DE100746C - - Google Patents

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DE100746C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/74Rollers or roller bearings
    • D01H5/80Rollers or roller bearings with covers; Cots or covers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/245Conception or fabrication of drafting cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
An Spinnerei-Maschinen werden bisher die Oberwalzen der Garn-Streckwerke mit Hülsen, sogenannten Hosen aus Leder überzogen. Bei diesen Ueberzügen kommt es ganz besonders darauf an, dafs die Wandstärke eine durchaus gleichmäfsige ist, weil jede Ungleichmäfsigkeit der Cylinder auch Ungleichheiten in dem gesponnenen Garn erzeugt. Es mufs daher das zu den Cylindern verwendete Leder sorgfältig egalisirt werden, wodurch dasselbe sehr vertheuert wird. Auch ist es von grofser Wichtigkeit, dafs der Schlufs, d. h. die Verbindungsstelle des den Ueberzug bildenden Lederbandes völlig glatt erhalten wird. Die kostspielige Herstellung der Lederhülsen und der hohe Preis des Leders gab zu mannigfaltigen Versuchen mit Ersatzstoffen Anlafs, um die Hülsen bei gleicher Gebrauchsfähigkeit billiger zu erzeugen, doch waren die Bestrebungen von keinem praktischen Erfolge. Es sind auch schon mit Pergamentpapier Versuche angestellt worden, welche aber ebenfalls erfolglos blieben, weil man es nicht verstand, dasselbe in geeigneter Weise und Beschaffenheit anzuwenden und so den Schlufs nicht glatt kleben konnte. Da man zudem einen gewöhnlichen Klebestoff benützte, mit welchem sich Pergamentpapier bekanntlich nur oberflächlich, aber nicht dauerhaft kleben läfst, wurden überhaupt haltbare Hülsen nicht erzielt.
In dem Gegenstande vorliegender Erfindung ist ein Ueberzug gewonnen, welcher allen Anforderungen entspricht und welcher dadurch hergestellt wird, dafs man dünnes Pergamentpapier in einer Zellstoff lösenden Flüssigkeit (Pergamentirflüssigkeit) aufweicht, dasselbe bis zu der erforderlichen Wandstärke in Lagen auf einander klebt und gleichzeitig zu einer Röhre formt. Dies geschieht entweder dadurch, dafs ein Streifen des bezeichneten Materials von geeigneter Breite so oft über einander auf einen Dorn entsprechender Dicke gerollt wird, bis die erforderliche Wandstärke erreicht ist, oder es werden mehrere Streifen, deren Breite dem Umfange und deren Gesammtdicke der Wandstärke der anzufertigenden Hülse entspricht, seitlich versetzt auf einander gelegt, derart, dafs die Seitenränder- entgegengesetzt treppenförmig liegen, und dann diese Streifenlagen der Länge nach zu einem Rohre zusammengebogen, welches infolge des treppenförmigen Stofses an der Verbindungsstelle keine verdickte Wandstärke erhält. Die Lagen vereinigen sich nun in bekannter Weise durch die Pergamentirflüssigkeit zu' einer einzigen, gleichartigen Pergamentmasse, so dafs eine nahtlose Hülse mit gleichmäfsig dicker Wandung entsteht.
Werden so hergestellte Hülsen mit Glycerin oder ähnlich wirkenden Körpern imprägnirt oder mit WTasser angefeuchtet, dann werden dieselben dehnbar und lassen sich wie die ledernen Hosen Über die. Streckcylinder ziehen, auf welchen sie nach dem Trocknen vollständig festsitzen. Die Hülsen besitzen, abgesehen von dem viel niedrigeren Preise, bei gleicher Dauerhaftigkeit noch den Vortheil, dafs sie weniger Spinnabfall verursachen als die ledernen Hosen.
Es ist nicht unbedingt nothwendig, dafs die Herstellung der Hülsen nach dem beschriebenen Verfahren aus fertigem Pergamentpapier erfolgt,
vielmehr kann auch gleich bei der Herstellung des letzteren, nachdem das in der Entstehung begriffene Pergamentpapier die Pergamentirflüssigkeit verlassen hat, die Vereinigung der Lagen mittelst letzterer und die Rohrbildung vorgenommen werden.
Das vorliegende Verfahren kann auch zur Herstellung der bei der Wollspinnerei zu gleichem Zwecke, nämlich zum Strecken der Garne benutzten endlosen Riemen, der sogenannten Laufleder, welche als Hülsen von gröfserem Durchmesser betrachtet werden können, Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nahtloser schlauchförmiger Ueberzug für die Streckwerkswalzen für Spinnereimaschinen, dessen Wandung aus mehreren mit Zellstofflösung über einander geklebten Lagen von Pergamentpapier gebildet ist.
DENDAT100746D Expired DE100746C (de)

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DE100746C true DE100746C (de) 1900-01-01

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