahn mit auswechselbarer Dichtung, dessen Ventilkegel mit einer Rippe versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Hahngehäuse (a) gegenüber der Einlauföffnung (g·) eine Auflauffläche {m) für die Rippe (e) des Ventilkegels (b) angeordnet ist, die gegenüber der Einlauf öffnung des Ventilkegels (b) um etwa 90° versetzt ist und den Ventilkegel (b) bei geschlossenem Hahn gegen die in das Gehäuse (a) eingelegte Dichtung Qt) preßt.
2. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung Qt) in eine axial verlaufende, die Einlauföffnung (g) kreuzende Aussparung des Gehäuses (α) eingelegt ist.
3. Hahn nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Verlängerung der Rippe (e) am Ventilkegel (b) eine Nase (/) angeordnet ist, die, durch eine Aussparung (n) des Hahngehäuses (ß) durchgreifend, nach Art eines Bajonettverschlusses hinter die Stirnwand des Hahngehäuses (d) greift und den Ventilkegel (&) im Gehäuse O) festhält.
4. Hahn nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkegel (6) über etwa 90° Kreisumfang eine über den Kegelmantel ansteigende Druckfläche am Ende mit steilem Abfall auf den Kegelmantel aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 172 428.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
.©709507/65 4.57
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