DE10010C - Befeuerung von schlesischen Gas-Zinkdestilliröfen (mit Muffeln) durch seitliche Zuführung von Gas und Luft - Google Patents

Befeuerung von schlesischen Gas-Zinkdestilliröfen (mit Muffeln) durch seitliche Zuführung von Gas und Luft

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DE10010C
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R. LORENZ in Lipine per Morgenroth O. Schi
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/06Obtaining zinc by distilling in muffle furnaces

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Description

1879.
Klasse 40.
RUDOLF LORENZ in LIPINE bei MORGENROTH (Ober-Schlesien).
Befeuerung von schlesischen Gas-Zinkdestilliröfen (mit Muffeln) durch seitliche Zuführung
von Gas und Luft.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. October 1879 ab.
Zur Hervorbringung der gewünschten Destillationshitze wird Gas verwendet, welches, aus Steinkohlen oder einem anderen geeigneten Brennmaterial, nach Umständen mit oder ohne Gebläseluft erzeugt, dem Verbrennungspunkt (Herd) auf folgende Weise zugeführt wird.
Das vom Generator ausgehende Gas wird durch die Kanäle ζ und α eingeführt, um von ' dort aus getheilt rechts und links durch die Kanäle b und c und die Ausmündungsöffnungen d und e auf den Herd zu gelangen. In d und e wird auch das Zusammentreffen des Gases mit der durch die dort ausmündenden Düsen / und g eingeblasenen Verbrennungsluft bewirkt, und dem Gebläsedruck folgend, dringt die gebildete Flamme nach der Mitte des Herdes vor, woselbst die beiden aus den sich gegenüberliegenden Ausströmungsöffnungen einander entgegengeführten Ströme sich begegnend, ein jeder in dem von ihm beherrschten Theile wieder zur Umkehr gezwungen wird. Jetzt aber aus der Mitte rechts und links nach den Seiten des Herdes gedrängt, bestreicht die Flamme auch diese Partien, und an den Stirnwänden wieder angekommen, findet sie die in den Ecken derselben liegenden Abzugsöffnungen (Füchse) h, i, k und /, um aus diesen das Freie zu gewinnen. Zur Hervorbringung des für die Reduction der Zinkerze erforderlichen beträchtlichen Hitzeeffects ist es zweckmäfsig, die Verbrennungsluft vorzuwärmen, und ist unter anderen hierfür möglichen Vorrichtungen folgende ansichtig gemacht. Die vom Gebläse bei m eintretende Verbrennungsluft (Oberwind) steigt in dem Kanal η auf, gelangt von hier der Reihe nach in die zwischen Herd und Gaskanal horizontal und parallel neben einander liegenden ' Kanäle o, p und q, und verläfst letztere, rechts und links sich theilend, durch die senkrecht auf q gestellten Kanäle r s, um von dort, die damit verbundenen Düsen passirend, in die mit dem Gas gemeinschaftlichen Austrittsöffnungen d e zu gelangen. Auf diesem von der Verbrennungsluft zurückzulegenden und in dem vom Herd aus stark erhitzten Mauerwerk lie-. genden Wege findet dieselbe eine reichliche Gelegenheit zu der gewünschten Erhöhung ihrer Temperatur, ν w sind Zugänge zum Reinigen von d und e; ebenso ist χ eine Putzöffnung für den Gaskanal a, zu welcher man durch den Kanal y gelangt.
Die Dimensionen richten sich nach localen Verhältnissen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei schlesischen Zinköfen (mit Muffelherd) die Einrichtung, dafs für das auf den Herd zur Erhitzung der Muffeln einzuführende Gas und die dazu erforderliche Verbrennungsluft nicht, wie gebräuchlich, der Eintritt von unten durch die Mitte des Herdbodens erfolgt, sondern statt einer solchen Vorrichtung (dem Gasschacht) ein anderer Weg, und zwar durch die Stirnwände des Herdes gelegt, benutzt wird, der Herdboden mithin nirgends durchbrochen ist.
2. Die Direction des Feuers in der Weise, dafs die durch die beiden Stirnwände eintretenden brennenden Gase in der Längsaxe des Herdes (zwischen den Muffeln) nach der Mitte gegen einander vorwärts dringend und dort zusammentreffend, wieder umkehren müssen, um nunmehr ihren Weg an den Seiten des Herdes entlang,' die Muffeln umspielend, zu den Stirnwänden wieder zurück zu nehmen und durch die dort liegenden Abzugsöffnungen (Füchse) zu entweichen.
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