DE585192C - Gasreinigungsvorrichtung mit lamellenartigen Blechen - Google Patents
Gasreinigungsvorrichtung mit lamellenartigen BlechenInfo
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- DE585192C DE585192C DEV28466D DEV0028466D DE585192C DE 585192 C DE585192 C DE 585192C DE V28466 D DEV28466 D DE V28466D DE V0028466 D DEV0028466 D DE V0028466D DE 585192 C DE585192 C DE 585192C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10K—PURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
- C10K1/00—Purifying combustible gases containing carbon monoxide
- C10K1/02—Dust removal
- C10K1/022—Dust removal by baffle plates
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Description
- Gasreinigungsvorrichtung mit lamellenartigen Blechen Die Erfindung bezieht sich auf eine aus einem Gehäuse mit oben und unten angeoi#dneten Blechlamellen bestehende Reinigungs-und Entstäubungsvorrichtung für Koks-Gas-Generatoren.
- Es sind an sich schon Reinigungsvorrichtungen für Koks-Gas-Generatoren bekannt geworden, bei denen die in einem Gehäuse oben und unten angeordneten Bleche ineinandergreifend gegeneinander versetzt sind, so daß der hindurchtretende Gasstrom infolge der hin und her gehenden Strömung gereinigt werden kann. Diese bekannten Vorrichtungen haben aber den Nachteil, daß sie nicht für die Reinigung verschiedenartiger Gase, sondern wegen der festen Anordnung der Lamellen nur zur Reinigung eines Gases mit ganz bestimmter Zusammensetzung geeignet sind.
- Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden,. daß von den ineinandergreifenden" gegeneinander versetzten oberen und unteren Lamellen die oberen Lamellen an einem. verschiebbaren Blech angeordnet sind, um die Durchtrittsöffnungen zwischen den oberen und unteren Lamellen zu regeln. Weiterhin sind die Lamellenenden tropfenförmig verdickt -und so den Strömungsverhältnissen angepaßt. Durch die Regelung der Öffnungen zwischen den einzelnen Lamellen kann der jeweils günstigste Grad der Staubausscheidung erzielt werden. Die Erfindung bezieht. sich des weiteren darauf, daß sich die Öffnungen der Larriellenbleche von der Ein-- trittsseite nach der Austrittsseite des Behälters zu verengen, so daß die Staubabscheidung in den einzelnen entsprechenden Kammern gleichmäßig erfolgt. Es soll also nicht mehr z. B. die erste Kammer mehr Staub abscheiden als die letzte.
- In der Zeichnung ist ein Längsschnitt durch die Reinigungs- und Entstäubungsvorrichtung dargestellt.
- Das Gas tritt aus dem von dem Gasgenerator kommenden Leitungsrohr a in den Reinigungsbehälter b ein. Dieser Reinigungsbehälter b ist mit lamellenartigen Zwischenwänden-c, die vom Boden d des Behälters bis zu einer gewissen Höhe gehen, versehen. Gegenüber dem Boden d ist ein verschiebbares Blech e, das ebenfalls mit lamellenartigen Zwischenwänden f ausgestattet ist, angeordnet. Die lamellenartigen Zwischenwände c und f sind an ihren Enden g tropfenförmig verdickt. Dies erreicht man in einfachster Weise da-durch, daß die Lamellenbleche an 'ihren Enden umgebogen werden. Es greifen nun diese Endeng der unteren Lamellen c und der oberen Lamellen f jeweils in die Zwischenräume der sich gegenüberliegenden Lamellen c und f. Das von der Zuleitung a in den Behälter b eintretende ungereinigte Gas wird vom Motor über die Leitung h angesaugt. Das Gas wird -durch den erzeugten Unterdruck gezwungen, zwischen den ersten beiden Lamellen f l, cl und dann zwischen den Lamellen c1, f' sw. durchzuströmen. Da die oberem Lamellen f verschiebbar angeordnet sind,- so können die Zwischenräume zwischen den Enden g der Lamellen c und f entsprechend den Druckverhältnissen erweitert oder verengt werden. Die Zwischenräume werden am zweckmäßigsten so gewählt, daß zwischen den ersten beiden Lamellen f1, cl ein größerer Zwischenraum besteht als zwischen den Lamellen cl, f2, weil dadurch das Gas fast ohne Druckverluste bis zu dem verengten Querschnitt cl, f2 strömt, während nach dem Durchtritt zwischen den Lamellen cl, f2 durch den strahlförmigen Eintritt des Gases in den Raum zwischen den Lamellen cl, c2 die Geschwindigkeit des Gasstromes fast auf o herabgesetzt wird. Hierdurch setzen sich die in dem Gas befindlichen Staubteilchen zwischen den Lamellen cl und c2 am Boden des Behälters b ab. Da naturgemäß nicht schon von wenigen Lamellen eine vollkommene Reinigung erzielt werden kann, wird eine Reihe von Lamellen in dieser Art angeordnet. Die vom Gas mitgeführten Staubteilchen setzen sich also nach und nach in den einzelnen Lamellenkammern ab. Werden die Zwischenräume zwischen den Lamellen c und f über die ganze Länge des Behälters b gleichmäßig gewählt, dann wirrt sich in der ersten Kammer zwischen den Lamellen cl und c°- mehr Staub absetzen als in der letzten Kammer. Um zu erreichen, daß der Staub sich gleichmäßig in den einzelnen Kammern des Behälters absetzt, werden die Lamellen f an dem verschiebbaren Blech e so angeordnet, daß die jeweils engeren Durchtrittsquerschnitte zwischen den Lamellen, wie z. B. cl, f=, sich nach dem Ende des Behälters zu verengen, so daß also der erste engere Durchtrittsquerschnitt weiter ist als der letzte engere Durchtrittsquerschnitt. Wie schon gesagt, wird durch eine derartige Staffelung der Durchtrittsquerschnitte ein gleichmäßiges Absetzen des Staubes auf dem Boden d des Behälters b erreicht.
- Während des Durchströmens durch die Reinigungsvorrichtung wird außerdem das unter hoher Temperatur eintretende Gas erheblich abgekühlt, wodurch gleichzeitig auch die gegebenenfalls noch im Gas befindlichen Flüssigkeiten durch Kondensatbildung niedergeschlagen werden. Der Behälter verrichtet also zwei Arbeitsgänge, einmal eine Abscheidung von Staub und zweitens eine Kondensation der gegebenenfalls noch im Gas vorhandenen Flüssigkeitsteilchen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gasreinigungsvorrichtung mit ineinandergreifend gegeneinander versetzten oberen und unteren lamellenartigen Blechen, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Lamellenreihe an einem verschiebbaren Blech angeordnet ist, um die Durchtrittsöffnungen zwischen den Lamellen zu regeln.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Lamellen tropfenförmig, den Strömungsverhältnissen entsprechend, verdickt sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Lamellen derart gegen die unteren versetzt sind, daß die engeren Durchtrittsöffnungen zwischen den Lamellen (c und f sich von der Eintrittsseite nach der Austrittsseite des Behälters zu verengen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV28466D DE585192C (de) | 1932-07-20 | 1932-07-20 | Gasreinigungsvorrichtung mit lamellenartigen Blechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV28466D DE585192C (de) | 1932-07-20 | 1932-07-20 | Gasreinigungsvorrichtung mit lamellenartigen Blechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE585192C true DE585192C (de) | 1934-01-27 |
Family
ID=7584151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV28466D Expired DE585192C (de) | 1932-07-20 | 1932-07-20 | Gasreinigungsvorrichtung mit lamellenartigen Blechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE585192C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2457292A (en) * | 1946-02-27 | 1948-12-28 | Roger F Williams | Smoke and soot eliminator |
| US3075336A (en) * | 1960-03-23 | 1963-01-29 | Leroy D Hays | Separator for removing oil and water from compressed air system |
-
1932
- 1932-07-20 DE DEV28466D patent/DE585192C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US3075336A (en) * | 1960-03-23 | 1963-01-29 | Leroy D Hays | Separator for removing oil and water from compressed air system |
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