DE100602C - - Google Patents

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DE100602C
DE100602C DENDAT100602D DE100602DA DE100602C DE 100602 C DE100602 C DE 100602C DE NDAT100602 D DENDAT100602 D DE NDAT100602D DE 100602D A DE100602D A DE 100602DA DE 100602 C DE100602 C DE 100602C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B5/00Devices for making type or lines
    • B41B5/04Casting devices
    • B41B5/06Casting devices mechanically operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

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PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 ^Druckerei. %J
FREDERICK WICKS in ESHER b. LONDON.
Ablegevorrichtung für Typengiersmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1897 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Typengiefsmaschinen mit in einer waagrechten kreisenden Scheibe angeordneten Formen und betrifft eine Vorrichtung zum Ablegen der in diesen Formen gegossenen Typen.
Diese Ablegevorrichtung besteht aus einer Förderkette, deren einzelne Glieder derart construirt sind, dafs das Ablegen der Typen aufserordentlich schnell bewirkt und somit ein Umfallen der Typen wirksam vermieden wird.
Zu diesem Zwecke ist jedes Kettenglied mit zwei in Verticalnuthen verschiebbaren Gleitstücken versehen, deren obere Enden über das Kettenglied vorragen, wenn sie durch untere Führungen aufwärts gedrückt werden und hierbei zwischen sich einen Kanal zur Aufnahme der Typen einschliefsen, während sie andererseits die Typen freigeben und in einer Reihe hinter einander ablegen, wenn sie durch obere Führungen abwärts gedrückt werden.
Beiliegende Zeichnung stellt die neue Ablegevorrichtung dar, und zwar zeigt Fig. 1 dieselbe im Grundrifs. Fig. 2 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe einen Theil der zum Ablegen der Typen dienenden Ketten in Seitenansicht. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 2. Fig. 4 stellt mehrere Kettenglieder theils in Seitenansicht, theils im Längsschnitt in vergrößertem Mafsstabe dar, und Fig. 5 ist ein Querschnitt durch eines der Kettenglieder.
Die in den Formen der kreisenden Scheibe^ gegossenen Typen weTden in der bekannten Weise ausgetrieben, um alsdann sofort in Nuthen auf den Oberflächen der; Kettenglieder F einzutreten. Jedes Kettenglied F ist auf beiden Seiten mit je zwei verticalen Nuthen versehen, in welchen Gleitstücke/ auf- und abgehen können. Befindet sich die Kette auf einer schrägen Ebene, so ragen die oberen Theile _/η der beiden Gleitstücke f über die Oberfläche des Kettengliedes vor und bilden zwischen sich den Kanal, in welchen die Type aufgenommen wird. Werden aber die Gleitstücke f beim Anstofsen ihrer Ansätze f'2 an einer abgeschrägten Rippe niedergedrückt, während ihre unteren Enden /3 an einer schrägen Ebene entlang in Nuthen abwärtsgeführt werden, so werden die Köpfe f1 bis zur Oberfläche der Kettenglieder gesenkt, so dafs die Typen frei abgelegt werden können.
Die durch eine Anzahl solcher Glieder F gebildete Kette erstreckt sich ein Stück um den Umfang der Scheibe A herum, welche mit Zähnen α versehen ist, die in die Zwischenräume zwischen den einzelnen Kettengliedern eingreifen, und empfängt Führung durch die Rollen G G1 (Fig. 1).
Während die Kette den Umfang der Scheibe A entlang läuft, wird jeder Nuth der Scheibe ein durch die beiden oberen Theile fl der Gleitstücke f gebildeter Kanal dargeboten, und wenn eine Type ganz in diesen Kanal eingetreten ist, wird sie von dem betreffen-' den Kettengliede mitgenommen.
Im ersten Theile ihres Laufes bewegt sich die Kette über einen schrägen Tisch F1 (Fig. 2), bis sie einen Punkt erreicht, wo sie über eine kleine Abschrägung F2 abwärtsgeht, um als-

Claims (1)

  1. dann unter einem Tische T entlang zu laufen, auf welchen die Typen abgelegt werden sollen. An dem Punkte, wo die Schrägung i72 beginnt, beginnen auch zwei steil abfallende Nuthen F3, welche die unteren Enden/3 der Gleitstücke f aufnehmen (Fig. 3). In derselben Verticalebene mit den steil abfallenden Nuthen F3 sind zwei ebenso steil abfallende Rippen T1 angeordnet, welche von dem Tische T nach unten vorstehen und sich gegen die Ansätze/2 der Gleitstücke / legen. Der Zweck dieses steilen Abfallens der Rippen 7n ist, die Gleitstücke f niederzudrücken, während sie unter denselben hergehen, so dafs die Typen frei auf der oberen Fläche der Kettenglieder liegen bleiben und über die vorstehenden Enden der Rippen T1 auf den Tisch T geschoben werden. Bei ihrer Rückkehr von der Rolle G1 zu der Rolle G trifft die Kette auf eine entsprechend aufwärtsgehende Schrägung, so dafs die Gleitstücke f gehoben werden, um wieder Nuthen zur Aufnahme von Typen zu bilden.
    Pa tent-A ν s ρ r ü c η:
    Eine Vorrichtung zum Ablegen der Typen bei Typengiefsmaschinen mit in einer kreisenden Scheibe angeordneten Formen und einer die Typen aufnehmenden und zum Ablegetisch hinführenden Kette, dadurch gekennzeichnet, dafs jedes Kettenglied mit zwei in Verticalnuthen verschiebbaren Gleitstücken versehen ist, deren obere Enden über das Kettenglied vorragen, wenn sie durch untere Führungen aufwärts gedruckt werden und hierbei zwischen sich einen Kanal zur Aufnahme der Typen einschliefsen, während sie andererseits die Typen freigeben und in einer Reihe hinter einander ablegen, wenn sie durch obere Führungen abwärts gedrückt werden. \
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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