DE100699C - - Google Patents

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DE100699C
DE100699C DE1898100699D DE100699DA DE100699C DE 100699 C DE100699 C DE 100699C DE 1898100699 D DE1898100699 D DE 1898100699D DE 100699D A DE100699D A DE 100699DA DE 100699 C DE100699 C DE 100699C
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boxes
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DE1898100699D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0003Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation by using heat-exchange surfaces for indirect contact between gases or vapours and the cooling medium
    • B01D5/0015Plates
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0027Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation by direct contact between vapours or gases and the cooling medium
    • B01D5/003Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation by direct contact between vapours or gases and the cooling medium within column(s)

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein.
Dephlegmator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1898 ab.
Der Dephlegmator bezweckt, einen möglichst lebhaften Temperaturaustausch zwischen der zu destillirenden Flüssigkeit (Maische), für welche er gleichzeitig als Vorwärmer dient, und zwischen den Dämpfen des angestrebten Productes (Alkohol) herbeizuführen. Die flüssigen Condensproducte, die sich hierbei aus den Dämpfen bilden, sollen in immer wärmere Räume des Dephlegmators zurückfliefsen, damit sie wieder zur Verdampfung gelangen. Wegen der zu Anfang herrschenden großen Temperaturunterschiede darf hierbei eine unmittelbare Berührung der Dämpfe mit der zu wärmenden Maische nicht stattfinden.
Diese Aufgaben werden auf folgende Weise gelöst:
In einem cylindrisch oder ähnlich gestalteten Gefä'fse A befinden sich über einander gelagerte, ringsum geschlossene Kästen, welche so angeordnet sind, dafs derjenige Theil des Gefäfsquerschnittes, welcher von einem Kasten freigelassen wird, von dem nächsten reichlich gedeckt ist, derart, dafs kein Tropfen den Raum des Gefäfses A frei durchfallen kann, sondern jeder von der nächsten Kastenoberfläche aufgefangen wird. Das läfst sich z. B. so erreichen, wie es die Fig. 1 und 2 darstellen, wo ein kreisförmiger, concentrisch gelagerter Kasten B mit einem ringförmigen C abwechselt. In Fig. 3 und 4 dagegen ist die Anordnung so getroffen, dafs die Kästen abwechselnd einen rechten und einen linken Halbkreis des Gefäfsquerschnittes reichlich ausfüllen.
Die Innenräume dieser Kästen stehen durch Rohrstutzen mit einander in Verbindung, und die Maische tritt in den oberen Kasten (durch a) ein. Damit sie die Kästen aber nicht auf dem kürzesten Wege verläfst, sind bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung Scheidewände D angeordnet, wie sie der Grundrifs Fig. 2 zeigt. Der Eintritt findet an der einen Seite dieser Wand statt, der Austritt auf der anderen Seite. Bei der Anordnung nach Fig. 3 und 4 würde es genügen, wenn die Rohrverbindungen derart gegen einander versetzt sind, wie es der Grundrifs gleichfalls andeutet.
Auf diese Weise durchströmt die Maische stets den ganzen "Raum eines Kastens in waagrechter Richtung und gelangt dann durch den Verbindungsstutzen in den nächsten Raum.
Die Dämpfe aber umspülen diese Kästen sowohl an der unteren wie an der oberen Fläche und bewegen sich in zickzackförmigen Schlangenwindungen nach oben. Die condensirte Flüssigkeit sammelt sich zunächst auf der Oberfläche eines Kastens an und fliefst von diesem dann auf die heifseren herab, wodurch eine lebhafte Neuverdampfung erzielt wird.
Es macht für die Wirkung natürlich keinen wesentlichen Unterschied, ob die Kästen bezw. ihre Oberflächen waagrecht oder etwas geneigt liegen. Auch kann man zum Zwecke leichteren Abfliefsens der condensirten Flüssigkeit
noch kleine Durchflufskanäle anordnen, etwa wie sie Fig. 5 bei i zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Dephlegmator, dadurch gekennzeichnet, dafs in ein cylindrisches oder ähnliches .Gefäfs flache, gegen einander versetzte Kästen eingebaut sind, welche durch ihre Lage den Querschnitt des Gefäfses für die herabfallende Condensflüssigkeit sperren und die mit einander derart in Verbindung stehen, dafs die zu destillirende Flüssigkeit (Maische) jeden Kasten waagrecht durchfliefst und dann in 'den 'näclisteri "abgeleitet 'wird, während der Dämpf des erstrebten Pröductes (Alkohol) auf seinem zickzackförmigen Wege von unten nach oben jeden Kasten an der unteren und oberen Fläche bestreicht und hier zum Theil niedergeschlagen (dephlegmirt) wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1898100699D 1898-01-11 1898-01-11 Expired DE100699C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE100699T 1898-01-11

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DE100699C true DE100699C (de) 1899-01-02

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ID=36954849

Family Applications (1)

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DE1898100699D Expired DE100699C (de) 1898-01-11 1898-01-11

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE100699C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4558733A (en) * 1980-12-17 1985-12-17 Rilett Engergitjanst AB Heat exchanger having intermittently movable rotational cleaning arms

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4558733A (en) * 1980-12-17 1985-12-17 Rilett Engergitjanst AB Heat exchanger having intermittently movable rotational cleaning arms

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