DE100196C - - Google Patents
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- friction
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H13/00—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
- F16H13/02—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members without members having orbital motion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. August 1896 ab.
Die Erfindung betrifft ein Reibrädergetriebe, welches vorzugsweise zum Ein- und Ausrücken
von maschinell betriebenen Hebezeugen dienen soll. Bei dergleichen Vorrichtungen ist
die Aufgabe zu erfüllen, dafs die treibende Welle mit der getriebenen Welle oder den
getriebenen Wellen häufig auf kurze Zeit gekuppelt und wieder entkuppelt werden mufs.
Eine solche Einrichtung mufs ferner der Bedingung genügen, dafs die Kupplung der getriebenen
Wellen mit der treibenden auch dann stofsfrei. von statten geht, wenn die treibende
Welle im Augenblick des Einrückens ihre volle normale Umdrehungsgeschwindigkeit besitzt.
Um dies zu bewirken, ist es nothwendig, die Reibungsdrucke, welche die Arbeit übertragen
sollen, so klein zu wählen, dafs beim Einrücken eine bedeutende Gleitung der Getriebetheile
zugelassen wird. Geschähe dies nicht, so würde im Augenblick des Einrückens eine
Ueberlastung der treibenden Maschine eintreten, welche besonders bei elektrischem Antrieb eine
rasche Zerstörung derselben herbeiführen würde.
Grofse Gleitung bedingt aber bei allen bisher bekannt gewordenen Reibrädergetrieben
entsprechend grofsen Vers~hleifs, und es ist die wesentliche Aufgabe der vorliegenden Einrichtung,
diesem Uebelstande wirksam vorzubeugen.
Der Gegenstand der Erfindung ist in einer vom Erfinder als vorzugsweise zweckmäfsig
befundenen Ausführungsform in den Zeichnungen dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein Längsschnitt nach w-x (Fig. 3),
Fig. 2 eine Ansicht und
Fig. 3 ein Querschnitt nach y-\ (Fig. 1).
Die treibende Welle g ist in einem festen Gestell R gelagert und trägt eine Antriebsscheibe
G.
Es sind vorzugsweise zwei getriebene Wellen a
und b vorgesehen, welche mit der treibenden in einer Ebene liegen und derart in dem Gestell
jR gelagert sind, dafs sie eine kleine Bewegung in dieser Ebene ausführen können.
Auf die getriebenen Wellen α und b fest aufgekeilt sind die Reibscheiben A und B. Durch
die Zug- und Schubstangen D und D1 und den mit Kurbeln versehenen Hebel L, der ein
Gewicht P trägt, können die Wellen α und b
und somit die Reibscheiben A und B der Antriebsscheibe G genähert oder von ihr entfernt
werden.
Die Reibscheiben A und B sind ferner mit starren Bandagen m umgeben, deren innere
lichte Durchmesser ein wenig gröfser sind als die Durchmesser der Scheiben, so dafs sie sich
völlig lose auf denselben drehen können. Die beiden Bandagen m ihrerseits sind mit einem
elastischen Riemen C umspannt, der sie mit constanter Kraft gegen die Antriebsscheibe G
andrückt. Dieses Mittel, die Bandagen gegen die Antriebsscheibe anzupressen, läfst die Anwendung
von zwei getriebenen Wellen zweckmäfsig erscheinen und hat sich erfahrungsmäfsig
am besten bewährt. Würde nur eine getriebene Welle vorgesehen, so müfste der
elastische Riemen C um die Bandage m und um die Antriebsscheibe G gelegt werden, oder
könnte durch irgend ein anderes federndes Organ ersetzt werden, welches die Bandage an
die Antriebsscheibe mit constantem Druck an-
Claims (2)
1. Ein Reibrädergetriebe, bei welchem die getriebenen
Reibscheiben (A und B) gegen die treibende Scheibe (G) durch eine ausrückbare
Hebelvorrichtung angeprefst werden, gekennzeichnet durch die Einschaltung
von die Scheiben (A und B) lose umgebenden Reibringen (mm), welche von
einem elastischen Riemen (C) gegen Scheibe (G) geprefst werden in solcher
Art, dafs beim Einrücken des Reibgetriebes zunächst ein Gleiten an den Berührungsstellen zwischen den umlaufenden Reibringen
(m m) und den getriebenen Scheiben (A B) stattfindet.
2. Bei dem im Anspruch ι gekennzeichneten Reibrädergetriebe die Einschaltung einer
Schicht weichen Stoffes zwischen den getriebenen Reibscheiben und den sie umgebenden
Reibringen behufs Vergröfserung der Berührungsfläche zwischen den Scheiben und Reibringen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100196C true DE100196C (de) |
Family
ID=371037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100196D Active DE100196C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100196C (de) |
-
0
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