DE100299C - - Google Patents

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DE100299C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft
    • G01P5/14Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring differences of pressure in the fluid
    • G01P5/16Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring differences of pressure in the fluid using Pitot tubes, e.g. Machmeter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
MAX FOSS in CHARLOTTEN BURG. Schiffsgeschwindigkeitsmesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1897 ab.
Der vorliegende Apparat zur Anzeige der Schiffsgeschwindigkeit beruht auf dem Princip der Pitot'schen Röhre, d. h. er mifst den Druck, den das Wasser auf eine gegen die Strömungsrichtung gestellte RöhrenöfFnung ausübt. Die Messung des Druckes erfolgt aber nicht, wie gewöhnlich, durch eine Manometer-Einrichtung, sondern durch Bestimmung des Kraftverbrauchs einer Kraftmaschine, die dauernd einen dem Wasserdruck gleichen Gegendruck erzeugt.
Da der Motor um so mehr Triebkraft verbrauchen wird, je stärker der Druck in dem bezw. den Fangrohren ist, leuchtet es ein, dafs unter diesen Verhältnissen mittelst eines geeignet eingerichteten, den Verbrauch an Triebkraft messenden Instrumentes, z. B. bei Anwendung eines Elektromotors mittelst einer im wesentlichen nach Art eines Strommessers eingerichteten, in den Motorstromkreis eingeschalteten Anzeigevorrichtung, bei Zugrundelegung einer entsprechend geaichten Scala, ohne Weiteres die jeweilige Schiffsgeschwindigkeit abgelesen werden kann.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Apparates, bei welcher der künstliche Gegendruck durch eine mit einem Elektromotor e gekuppelte Centrifugalpumpe k erzeugt wird, deren Förderrohr j? mit dem gemeinsamen Windkessel c von a a1 in Verbindung steht.
Zur besseren Veranschaulichung der Wirkung der beiden entgegengesetzt gerichteten Wasserdrucke ist in die Rohrleitung ein Ventil h eingeschaltet gedacht, welches der von der
\- '. A i ■ · ■·- λ Schiffsgeschwindigkeit herstammende Wasserdruck zu schliefsen, der durch den Elektromotor mittelst der Pumpe künstlich erzeugte dagegen zu öffnen strebt.
Es sei jedoch ausdrücklich betont, dafs weder das Ventil erforderlich ist, noch auch der Gegendruck mittelst-Wasser erzeugt werden mufs; vielmehr könnte hierzu beispielsweise auch Druckluft oder ein anderes geeignetes Mittel dienen.
Das Ventil steht ferner unter dem Einflufs einer regulirbaren Feder z, welche das Ventil ebenso wie auch der hydrostatische Druck auf seinen Sitz zu drücken bestrebt ist. Aufser diesen beiden Kräften wirkt nun auf das Ventil in gleichem Sinne der mittelst der Fangrohre bei der Fahrt entstehende hydrodynamische Druck ein, welcher mit der Schiffsgeschwindigkeit wächst. Diesem Gesammtdruck entgegen wirkt auf das Ventil h das von der Pumpe k geförderte Wasser, welches in die obere Kammer f des Ventilgehäuses eingeleitet wird. Der die Pumpe k treibende Elektromotor e wird von einer Dynamomaschine / gespeist und arbeitet mit constanter Spannung und Umdrehungszahl selbst bei schwankender Belastung. Das von der Pumpe geförderte Wasser wird zunächst durch die Rohrleitung m in den Sammelbehälter η geleitet, wo es Gelegenheit findet, sich zu sammeln und in seinem Drucke möglichst auszugleichen, was durch die Anordnung eines Windkessels ο noch begünstigt wird. Von hier gelangt das Wasser durch die Rohrleitung ρ in die obere Ventilkammer/. Der Druck dieses Wassers ist nun so bemessen, Γ;...; Η 9 U Γ ti i4 ν. η Ruhr;
dafs das Ventil n selbst bei stärkster hydrodynamischer Belastung seitens der Fangrohre doch noch bis zu einem gewissen Grade geöffnet bleibt, so dafs das von der Pumpe geförderte Wasser durch die Ventilöffnung g in die untere Kammer c eindringt, wo es das durch die Fangrohre eingetretene Wasser durch diese wieder zurückdrängt. Da nun, wie bereits erwähnt, die beiderseits auf das Ventil wirkenden Kräfte mit Ausnahme des von der Fahrgeschwindigkeit des Schiffes abhängigen hydrodynamischen Druckes bei der hier getroffenen Einrichtung als constant angenommen werden können, so ist einzusehen, dafs der Kraftverbrauch der constant dieselbe Wassermenge fördernden Pumpe bezw. der Stromverbrauch des die Pumpe treibenden Elektromotors lediglich von dem durch die Fangrohre auf das Ventil h übertragenen hydrodynamischen Druck, also der Fahrgeschwindigkeit des Schiffes abhängt.
Dieser Umstand gestattet eine unmittelbare Feststellung der Fahrgeschwindigkeit des Schiffes.
Zu diesem Zwecke ist in den Motorstromkreis eine Vorrichtung eingeschaltet, deren Einrichtung mit der eines Strommessers übereinstimmt und nur darin abweicht, dafs die Scala nicht nach dem Stromverbrauch des Elektromotors, sondern direct nach der Schiffsgeschwindigkeit getheilt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein auf der Anwendung von Wasserfangsäulen (Pitot'schen Röhren) beruhender Schiffsgeschwindigkeitsmesser, dadurch gekennzeichnet, dafs die Messung durch den Kraftverbrauch einer sich selbstthätig auf gleiche Leistung regelnden Kraftmaschine erfolgt, die einen dem jeweiligen Wasserdruck entsprechenden Gegendruck erzeugt.
2. Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Schiffsgeschwindigkeitsmessers, bei der die Messung durch den Stromverbrauch eines mit constanter Spannung und constanter Umdrehungszahl arbeitenden Elektromotors erfolgt, der eine den Gegendruck erzeugende Pumpe antreibt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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