DE38022C - Federregulator für die Triebwerke von astronomischen und meteorologischen Instrumenten - Google Patents

Federregulator für die Triebwerke von astronomischen und meteorologischen Instrumenten

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Publication number
DE38022C
DE38022C DENDAT38022D DE38022DA DE38022C DE 38022 C DE38022 C DE 38022C DE NDAT38022 D DENDAT38022 D DE NDAT38022D DE 38022D A DE38022D A DE 38022DA DE 38022 C DE38022 C DE 38022C
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DE
Germany
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spring
thrusters
astronomical
regulators
meteorological instruments
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38022D
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English (en)
Original Assignee
G. FECKER und H. BOECKER, in Firma FECKER & CO. in Wetzlar
Publication of DE38022C publication Critical patent/DE38022C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1886 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Neue- rung an Regulatoren, welche dazu dienen, den gleichförmigen Gang der Triebwerke von astronomischen und meteorologischen Instrumenten , von Magnesiumlampen und anderen ähnlichen Apparaten herbeizuführen, und deren Wirkung auf die continuirliche oder in rascher Folge wiederholte Biegung einer Feder beruht.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt einen Regulator dieser Art, bei welchem eine in ihrem ungespannten Zustande gerade Feder a, wie solche auch bisher schon Anwendung gefunden hat, benutzt ist. Diese an ihrem oberen Ende befestigte und mit einem Gewichte b belastete Feder reicht mit ihrem unteren Ende in den Schlitz eines Mitnehmerarmes c, welcher, auf einer Achse des Triebwerkes sitzend und von diesem in rasche Drehung gesetzt, das Gewicht b veranlafst, nach aufsen zu schwingen und im Kreise zu rotiren. Nachdem beim Anlassen des Werkes die Feder durch das Gewicht in der Achsenebene gebogen worden ist und alsdann in einer kegelartigen Rotationsfläche bewegt wird, unterliegt sie in jedem Augenblick einer neuen Biegung in der besagten Fläche (s. die verschiedenen Lagen α1 α2 α3 der Feder in Fig. 1). Der von der Feder gegen diese Biegung ausgeübte Widerstand erheischt zu seiner Ueberwindung eine mechanische Arbeit, welche mit der Gröfse des Weges, den jeder Punkt der Feder zurückzulegen hat, wächst. Nimmt nun infolge einer Abnahme des Widerstandes in dem getriebenen Mechanismus die Geschwindigkeit zu, so veranlafst die Zunahme der auf das Gewicht b wirkenden Centrifugalkraft einen weiteren Ausschlag des Gewichtes sammt der Feder, und es tritt eine Zunahme der Widerstandsarbeit der letzteren ein. Dadurch wird die Abnahme der zur Bewegung des getriebenen Mechanismus erforderlichen Arbeit ausgeglichen.
Diese Regulatoren mit gerader Feder haben den Nachtheil, dafs die Feder stets nach kurzer Zeit der Benutzung bricht, so dafs es unter Anwendung derselben nicht möglich ist, die sonst vorzüglichen Eigenschaften der Regulatoren auszunutzen. Um diesen Uebelstand nun zu beseitigen, wenden wir statt der geraden Feder eine Spiralfeder an, deren Windungen in ihrer Gesammtheit eine beliebige Form haben können. So zeigt z. B. Fig. 2 eine cylindrische Feder, Fig. 3 eine Feder, welche einen Doppelkegel bildet, und Fig. 4 eine solche, deren Windungen in der Ebene liegen.
Die Spiralfedern finden auch eine vortheilhafte Verwendung anstatt der geraden Federn bei Federregulatoren, bei welchen sie durch ein Sternrad in Schwingungen versetzt werden und dann vermöge dieser Schwingungen wieder auf das Sternrad zurückwirken. Einen solchen Regulator mit cylindrischer Spiralfeder zeigt Fig. 5. Tritt bei dem mit diesem Regulator versehenen Werke eine Abnahme des Widerstandes im getriebenen Mechanismus ein, so dreht sich das Sternrad d schneller und setzt die Feder in lebhaftere Schwingungen; andererseits aber schlägt oder hämmert die Feder alsdann stärker auf jeden vorbeigehen-
den Vorsprung des Sternrades und gleicht so die eingetretene Unregelmäfsigkeit des Ganges wieder aus. Auch in diesem Falle können die Windungen der Feder in einer beliebigen Fläche angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Bei Regulatoren für Triebwerke von astronomischen , meteorologischen und anderen ähnlichen Instrumenten, wie von Magnesiumlampen, bei denen vermöge einer durch das Werk bewirkten continuirlichen oder in rascher Folge wiederholten Biegung einer Feder eine veränderliche Widerstandsarbeit hervorgerufen wird, die Anwendung einer Spiralfeder statt der bisher benutzten geraden Federn, zum Zwecke, diesen Regulatoren die erforderliche Haltbarkeit zu verleihen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38022D Federregulator für die Triebwerke von astronomischen und meteorologischen Instrumenten Expired - Lifetime DE38022C (de)

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DENDAT38022D Expired - Lifetime DE38022C (de) Federregulator für die Triebwerke von astronomischen und meteorologischen Instrumenten

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DE (1) DE38022C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2843968A (en) * 1955-05-31 1958-07-22 Alfred G Dohrer Storing and dispensing apparatus for crickets
DE1059842B1 (de) * 1953-09-04 1959-06-18 Hermann Steiger Mechanischer Gangordner fuer Uhrwerke

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059842B1 (de) * 1953-09-04 1959-06-18 Hermann Steiger Mechanischer Gangordner fuer Uhrwerke
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