DE100183C - - Google Patents

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DE100183C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A46—BRUSHWARE
    • A46D—MANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D1/00—Bristles; Selection of materials for bristles
    • A46D1/08—Preparing uniform tufts of bristles

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 9: BorstenwaAren.
Firma JEAN SCHRAMM in NÜRNBERG. Haar- und BorstengleichsMsmaschine mit Daumenwellenantrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1897 ab.
Um aus den bei der Pinselfabrikation verwendeten Haaren and Borsten regelmä'fsig geformte Büschel herzustellen, müssen die Haare . und Borsten zunächst gleichgestofsen, d. h. so gerichtet werden, dafs ihre unteren Enden in einer Ebene liegen. Diese Mafsnahme wird noch häufig von Hand durch Klopfen bewerkstelligt, was namentlich in gröfseren Fabriken einen erheblichen Aufwand von Arbeitskräften bedingt.
Bei vorliegender Erfindung wird das Gleich-1 stofsen mit Hülfe der nachstehend beschriebenen, in den Fig. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung dargestellten Vorrichtung auf rein mechanische Weise bewirkt.
Diese Vorrichtung besteht aus einer Reihe von in einer senkrechten Ebene angeordneten cylindrischen Behältern ■ α zur Aufnahme der gleichzustofsenden Borsten, die (beim Gebrauch) in Richtung der Mittelachse in stofsvveise Schwingung versetzt werden. Zu diesem Zwecke sitzen die Behälter auf je einer Holzunterlage b, die einerseits mittelst der Schrauben c an einer flachen Biegungsfeder d befestigt ist und andererseits einen durch die Schrauben i mit ihr verbundenen Holzklotz k trägt; letzterer liegt in der Ruhelage auf einem zwischen zwei Lagern ex und e.2 verstellbaren Excenter e auf.
Die Feder d ist mittelst der Schrauben/ zwischen am Gestell G befestigte Holzbacken g und h eingespannt und trägt an ihrem freien Ende dx einen rechtwinklig abgebogenen, nach ' unten vorspringenden Ansatz /. Unterhalb der Behälter α und parallel zu ihrer gemeinschaftlichen Mittelachse ist eine Welle η am Gestell gelagert, welche mit in der Ebene der Federn d bezw. der Ansätze / liegenden Hebedaumen m versehen ist.
Die derart eingerichtete Maschine, welche mittelst der Riemscheibe u angetrieben wird, arbeitet in folgender Weise.
Bei jeder Umdrehung der Welle werden die Ansätze / und also auch die Behälter α einmal durch die Daumen m gehoben und schnellen sodann unter dem Einflufs ihres Eigengewichts und der Feder d jeweils in ihre ursprüngliche Lage zurück, bei welcher die Klötze k auf den Excentern e aufliegen. Die Behälter α werden also in kurze, regelmäfsig wiederkehrende Schwingungen versetzt, die bewirken, dafs die in den Behältern befindlichen Borsten heftig gerüttelt und dadurch so gerichtet werden, dafs sie unter einander parallel und mit den unteren Enden in einer Ebene liegen.
Die Nasen m werden zweckmäfsig gegen einander versetzt, so dafs in jedem Augenblicke immer nur ein einziger Behälter α zu heben ist.
Um den Hub des Behälters α zu vergröfsern oder zu verringern, d. h. die Heftigkeit der Rüttelbewegung regeln zu können, ist die Einrichtung getroffen, dafs das Excenter e mit Hülfe eines daran befestigten Hebels ρ und eines Riegels q gedreht und in verschiedenen Stellungen ο O1 O2 oB . . . festgehalten werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Haar- und Borstengleichstofsmaschine mit Daumenwellenantrieb, dadurch gekennzeichnet, dafs die zur Aufnahme der gleichzustofsenden Haare, Borsten oder dergl. dienenden, in einer Reihe neben einander angeordneten Behälter (a) auf je einer flachen Biegungsfeder (d) sitzen und dadurch nach jedem Aufstofs auf ein' die Aufstofshöhe bestimmendes Excenter (e) in kurze Schwingungen versetzt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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