DE31899C - Pneumatischer Wasserstandsmesser - Google Patents

Pneumatischer Wasserstandsmesser

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DE31899C
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DENDAT31899D
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A. F. W. PAULSEN, K. PRYTZ und G. RUNG in Kopenhagen
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    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C13/00Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal
    • G01C13/008Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal measuring depth of open water

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Pneumatischer Wasserstandsmesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1885 ab.
Durch den nachstehend beschriebenen Wasserstandsmesser wird man in den Stand gesetzt, den Wasserstand eines Ufers, eines Brunnens u. s. w. von einer Stelle aus messen zu können, die nicht unmittelbar bei dem Punkte liegt, dessen Wasserstand ermittelt werden soll, und andererseits erfordert dieser Wasserstandsmesser nicht die Einrichtung der allgemein im Gebrauch befindlichen theuren frostfreien Brunnen, bei denen die Veränderung des Wasserstandes durch Hülfe eines Schwimmers angegeben wird.
Fig. 2 beiliegender Zeichnung stellt den Wasserstandsmesser in seinen GrundzUgen dar. Von dem Punkt B, dessen Tiefe unter dem Wasserspiegel gemessen werden soll, führt eine Rohrleitung a, die bei B in eine schmale Oeffnung endigt, hin zur Beobachtungsstelle A, wo der Wasserstand abgelesen oder einregistrirt werden soll. Bei A theilt sich die Rohrleitung in zwei Zweige b und c, von denen der eine nach einer Luftpumpe oder einem Apparat mit comprimirter Luft hinführt, wodurch ein beständiger, aber sehr langsamer Luftstrom, der durch die Mündung bei B als Luftblasen austritt, hervorgebracht wird. Das Wasser wird dadurch am Eindringen in die Rohrleitung verhindert und der Luftstrom wird so langsam gemacht, dafs sozusagen immer Gleichgewicht zwischen dem Druck des Wassers auf die Rohrmündung bei B und dem Druck der Luft in der Rohrleitung ist. Die Wasserhöhe über B wird mit dem Luftdruck in der Rohrleitung proportional sein.
Bei Apparaten, die grofse Genauigkeit geben sollen, mufs Rücksicht auf das specifische Gewicht des Wassers genommen werden. Dieses wird durch Anbringung einer besonderen Rohrleitung erreicht, welche mit oben genannter Rohrleitung / parallel läuft, aber bei C, Fig. 3, in einem gleichbleibenden Abstande über oder unter dem Punkt B ausmündet und ebenfalls von Luft durchströmt wird. Die Verschiedenheit des Druckes zwischen der Luft in den beiden Röhren wird von dem specifischen Gewicht des Wassers abhängen und kann zur automatischen Corrigirung der verlesenen oder registrirten Wässerhöhe für die Aenderungen des specifischen Gewichtes dienen.
Indem man das Rohr im Wasser in eine horizontal liegende Haarröhre, Fig. 1, endigen läfst, kann der schädliche Einflufs der plötzlichen Veränderungen in der Höhe des Wasserstandes verhindert werden, da nämlich der Nullpunkt des Apparates nicht verändert wird, so lange das Wasser nur in das erwähnte horizontale Rohr hineindringt.
Es soll noch bemerkt werden, dafs die Luft, die durch die Rohrleitung geprefst wird, sehr verschiedener Art sein kann. Besonders zweckmäfsig wird es vermeintlich sein, Wasserstoff anzuwenden, indem es leicht ist, einen langsamen und gleichmäfsigen Strom dieser Luftart herzustellen, und weil derselbe die Mündung des Rohres frei von Pflanzen u. dergl. halten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wasserstandsmesser, bestehend aus einer Rohrleitung, die entweder von einem anhaltenden oder von einem vor der Observation zuwege gebrachten langsamen Strom von einer oder der anderen Luftart durchströmt wird, die in langsamen Blasen in das Wasser von dem Punkte ausströmt, dessen Tiefe unter der Wasserfläche gemessen werden soll und durch dessen Hülfe die Höhe des Wasserstandes auf der Observationsstelle durch einen Druckmesser beliebiger Art gemessen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31899D Pneumatischer Wasserstandsmesser Expired - Lifetime DE31899C (de)

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