DE10041487A1 - Versenkbare Heckscheibe, insbesondere Festglasscheibe für ein Faltverdeck in einem Kraftfahrzeug - Google Patents
Versenkbare Heckscheibe, insbesondere Festglasscheibe für ein Faltverdeck in einem KraftfahrzeugInfo
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Abstract
Eine versenkbare Heckscheibe in einem Faltverdeck besteht aus einer Festglasscheibe, die beim Öffnen des Faltverdecks um eine horizontale Achse in einen Ablageraum des Fahrzeugs absenkbar ist. Zur Führung der Heckglasscheibe dienen seitliche Lenkerhebel, die entsprechend der Bewegung des Faltverdecks beim Öffnen und Schließen geführt werden. Die Heckscheibe untergreift direkt ein Karosserieelement, ohne daß eine Verbindung aus einem Verdeckbezug zwischen Karosserieelement und Heckscheibe benötigt wird.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine versenkbare Heckscheibe, insbesondere
Festglasscheibe für ein Faltverdeck in einem Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Aus der DE 38 08 910 C2 ist ein Faltverdeck mit einer Heckscheibe aus Glas bekannt,
die über seitliche Stützglieder um eine Querachse verschwenkbar ist und eine
Schließstellung sowie eine Öffnungsstellung einnehmen kann, in der die Heckscheibe in
einem Aufnahmefach abgelegt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte versenkbare Heckscheibe, insbesondere
eine Festglasscheibe in einem Faltverdeck zu schaffen, die in einfacher Weise von einer
Verschließstellung in eine Öffnungsstellung und zurück überführbar ist, wobei in der
Verschließstellung eine Dichtheit gewährleistet sein soll und die Überführung der
Heckscheibe in die Öffnungsstellung durch wenige zusätzliche Bauteile erfolgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst,
weitere vorteilhafte Merkmale beinhalten die Unteransprüche.
Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile bestehen darin, daß die
Heckscheibe aus Glas in großflächiger Form, in einem Raum des Fahrzeugs in einfacher
Weise ablegbar ist. Hierzu ist die Heckscheibe aufbauseitig um mindestens eine
horizontale Lagerachse verschwenkbar. Diese Lagerachse ist vorzugsweise am unteren
querverlaufenden Rand der Heckscheibe oder einem umgebenden Rahmen der
Heckscheibe über Lagerstellen am Fahrzeug gebildet. Zwischen den seitlichen Rändern
der Heckscheibe bzw. des Rahmens und dem Fahrzeugaufbau an jeder Seite ist
zumindestens ein Lenkhebel zur abstützenden Führung der Heckscheibe in die einzelnen
Stellungen vorgesehen. Der Lenkhebel kann auch durch einen Gurt, Kulissenführung oder
ähnliche Mittel erfolgen.
Vorteilig nach der Erfindung ist auch, daß die Festglasscheibe mit ihrem hinteren
querverlaufenden Rand bzw. Rahmenteil ein Karosserieelement untergreift und
Dichtungen zwischen diesem Karosserieelement und dem Rand bzw. dem Rahmen zum
Abdichten in der geschlossenen Verdeckstellung vorgesehen sind. Hierdurch wird die
Sicht nach hinten nicht behindert, da sich ein großflächiger Sichtbereich ergibt. Der
Abschluß der Heckscheibe ist unmittelbar am Karosserieelement bzw. an einem
Verdeckkastendeckel vorgesehen, so daß kein Stoff des Faltverdecks als Überbrückung
zwischen der Heckscheibe und dem Karosserieelement vorgesehen ist. Dies gilt auch,
wenn die Heckscheibe von einem Rahmen umgeben ist.
Die Anlenkung der Heckscheibe erfolgt nur durch wenige Lenkhebel und Lagerungen. Die
Heckscheibe ist über einen Kniehebel, gebildet aus zwei Lenkhebeln zwangsgeführt,
wobei die beiden Lenkhebel über einen Seilzug mit einem verschwenkbaren Hauptspriegel
oder Hauptlenker des Faltverdecks zwangsgeführt in der Schließ- und Öffnungsstellung
verbunden sind. Statt eines Seilzuges können nach einer weiteren Ausführung ein Lenker
oder ähnliche Mittel verwendet werden.
Da die Öffnungsbewegung des Faltverdecks im wesentlichen über einen
verschwenkbaren Hauptspriegel sowie über einen entsprechend verschwenkbaren
Hauptlenker erfolgt, ist der eine Lenkhebel hierzu mit dem Seilzug verbunden, welcher
aufgrund der Bewegung des Hauptspriegels oder des Hauptlenkers eine entsprechende
Bewegung durchführen kann. Durch die Bewegung des Faltverdecks wird die Bewegung
der Heckscheibe gesteuert, wobei die Anlenkung des Verdecks auch über andere Mittel
als Hauptspriegel und Hauptlenker möglich ist.
Damit der Lenkerarm eine Bewegung in Öffnungsrichtung des Faltverdecks durchführt, ist
in der aufbauseitigen Lagerung des einen Lenkhebels jeweils ein Federelement
angeordnet, das den Lenkhebel bei Absenkstellung der Heckscheibe entgegen der
Schwenkbewegung der Heckscheibe zu verstellen sucht. Das Federelement kann aus
einer Schenkelfeder bestehen.
Eine hochgeklappte Stellung der Heckscheibe ist erforderlich, wenn ein Motor des
Fahrzeugs gewartet wird. Hierzu sind die Lenkhebel über eine Bolzenachse miteinander
schwenkbar verbunden und der aufbauseitig angelenkte erste Lenkhebel weist eine
Stiftarretierung zum weiteren zweiten Lenkhebel auf, wobei diese Stiftarretierung aus
einem am ersten Lenkhebel vorgesehenen Arretierungshebel besteht, der mit einem
herausziehbaren Stift derart in Eingriff steht, daß bei gezogenem Stift eine
Wartungsstellung und bei eingestecktem Stift eine Schließ- und Öffnungsstellung der
Heckscheibe einstellbar ist.
Die Verbindung der Lenkhebel ist in einfacher Bauweise derart vorgesehen, daß der
obere Lenkhebel z. B. an einem Schenkel des Scheibenrahmens über einen Lagerbolzen
und der untere Lenkerbolzen über einen weiteren Lagerbolzen am Spannspriegel
angelenkt wird.
Damit die Heckscheibe in der Verschließstellung abgedichtet im Faltverdeck sowie im
Fahrzeugaufbau anzuordnen ist, die Heckscheibe mit ihrem oberen querverlaufenden
Rand an einem Eckspriegel in der Schließstellung dichtend angelegt, wobei die seitlichen
Ränder der Heckscheibe im oberen Bereich eine anliegende Verbindung am Stoff des
Faltverdecks aufweisen und im unteren Bereich des Rahmens fest mit dem Stoff des
Faltverdecks verbunden sind.
Durch diese anliegende Verbindung der Heckscheibe bzw. eines Rahmens der Scheibe
am Faltverdeck wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß die Heckscheibe sich bei der
Öffnungsbewegung des Faltverdecks von diesem lösen kann, um eine Behinderung beim
Schwenken der Heckscheibe um seine horizontale Schwenkachse zu vermeiden.
Damit eine optimale Dichtheit zwischen dem Karosserieelement bzw.
Verdeckkastendeckel einerseits und dem Spannspriegel andererseits erfolgt, ist
zwischen dem Karosserieelement bzw. dem Verdeckkastendeckel des Fahrzeugaufbaus
und einem am Aufbau angelenkten querverlaufenden Spannspriegel der Scheibenrahmen
angeordnet, welcher stirnseitig an einer Dichtung des Spannspriegels anliegt, wobei ein
querverlaufender Rand des Verdeckkastendeckels unterseitig mit der Dichtung in
Verbindung steht.
Der Spannspriegel selbst ist über Hebel verschwenkbar am Fahrzeugaufbau gehalten,
wobei der Spannspriegel aufbauseitig über seitlich am Fahrzeugaufbau vorgesehene
Lagerungen über Hebel verschwenkbar angelenkt ist und am Spannspriegel die
Lagerungen zur Bildung der horizontalen Schwenkachse für die Festglasscheibe
vorgesehen werden.
Die Heckscheibe kann statt der Kniehebel an beiden Seiten auch einen andersartig
aufgebauten Hebel aufweisen und die Lagerungen am Spannspriegel können
beispielsweise auch am hinteren Rand der Heckscheibe und nicht seitlich vorgesehen
sein. Eine motorische Verstellung der Heckscheibe, bei Wegfall der Lenkhebel ist auch
denkbar, wobei die Motoren beispielsweise dann die untere querverlaufende
Schwenkachse bilden. Desweiteren kann der Spannspriegel auch nur seitlich der
Heckscheibe vorgesehen sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung auf eine Heckscheibe ohne Faltverdeck in
geschlossener Stellung des Verdecks mit Eckspriegel, Hauptspriegel und
Hauptlenker des Faltverdecks und Lenkerarmen und horizontaler Schwenkachse
der Heckscheibe,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des geschlossenen Faltverdecks mit
Heckscheibe, Lenkhebeln und Seilzug,
Fig. 3 eine schematische Darstellung des geöffneten Faltverdecks mit abgelegter
Heckscheibe,
Fig. 4 eine schematische Darstellung über die möglichen Stellungen der
Heckglasscheibe im Fahrzeug,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Lenkhebel mit Arretiereinrichtung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Spannspriegel mit Anlenkung am Fahrzeugaufbau,
Fig. 7 eine Vorderansicht auf die Lagerung der Lenkhebel sowie die Anlenkung des
Spannspriegels mit Lenker,
Fig. 8 einen Schnitt durch den oberen Rand bzw. Rahmen mit Heckscheibe nach der
Linie VIII-VIII der Fig. 1,
Fig. 9 einen Schnitt durch den unteren Rand bzw. Rahmen mit Heckscheibe nach der
Linie IX-IX der Fig. 1,
Fig. 10 einen Schnitt durch den unteren seitlichen Rand bzw. Rahmen mit Heckscheibe
nach der Linie X-X der Fig. 1,
Fig. 11 einen Schnitt durch den oberen seitlichen Rand bzw. Rahmen mit Heckscheibe
nach der Linie XI-XI der Fig. 1,
Fig. 12 eine vergrößerte Darstellung des unteren Lenkerarmes mit Federelement und
Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie XIII-XIII der Fig. 5 durch ein Arretierelement.
In Fig. 1 ist ein Fahrzeug mit einer Heckscheibe 1 gezeigt, die in einem Faltverdeck 9
angeordnet ist, wobei das Faltverdeck 9 in Fig. 2 näher dargestellt ist und mit einem
Eckspriegel 2 verbunden wird und an einem Hauptspriegel 7 abgestützt ist und teilweise
mit diesem verbunden wird. Desweiteren ist ein verschwenkbarer Hauptlenker 8 zum
Verstellen des Faltverdecks vorgesehen.
Die Ausbildung und Befestigung und Ansteuerung des Faltverdecks 9 für die Heckscheibe
1 kann auch in einer anderen Weise vorgenommen werden. Wesentlich für die Erfindung
ist, daß die Heckscheibe 1 als Festglasscheibe beispielsweise in einem Rahmen 3
angeordnet sein kann oder randseitig ohne Rahmen 3 über seitliche Lagerungen 4, 5 am
Fahrzeugaufbau, beispielsweise an einem Spannspriegel 6 gelagert ist. Über Lenkhebel
10, 11 an jeder Seite der Heckscheibe 1 erfolgt eine zwangsgeführte
Verschwenkbewegung der Heckscheibe 1. Die möglichen Stellungen I, II und III der
Heckscheibe 1 sind in Fig. 4 schematisch dargestellt.
Die Heckscheibe kann auch z. B. umspritzt sein, und die Drehpunkte können z. B. auch
direkt an die Scheibe ohne Rahmen geschraubt, geklebt o. ä. befestigt bzw. angeordnet
sein.
So kann die Heckscheibe 1 eine geschlossene Stellung I, d. h. das Faltverdeck 9 ist
geschlossen, eine geöffnete Stellung II und eine Wartungsstellung III einnehmen.
Die Heckscheibe 1 ist zwischen dem Spannspriegel 6 und dem Eckspriegel 2 angeordnet
und über die Lager 4, 5 am Spannspriegel 6 um eine horizontale Achse X-X
verschwenkbar. Die Verschwenkbewegung beim Ablegen von der geschlossenen Stellung
I in die Öffnungsstellung II (Fig. 3) erfolgt in Pfeilrichtung 12 bzw. in Fahrtrichtung F.
Zur Durchführung dieser Öffnungsbewegung sind beispielsweise am Rahmen 3 der
Heckscheibe 1 die Lenkhebel 10, 11 vorgesehen, wobei der Lenkhebel 11 am
Scheibenrahmen 3 in einem Lager 11a und der weitere Lenkhebel 10 am Spannspriegel
6 in einem Lager 10a schwenkbar angelenkt ist.
Der untere Lenkhebel 10 ist über ein Seil 13 oder einem ähnlichen Übertragungsmittel
entweder mit dem Hauptspriegel 7 oder dem Hauptlenker 8 verbunden. Durch diese
Verbindung mit dem Seil 13 kann sich das Lenkhebelpaar 10, 11 beim Öffnen des
Faltverdecks 9 in Pfeilrichtung verschwenken und die Ablegebewegung der Heckscheibe
1 einleiten. Damit das Lenkhebelpaar 10, 11 diese Bewegung selbsttätig durchführen
kann, ist in der Lagerung 10a des unteren Lenkhebels 10 ein Federelement 15
beispielsweise eine Schenkelfeder angeordnet, die das Lenkhebelpaar 10, 11 zu
verschwenken sucht, wenn der Hauptspriegel 7 bzw. der Hauptlenker 8 sich in eine
Öffnungsbewegung entgegen der Fahrtrichtung F verschwenkt.
Wie in Fig. 3 näher dargestellt ist, wird die Heckscheibe 1 in einem Aufnahmeraum 16
des Fahrzeugs abgelegt und von dem Verdeckkastendeckel 17 verschlossen. Die
Einnahme der Stellungen der Heckscheibe 1 sind abhängig vom Bewegungsablauf des
Faltverdecks 9, so daß beim Schließen des Faltverdecks 9 die Heckscheibe 1 wieder
aufgerichtet wird, wie Fig. 2 näher zeigt. Das heißt, der Seilzug 13 wird gezogen und
nimmt die Lenkhebel 10, 11 wieder mit und die Heckscheibe 1 wird in seine Dichtungen
gezogen.
In den Fig. 8 bis 11 ist die Heckscheibe 1 in geschlossener Stellung des Faltverdecks 9
im Querschnitt gem. Fig. 1 dargestellt.
Fig. 8 zeigt einen Querschnitt durch den oberen querverlaufenden Rahmen 3 der
Heckscheibe 1 und dem Hauptspriegel 7. Der Rahmen 3 legt sich fest und dicht an den
starren Schenkel 7a des Hauptspriegels 7 an. Beim Öffnen des Faltverdecks 1 kommt
der Schenkel 7a vom Rahmen 3 wieder frei.
In Fig. 9 ist ein Querschnitt des unteren querverlaufenden Rahmens 3 dargestellt, der
zwischen dem Deckel 17 und dem Spannspriegel 6 angeordnet und über eine Dichtung
18 unmittelbar am Deckel bzw. am Spriegel abgedichtet gehalten wird. Beim Öffnen des
Faltverdecks 9 kommt der Rahmen 3 von dieser Dichtung 18 wieder frei.
In Fig. 10 ist ein Querschnitt durch einen seitlichen Bereich des Rahmens 3 und zwar im
unteren Abschnitt A dargestellt. In diesem Abschnitt A ist der Stoff des Faltverdecks 9
fest mit dem Rahmen 3 verbunden und somit auch die Heckscheibe 1.
In Fig. 11 ist ein Querschnitt durch einen weiteren seitlichen Bereich des Rahmens 3 und
zwar im oberen Abschnitt B dargestellt. In diesem Abschnitt B ist der Stoff des
Faltverdecks 9 nicht mit dem Rahmen 3 verbunden, so daß bei einer Öffnungsbewegung
des Faltverdecks 9 und somit ein Verschwenken der Heckscheibe 1, diese sich von
Faltverdeck 9 löst und freikommt.
In Fig. 5 ist in Verbindung mit Fig. 13 eine Arretiereinrichtung 20 zwischen den beiden
Lenkhebeln 10, 11 dargestellt. Diese Einrichtung 20 hat die Aufgabe, das Verschwenken
der Heckscheibe 1 in eine Wartungsstellung III gem. Fig. 4 zu ermöglichen. Bei der
Wartungsstellung III wird die Heckscheibe 1 um die Lager 4, 5 mitsamt des
Spannspriegels 6 in Fahrtrichtung F verschwenkt, derart, daß ein Motorraum zugänglich
ist.
Die Arretiereinrichtung 20 umfaßt im wesentlichen einen Stift 22 im oberen Lenkhebel
11, der einen Arretierhebel 23 untergreift und der zur Wartungsstellung III entfernt wird
und ein Zurückschwenken der Heckscheibe 1 ohne Behinderung der Lenkhebel 10, 11, in
Fahrtrichtung F zuläßt.
Claims (13)
1. Versenkbare Heckscheibe, insbesondere Festglasscheibe für ein Faltverdeck in einem
Kraftfahrzeug, wobei die Heckscheibe über Schwenkhebel angelenkt und von einer
geschlossenen Verdeckstellung in eine abgesenkte Verdeckstellung überführbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Heckscheibe (1) aufbauseitig um mindestens eine
horizontale Lagerachse (X-X) verschwenkbar ist, die am unteren querverlaufenden
Rand der Heckscheibe (1) über Lagerstellen (4, 5) gebildet wird und zwischen den
seitlichen Rändern der Heckscheibe (1) und dem Fahrzeugaufbau an jeder Seite
mindestens ein Lenkhebel (10, 11) zur abstützenden Führung der Heckscheibe (1) in
die einzelnen Stellungen (I, II, III) vorgesehen ist.
2. Versenkbare Heckscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Festglasscheibe (1) mit ihrem hinteren querverlaufenden Rand ein Karosserieelement
(17) untergreift und Dichtungen (18) zwischen diesem Karosserieelement (17) und
dem Rand zum Abdichten in der geschlossenen Verdeckstellung (I) vorgesehen sind.
3. Versenkbare Heckscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand
der Heckscheibe (1) als Rahmen (3) ausgeführt ist.
4. Versenkbare Heckscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lenkhebel (10, 11) einen Kniehebel bilden und einer der Lenkhebel (10) über
einen Betätigungselement (13) mit einem verschwenkbaren Hauptspriegel (7) oder
einem Hauptlenker (8) des Faltverdecks (9) zwangsgeführt in der Schließ- und
Öffnungsstellung (I, II) verbunden ist.
5. Versenkbare Heckscheibe nach den Ansprüchen 1, 2, 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß in der aufbauseitigen Lagerung (4) des einen Lenkhebels (10)
jeweils ein Federelement (15) angeordnet ist, das den Lenkhebel (10) bei
Absenkstellung der Heckscheibe (1) entgegen der Schwenkbewegung der
Heckscheibe (1) zu verstellen sucht.
6. Versenkbare Heckscheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Federelement (15) aus einer Schenkelfeder besteht.
7. Versenkbare Heckscheibe nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkhebel (10, 11) über eine
Bolzenachse (C) miteinander schwenkbar verbunden sind und der aufbauseitig
angelenkte erste Lenkhebel (10) eine Stiftarretierung (20) zum weiteren zweiten
Lenkhebel (11) aufweist.
8. Versenkbare Heckscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stiftarretierung (20) aus einem am ersten Lenkhebel (10) vorgesehenen
Arretierungshebel (23) besteht, der mit einem herausziehbaren Stift (22) derart in
Eingriff steht, daß bei gezogenem Stift (22) eine Wartungsstellung (III) und bei
eingestecktem Stift (22) eine Schließ- und Öffnungsstellung (I, II) der Heckscheibe (1)
einstellbar ist.
9. Versenkbare Heckscheibe nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenkhebel (11) an einem
Schenkel (3a) des Scheibenrahmens (3) über einen Lagerbolzen (27) und der untere
Lenkerarm (10) über einen Lagerbolzen (28) an einem Spannspriegel (6) angelenkt
ist.
10. Versenkbare Heckscheibe nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Heckscheibe (1) mit ihrem oberen
querverlaufenden Rand an einem Schenkel (7a) eines Eckspriegels (2) in der
Schließstellung (I) dichtend anliegt und die seitlichen Ränder (3) der Heckscheibe (1)
im oberen Abschnitt (B) eine anliegende Verbindung am Stoff des Faltverdecks (9)
aufweisen, wobei im unteren Abschnitt (A) die Heckscheibe mit dem Stoff des
Faltverdecks (9) fest verbunden ist.
11. Versenkbare Heckscheibe nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Karosserieelement
(Verdeckkastendeckel) (17) des Fahrzeugaufbaus und den am Aufbau angelenkten
querverlaufenden Spannspriegel (6) der Scheibenrahmen (3) angeordnet ist, welcher
stirnseitig an einer Dichtung (18) des Spannspriegels (6) anliegt, wobei ein
querverlaufender Rand (17a) des Verdeckkastendeckels (17) unterseitig mit der
Dichtung (18) in Verbindung steht.
12. Versenkbare Heckscheibe nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannspriegel (6) aufbauseitig über
seitlich am Fahrzeugaufbau vorgesehene Lagerungen (21) über Hebel (29)
verschwenkbar angelenkt ist, wobei am Spannspriegel (6) die Lagerungen (4, 5) zur
Bildung der horizontalen Schwenkachse (X-X) für die Festglasscheibe (1) vorgesehen
sind.
13. Versenkbare Heckscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Betätigungselement (13) ein Seilzug ist.
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