DE100650C - - Google Patents

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DE100650C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/12Free-reed wind instruments
    • G10D7/14Mouth-organs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Trillervorrichtungen an Mundharmonika's bekannt, welche aus einem durchbrochenen Schieber bestehen, der in einem die Harmonika umgebenden Gehäuse gelagert ist und der mit seinen Querstegen, welche in ihrer Breite Schlitzen, die im Gehäuse angebracht sind, entsprechen, die aus dem Instrument austretenden Luftströme.unterbricht. Durch schnelle Hin- und Herbewegung des Schiebers wird alsdann der Triller erzeugt, indem die Luftströme in schneller Folge in ihrer Bewegung gehemmt und wieder freigegeben werden.
Der durch diese Construction hervorgebrachte Trillerton soll indefs nach Ansicht des Erfinders ein mangelhafter sein und die Anforderungen eines geübten Harmonikabläsers nicht befrie'digen können. Der Erfinder will nun gefunden haben, dafs der Triller ein viel schärferer wird, wenn der in die Cancellenöffnungen eintretende Luftstrom durch einen unmittelbar unter dem Mundstück angebrachten Schieber unterbrochen wird, wobei noch die dazu dienenden Stege des Schiebers möglichst schmal gehalten werden müssen, so dafs sie bei der Bewegung des Schiebers die Cancellenöffnungen nicht vollständig verschliefsen, sondern die eintretende Luft nur durchschneiden, in ihrer Bewegung also nur theilweise hemmen.
Da der Luftstrom bei seinem Eintritt in die Cancellenöffnungen bedeutend mehr Pressung Jiat als bei seinem Austritt nach erfolgter Ausbreitung im Innern der Harmonika, so mufs der auf vorstehend beschriebene Weise hervorgebrachte Triller der naturgemäfs schärfste sein, der überhaupt erzeugt werden kann.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht auf die Cancellenöffnungen und Fig. 4 eine Ansicht des Schiebers.
Die Zeichnung zeigt eine Harmonika der bekannten Art, wobei der Schieber a in einem entsprechenden Längsschlitz, wie Fig. 1 und 2 zeigen, gelagert ist. Gegen das abgebogene Ende a1 des Schiebers legt sich eine Feder b, mit deren Hülfe der Schieber durch die Hand des Spielenden in schnelle Hin- und Herbewegungen gesetzt werden kann. Die Stege <z2 des Schiebers sind bedeutend schmäler als die Cancellenöffnungen c, so dafs keine vollständige Hemmung der einzelnen Luftströme erfolgt. Der Trillerton wird vielmehr lediglich durch das in schneller Folge sich wiederholende Durchschneiden der Luftströme hervorgebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Trillervorrichtung für Mundharmonika's, bei welcher der Schieber zur Hervorbringung von Trillern zwischen dem Mundstück und den Stimmencanceilen angeordnet und derart durchbrochen ist, dafs in keiner seiner Stellungen der Luftdurchtritt vollständig gehemmt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747232C (de) * 1940-07-17 1944-09-15 Hohner Ag Matth Chromatische Mundharmonika

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE747232C (de) * 1940-07-17 1944-09-15 Hohner Ag Matth Chromatische Mundharmonika

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