DE1007376B - Schaltungsanordnung fuer Endaemter in Fernsprechvermittlungssystemen mit doppelt gerichteten Fernverbindungswegen und Speichern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Endaemter in Fernsprechvermittlungssystemen mit doppelt gerichteten Fernverbindungswegen und Speichern

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DE1007376B
DE1007376B DEST9563A DEST009563A DE1007376B DE 1007376 B DE1007376 B DE 1007376B DE ST9563 A DEST9563 A DE ST9563A DE ST009563 A DEST009563 A DE ST009563A DE 1007376 B DE1007376 B DE 1007376B
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DEST9563A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Klinkhammer
Nikolaus Lewen
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Standard Elektrik AG
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Standard Elektrik AG
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0004Selecting arrangements using crossbar selectors in the switching stages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Endämter in Fernsprechvermittlungssystemen mit Speicher- und Markierbetrieb sowie mehreren Netzebenen, bei welchen die Endämter zur Abwicklung des Fernverkehrs doppelt gerichtete FernverbindungEisätze und zur Abwicklung des Verkehrs ' innerhalb der Endämter Innenverbindungssätze benutzen.
■ Bekanntlich wickelt sich bei solchen Vermittlungssystemen ein Teil des Verkehrs innerhalb der einzel- nen Endämter ab, während ein anderer Teil über übergeordnete Vermittlungsstellen zu anderen Endämtern geführt wird. Bei Anwendung eines verdeckten Kennziffernsystenis, bei welchem die gleichen Rufnummern für interne und außenliegende Verbindungen benutzt werden, besteht für die Endätnter die Aufgabe einer bedarfsweisen Umsteuerung.
Bei den Endämtern gemäß der Erfindung werden als Verbindungsorgane vorzugsweise Mehrfachschalter nach dem Koordinatenprinzip benutzt, welche durch Wahlimpulse nicht direkt einstellbar sind. Es müssen daher Speicher- und Markiermittel vorgesehen werden, welche die Wahlinformationen aufnehmen und die gewünschten Einstellungen kennzeichnen.
Ein Mehrfachschalter, der aus einer Anzahl Einzel-Schalter, auch Brücken genannt, besteht, wird durch eine allen Einzelschaltern gemeinsam zugeordnete Einstelleinrichtung bedient. Alle Brücken haben zu demselben Vielfach Zugang, so daß diese bedarfsweise als Anrufsucher, Leitungswähler, Fernwähler usw. geschaltet werden können.
Da bei einem Verbindungswunsch vor Abgabe der Kennziffern durch einen rufenden Teilnehmer nicht festgestellt werden kann, ob es sich um eine interne oder eine Fernverbindung handelt, wird in den Fällen der internen Verbindungen eine Blindbelegung der Schaltmittel für den Fernverkehr in Kauf genommen. Um unter den erwähnten Voraussetzungen für den Systemaufbau die Speicher- und Markiermittel für die Mehrfachschalter eines Endamtes in ihrem Aufwand möglichst niedrig zu halten, wird erfindungsgemäß eine Anordnung in der Form vorgeschlagen, daß die Vermittlungsanlagen Fernverbindungssätze mit jeweils individuellen Mitlaufwerken und individuellen Speichern, Hilfsverbindungssätze mit jeweils individuellen Speichern, jedoch ohne Mitlaufwerke, und Innenverbindungssätze ohne Mitlaufwerke und Speicher enthalten, daß die den Fernverbindungssätzen zugeordneten Speicher zur Herstellung von Fernverbindungen in abgehender und ankommender Richtung sowie zur Herstellung von Innenverbindungen benutzt werden, und daß die den Hilfssätzen zugeordneten Speicher ausschließlich zur Herstellung von Innenverbindungen dienen.
Schaltungsanordnung für Endämter
in Fernsprechvermittlungssystemen
mit doppelt gerichteten Fernverbindungswegen und Speichern
Anmelder:
Standard Elektrik Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Dipl.-Ing. Kurt Klinkhammer, Stuttgart-Zuffenhausen,
und Nikolaus Lewen, Stuttgart,
sind als Erfinder genannt worden
Da die Speicher- und Markiermittel ohnehin zur Aufnahme und Auswertung von über Fernleitungen ankommende Einstellinformationen verwendet werden, ist es zweckmäßig, dieselben Speicher- und Markiermittel auch für abgehenden Fernverkehr heranzuziehen. Somit sind die Fernwähler als Doppelbetriebswähler ausgebildet und können zur Verbindungsherstellung in beiden Verkehrsrichtungen benutzt werden.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung werden die den Fernwählern zugeordneten Schaltmittel auch in den Fällen für Gespräche in abgehender Richtung in Anspruch genommen, wenn eine interne Verbindung innerhalb eines Endamtes gewünscht wird. Somit wird in abgehender Richtung in jedem Fall ein Fernwähler belegt, obwohl noch nicht feststeht, ob die Verbindung über interne Wege oder über eine Fernleitung geführt wird. Mit einer solchen Anordnung ist der bemerkenswerte Vorteil verbunden, daß die Verbindungsorgane für den internen Verkehr, d. h. die Anrufsucher und Leitungswähler nicht mit besonderen Speicher- und Markiermitteln ausgestattet werden müssen, sondern ihre Informationen durch Speichermittel der Fernwähler bzw. durch die Fernwähler selbst erhalten. Eine Besonderheit des Mehrfachschalters liegt darin, daß die Informationen über die Einstellung eines Wählers, d. h. einer Brücke festgehalten und für die Einstellung einer anderen Brücke nachträglich noch einmal ausgewertet werden können.
Zur bedarfsweisen Umsteuerung einer Verbindung von einer Fernleitung auf einen internen Verbindungssatz ist jedem Fernwähler ein Mitlauf werk zugeord-
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net, welches nach Aufnahme der Vorziffern feststellt, Fig. 1 den Gruppierungsplan für ein Endamt unter
ob die gewünschte Verbindung im eigenen Endamt Verwendung der erwähnten Mehrfachschalter, bleibt oder nach außen geführt werden soll. Im Fall Fig. 2 die Teilnehmerschaltung,
einer internen Verbindung wird die Einstellung eines Fig. 3 die Stromkreise für die Anlassung,
anfangs belegten Fernwählers sowie Fernverbindung 5 Fig. 4a und 4b die Stromkreise für einen Fernverzutn nächsthöheren Amt (Knotenamt) für die Ein- bindungssatz,
stellung eines internen Anrufsuchers ausgewertet und Fig. 5 die Stromkreise für einen internen Verbinder Fernwähler sowie die Fernverbindung freige- dungssatz.
geben. Die in den Speichermitteln des Fernwählers In Fig. 1 ist das Prinzip der Gruppierung eines
aufgenommenen Wahlinformationen zur Kennzeich- io Endamtes gemäß der Erfindung dargestellt. Als Vernung des gerufenen Teilnehmers werden in diesem bindungsorgan werden hierin die bekannten Mehrfach-FaIl nicht über die abgehende Fernleitung zum über- schalter nach dem Koordinatenprinzip verwendet, an geordneten Amt gegeben, sondern lediglich für die deren horizontalen Leitungen die Teilnehmer ange-Einstellung eines Leitungswählers ausgewertet, der schlossen sind und an deren vertikalen Leitungen die mit dem vorher eingestellten Anrufsucher einen inter- 15 einzelnen Schalter, auch Brücken genannt, liegen, die nen Verbindungssatz bildet. Somit dienen die den für Fernverbindungen als Fernwähler FW, für interne Fernwählern zugeordneten Speicher- und Markier- Verbindungen als Anrufsucher AS und Leitungsmittel zur Aufnahme und Auswertung von Wahl- wähler LW ausgebildet sind. Die übrigen Brücken informationen sowohl bei abgehenden und ankommen- werden als Hilfswähler HW benutzt. Den als Verden Fernverbindungen als auch bei internen Verbin- 20 bindungsorganen verwendeten Wählern bzw. Schaldungen. Auf diese Weise werden die Schaltmittel zur tern sind die erforderlichen Verbindungssätze zuge-Speicherung und Markierung gut ausgenutzt, und ordnet, und zwar für die Fernwähler die Fernverdie Innenübertragungswege benötigen deshalb keine bindungssätze FVS, für den Anrufsucher-Leitungseigenen Speicherorgane, sondern haben lediglich für wähler die internen Verbindungssätze IVS und für den die Speisung, Zählung usw. zu sorgen. 25 Hilfswähler der entsprechende Hilfsverbindungssatz
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung sind HVS. Der Fernverbindungssatz stellt die Verbindung innerhalb des Mehrfachschalters ein oder mehrere zu der Fernleitung in abgehender und ankommender Hilfswähler vorhanden, welche bei abgehenden Ver- Richtung her. Aus diesem Grunde ist der Fernwähler bindungen die gewünschten Einstellinformationen mit als Doppelbetriebswähler ausgebildet. DieTeilnehmerihren Speichern aufnehmen, falls alle Fernwähler 30 anschlüsse sind, wie die Figur zeigt, beispielsweise in besetzt sind. Hinsichtlich der Speicher- und Markier- zwei Gruppen {Gr. A, Gr. B) unterteilt, mittel sind die Hilfswähler genau so ausgestattet wie Die Steuerung der Mehrfachschalter sowie die
die vorher erwähnten Fernwähler. Der Einsatz von Kennzeichnung der rufenden und gerufenen Teilneh-Hilfswählern ist aus dem Grunde vorgesehen worden, mer erfolgt durch eine AnI aß schaltung, die in den damit interne Verbindungen in den Fällen hergestellt 35 Einzelheiten in Fig. 3 beschrieben ist. werden können, wenn alle Fernwähler einer Gruppe Zur Erklärung der Schaltvorgänge wird zuerst eine
besetzt, aber interne Verbindungswege noch frei sind. Verbindung in abgehender Richtung erläutert. Hierbei nimmt ein Hilfswähler mit seinen Schalt- Bei Abnehmen des Handapparats wird in der rufen-
mitteln zur Speicherung und Markierung die Einstell- den Teilnehmerschaltung (Fig. 2) das Rufrelais R informationen für die gewünschte Verbindung in der 40 über seine Wicklung I erregt, welches durch seine gleichen Weise auf, wie sonst ein Fernwähler und Kontakte r4 und r5 auf die Anlaßschaltung (Fig. 3) veranlaßt im Fall einer Verbindung im eigenen End- wirkt.
amt die Einstellung eines internen Verbindungsweges, Die genannten Kontakte des Rufrelais sind in Fig. 3
wie vorher für einen Fernwähler beschrieben. Tritt nochmals dargestellt, da sie in Wirklichkeit einen jedoch der Fall auf, daß ein rufender Teilnehmer bei 45 Teil der Anlaßstromkreise bilden. Belegung eines Hilfswählers eine Fernverbindung ge- Es sei angenommen, der Teilnehmer Nr. 14 wünscht
wünscht hat, so veranlaßt der Hilfswähler in bekann- eine abgehende Verbindung. In diesem Fall veranlaßt ter Weise einen Abwurf auf die rufende Teilnehmer- das Ansprechen des zugeordneten Ruf relais R14 die schaltung, aus welcher die Besetztzeichengabe erfolgt. Erregung des Dekadenrelais Dl. Dieses veranlaßt mit Das !Vorhandensein von Hilfswählern bedeutet eine 50 seinem Kontakt ti II, daß Kettenschaltungen von Teil-Verringerung von Rufverlusten bei internen Ver- nehmerrelais der ersten Dekade wirksam werden bindungen. können.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht In diesem Fall wird der Einstellmagnet 5*13/14
darin, daß die Umsteuerung eines rufenden Teil- über die Kontakte 1141, r 14IV sowie weitere davornehmers, d. h. die Einstellung eines Anrufsuchers an 55 liegende Kontakte des Teilnehmeranschlusses 12, den Stelle eines Fernwählers erst erfolgt, nachdem der Kontakt (ill des angesprochenen Dekadenrelais über rufende Teilnehmer seine Wahl beendet hat. Aus ein zunächst hochohmiges Gruppenrelais G zur Kenndiesem Grunde kann die Umsteuerung auch dann zeichnung der geradzahligen Teilnehmernummer und versucht werden, wenn z. B. kein Innenverbindungs- weitere Kontakte mit Erdpotential verbunden, weg mehr frei ist. In diesem Fall schaltet sich der 60 In diesem Stromkreis ist ein Kontakt awl wirksam, Fernverbindungsweg frei und wirft den rufenden welcher kennzeichnet, daß die Anlaßschaltung beTeilnehmer ab. Da die Umsteuerung erst nach Wahl- triebsbereit ist. Bei der Belegung der Anlaßschaltung ende erfolgt, ist die Zeit, die eine solche Umsteuerung wurde in Reihe mit dem Dekadenrelais D1 sowie benötigt, nicht begrenzt, da sie nicht durch irgend- dem Kontakt k 1 eines Belegungskontrollrelais K das welche Freiwahlzeiten eingeschränkt wird. Diese Um- 65 Relais W erregt, welches mit Kontakt w 1 dem Anlaßsteuerzeit ist bei Schal ter sy stemen ohnehin sehr kurz, relais An Erdpotential angeboten hatte. Das Anlaßkönnte aber bei elektromechanischen Lauf wählern von relais An liegt mit dem Sperrelais der Anlage (Relais S Bedeutung sein. der Fernverbindungssätze) in einer Kettenanordnung,
Die Einzelheiten der Erfindung werden an Hand die in einer Zeiteinheit das Ansprechen nur eines der Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt 7° Sperrelais erlaubt. Das Ansprechen des Sperrelais
kennzeichnet in diesem Fall, daß die gemeinsame Einstelleinrichtung (Einstellmagnete SU/12 bis 5Ί9/10; Umschaltemagnete SU, SG) der Mehrfachschalter für den angeforderten Belegungsvorgang zur Verfügung steht und zur Aufnahme der Einstellinformation für die gekennzeichneten Magnete bereit ist.
Nachdem in dem oben beschriebenen Stromkreis das hochohmige Relais G zur Kennzeichnung der Gradzahligkeit des rufenden Teilnehmers über seine Wicklungen I und II angesprochen hat, werden mit seinen Kontakten gl und g2 die Umschaltmagnete SGa und SGb erregt. Gleichzeitig schaltet sich das Kennzeichnungsrelais der Gradzahligkeit mit seinem Kontakt g3 durch Kurzschluß einer Wicklung GII niederohmig, so daß der bisher in Fehlstrom liegende Einstellmagnet 513/14 ansprechen kann. Dieser Magnet betätigt in bekannter Weise die ihm zugeordnete Einstellschiene, welche Markierfinger zur Kennzeichnung der gewünschten Schaltstellung trägt. Um Einstellorgane zu sparen, werden mit jedem Einstellmagnet zwei Teilnehmer gekennzeichnet, nämlich im beschriebenen Beispiel der Teilnehmer 13 und 14. Die Ausscheidung aus den Zweiergruppen erfolgt, wie bereits erklärt, durch das Kennzeichnungsrelais, wobei das Relais G den gradzahligen und das Relais U den ungradzahligen Teilnehmerziffern zugeordnet ist. Entsprechend der Wertigkeit der Teilnehmernummer wird durch das entsprechende Kennzeichnungsrelais ein Umschaltemagnet zusätzlich zu dem Einstell magnet betätigt, und zwar kommen im Fall der Gradzahligkeit der Teilnehmerziffern die Umschaltemagnete SGa und SGb und für die ungradzahligen Teilnehmerziffern die entsprechenden Umschaltemagnete SUa und SUb zur Wirkung. Den Umschaltemagneten sind ebenfalls Einstellschienen mit Markierfedern zugeordnet, welche zur Kennzeichnung der entsprechenden Umschaltekontakte dienen.
Nachdem der rufende Teilnehmer durch die Einstell- und Umschalteorgane gekennzeichnet ist, muß dessen Anschaltung an einen Fernverbindungsweg erfolgen, d. h., es muß eine solche Brücke geschaltet werden, welche als Fern- bzw. Hilfswähler ausgebildet ist. Dies wird dadurch erreicht, daß das Anlaßrelais An mit seinem Kontakt an4 ein Relais W kurzschließt, welches nach seinem Abfall mit Kontakt w2 unter Kurzschluß des Kontrollrelais K einen zeitlich begrenzten Anlaß impuls auf die in Kettenschaltung liegenden Fernwähler FW gibt. Dadurch erscheint am Klemmenpunkt AnFW (Fig. 4a) des belegten Fernwahlsatzes ein niederohmiges Erdpotential, so daß der Brückenmagnet FW über die Kontakte kl, el, eil, c2 anspricht. Dieser Brückenmagnet betätigt eine Anschalteschiene, welche die vorher durch die Einstellorgane gekennzeichneten Federsätze ka, kb, kc durchschaltet. Damit ist der rufende Teilnehmer 14 über die Adern a, b, c mit dem Fernwähler verbunden. Über die c-Ader wird nach Überprüfen des Fernwählers mit Hilfe des Prüfrelais P ein niederohmiges Sperrpotential auf die Teilnehmerschaltung (Fig. 2; c-Ader) gegeben. Dadurch wird zu dem bereits angesprochenen Rufrelais R das Trennrelais T über seine Wicklung II erregt. Das Rufrelais R wird ebenfalls über seine Wicklung II weitergehalten. Das ansprechende Trennrelais veranlaßt mit seinen Kontakten {ti, i2 in Fig. 2 sowie il4I, 111-10II in Fig. 3) die Freigabe der Einstellmagnete. Das Ende der Anlassung bewirkt auch ein Aufheben - des Erdpotentials am Klemmenpunkt AnFW, so daß, wie aus Fig. 4 ersichtlich, der Brückenmagnet FW über einen Haltestromkreis erregt bleiben muß.
Der Brückenmagnet FW hatte bei seinem Ansprechen mit einem eigenen Kontakt fwl das bei abgehenden Verbindungen benötigte Belegungsrelais Cl erregt, nachdem gleichzeitig das Schleifenrelais Ä über die angeschaltete Sprechleitung angesprochen und mit Kontakt α'9 den Anreizstromkreis für das Belegungsrelais vorbereitet hatte. Mit Kontakt c 1II werden das Thermorelais Th und das Kontrollrelais H' eingeschaltet. Nachdem die Sprechadern durch die Kontakte c'3 und α'4 zur Übertragungseinrichtung Ue (Fig. 4b) durchgeschaltet wurden, erhält der rufende Teilnehmer sein Wahlzeichen und kann mit der Wahl beginnen. Das impulsweise Abfallen des Schleifenrelais Ä beim Wahlvorgang hat durch Kontakt α'6 das Ansprechen des Steuerrelais V (I) zur Folge, welches mit seinem Kontakt v2 den Stromkreis für den Zählmagneten ZMa (I) vorbereitet, so daß die mit Kontakt α'6 gegebenen Stromstöße auf die Wicklung I des Zählmagneten ZMa übertragen werden. Damit schaltet dieser Zählmagnet seinen Kontakt zmal und gemäß den weiterhin einlaufenden Impulsen die entsprechenden Kontakte zma x, bis z.B. durch Wahl der Ziffer 8 der Kontakt zma 8 nach Ende der Impulsserie geschlossen ist.
Der im Fernverbindungssatz vorgesehene Steuerschalter Λ ist ebenfalls als Zählmagnet zur Aufnahme von maximal zehn Impulsen ausgebildet. Mit Beginn der Wahlserie wird über einen Kontakt ν 3 das Steuerhilfsrelais Vl (I) (Fig. 4b) erregt und hält sich während der Wahl. Über den KontaktvlIII wird das Kontrollrelais H' ebenfalls während der Wahlserie gehalten.
Nach Beendigung der ersten Wahlserie kann sich nach Abfall des Steuerrelais V und des Steuerhilfsrelais Vl das Kontrollrelais H nur dann halten, wenn der Kontakt zma, der der gewählten Wahlserie entspricht (im Beispiel zma8), auf den Kontakt stl des Steuerrelais rangiert war und einen neuen Haltestromkreis für das Kontrollrelais H' bietet. In diesem Fall wird die weitere Folge der Ziffern daraufhin überprüft, ob eine Umsteuerung in das eigene Amt in Frage kommt.
Wäre im gezeigten Beispiel als erste Ziffer keine 8, sondern eine andere Ziffer gewählt worden, so würde das Kontrollrelais H' nach Beendigung der ersten Wahlserie abgefallen sein und damit sämtliche weiteren Kontrollvorgänge unterbinden. Die Wahl des rufenden Teilnehmers würde dabei ungestört auf die Fernleitung gehen und in dem außenliegenden Amt die Einstellung der entsprechenden Wahlstufen vornehmen können.
In dem vorliegenden Beispiel sei angenommen, daß das eigene Amt die Kennzahl 857 besitzt und der rufende Teilnehmer nach Wahl der Ziffer 8 die zweite Ziffer einsteuert. Mit Beginn der zweiten Wahlserie wird mit Kontakt a 5 die Gegenwicklung (II) des Zählmagneten ZMa erregt, so daß die erste eingespeicherte Ziffer gelöscht wird. Durch die Rückstellung dieses Zählmagneten wird über den zurückgelegten Kontakt zmaO und Kontakt ν3 des inzwischen erneut erregten Steuerrelais V das Steuerhilfsrelais Vl (I) erneut eingeschaltet. Damit kann bei Wiederansprechen des Schleifenrelais A' über die Arbeitsseite des Kontakts α·'6 die Ansprechwicklung (I) des Zählmagneten ZMa erneut unter Strom kommen und die nun folgende zweite Impulsserie aufnehmen. Das mit der Rückstellung des Zählmagneten ZMa stromlos gewordene Kontrollrelais H' wird durch den nachfolgend geschlossenen Kontakt ν 1 III abgefangen und am Abfall verhindert. Mit dem erneuten Ansprechen
damit nmr das ihm zugeordnete Einstellorgan wirksam werden kann.
Spricht beispielsweise das Sperrelais S des Fernverbindungsweges an, so fängt sich dieses mit seinem 5 Kontakt,yl und bietet über Kontakte2 und die Umschaltekontakte bi2 und biZ Erdpotential an die Adern kdl und kd2 (Fig. 4a) an. Diese Adern führen auf eine Kombination von Einstellorganen (Stangenmagnete) zur Kennzeichnung des rufenden Teil-
des Steuerrelais V wurde ferner über Kontakt νII
der Steuerschalter .ST erneut betätigt, so daß dieser
unter öffnung des Kontaktes stl seinen Kontakt st 2
schließt. Nach Wahlende spielt sich der Kontrollvorgang in der gleichen Weise ab, wie dies für die erste
Impulsreihe beschrieben wurde. Es sei im Beispiel angenommen, daß als zweite Ziffer eine 5 gewählt
wurde. In diesem Fall kann sich nach Ende der
zweiten Wahlserie das Kontrollrelais H' halten und
eine weitere Kontrolle der noch einlaufenden Ziffern io nehmers. Hierbei wird über die Ader kd2 der übernehmen. Das hier beschriebene Verfahren kann Stangenmagnet 6Ί3/14 und über die Ader kd 1 der auf eine beliebige Anzahl von zu kontrollierenden Stangenmagnet 5"Go (Fig. 3) betätigt. In Reihe mit Ziffern ausgedehnt werden und zeigt lediglich bei der dem zuletzt genannten Stromkreis wird das Relais A letzten zu überprüfenden Ziffer (im Beispiel der über seine Ansprechwicklung (II) erregt und kenndritten Ziffer, welche der Zahl 7 entsprechen soll) eine 15 zeichnet zusätzlich, daß der rufende Teilnehmer der Abwandlung. Wurde also im gezeigten Beispiel die ersten 50er-Gruppe angehört. Diese Kennzeichnung ist Ziffer 857 gewählt, so wird nach Beendigung der dann notwendig, wenn, wie im vorliegenden Fall, eindritten Wahlserie über die entsprechende Rangierung zelne Anrufsucher der Innenverbindungswege nur Zuder Kontakte zma7 und st3 das Relais Bi (I) erregt, gang zu jeweils 50 Teilnehmern (entweder Gruppe A wodurch zum Ausdruck gebracht wird, daß eine Um- 20 oder Gruppe B) besitzen und dementsprechend bevorsteuerung in das eigene Amt vorgenommen werden zugt zur Belegung herangezogen werden, soll. Wie bereits gesagt, stellt die angenommene Während der Anlegung von Erdpotential über Kon-Ziffernfolge 857 die Kennziffer des eigenen Amtes dar. takti2 (Fig. 4a) und der damit veranlaßten Ein-Das Relais Bi unterbindet in nicht näher dargestell- stellung der Stangenkombination des rufenden Teilter Weise eine weitere Impulsgabe über die Fern- 25 nehmers wird im Fernverbindungsweg durch Konleitung und sorgt dafür, daß die letzten beiden Ziffern, takt s 3 das Relais SH über seine Wicklung II kurznämlich die Teilnehmernummer des im eigenen Amt geschlossen und bewirkt durch seine Abfallverzögegewünschten Teilnehmers, auf die Zählmagnete ZMz rung eine Vorgabezeit für die Einstellung der und ZMe (Fig. 4b) geleitet werden. Weiterhin sorgt Stangenkombination für den rufenden Teilnehmer in das Relais Bi für die sofortige Auslösung der belegten 30 der Anrufsucherstufe.
Fernleitung und verhindert damit die Belegung einer Nach Abfall von Relais SH kommt folgender
Rückleitung vom Knotenamt zum rufenden Endamt. Stromkreis zustande (Fig. 4 a):
Das Auslösesignal bleibt dabei so lange bestehe^ bis Erdpotential, Kontakt s7, Kontakt elIV, Kon
takt sh 4, Klemme AnAS.
die anfangs belegte Fernleitung wieder frei ist. Hierbei dient der Zählmagnet ZMz zur Aufnahme der 35
Zehnerziffer und der Zählmagnet ZMe zur Speicherung Derselbe Klemmenpunkt findet sich in Fig. 3, wo-
der Einerziffer. Die Umschaltung auf die zuletzt er- bei das angelegte Erdpotential entweder über Konwähnten Zählmagnete erfolgt durch den Kontakt bil. takt al oder bl in Abhängigkeit von der 50er-Gruppe Das Relais Bi bleibt über seine Haltewicklung (II) des rufenden Teilnehmers an den Punkt der Anlaßüber Kontakt bi 4 in Reihe mit dem Steuerhilfsrelais 40 kette AnAS geführt wird. Hierüber wird das Erd- Vl (II) unter Strom. Da das Steuerhilfsrelais Vl potential auf den Innenverbindungsweg (Fig. 5) nach Ende dieser Wahlserie nicht abfällt, bleibt das weitergeleitet und erreicht über eine Kettenkontakt-Relais H' (I) über seinen Kontakt h'2 gehalten und kombination den Brückenmagneten (auch Durchdementsprechend auch das Steuerhilfsrelais V1 (II) schaltemagneten) AS (M) des nächsten freien Anruf (über Kontakt ti), welches mit seinem Kontakt υ 1 III 45 suchers. Damit ist der rufende Teilnehmer auf die die Rückstellung, d. h. die Erregung der Gegenwick- Eingangsseite des nächsten freien Innungsverbinlung (II) des Zählmagneten ZMc unterbindet. dungsweges geschaltet, wobei gleichzeitig über die
Die nun folgende, d. h. die vierte Impulsserie, stellt Prüfader c' dieses Verbindungsweges ein direktes also den Zählmagneten ZMz ein. Der Steuerschalter Erdpotential an die Teilnehmerschaltung des rufenden ST wird auf die nächste, d. h. vierte Schaltstellung 5° Teilnehmers angelegt wird. Das bisher über die Teil- st 4 gebracht. Nach Beendigung dieser Wahlserie wird nehmerschal tung gehaltene Prüf relais P des Fernverüber den zurückgelegten Kontakt ν 4 und den in- bindungsweges (Fig. 4) wird kurzgeschlossen und fällt zwischen geschlossenen Steuerkontakt st 4 das Um- verzögert ab. Der Kurzschluß des Prüf relais erfolgt Steuerrelais SH über seine Ansprechwicklung I erregt nach Ansprechen des Sperrelais 6* und der damit ver- und übernimmt mit seinem Kontakt sh 1 die Um- 55 bundenen Weiterschaltung des Steuerschalters St auf steuerung auf den Zählmagneten ZMe zur späteren seine Schaltstellung st 6. Damit wird sichergestellt, Aufnahme der Einerziffer. daß nach einer bestimmten Zeit die Auslösung des
Bei Aufnahme der letzten Wahlziffer durch den Fernverbindungsweges durch Abfall des Prüfrelais Zählmagneten ZMe wird der Steuerschalter ST auf veranlaßt und der Teilnehmer auf seine Teilnehmerseine Schaltstellung 5 weitergeschaltet und damit der 60 schaltung abgeworfen wird. Letzteres trifft jedoch Kontakt st 5 geschlossen, nachdem Kontakt st 4: ge- nur zu, wenn der Anschluß des rufenden Teilnehmers öffnet wurde. Nach Beendigung dieser Wahlserie wird nicht von einem freien Verbindungsweg übernommen über Kontakt ti 4, Kontakte/5 und über den Steuer- wurde.
schalterkontakt st 5 das Sperrelais 5 eingeschaltet. Bevor jedoch das Relais P (Fig. 4a) abfällt und
Dieses Relais liegt in einer Sperrkette, die sich über 65 damit nach einer bestimmten Zeit eine Zwangsausalle Sperrschaltmittel der Verbindungswege gleicher lösung des Fernverbindungsweges herbeiführt, wird Art sowie über das aus der Anlassung bekannte An- nach Abfall des Relais SH mit Hilfe von Kontakt sh3 laßrelais An erstreckt. Durch die Anordnung in die Hilfswicklung (II) des Relais Bi kurzgeschlossen, Sperrkettenschaltung ist sichergestellt, daß in einer und Relais Bi schaltet nach seinem Abfall mit den Zeiteinheit jeweils nur ein Sperrelais ansprechen und 70 Kontakten bi2 und biS das über Kontakt s2 (Fig.4a)
angebotene Erdpotential auf die Kontaktbahnen zmz und zme der Zählmagneten ZMs und ZMe um. Die letztgenannten Zählmagneten hatten die Ziffer des gerufenen Teilnehmers gespeichert. Darüber gelangt das Erdpotential an eine der Klemmen d und c, und zwar entsprechend der gewählten Teilnehmerziffer. Wie aus der Anlaßschaltung in Fig. 3 ohne nähere Erläuterung ersichtlich ist, wird die der gewählten Teilnehmerziffer entsprechende Stangenkombination über entsprechende Kontaktkombinationen eingestellt. Mit Beginn dieses Vorganges wird gemäß Fig. 4b die Wicklung des Sperrelais S durch die zurückgelegten Kontakte sh 2 und bi5 kurzgeschlossen und damit nach einer bestimmten Zeit den Stangenmagneten das Einstellpotential wieder entzogen.
Bei der Stangenmagneteinstellung wurde mit Hilfe von Kontakt g 1 bzw. u 1 entsprechend der Gradzahligkeit bzw. Ungradzahligkeit des gerufenen Teilnehmers ein Fangkreis für das vorher erregte Relais A (III) (Fig. 3) geschaltet und in Reihe hiermit ao ein verzögert ansprechendes Hilfsrelais H erregt. Letzteres hat die Aufgabe, nach einer bestimmten Zeit mit Kontakt hl am Klemmenpunkt AnLW ein Erdpotential anzulegen, wodurch die Leitungswählerstufe des Innenverbindungsweges eingestellt wird. In dem Innenverbindungssatz (Fig. 5) wurde mit Einstellung der Anruf sucherstufe AS das Schleifenrelais A" erregt, welches mit seinem Kontakt a 5 einen Haltestromkreis für den Anrufsuchermagneten AS (M) schaltet, in welchem nach Aufhören des Anlaßimpulses das Relais C anspricht. Während jedoch dieser Anlaßimpuls (Erdpotential) am Anrufsuchermagneten erhalten bleibt, erscheint das obenerwähnte Erdpotential am Klemmenpunkt AnLW (Fig. 5) über Kontakt hl (Fig. 3). In diesem Schaltzustand wird über Kontakt α" 2, Kontakte'4, Kontakt as (m) 2 der Leitungswählermagnet LW (M) des internen ■Verbindungssatzes gekennzeichnet, an welchem der rufende Teilnehmer in der Anrufsucherstufe gefaßt wurde. Mit Ansprechen des Brückenmagneten LW (M) wird der gerufene Teilnehmer an die Ausgangsseite des Innenverbindungssatzes angeschaltet. Alle weiteren Schaltvorgänge wie Prüfen, erster Ruf, Weiterruf, Zählung usw. sind nicht Gegenstände dieser Erfindung und werden im wesentlichen in bekannter Weise abgewickelt.
Bei ankommender Belegung des Fernverbindungsweges wird an Stelle des bei abgehender Belegung zu betätigenden Relais Cl das Belegungsrelais C (Fig. 4b) erregt. Dadurch werden über Kontakt C9 (Fig. 4 a) ankommende Impulse auf das Impulsrelais Al gegeben. Durch diese Kombination wird die Einstellinformation der einlaufenden Impulsreihe mit Kontakt all direkt auf die Zählmagnete ZMz und ZMe (Fig. 4 b) gegeben, ohne durch den Zählmagneten ZMa kontrolliert zu werden. Nach Beendigung der ersten Impulsreihe wird das Relais SH über seine Wicklung III erregt, um mit Kontakt shl auf den Zählmagneten ZMe umzuschalten. Nach Ende der zweiten Impulsreihe wird durch den inzwischen geöffneten Kopfkontakt zme 0 das Kontrollrelais H' (III) eingeschaltet. Dieses sorgt in bereits vorher beschriebener Weise für das Ansprechen des Sperrelais S, sofern die Sperrkette zur Zeit frei ist.
Während jedoch beim abgehenden Verkehr das durch Kontakt j 2 angelegte Erdpotential zunächst über Kontakte des Relais Bi umgeleitet wurde, ist dies beim ankommenden Verkehr nicht in Funktion getreten, und die Wahlinformation geht unmittelbar auf die Kontaktbahnen zmz und zme der entsprechenden Zählmagnete. Hierdurch wird, wie vorher, die Einstellung der Stangenkombination des gerufenen Teilnehmers erzeugt und in zeitlicher Folge durch Kurzschluß der Wicklung II des Relais SH mit Hilfe von Kontakt J3 der Brückenmagnet FW des Fernwählers geschaltet. Dies erfolgt über die Kontakte s3, shS und Kontakt c2. Nach Abfall von Relais SH wird der Haltekreis für das Relais H aufgetrennt und das Sperrelais S, wie bereits beschrieben, durch Kurzschluß abgeworfen. Die Prüfung zum gerufenen Teilnehmer, die Abgabe des Rufes usw. erfolgen in bekannter Weise.

Claims (18)

PA TE N TA N S P R 0 CIIE:
1. Schaltungsanordnung für Endämter in Fernsprechvermittlungssystemen mit Speicher- und Markierbetrieb sowie mehreren Netzebenen, bei welchen die Endämter zur Abwicklung des Fernverkehrs doppelt gerichtete Fernverbindungssätze und zur Abwicklung des Verkehrs innerhalb der Endämter Innenverbindungssätze benutzen, dadurch gekennzeichnet, daß dieVermittlungsanlagen Fernverbindungssätze (FW in Fig. 1, 4 a und 4 b) mit jeweils individuellen Mitlaufwerken (Steuerschalter St und Mitlaufwerk ZMa in Fig. 4 a) und individuellen Speichern (ZMz und ZMe in Fig. 4 b), Hilfsverbindungssätze (HW in Fig. 1) mit jeweils individuellen Speichern, jedoch ohne Mitlaufwerke, und Innenverbindungssätze (AS-LW in Fig. 1, 5) ohne Mitlaufwerke und Speicher enthalten, daß die den Fernverbindungssätzen zugeordneten Speicher zur Herstellung von Fernverbindungen in abgehender und ankommender Richtung sowie zur Herstellung von Innenverbindungen benutzt werden und daß die den Hilfssätzen zugeordneten Speicher ausschließlich zur Herstellung von Innenverbindungen dienen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei abgehenden Fernoder Innenverbindungen jeweils ein freier Fernverbindungssatz oder bei Besetztsein aller Fernverbindungssätze ein freier Hilfsverbindungssatz belegt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine abgehende Fernverbindung nur über einen Fernverbindungssatz, eine Innenverbindung jedoch über einen Fernverbindungs- oder Hilfsverbindungssatz eingeleitet wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer abgehenden Fernverbindung nach Auswertung der Vorziffer (Kennziffer eines anderen Amtes) durch das Mitlaufwerk eine Fernleitung belegt wird, über welche die nachfolgenden Teilnehmerziffern unmittelbar gegeben werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer abgehenden Innenverbindung nach Auswertung der Vorziffer (Kennziffer des eigenen Amtes) durch das Mitlaufwerk der Speicher zur Aufnahme der gerufenen Teilnehmerziffer belegt wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach Aufnahme der gerufenen Teilnehmerziffer der Anrufsucher (AS in Fig. 1 und 5) eines freien Innenverbindungssatzes belegt und der Fernverbindungssatz freigegeben und die in dem Speicher des Fernverbindungssatzes festgehaltene Kennziffer des gerufenen Teilnehmers zur Einstellung des dem belegten Anruf-
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sucher zugeordneten Leitungswählers (LW in Fig. 1 und 5) ausgewertet wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsorgan Mehrfachschalter nach dem Kreuzschienen- prinzip verwendet werden.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mehrfachschalter aus mehreren Einzelschaltern besteht, denen eine gemeinsame Einstelleinrichtung (Fig. 3) zugeordnet ist.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelschalter bedarfsweise als Fern-, Innen- oder Hilfsverbindungssätze verwendet werden.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Feststellung des eigenen Endamtes durch das Mitlaufwerk die erfolgte Auslösung der belegten Fernleitung veranlaßt und damit die Belegung einer Rückleitung ao vom nächsthöheren Amt her zum rufenden Endamt verhindert wird.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die abgehend belegte Fernleitung gegebene Auslösesignal so lange bestehenbleibt, bis diese Fernleitung freigeschaltet ist.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei ankommendem Verkehr auf dem Fernverbindungsweg die Teilnehmerrufnummer unmittelbar auf die Speichermittel (ZMz und ZMe in Fig. 4) dieses Fernverbindungssatzes geleitet wird.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicher nach Aufnähme der Teilnehmerrufnummer die Anschaltung einer gemeinsamen Einstelleinrichtung veranlassen.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß nach Anschaltung der gemeinsamen Einstelleinrichtung die Durchschaltung der Fernverbindungseinrichtung zum gerufenen Teilnehmer erfolgt.
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Besetztsein aller Innenverbindungswege durch den Fernverbindungssatz die eingestellten Verbindungsorgane bis auf die gerufene Teilnehmerschaltung abgeworfen werden, von welcher das Besetztzeichen gegeben wird.
16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Besetztsein aller Fernverbindungseinrichtungen eine Hilfsverbindungseinrichtung (HV, HVS in Fig. 1) zur Verfugung steht, die bei Wahl der entsprechenden Kennziffern die Umsteuerung auf einen Innenverbindungsweg in gleicher Weise veranlaßt wie sonst eine Fernverbindungseinrichtung.
17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Steuerschalter als auch die Mitlaufwerke der Fernverbindungseinrichtungen aus elektromagnetischen Zählrelais mit jeweils einer Spule mit Ansprech- und Abwurfwicklung, einem Hauptpol und einem Hilfspol sowie durch Impulse über Teilanker unabhängig schaltbaren Federsätzen bestehen.
18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicher aus elektromagnetischen Zählrelais mit jeweils einer Spule mit Ansprech- und Abwurfwicklung, einem Hauptpol und einem Hilfspol sowie durch Impulse über Teilanker unabhängig schaltbaren Federsätzen bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 136 517.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH136517A (de) * 1928-03-13 1929-11-15 Hasler Ag Automatische Telephonanlage.

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CH136517A (de) * 1928-03-13 1929-11-15 Hasler Ag Automatische Telephonanlage.

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