DE1007142B - Verfahren zum wahlweisen Herstellen von phosphoreszierenden oder selbstleuchtenden, emaillierten Leuchtschildern - Google Patents

Verfahren zum wahlweisen Herstellen von phosphoreszierenden oder selbstleuchtenden, emaillierten Leuchtschildern

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DE1007142B
DE1007142B DEK15770A DEK0015770A DE1007142B DE 1007142 B DE1007142 B DE 1007142B DE K15770 A DEK15770 A DE K15770A DE K0015770 A DEK0015770 A DE K0015770A DE 1007142 B DE1007142 B DE 1007142B
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phosphorescent
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Georg Kaiser
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C8/00Enamels; Glazes; Fusion seal compositions being frit compositions having non-frit additions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C4/00Compositions for glass with special properties
    • C03C4/12Compositions for glass with special properties for luminescent glass; for fluorescent glass
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D5/00Coating with enamels or vitreous layers

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Description

DEUTSCHES
Es ist bekannt, phosphoreszierende Emails nach dem sogenannten Naßpuderverfahren herzustellen, indem in oder auf die Naßmasse eine trockene Puderschicht aufgetragen, dann die beiden Schichten angetrocknet und zusammen gebrannt werden.
Ferner ist bekannt, zum Zweck der Einsparung an teueren Erregersubstanzen feueremaillierte Leuchtschilder unter gleichzeitiger Verwendung selbstleuchtender und phosphoreszierender Leuchtmassen herzustellen, wobei die beiden Leuchtmassen wieder durch transparente Glasuren voneinander getrennt aufgetragen und getrennt eingebrannt werden. Um ferner das Haften der selbstleuchtenden Pigmente auf den mit den Schichten versehenen Leuchtschildern zu erreichen, wurden Klebeschichten auf die fertigen Unterlagen aufgetragen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein \^erfahren zum wahlweisen Herstellen von phosphoreszierenden oder selbstleuchtenden, emaillierten Leuchtschildern, welches bezweckt, Leuchtschilder mit beiden unterschiedlichen Leuchtbelagen herzustellen, indem zuerst das phosphoreszierende Leuchtschild in einer Arbeitsstufe hergestellt und dieses dann als Unterlage für das selbstleuchtende Schild benutzt wird, falls ein solches gewünscht wird. Sowohl das Herstellen des erstgenannten Leuchtschildes sowie des zweiten erfolgt in einem einzigen Arbeitsvorgang, und die beiden Verfahrensstufen können in zusammenhängender Form ausgeführt werden, wodurch eine gegenüber den bisherigen Verfahren wesentlich vereinfachte und verbilligte Herstellungsweise sich ergibt. Es ist also nach dem neuen Verfahren der Vorteil gegeben, daß entweder nur ein phosphoreszierendes oder ein selbstleuchtendes Schild herzustellen ist und die Haltbarkeit und Leuchtkraft solcher Doppelsohilder gegenüber den bisherigen einfachen Leuchtschildern wesentlich erhöht wird. Vor allem wird durch die gegenseitige Ergänzung der phosphoreszierenden und selbstleuchtenden Schicht eine Einsparung an teueren Erregersubstanzen, dann eine Verminderung von Klebe- und Isolierschichten sowie eine Herabsetzung der Brände erzielt, durchweg Vorzüge von wirtschaftlicher Bedeutung, denn bei einem Massenartikel, wie ihn Leuchtschilder darstellen, spielen die Herstellungsund damit die Anschaffungskosten zweifellos eine wesentliche Rolle.
Das neue Verfahren wird wie folgt ausgeführt, wobei in der Zeichnung in schematischer und deutlichkeitshalber stark vergrößerter Darstellung die einzelnen Arbeitsvorgänge angedeutet sind, und zwar in
Abb. 1 für ein phosphoreszierendes Leuchtschild und in
Abb. 2 für ein selbstleuchtendes.
Verfahren zum wahlweisen Herstellen
von phosphoreszierenden oder
selbstleuchtenden, emaillierten
Leuchtschildern
Anmelder:
Georg Kaiser, München 12, Anglerstr. 28
Georg Kaiser, München,
ist als Erfinder genannt worden
ao Mit 1 ist die Unterlage des Schildes bezeichnet, welche aus Blech und Grundemail besteht.
Auf der Unterlage 1 wird zunächst eine Schicht 2 aufgetragen, welche durch ein Weißemail gebildet wird, die mit etwa 15 bis 20% phosphoreszierenden Leuchtfarbenpigmenten i vermischt ist. Die dünnflüssige Mischung wird auf die Unterlage 1 aufgestrichen, aufgespritzt oder aufgegossen und dann etwas angetrocknet, was durch Erwärmung geregelt wird und in kürzester Zeit zu erreichen ist. Auf die angetrocknete Weiß- und Leuchtschicht 2 siebt man weitere phosphoreszierende, hochfeuerbeständige Leuchtfarbenpigmente i (z. B. Zinksulfid) gleichmäßig und gut deckend auf, wie sie für eine gute Phosphoreszenz notwendig sind. Die aufgesiebten phosphoreszierenden Leuchtpigmente werden sodann hauchdünn mit einer transparenten Glasur überspritzt oder überschüttet.
Hierauf erfolgt erstmals das Einbrennen dieser drei Schichten, und zwar, wie üblich, bei etwa 850° C.
Das phosphoreszierende Leuchtschild ist somit bereits fertig. Man kann aber auch nur die Weiß- und Leuchtfarbenschicht zusammen einbrennen und nachher noch mit einer transparenten Glasurschicht hauchdünn überspritzen oder überschütten und nochmals bei 850° C etwa 2 Minuten lang einbrennen.
Falls ein selbstleuchtendes Schild gewünscht wird, wird das Verfahren in der Weise fortgesetzt, daß (vgl. Abb. 2) auf das fertige Leuchtschild zunächst eine Klebeschicht 4 aufgetragen wird, deren Kleber
So aus einem ausbrennbaren Stoff besteht. Auf diese Haftschicht werden die selbstleuchtenden Pigmente α gleichmäßig aufgesiebt, ähnlich wie beim phosphoreszierenden Leuchtschild die Pigmente i und dann eine hauchdünne Deckglasur 5 aufgetragen.
709 506/241
Damit ist auch das selbstleuchtende Schild fertiggestellt und wird mit den sämtlichen Schichten zum zweiten Mal mit etwa 850° C gebrannt.
Das Einbrennen des selbstleuchtenden Schildes a kann auch ohne die Deckglasur 5 erfolgen, in welchem Fall diese eines (dritten) zusätzlichen Brandes bedarf.
Nach dem neuen Verfahren hergestellte Leuchtfarbenschilder sind vollkommen wetterfest. Auch bei stärkster Sonnenbestrahlung tritt keinerlei Vergrauung der phosphoreszierenden oder selbstleuchtenden Zinksulfidpigmente ein, wie dies bei Leuchtfarbenschildern, die z. B. in der Lacktechnik hergestellt wurden, bei Verwendung im Freien schon nach einigen Wochen der Fall ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zum wahlweisen Herstellen von phosphoreszierenden oder selbstleuchtenden, emaillierten Leuchtschildern, dadurch gekennzeichnet, daß auf eine in bekannter Weise aus einer Fritte mit phosphoreszierendem Leuchtpulver hergestellte, einzubrennende Schicht eine zweite, wieder aus einer Fritte mit selbstleuchtendem Pulver vermischte Schicht bekannter Art aufgetragen und zusammen mit der phosphoreszierenden Schicht eingebrannt wird.
    ίο In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 662 727;
    schweizerische Patentschrift Nr. 208 356;
    deutsche Patentanmeldung D 7553 VI a/48c;
    »Handbuch der Emailtechnik« des Vereins Deutscher Emailfachleute e.V., Blatt EIXb, EIXc, FIIg;
    Stuckert, »Die Emailfabrikation«, 2. Auflage, 1941, S. 257, 258.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709506/241 4.57
DEK15770A 1952-10-10 1952-10-10 Verfahren zum wahlweisen Herstellen von phosphoreszierenden oder selbstleuchtenden, emaillierten Leuchtschildern Pending DE1007142B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE662727C (de) * 1934-03-09 1938-07-20 Walter Eckhoff Fa Dipl Ing Verfahren zum Emaillieren von gusseisernen Gegenstaenden
CH208356A (de) * 1937-07-30 1940-01-31 Auergesellschaft Ag Verfahren zur Herstellung von Leuchtemail.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE662727C (de) * 1934-03-09 1938-07-20 Walter Eckhoff Fa Dipl Ing Verfahren zum Emaillieren von gusseisernen Gegenstaenden
CH208356A (de) * 1937-07-30 1940-01-31 Auergesellschaft Ag Verfahren zur Herstellung von Leuchtemail.

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