DE1007266B - Auf Anhaengewagen montierte Bohranlage - Google Patents

Auf Anhaengewagen montierte Bohranlage

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DE1007266B
DE1007266B DEM24180A DEM0024180A DE1007266B DE 1007266 B DE1007266 B DE 1007266B DE M24180 A DEM24180 A DE M24180A DE M0024180 A DEM0024180 A DE M0024180A DE 1007266 B DE1007266 B DE 1007266B
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DE
Germany
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trailer
substructure
winch
tower
drilling rig
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Pending
Application number
DEM24180A
Other languages
English (en)
Inventor
Cecil Jenkins
Calvin Lloyd Turner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lee C Moore Corp
Original Assignee
Lee C Moore Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Lee C Moore Corp filed Critical Lee C Moore Corp
Publication of DE1007266B publication Critical patent/DE1007266B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B7/00Special methods or apparatus for drilling
    • E21B7/02Drilling rigs characterised by means for land transport with their own drive, e.g. skid mounting or wheel mounting

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

DEUTSCHES
ölbohrtürme werden häufig auf Anhängern von Lastkraftwagen montiert, so daß sie schnell an eine andere Stelle transportiert werden können, nachdem sie in eine liegende Stellung gebracht worden sind. Es ist auch üblich, die Winden und Motoren ebenso wie die Stützböcke zur Aufrichtung des Turmes auf ein und demselben Anhänger aufzubauen. Dies ist zwar sehr bequem, aber das Gewicht der gesamten Ausrüstung ist so groß, daß die Größe und dadurch die Leistungsfähigkeit der Bohranlage begrenzt ist. Soll ein größerer Turm benutzt werden, dann kann die eben beschriebene Anordnung nicht verwendet werden, ohne die zulässige Belastung des Anhängers oder der Straßen zu überschreiten. Es ist daher vorgeschlagen worden, die Belastung auf zwei Anhänger zu verteilen, wobei der Turm und der Stützbock auf dem einen Anhänger und die Winden und Motoren auf dem anderen Anhänger angebracht werden. Dies gestattet zwar die Verwendung von größeren und schwereren Ausrüstungen als bisher, es besteht jedoch die Schwierigkeit, die beiden Anhänger an der Bohrstelle so auszurichten und zu verbinden, daß die Motoren; und Winden mit dem Turm und dem Drehtisch in der richtigen Lage betriebsmäßig verbunden werden können.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine ölbohranlage auf zwei Anhänger unterzubringen, bei der die Anhänger schnell und leicht in einer vorbestimmten gegenseitigen Lage gekuppelt werden können, bei welcher ferner der den Turm tragende Anhänger (Turmanhänger) auch eine Bühne bildet, auf dem der Turm während des Transportes ruht, und bei dem das waagerechte Ausrichten des Turmanhängers von der Transportlage in die Betriebslage die Herstellung der Verbindung der beiden Anhänger unterstützt.
Gemäß der Erfindung ist die Bohrwinde mit Antrieb auf einem gesonderten Windenträger angeordnet, wobei die Rückseite des über die Anhängerräder hinausragenden Unterbaues mit der Rückseite des Windenträgers in der Betriebsstellung der Bohranlage aneinanderstoßen und durch eine Schwenkbewegung des den Klappmast tragenden Anhängers um seine Radachsen starr kuppelbar sind in der Weise, daß die Verbindungselemente am Unterbau in entsprechende Verbindungselemente des Windenanhängers von unten eingreifen, wenn der Turmanhänger von seiner Zugmaschine gelöst und sein vorderes Ende abgesenkt wird, durch welche Schwenkung der Turmanhänger mit dem Unterbau aus einer mäßig aufwärts geneigten Fahrstellung in die waagerechte Betriebsstellung gelangt.
Die Verbindungselemente enthalten vorzugsweise einen Ansatz, der eine gegabelte Stütze aufnimmt, die schräg auseinanderlaufende Abschnitte aufweist, Auf Anhängewagen montierte Bohranlage
Anmelder:
Lee C. Moore Corporation,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
Frankfurt/M.-iEschersheim, Lichtenbergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. Januar 1954
Cecil Jenkins, Tulsa, OkIa.,
und Calvin Lloyd Turner, New Orleans, La. (V. St. A.), sind als Erfinder genannt worden
welche den Unterbau auf den Windenträger bei der endgültigen Annäherungsbewegung aufeinander ausrichten. Die Verbindungselemente können Hülsen auf einem Träger des Windenträgers enthalten, die ihn leicht anheben, wenn der Unterbau in die Verbindungsstellung bewegt wird. Die Verbindungselemente enthalten zweckmäßig einen Zapfen, der von einer Hülse aufgenommen wird.
Von dem hinteren Ende des Windenträgers ragen vorzugsweise Führungsstützen nach oben, die mit schrägen Seiten versehen sind, welche mit einem Ansatz des Unterbaues am Anfang der Annäherungsbewegung in Eingriff kommen, um ihn seitlich zu bewegen, um die Verbindungselemente aufeinander auszurichten, wenn der Turmanhänger von hinten gegen den Windenträger geschoben wird. Es empfiehlt sich, den Turmanhänger mit einer Bühne zu versehen, die parallel zu einer Arbeitsplattform verläuft.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird im folgenden im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher beschrieben, in denen
Fig. 1 eine Seitenansicht der Anlage mit zwei Anhängern ist, wobei der Turmanhänger rückwärts gegen das rückwärtige Ende des Windenanhängers geschoben ist;
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht, die den Zustand zeigt, nachdem die Zugmaschine des Turmanhängers weggefahren worden ist und die beiden Anhänger betriebsbereit als Einheit miteinander verbunden und abgestützt worden sind und der Stützbock aufgerichtet ist;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die in den vorhergehenden Figuren gezeigte Anlage;
709' 507/117
Fig. 4 ist eine vergrößerte Teilansicht der miteiiirander betriebsbereit verbundenen hinteren Enden der beiden Anhänger;
Fig. S ist ein senkrechter Schnitt durch den Windenr anhänger nach der Linie V-V der Fig. 4;
Fig. 6 und 7 sind horizontale Teilschnitte nach den Linien VI-VI und VII-VII der Fig. 5, und
Fig. 8 ist ein senkrechter Teilschnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 5, und zwar bei einer Stellung der Anhänger nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist ein Sattelanhänger A dargestellt, der einen liegenden Turm 1 trägt und diesen auch in aufrechter Lage unterstützt. Der Sattelanhänger hat einen Satz von. Tandemrädern 2 und 3, die einen waagerechten Rahmen 4 tragen. Mit der Vorderseite dieses Rahmens ist ein langer gerader Träger 6 verbunden, der sich nach, vorn erstreckt. Die untere Seite des vorderen Endes des Trägers ist mit einem Bolzen 7 (Fig. 2) versehen, der den Sattelanhänger lösbar im Drehlager 8 mit einer Zugmaschine 9 (Fig. 1) verbindet. Der Träger des Anhängers ist aus einem weiter unten beschriebenen Grund geneigt, so daß sein vorderes Ende wesentlich höher als sein hinteres Ende liegt. Der Rahmen 4 trägt den Unterbau B für den Ölbohrturm, der sich etwa 1 m über die Höhe des Trägers erhebt; er ist oben mit einer Arbeitsplattform 10 abgedeckt, die in einer Ebene liegt, welche im wesentlichen die gleiche Neigung wie der Träger hat. Die gegenüberliegenden Seiten der Plattform können mit angelenkten oder abnehmbaren Fußbodenplatten 11 (Fig. 3) in bekannter Weise versehen sein, wenn die Anlage sich in der Arbeitsstellung befindet DerUnterba,u erstreckt sich, ein Stück weit, z. B. etwa 1 bis IVz m, hinter die Räder, um einen Drehtisch 12 hinter ihnen aufzunehmen.
Von den beiden gegenüberliegenden Seiten des Unterbaues ragen in der Nähe der Vorderseite des Drehtisches zwei Stützen 14 nach oben, an deren unteren Abschnitten die Vorderbeine des Ölbohrturmes 1 gelenkig befestigt sind. Der Turm erstreckt sich in seiner vorwärts geneigten Lage nach vorn über den Träger des Anhängers und das Führerhaus der Zugmaschine und wird von einer Stütze 16 getragen, die am vorderen Ende des Trägers abnehmbar befestigt ist. Der Turm besteht in dem dargestellten Fall aus zwei teleskopartig ineinanderschiebbaren Teilen, die Vorderseite des Turmes ist offen, Mit den oberen Enden der Stützen 14 sind die unteren Enden der beiden vorderen Beine; 17 eines Stützbocks gelenkig verbunden, die hinteren Beine 18 können parallel zu den vorderen Beinen geschwenkt werden, und der so· zusammengelegte Stützbock kann umgeklappt werden.
Eines der Merkmale der Erfindung besteht darin, daß der Träger 6 genügend lang und breit ist, um eine Bühne 20 zu tragen, über welche die Bohrröhren von einer Rampe 21 aus (Fig. 3) auf die Arbeitsplattform geschoben werden. Eine Treppe22 lauf t_ von der Plattform nach unten neben der Rampe bis zu einem Punkt, der sich etwas mehr als eine Stufe vom Boden befindet. Das rückwärtige Ende der Bühne ist ungefähr 1,10 m über dem Boden, das Vorderende über dem Drehlager auf der Zugmaschine etwa IVz m.
In Fig. 1 ist ferner dicht hinter dem Anhänger A ein Winden-Sattelanhänger C dargestellt, der eine waagerechte Grundplatte 23 aufweist, die am rückwärtigen Ende durch einen Satz Räder 24 unterstützt wird. Das gegenüberliegende Ende der Grundplatte ist mit einem nach unten ragenden: Zapfen 25 zur Verbindung mit dem Drehlager des Turmanhängers versehen, der in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Die Grundplatte wird vor den Rädern von Schraubwinden -26 getragen. Auf dem hinteren Teil des Anhängers ist eine Windenanlage 27 montiert, die von zwei weiter nach vorn liegenden Motoren 28 angetrieben wird. Fußbodenplatten 29 (Fig. 3) können nach Wunsch hinzugefügt werden.
Wenn der Turmanhänger A nach rückwärts in seine endgültige Lage geschoben worden ist, wird ein Hebebock 31, der am vorderen Teil des Trägers aufgehängt
ίο ist, so verlängert, daß er mit dem Boden in Berührung kommt und das Gewicht des vorderen Endes des Anhängers aufnimmt, so. daß die Zugmaschine wegfahren kann. Der Bock wird vorzugsweise mit einem Seil 32 betätigt, und zwar von der Winde 33 aus, die sich auf der Zugmaschine befindet.
Nachdem die Zugmaschine nach vorn gefahren ist, wird der Bock gesenkt, um den schrägen Träger und die Bühne in die waagerechte Lage nach Fig. 2 zu bringen. Der Anhänger schwingt dabei um die Vorder-
ao räder 2 als Drehpunkt, so daß der Unterbau und die Arbeitsplattform in waagerechte Lage kommen. Wenn das Vorderende des Trägers gesenkt wird, werden die Hinterräder 3 vom Boden, angehoben. Die Länge der waagerechten Bühne, kann nach Wunsch vergrößert werden, indem ein weiterer Bühnenabschnitt 34 am vorderen Ende angesetzt wird. Das rückwärtige Ende des Trägers trägt zwei Böcke 36, die auf einem Stützbalken 37 (Fig. 2) aufsetzen, der auf dem Boden ruht. Sie werden herausgefahren, um die Vorderräder zu entlasten. Ähnliche Böcke 38 sind mit den unteren Enden der vertikalen Träger 39 des Unterbaues hinter den Rädern1 verbunden, um den mittleren Teil des Unterbaues auf Trägerbalken 40 abzustützen.
Das Gewicht des rückwärtigen Endes des Unterbaues wird von zwei Böcken 41 aufgenommen, die ebenfalls auf einem hölzernen: Träger 42 ruhen. Da diese Böcke sich zu dicht über dem Erdboden befinden würden, wenn das vordere Ende des Trägers in die Transportstellung geschwenkt wird, ist Vorsorge getroffen, daß die Böcke nach oben geschwenkt werden können, wenn; sie nicht gebraucht werden. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, sind die oberen Enden jedes der Böcke schwenkbar an dem unteren Ende eines senkrechten Trägers 43 des Unterbaues befestigt. Von dem Bock geht nach vorn eine senkrechte Lasche 44 aus, deren oberes Ende in das gegabelte rückwärtige Ende einer waagerechten Schiene 46 hineinpaßt. Die Schiene ist mit Hilfe eines herausnehmbaren Stiftes 47 lösbar mit der Lasche verbunden. Das vordere Ende der Schiene ist mit Hilfe eines Bolzens 48 an einem Vorsprung 49 des mittleren Trägers 39 des Unterbaues schwenkbar befestigt. Der Bock ist ferner durch eine kurze Schiene 51 abgestützt, die gelenkig mit dem unteren Ende der Lasche 44 verbunden ist und mit ihrem anderen Ende unten an der Schiene 46 nicht weit von der Lasche befestigt. Wenn der Turmanhänger für die Weiterbeförderung vorbereitet wird, wird der Stift 47 aus dem rückwärtigen Ende der waagerechten Schiene herausgezogen, dieses Ende wird nach oben geschwenkt und mit Hilfe des Stiftes an einer Lasche 52 oben an dem Unterbau befestigt. Hierdurch wird über die Schiene 51 der Bock nach oben in eine mehr oder weniger waagerechte Lage geschwenkt, die in Fig. 4 durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
Der hintere Querträger 55 der Grundplatte 23 des Windenanhängers ist mit einem horizontalen hölzernen Balken 56 an seiner Rückseite versehen, der als Puffer dient, wenn der andere Anhänger von hinten dagegengeschoben wird. Oben auf dem Träger 55 sind in Abständen Stützen 57 angebracht, die je aus
zwei Platten bestehen, die nach unten breiter werden, und deren parallele, im Abstand voneinander befindliche obere Enden mit zueinander ausgerichteten Löchern versehen sind. Jede dieser Stützen nimmt einen Ansatz 58 auf, der sich vom oberen Teil das Unterbaues des Turmanhängers nach hinten erstreckt. Die Ansätze sind mit Bohrungen, versehen, die zu den Bohrungen in den Stützen ausgerichtet werden, so daß Bolzen 59 eingesetzt werden können, um die Ansätze mit den Stützen zu verbinden. Von jedem Ende des Querträgers 55 erstreckt sich eine gegabelte Stütze 61 nach unten, die parallele, im Abstand voneinander befindliche obere Abschnitte und nach unten auseinanderlaufende untere Abschnitte enthält. Jede dieser Stützen nimmt einen Ansatz 62 auf, der sich von dem unteren Träger des Unterbaues nach hinten erstreckt. Der Ansatz ist mit einer öffnung versehen, die zu den öffnungen der Stütze ausgerichtet wird, wobei ein eingesetzter Stift 63 zur Verbindung der Stütze mit dem Ansatz dient.
Wie aus Fig. 5,7 und 8 hervorgeht, ist die untere Schiene des Querträgers 55 mit zwei in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordneten öffnungen versehen, und die Querschiene des Trägers ist oberhalb der öffnungen eingekerbt, so daß eine Hülse 65 in die öffnungen eingeschweißt werden kann, Diese Hülsen nehmen nach oben, konisch verlaufende Zapfen 66 auf, deren untere Enden starr auf Stützen 67 befestigt sind, die von der Rückseite des Unterbaues ausgehen.
Nachdem der Windenanhänger in die gewünschte Stellung gebracht worden ist, wird der Turmanhänger mit seinem hinteren Ende in ausgerichteter Stellung gegen das hintere Ende des Windenanhängers geschoben. Der Turmanhänger wird so lange hin- und herbewegt, bis die hinteren Eckträger 43 des Unterbaues sich, über zwei Führungskeilen 69 befinden, die nach hinten von dem unteren Querbalken 55 des Windenanhängers herausragen. Wie aus Fig. 7 hervorgeht, sind diese Führungskeile mit ihren äußeren Flächen nach innen zueinandergeneigt, so daß der Keil, der zuerst von einem der Träger 43 des Unterbaues berührt wird, den Unterbau seitlich verschiebt, wenn der Turmanhänger sich rückwärts bewegt. Dies bewirkt, daß der Turmanhänger seitwärts gegenüber dem anderen Anhänger besser ausgerichtet wird, so daß die Ansätze 58 in die unteren Teile der Stützen 57 sicher eintreten, wenn der Turmanhänger von der Stellung der Fig. 1 und 8 weiter nach rückwärts bewegt wird. Gleichzeitig gelangen die Bolzen 66 unter den hinteren: Querbalken 55 des Windenanhängers.
Sobald die beiden. Anhänger zusammengeschoben sind, kann die Zugmaschine 9 unter dem Turmanhänger A herausgefahren werden, und. der Träger 9 wird, wie oben erwähnt, in die waagerechte Stellung gesenkt.
Wenn das vordere Ende des Trägers sich herabbewegt, kippt der Turmanhänger um seine Vorderräder 2, so daß das rückwärtige Ende des Anhängers sich nach oben bewegt. Die Aufwärtsbewegung der Ansätze 58 und 62 innerhalb der nach oben schräg zulaufenden Stützen 57 und 61 zwingt den Unterbau, sich in der einen oder anderen Richtung seitlich zu verlagern, wenn die beiden Anhänger nicht schon genau aufeinander ausgerichtet sind, bis die Ansätze sich nach oben zwischen die parallelen oberen Wandungen der Stützen bewegt haben. Wenn die Ansätze diese parallelen Wandungen erreichen, wandern die Führungsstifte 66 nach oben in die Hülsen 65 hinein. Sobald die Stützen 67 nach Fig. 4 und1 5 mit dem unteren Teil des Trägers 55 in. Berührung kommen, sind die Löcher in den Ansätzen gegenüber den öffnungen in den benachbarten Schlitzen ausgerichtet. Die Stifte 59 und 63 können dann in die Stützen und Ansätze eingeschoben werden, um diese Teile fest miteinander zu verbinden. Das Ergebnis ist, daß die Rückseiten der beiden Anhänger nicht nur fest miteinander gekuppelt sind, sondern daß sie auch in vorbestimmter ausgerichteter Lage gegenseitig gehalten werden, so daß die Hinterbeine 18 des Stützbocks zurückgeschwenkt werden können und mit dem Träger 71 auf dem Windenanhänger C in Eingriff kommen.
Der Drehtisch 12 auf dem einen Anhänger ist dann auch in der richtigen Lage, so daß er von der Winde 27 auf dem anderen Anhänger angetrieben werden kann. Sobald die beiden Anhänger aneinander befestigt worden sind, werden die Böcke 36, 28 und 41 gesenkt, um die Räder 2 zu entlasten und um eine feste Auflage für den Unterbau B zu bilden, Die Böcke können auch dazu benutzt werden, um den Turmanhänger mit dem Windenanhänger in die richtige Kupplungslage zu bringen, wenn der Boden uneben ist, und die Böcke werden natürlich auch dazu benutzt, um den Unterbau eben auszurichten, wenn dies notwendig ist. Die beiden Anhänger bilden, untereinander fest verbunden, eine einheitliche Arbeitsfläche für die Winden, die Motoren, den Drehtisch, den Stützbock und den Turm. Der Turm kann dann in der üblichen Weise mit Hilfe des Bohrseileis 72, das an der Winde und dem beweglichen Block 73 befestigt ist, aufgerichtet werden. Der bewegliche Block ist seinerseits mit einer Schlinge 74 verbunden, die um zwei Sätze von Rollen 76 und 77 in dem Mast läuft, bevor sie über ein Rollenpaar 78 am oberen Ende der Hebastütze und dann zurück zum Turm geführt ist. Die Bühne 20, die ein Teil des Turmanhängers ist, wird gleichzeitig mit dem Unterbau in Stellung gebracht und erfordert daher keine besondere Bedienung für diesen. Zweck. Sie trägt den beweglichen Block während, des Transportes.
Wenn ein Brunnen fertiggestellt ist und die Anhänger nach einem anderen Ort gebracht werden sollen, wird der eben, beschriebene Vorgang umgekehrt, so daß die Anhänger getrennt und einzeln weggefahren werden können.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Fahrbare ölbohranlage mit einem Klappmast, der mit seinem Unterbau über dein Radachsen eines Sattelanhängers montiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrwinde (27) mit Antrieb (28) auf einem gesonderten Windenträger (C) angeordnet ist, wobei die Rückseite des über die Anhängerräder (2, 3) hinausragenden. Unterbaues (B) mit der Rückseite des Windenträgers (C) in der Betriebsstellung der Bohranlage aneinanderstoßen und durch eine Schwenkbewegung des den Klappmast tragenden Anhängers (Turmanhänger A) um seine Radachsen starr kuppelbar sind in der Weise, daß die Verbindungselemente (62, 65, 57) am Unterbau (B) in entsprechende Verbindungselemente (61, 65, 57) des Windenanhängers (C) von unten eingreifen, wenn der Turmanhänger (A) von seiner Zugmaschine gelöst und sein vorderes Ende abgesenkt wird, durch welche Schwenkung der Turmanhänger mit dem Unterbau aus einer mäßig aufwärts geneigten Fahrstellung in die waagerechte Betriebestellung gelangt.
2. Ölbohranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente einen Ansatz (62) enthalten, der eine gegabelte Stütze (61) aufnimmt, die schräg auseinanderlaufende Abschnitte aufweist, welche den Unterbau auf den Windenträger bei der endgültigen Annäherungsbewegung aufeinander ausrichten.
3. ölbohranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente Hülsen (65) auf einem Träger (55) des Windenträgers enthalten, die ihn leicht anheben, wenn der Unterbau in die Verbindungsstellung bewegt wird.
4. ölbohranlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente einen Zapfen (66) enthalten, der von einer Hülse (65) aufgenommen wird.
5. ölbohranlag'e nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsstützen (57) von dem hinteren Ende des Windenträgers nach oben ragen und mit schrägen Seiten versehen sind, die mit einem Ansatz (58) des Unterbaues am Anfang der Annäherungsbewegung in Eingriff kommen, um ihn seitlich zu bewegen, um die Verbindungselemente aufeinander auszurichten, wenn der Turmanhänger von hinten gegen den, Windenträger geschoben wird.
6. Ölbohranlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Turmanhänger mit einer Bühne (20) versehen ist, die parallel zu einer Arbeiitsplattform (10) verläuft.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 354 922, 2 617 500.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 507/117 4.5T
DEM24180A 1954-01-07 1954-08-18 Auf Anhaengewagen montierte Bohranlage Pending DE1007266B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2354922A (en) * 1941-02-14 1944-08-01 Int Stacey Corp Portable derrick
US2617500A (en) * 1948-07-16 1952-11-11 Cardwell Mfg Company Inc Portable drilling rig

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