DE1007266B - Auf Anhaengewagen montierte Bohranlage - Google Patents
Auf Anhaengewagen montierte BohranlageInfo
- Publication number
- DE1007266B DE1007266B DEM24180A DEM0024180A DE1007266B DE 1007266 B DE1007266 B DE 1007266B DE M24180 A DEM24180 A DE M24180A DE M0024180 A DEM0024180 A DE M0024180A DE 1007266 B DE1007266 B DE 1007266B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- trailer
- substructure
- winch
- tower
- drilling rig
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000005553 drilling Methods 0.000 title claims description 11
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 8
- 210000001364 upper extremity Anatomy 0.000 description 3
- 241000611009 Nematalosa come Species 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B7/00—Special methods or apparatus for drilling
- E21B7/02—Drilling rigs characterised by means for land transport with their own drive, e.g. skid mounting or wheel mounting
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Geology (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
DEUTSCHES
ölbohrtürme werden häufig auf Anhängern von
Lastkraftwagen montiert, so daß sie schnell an eine andere Stelle transportiert werden können, nachdem
sie in eine liegende Stellung gebracht worden sind. Es ist auch üblich, die Winden und Motoren ebenso wie
die Stützböcke zur Aufrichtung des Turmes auf ein und demselben Anhänger aufzubauen. Dies ist zwar
sehr bequem, aber das Gewicht der gesamten Ausrüstung ist so groß, daß die Größe und dadurch die
Leistungsfähigkeit der Bohranlage begrenzt ist. Soll ein größerer Turm benutzt werden, dann kann die
eben beschriebene Anordnung nicht verwendet werden, ohne die zulässige Belastung des Anhängers oder der
Straßen zu überschreiten. Es ist daher vorgeschlagen worden, die Belastung auf zwei Anhänger zu verteilen,
wobei der Turm und der Stützbock auf dem einen Anhänger und die Winden und Motoren auf dem
anderen Anhänger angebracht werden. Dies gestattet zwar die Verwendung von größeren und schwereren
Ausrüstungen als bisher, es besteht jedoch die Schwierigkeit, die beiden Anhänger an der Bohrstelle so auszurichten
und zu verbinden, daß die Motoren; und Winden mit dem Turm und dem Drehtisch in der
richtigen Lage betriebsmäßig verbunden werden können.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine ölbohranlage
auf zwei Anhänger unterzubringen, bei der die Anhänger schnell und leicht in einer vorbestimmten
gegenseitigen Lage gekuppelt werden können, bei welcher ferner der den Turm tragende Anhänger
(Turmanhänger) auch eine Bühne bildet, auf dem der Turm während des Transportes ruht, und bei dem das
waagerechte Ausrichten des Turmanhängers von der Transportlage in die Betriebslage die Herstellung der
Verbindung der beiden Anhänger unterstützt.
Gemäß der Erfindung ist die Bohrwinde mit Antrieb auf einem gesonderten Windenträger angeordnet, wobei
die Rückseite des über die Anhängerräder hinausragenden Unterbaues mit der Rückseite des Windenträgers
in der Betriebsstellung der Bohranlage aneinanderstoßen und durch eine Schwenkbewegung des den
Klappmast tragenden Anhängers um seine Radachsen starr kuppelbar sind in der Weise, daß die Verbindungselemente
am Unterbau in entsprechende Verbindungselemente des Windenanhängers von unten eingreifen, wenn der Turmanhänger von seiner Zugmaschine
gelöst und sein vorderes Ende abgesenkt wird, durch welche Schwenkung der Turmanhänger
mit dem Unterbau aus einer mäßig aufwärts geneigten Fahrstellung in die waagerechte Betriebsstellung gelangt.
Die Verbindungselemente enthalten vorzugsweise einen Ansatz, der eine gegabelte Stütze aufnimmt, die
schräg auseinanderlaufende Abschnitte aufweist, Auf Anhängewagen montierte Bohranlage
Anmelder:
Lee C. Moore Corporation,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
Frankfurt/M.-iEschersheim, Lichtenbergstr. 7
Frankfurt/M.-iEschersheim, Lichtenbergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. Januar 1954
V. St. v. Amerika vom 7. Januar 1954
Cecil Jenkins, Tulsa, OkIa.,
und Calvin Lloyd Turner, New Orleans, La. (V. St. A.), sind als Erfinder genannt worden
welche den Unterbau auf den Windenträger bei der endgültigen Annäherungsbewegung aufeinander ausrichten.
Die Verbindungselemente können Hülsen auf einem Träger des Windenträgers enthalten, die ihn
leicht anheben, wenn der Unterbau in die Verbindungsstellung bewegt wird. Die Verbindungselemente enthalten
zweckmäßig einen Zapfen, der von einer Hülse aufgenommen wird.
Von dem hinteren Ende des Windenträgers ragen vorzugsweise Führungsstützen nach oben, die mit
schrägen Seiten versehen sind, welche mit einem Ansatz des Unterbaues am Anfang der Annäherungsbewegung in Eingriff kommen, um ihn seitlich zu bewegen,
um die Verbindungselemente aufeinander auszurichten, wenn der Turmanhänger von hinten gegen
den Windenträger geschoben wird. Es empfiehlt sich, den Turmanhänger mit einer Bühne zu versehen, die
parallel zu einer Arbeitsplattform verläuft.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird im folgenden im Zusammenhang
mit den Zeichnungen näher beschrieben, in denen
Fig. 1 eine Seitenansicht der Anlage mit zwei Anhängern ist, wobei der Turmanhänger rückwärts gegen
das rückwärtige Ende des Windenanhängers geschoben ist;
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht, die den Zustand zeigt, nachdem die Zugmaschine des Turmanhängers
weggefahren worden ist und die beiden Anhänger betriebsbereit als Einheit miteinander verbunden und abgestützt
worden sind und der Stützbock aufgerichtet ist;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die in den vorhergehenden Figuren gezeigte Anlage;
709' 507/117
Fig. 4 ist eine vergrößerte Teilansicht der miteiiirander
betriebsbereit verbundenen hinteren Enden der beiden Anhänger;
Fig. S ist ein senkrechter Schnitt durch den Windenr anhänger nach der Linie V-V der Fig. 4;
Fig. 6 und 7 sind horizontale Teilschnitte nach den Linien VI-VI und VII-VII der Fig. 5, und
Fig. 8 ist ein senkrechter Teilschnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 5, und zwar bei einer Stellung
der Anhänger nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist ein Sattelanhänger A dargestellt, der einen liegenden Turm 1 trägt und diesen auch in aufrechter
Lage unterstützt. Der Sattelanhänger hat einen Satz von. Tandemrädern 2 und 3, die einen waagerechten
Rahmen 4 tragen. Mit der Vorderseite dieses Rahmens ist ein langer gerader Träger 6 verbunden,
der sich nach, vorn erstreckt. Die untere Seite des vorderen Endes des Trägers ist mit einem Bolzen 7
(Fig. 2) versehen, der den Sattelanhänger lösbar im Drehlager 8 mit einer Zugmaschine 9 (Fig. 1) verbindet.
Der Träger des Anhängers ist aus einem weiter unten beschriebenen Grund geneigt, so daß sein vorderes
Ende wesentlich höher als sein hinteres Ende liegt. Der Rahmen 4 trägt den Unterbau B für den
Ölbohrturm, der sich etwa 1 m über die Höhe des Trägers erhebt; er ist oben mit einer Arbeitsplattform 10
abgedeckt, die in einer Ebene liegt, welche im wesentlichen die gleiche Neigung wie der Träger hat. Die
gegenüberliegenden Seiten der Plattform können mit angelenkten oder abnehmbaren Fußbodenplatten 11
(Fig. 3) in bekannter Weise versehen sein, wenn die Anlage sich in der Arbeitsstellung befindet DerUnterba,u
erstreckt sich, ein Stück weit, z. B. etwa 1 bis IVz m, hinter die Räder, um einen Drehtisch 12 hinter
ihnen aufzunehmen.
Von den beiden gegenüberliegenden Seiten des Unterbaues ragen in der Nähe der Vorderseite des
Drehtisches zwei Stützen 14 nach oben, an deren unteren
Abschnitten die Vorderbeine des Ölbohrturmes 1 gelenkig befestigt sind. Der Turm erstreckt sich in
seiner vorwärts geneigten Lage nach vorn über den Träger des Anhängers und das Führerhaus der Zugmaschine
und wird von einer Stütze 16 getragen, die am vorderen Ende des Trägers abnehmbar befestigt
ist. Der Turm besteht in dem dargestellten Fall aus zwei teleskopartig ineinanderschiebbaren Teilen, die
Vorderseite des Turmes ist offen, Mit den oberen Enden der Stützen 14 sind die unteren Enden der beiden
vorderen Beine; 17 eines Stützbocks gelenkig verbunden,
die hinteren Beine 18 können parallel zu den vorderen Beinen geschwenkt werden, und der so· zusammengelegte
Stützbock kann umgeklappt werden.
Eines der Merkmale der Erfindung besteht darin, daß der Träger 6 genügend lang und breit ist, um eine
Bühne 20 zu tragen, über welche die Bohrröhren von einer Rampe 21 aus (Fig. 3) auf die Arbeitsplattform
geschoben werden. Eine Treppe22 lauf t_ von der Plattform
nach unten neben der Rampe bis zu einem Punkt, der sich etwas mehr als eine Stufe vom Boden befindet.
Das rückwärtige Ende der Bühne ist ungefähr 1,10 m über dem Boden, das Vorderende über dem
Drehlager auf der Zugmaschine etwa IVz m.
In Fig. 1 ist ferner dicht hinter dem Anhänger A ein Winden-Sattelanhänger C dargestellt, der eine
waagerechte Grundplatte 23 aufweist, die am rückwärtigen Ende durch einen Satz Räder 24 unterstützt
wird. Das gegenüberliegende Ende der Grundplatte ist mit einem nach unten ragenden: Zapfen 25 zur Verbindung
mit dem Drehlager des Turmanhängers versehen, der in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Die
Grundplatte wird vor den Rädern von Schraubwinden -26 getragen. Auf dem hinteren Teil des Anhängers ist
eine Windenanlage 27 montiert, die von zwei weiter nach vorn liegenden Motoren 28 angetrieben wird.
Fußbodenplatten 29 (Fig. 3) können nach Wunsch hinzugefügt werden.
Wenn der Turmanhänger A nach rückwärts in seine endgültige Lage geschoben worden ist, wird ein Hebebock
31, der am vorderen Teil des Trägers aufgehängt
ίο ist, so verlängert, daß er mit dem Boden in Berührung
kommt und das Gewicht des vorderen Endes des Anhängers aufnimmt, so. daß die Zugmaschine wegfahren
kann. Der Bock wird vorzugsweise mit einem Seil 32 betätigt, und zwar von der Winde 33 aus, die sich auf
der Zugmaschine befindet.
Nachdem die Zugmaschine nach vorn gefahren ist, wird der Bock gesenkt, um den schrägen Träger und
die Bühne in die waagerechte Lage nach Fig. 2 zu bringen. Der Anhänger schwingt dabei um die Vorder-
ao räder 2 als Drehpunkt, so daß der Unterbau und die Arbeitsplattform in waagerechte Lage kommen. Wenn
das Vorderende des Trägers gesenkt wird, werden die Hinterräder 3 vom Boden, angehoben. Die Länge der
waagerechten Bühne, kann nach Wunsch vergrößert werden, indem ein weiterer Bühnenabschnitt 34 am
vorderen Ende angesetzt wird. Das rückwärtige Ende des Trägers trägt zwei Böcke 36, die auf einem Stützbalken
37 (Fig. 2) aufsetzen, der auf dem Boden ruht. Sie werden herausgefahren, um die Vorderräder zu
entlasten. Ähnliche Böcke 38 sind mit den unteren Enden der vertikalen Träger 39 des Unterbaues hinter
den Rädern1 verbunden, um den mittleren Teil des Unterbaues auf Trägerbalken 40 abzustützen.
Das Gewicht des rückwärtigen Endes des Unterbaues wird von zwei Böcken 41 aufgenommen, die
ebenfalls auf einem hölzernen: Träger 42 ruhen. Da diese Böcke sich zu dicht über dem Erdboden befinden
würden, wenn das vordere Ende des Trägers in die Transportstellung geschwenkt wird, ist Vorsorge
getroffen, daß die Böcke nach oben geschwenkt werden können, wenn; sie nicht gebraucht werden. Wie
aus Fig. 4 hervorgeht, sind die oberen Enden jedes der Böcke schwenkbar an dem unteren Ende eines senkrechten
Trägers 43 des Unterbaues befestigt. Von dem Bock geht nach vorn eine senkrechte Lasche 44 aus,
deren oberes Ende in das gegabelte rückwärtige Ende einer waagerechten Schiene 46 hineinpaßt. Die Schiene
ist mit Hilfe eines herausnehmbaren Stiftes 47 lösbar mit der Lasche verbunden. Das vordere Ende der
Schiene ist mit Hilfe eines Bolzens 48 an einem Vorsprung 49 des mittleren Trägers 39 des Unterbaues
schwenkbar befestigt. Der Bock ist ferner durch eine kurze Schiene 51 abgestützt, die gelenkig mit dem
unteren Ende der Lasche 44 verbunden ist und mit ihrem anderen Ende unten an der Schiene 46 nicht
weit von der Lasche befestigt. Wenn der Turmanhänger für die Weiterbeförderung vorbereitet wird, wird der
Stift 47 aus dem rückwärtigen Ende der waagerechten Schiene herausgezogen, dieses Ende wird nach oben
geschwenkt und mit Hilfe des Stiftes an einer Lasche 52 oben an dem Unterbau befestigt. Hierdurch wird
über die Schiene 51 der Bock nach oben in eine mehr oder weniger waagerechte Lage geschwenkt, die in
Fig. 4 durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
Der hintere Querträger 55 der Grundplatte 23 des Windenanhängers ist mit einem horizontalen hölzernen
Balken 56 an seiner Rückseite versehen, der als Puffer dient, wenn der andere Anhänger von hinten
dagegengeschoben wird. Oben auf dem Träger 55 sind in Abständen Stützen 57 angebracht, die je aus
zwei Platten bestehen, die nach unten breiter werden, und deren parallele, im Abstand voneinander befindliche
obere Enden mit zueinander ausgerichteten Löchern versehen sind. Jede dieser Stützen nimmt
einen Ansatz 58 auf, der sich vom oberen Teil das Unterbaues des Turmanhängers nach hinten erstreckt.
Die Ansätze sind mit Bohrungen, versehen, die zu den Bohrungen in den Stützen ausgerichtet werden,
so daß Bolzen 59 eingesetzt werden können, um die Ansätze mit den Stützen zu verbinden. Von jedem
Ende des Querträgers 55 erstreckt sich eine gegabelte Stütze 61 nach unten, die parallele, im Abstand voneinander
befindliche obere Abschnitte und nach unten auseinanderlaufende untere Abschnitte enthält. Jede
dieser Stützen nimmt einen Ansatz 62 auf, der sich von dem unteren Träger des Unterbaues nach hinten
erstreckt. Der Ansatz ist mit einer öffnung versehen, die zu den öffnungen der Stütze ausgerichtet wird,
wobei ein eingesetzter Stift 63 zur Verbindung der Stütze mit dem Ansatz dient.
Wie aus Fig. 5,7 und 8 hervorgeht, ist die untere Schiene des Querträgers 55 mit zwei in Längsrichtung
im Abstand voneinander angeordneten öffnungen versehen, und die Querschiene des Trägers ist oberhalb
der öffnungen eingekerbt, so daß eine Hülse 65 in die öffnungen eingeschweißt werden kann, Diese
Hülsen nehmen nach oben, konisch verlaufende Zapfen 66 auf, deren untere Enden starr auf Stützen 67 befestigt sind, die von der Rückseite des Unterbaues
ausgehen.
Nachdem der Windenanhänger in die gewünschte Stellung gebracht worden ist, wird der Turmanhänger
mit seinem hinteren Ende in ausgerichteter Stellung gegen das hintere Ende des Windenanhängers geschoben.
Der Turmanhänger wird so lange hin- und herbewegt, bis die hinteren Eckträger 43 des Unterbaues
sich, über zwei Führungskeilen 69 befinden, die nach hinten von dem unteren Querbalken 55 des
Windenanhängers herausragen. Wie aus Fig. 7 hervorgeht, sind diese Führungskeile mit ihren äußeren
Flächen nach innen zueinandergeneigt, so daß der Keil, der zuerst von einem der Träger 43 des Unterbaues
berührt wird, den Unterbau seitlich verschiebt, wenn der Turmanhänger sich rückwärts bewegt. Dies
bewirkt, daß der Turmanhänger seitwärts gegenüber dem anderen Anhänger besser ausgerichtet wird, so
daß die Ansätze 58 in die unteren Teile der Stützen 57 sicher eintreten, wenn der Turmanhänger von der
Stellung der Fig. 1 und 8 weiter nach rückwärts bewegt wird. Gleichzeitig gelangen die Bolzen 66 unter
den hinteren: Querbalken 55 des Windenanhängers.
Sobald die beiden. Anhänger zusammengeschoben sind, kann die Zugmaschine 9 unter dem Turmanhänger
A herausgefahren werden, und. der Träger 9 wird, wie oben erwähnt, in die waagerechte Stellung
gesenkt.
Wenn das vordere Ende des Trägers sich herabbewegt, kippt der Turmanhänger um seine Vorderräder
2, so daß das rückwärtige Ende des Anhängers sich nach oben bewegt. Die Aufwärtsbewegung der
Ansätze 58 und 62 innerhalb der nach oben schräg zulaufenden Stützen 57 und 61 zwingt den Unterbau,
sich in der einen oder anderen Richtung seitlich zu verlagern, wenn die beiden Anhänger nicht schon
genau aufeinander ausgerichtet sind, bis die Ansätze sich nach oben zwischen die parallelen oberen Wandungen
der Stützen bewegt haben. Wenn die Ansätze diese parallelen Wandungen erreichen, wandern die
Führungsstifte 66 nach oben in die Hülsen 65 hinein. Sobald die Stützen 67 nach Fig. 4 und1 5 mit dem
unteren Teil des Trägers 55 in. Berührung kommen, sind die Löcher in den Ansätzen gegenüber den öffnungen
in den benachbarten Schlitzen ausgerichtet. Die Stifte 59 und 63 können dann in die Stützen und
Ansätze eingeschoben werden, um diese Teile fest miteinander zu verbinden. Das Ergebnis ist, daß die
Rückseiten der beiden Anhänger nicht nur fest miteinander gekuppelt sind, sondern daß sie auch in vorbestimmter
ausgerichteter Lage gegenseitig gehalten werden, so daß die Hinterbeine 18 des Stützbocks
zurückgeschwenkt werden können und mit dem Träger 71 auf dem Windenanhänger C in Eingriff kommen.
Der Drehtisch 12 auf dem einen Anhänger ist dann auch in der richtigen Lage, so daß er von der Winde
27 auf dem anderen Anhänger angetrieben werden kann. Sobald die beiden Anhänger aneinander befestigt
worden sind, werden die Böcke 36, 28 und 41 gesenkt, um die Räder 2 zu entlasten und um eine
feste Auflage für den Unterbau B zu bilden, Die Böcke können auch dazu benutzt werden, um den
Turmanhänger mit dem Windenanhänger in die richtige Kupplungslage zu bringen, wenn der Boden
uneben ist, und die Böcke werden natürlich auch dazu benutzt, um den Unterbau eben auszurichten, wenn
dies notwendig ist. Die beiden Anhänger bilden, untereinander fest verbunden, eine einheitliche
Arbeitsfläche für die Winden, die Motoren, den Drehtisch, den Stützbock und den Turm. Der Turm kann
dann in der üblichen Weise mit Hilfe des Bohrseileis
72, das an der Winde und dem beweglichen Block 73 befestigt ist, aufgerichtet werden. Der bewegliche
Block ist seinerseits mit einer Schlinge 74 verbunden, die um zwei Sätze von Rollen 76 und 77 in dem Mast
läuft, bevor sie über ein Rollenpaar 78 am oberen Ende der Hebastütze und dann zurück zum Turm
geführt ist. Die Bühne 20, die ein Teil des Turmanhängers ist, wird gleichzeitig mit dem Unterbau in
Stellung gebracht und erfordert daher keine besondere Bedienung für diesen. Zweck. Sie trägt den beweglichen
Block während, des Transportes.
Wenn ein Brunnen fertiggestellt ist und die Anhänger
nach einem anderen Ort gebracht werden sollen, wird der eben, beschriebene Vorgang umgekehrt,
so daß die Anhänger getrennt und einzeln weggefahren werden können.
Claims (6)
1. Fahrbare ölbohranlage mit einem Klappmast, der mit seinem Unterbau über dein Radachsen
eines Sattelanhängers montiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrwinde (27) mit Antrieb
(28) auf einem gesonderten Windenträger (C) angeordnet ist, wobei die Rückseite des über
die Anhängerräder (2, 3) hinausragenden. Unterbaues (B) mit der Rückseite des Windenträgers
(C) in der Betriebsstellung der Bohranlage aneinanderstoßen und durch eine Schwenkbewegung des
den Klappmast tragenden Anhängers (Turmanhänger A) um seine Radachsen starr kuppelbar
sind in der Weise, daß die Verbindungselemente (62, 65, 57) am Unterbau (B) in entsprechende
Verbindungselemente (61, 65, 57) des Windenanhängers (C) von unten eingreifen, wenn der
Turmanhänger (A) von seiner Zugmaschine gelöst und sein vorderes Ende abgesenkt wird, durch
welche Schwenkung der Turmanhänger mit dem Unterbau aus einer mäßig aufwärts geneigten
Fahrstellung in die waagerechte Betriebestellung gelangt.
2. Ölbohranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente einen
Ansatz (62) enthalten, der eine gegabelte Stütze (61) aufnimmt, die schräg auseinanderlaufende
Abschnitte aufweist, welche den Unterbau auf den Windenträger bei der endgültigen Annäherungsbewegung aufeinander ausrichten.
3. ölbohranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente
Hülsen (65) auf einem Träger (55) des Windenträgers enthalten, die ihn leicht anheben,
wenn der Unterbau in die Verbindungsstellung bewegt wird.
4. ölbohranlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungselemente einen Zapfen (66) enthalten, der von einer Hülse (65)
aufgenommen wird.
5. ölbohranlag'e nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß Führungsstützen (57) von dem hinteren Ende des Windenträgers nach
oben ragen und mit schrägen Seiten versehen sind, die mit einem Ansatz (58) des Unterbaues am Anfang
der Annäherungsbewegung in Eingriff kommen, um ihn seitlich zu bewegen, um die Verbindungselemente
aufeinander auszurichten, wenn der Turmanhänger von hinten gegen den, Windenträger geschoben wird.
6. Ölbohranlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Turmanhänger mit
einer Bühne (20) versehen ist, die parallel zu einer Arbeiitsplattform (10) verläuft.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 354 922, 2 617 500.
USA.-Patentschriften Nr. 2 354 922, 2 617 500.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 507/117 4.5T
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1007266XA | 1954-01-07 | 1954-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1007266B true DE1007266B (de) | 1957-05-02 |
Family
ID=22281210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM24180A Pending DE1007266B (de) | 1954-01-07 | 1954-08-18 | Auf Anhaengewagen montierte Bohranlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1007266B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2354922A (en) * | 1941-02-14 | 1944-08-01 | Int Stacey Corp | Portable derrick |
| US2617500A (en) * | 1948-07-16 | 1952-11-11 | Cardwell Mfg Company Inc | Portable drilling rig |
-
1954
- 1954-08-18 DE DEM24180A patent/DE1007266B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2354922A (en) * | 1941-02-14 | 1944-08-01 | Int Stacey Corp | Portable derrick |
| US2617500A (en) * | 1948-07-16 | 1952-11-11 | Cardwell Mfg Company Inc | Portable drilling rig |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3013513A1 (de) | Umruestbare maschine mit einem ausleger | |
| DE1944214B2 (de) | Chienenlos verfahrbarer drehkranunterwagen | |
| DE2749470A1 (de) | Einziehbares, fahrbares haengegeruest fuer unterhaltungsarbeiten an brueckenkonstruktionen u.dgl. | |
| DE8911634U1 (de) | In Teilen transportierbares Vergnügungsgerät für Jahrmärkte od.dgl., insbesondere Riesenrad | |
| DE2556882A1 (de) | System (anordnung) und verfahren zum selbsttaetigen entstauen und verstauen eines kranauslegers | |
| DE1171584B (de) | Ortsveraenderliche Hebebuehne zum Anheben und Schraegstellen eines Kraftwagens | |
| DE1255902B (de) | Verfahren zur Errichtung von Gebaeuden aus vorgefertigten Raumkaesten | |
| DE69003541T2 (de) | Verfahren und Ausrüstung für die Be- und Entladung von Motorfahrzeugen aus Leichtbautragevorrichtungen, die auf Standardcontainern befestigt sind. | |
| DE1584525B1 (de) | Batterieschalung | |
| DE1630973A1 (de) | Fahrbarer Auslegerkran | |
| DE1658328B2 (de) | Einrichtung zum Auswechseln von Gleisabschnitten | |
| DE3442306C2 (de) | ||
| DE3153022C2 (de) | Als Ausbauhilfe dienende Vorrichtung für den Streckenvortrieb im Berg- und Tunnelbau | |
| DE19704967C2 (de) | Portalkran, insbesondere zum Errichten von Bauwerken | |
| DE2461251C3 (de) | Vorrichtung für die Vormontage, den Transport und den Einbau eines Strecken- bzw. Tunnelausbaus | |
| DE3108053C2 (de) | Vorrichtung zur magazinartigen Speicherung und Handhabung von Gestängen und Rohren für Bohrgeräte | |
| DE1007266B (de) | Auf Anhaengewagen montierte Bohranlage | |
| DE2309381A1 (de) | Geraet zum hantieren von lasten | |
| DE3546036A1 (de) | Baumaschine | |
| DE2647227A1 (de) | Umschlaggeraet zum heben und kippen von frachtcontainern | |
| DE827848C (de) | Transportabler Aufzug | |
| DE948955C (de) | Zusammenklappbarer Stuezbock fuer OElbohrtuerme | |
| DE2136401C3 (de) | Vorrichtung für auf einem Schalrahmen stehende, raumgroße Baukörper aus Stahlbeton | |
| DE951352C (de) | Dreieckfoermiger Stuetzbock fuer klappbare Erdoel-Bohrtuerme | |
| DE2029016A1 (de) | Turmdrehkran |