DD298902A5 - Verfahren und vorrichtung zum einschenken von getraenken aus flaschen in glaeser - Google Patents
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Abstract
Eine Vorrichtung zum Einschenken von Getraenken aus Flaschen in Glaeser besteht aus einer Halterung mit einer um 10 bis 18 geneigten Liegeflaeche (3) fuer das Glas. Damit der Inhalt der Flaschen einfach, schnell und zuverlaessig in Glaeser gefuellt werden kann, weist die Halterung (2) wahlweise eine oder mehrere, beabstandet und parallel nebeneinander verlaufende Liegeflaechen (3) fuer das oder die Glaeser auf. Weiterhin weist die Halterung (2) jeweils eine an das untere Ende (5) jeder Liegeflaeche (3) anschlieszende, tiefer als dieses liegende waagerechte Standflaeche (4) auf. Fig. 1{Vorrichtung; Einschenken; Getraenk; Flasche; Glas; Halterung; Liegeflaeche; Standflaeche}
Description
Hiorzu 1 Seite Zeichnungen
hingestellt wird und daß anschließend der Flascheninhalt eingegossen wird. Diosor Vorgang nimmt rolativ vloi Zeit in Anspruch.
oinem bestimmten Winkel flach geneigt In einor Vorrichtung gehalten. Das Glas wird nach dem Beginn und vor dem Endo dos
aufrichtet. Hierdurch wird die Einrichtung auch für obergärige Biere, wio z. B. Weißbier, brauchbar.
schiefen Ebene, auf der mehrere zu leerendo Flaschen liegen können, und zwar dorgestalt, daß die Flaschonhälse über dio
stufenartigen Vorsprung unterhalb dor Unterkante der schiofon Ebene sind kegelstumpfförmige Ausnehmungen vorgesehen, welche die Lage der Trinkgofäßo fixioren.
vorteilhafte Weiterbildung dieses Verfahrens ist Gegenstand des Unteranspruchs 2. Weiterhin wird die genannte Aufgabe bei einor Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 3erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 3. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den weiteren Unteransprüchon beschrieben.
worden kann. Bei oinom geringeren Neigungswinkel als 10* läuft das Getränk zu frühzeitig aus dem Qias wlodor horaus. BoI oinom steileren Nolgungswinkel als 18* dauert der Elnochenkvorgang iu lange und Ist die Schaumbildung bei tchlumondon Gotränken wie Bier, Limonade, Spezi etc. zu groß. Weitere praktische Vorsucho haben orgebon, daß bol oinom Nolgungiwinkol von 13 bis 15' die boston Ergebnisse erzielt worden könnon.
Das orfindungsgemäßo Vorfahren kann mit oinem einzigen Glas durchgeführt worden, In das dor Inhalt olnor Flasche olngegossen wird. Garn besonders vorteilhaft ist es jodoch, wenn mohroro, vorzugsweise zwoi odor drol, Gläser nebeneinander und parallel zueinander in einer Vorrichtung gehalten werden und wenn dor Inhalt von olnor entcprechenden Anzahl von gefüllten Flaschen in jewoils oln Glas gegossen wird. Öle Flaschen werden dabol mit einor Hand gohalton und gleichzeitig in oinom einzigen Vorgang in das |owoils zugehörige Glas entloort. DIo Erfindung ermöglicht demnach das gleichzeitige Einschenken von bis zu sechs Gläsern, wenn die einschenkende Person In jeder Hand drol Flaschon hält. Es könnon beliebige Gläser verwendet werden, insbesondere dio üblichen 0,25· oder 0,5-Liter-Gläsor. Nach dem Beginn und vor dom Endo dos Füllvorgangs wird jedes Glas durch dlo jewoils zugohörigo Flaschenmündung in die senkrecht stohondo Stellung verschwonkt. In dloser Stellung wird das Glas dann vollständig gefüllt. Der richtlgo Zeitpunkt für das Verschwenken in die senkrechte Stellung hängt von der bereits erreichton Füllung dos Glosos ab sowie von der evontuollen Schaumbildung. In don molston Fällen wird der Zeitpunkt für das Verschwenken In dio senkrechte Stellung näher am tnde des Füllvorgangs liegen als an dessen Boglnn. Ein woiteror Vorteil dor Erfindung besteht darin, daß Mixgotränko optimal gemischt worden können. Ee ist möglich, zuerst don einen Bestandteil dos Mixgetränks olnzuschOiiken. Der andere, danach eingefüllte Bestandteil vormischt sich trotzdem einwandfroi mit dem zunächst eingoschonkten Bestandteil. Dios kann insbesondere dadurch orroicht worden, daß dio Flascho relativ weit in das Glas hineingehalten wird.
Durch die Erfindung und insbesondere durch don orfindungsgomäßon Nolgungswinkol wird eine optimale Mischung von Mixgetränken und oin problemloses Einschenken von Insbesondoro schäumenden Gotränkon bol zeitsparendem Arboitsablauf erreicht.
Dio Vorrichtung kann aus Holz, Kunststoff odor Molall gofortigt sein. Cs ist auch möglich, oine Kombination aus dioson Materialien zu vorwondon. Die Vorrichtung kann einfarbig und mehrfarbig gostaltot sein sowlo ohor einfach und schlicht als auch ohor repräsentativ.
Die Halterung kann mit einor Schanktheke verbunden sein, vorzugsweise in die Schankthoke vorsenkt soin. Es ist vorteilhaft, wenn die Halterung durch eine Abdeckung obdockbar ist. Wenn dio Haltorung nicht bonötigt wird, kann sie abgedockt werdon. Die Standfläche kann eino Ablauföffnung bositzon. Vorzugsweise ist dio Standfläche zur Ablauföffnung hin geneigt, so daß überfließende Flüssigkoiton nach unten hin abflioßon könnon. Es Ist möglich, daß sich die Ablauföffnung in dor Mitte dor bzw. jeder Standfläche befindet und daß die Standfläche zur Ablauföffnung hin trkhtorförmlg gonoigt ist. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand dor boigofügton Zeichnung im olnzolnon erläutert. In der Zeichnung zoigt
Die in dor Figur 1 insgesamt mit 1 bezeichnete Vorrichtung zum Einschenken von Getränken aus Flaschen in Gläser besteht aus einor Haltorung 2 mit zwoi boabstandet und parallel nobonoinondor vorlaufenden Liogof lachen 3 für jowoils oin Gins. Die Liogoflächen sind um 13-15* nach hinton geneigt. An das untere Ende jeder Liegefläche 3 schließt sich oino waagerechte Standfläche 4 an, die tiefer liegt als das untere Endo 5 jeder geneigten Liogoflächo 3. Jode Standfläche 4 ist von einor etwa zylinderförmigon Seitenfläche β umgeben. Die Halterung 2 ist aus Holz hergestellt. Sie könnto auch aus Kunststoff bostohon. In der Fig. 2 ist die Halterung 2 von oben gezeigt, wobei gleiche Toile mit gleichen Bozugszeichon vorsohon wordon sind, so daß sie nicht erneut beschrieben werdon müssen. Die Fig.3zoigtolnen Schnitt längs der Linie A- AIn Fig. 2. In der Standfläche 4 kann eine In der Zeichnung nicht dargestellte Ablauföffnung vorgesehen sein. Woiterhin kann die Standfläche 4 zur Ablauföffnung hin geneigt sein, was in der Fig.3 ebenfalls nicht dargestellt ist. Wenn die Halterung in einor Schankthoke vorsenkt ist, verläuft die Oberfläche der Schankthoke vorzugsweise auf dor Höhe des mit dem Bozuf izoichon 7 bezeichneten Niveaus. Die Fig.4 zeigt einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 2. Der Querschnitt dor Liogoflächen 3 ist etwa halbkreisförmig. Zum Einschonkon eines Getränkes aus Flaschon in Gläser wordon zwei Gläsor auf dio Liegeflächon 3 aufgelegt. Der Boden der Gläser stößt dabei an dio hintoro Zylindorwand β an und/oder liegt auf dor Standfläche 4 auf. Dio Öffnung weist schräg nach oben. Dio einschenkende Person orgreift zwoi gefüllte Flaschen mit einor Hand und hält sie nebenoinandor. Anschließend wird dor Inhalt der Flaschon gleichzeitig in die Gläser eingeschenkt. Der Inhalt von jeweils einer Flasche wird in jowoils ein Glas gefüllt. Nach dom Beginn und vor dom Ende dos Einfüllvorgangs werden dio Flaschen derart nach obon bewegt, daß dio vorderen Enden der Flaschon, also deron Einfüllöffnungen, das jeweils zugehörige Glas mit nach oben nohmen. Jndos Glas wird also um dio jeweilige untere Kante 5 joder Liegefläche 3 nach oben vorschwenkt, bis es seine senkrocht stehende Lago einnimmt. Jedes Glas steht dann auf dor zugehörigen Standfläche 4. Der Einfüllvorgang geht während diosos Verschwenkens weiter und wird bei senkrecht stehendem Glas abgeschlossen. Während des Verschwenkungsvorgangs wird das Glas bzw. dessen untoros Ende von der hinteren, der Liegefläche 3 abgewandten Seite der zylindrischen Fläche β abgestützt. Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, liegt dio waagerechte Standfläche 4 tiefer als das untere Ende 5 der Liegefläche 3, um ein einwandfreies Verschwenken des Glases zu ermöglichen.
Claims (9)
1. Verfahren zum Einschenken von Getränken aus Flaschen In Gläsern, bei dem ein Glas mit einem Neigungswinkel von 10 bis 18° in einer Vorrichtung gehalten wird und bei dem der Inhalt von einer gefüllten Flasche In das Glas gegossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß wahlweise eines oder mehrere, vorzugsweise zwei oder drei, Gläser nebeneinander und parallel zueinander In der Vorrichtung gehalten werden, daß der Inhalt von einer entsprechenden Anzahl von gefüllten, mit einer Hand gehaltenen Flaschen In ]ewells ein Glas gegossen wird, und daß das oder die Gläser nach dem Beginn und vor dom Ende des Füllvorgangs durch die jeweils zugehörige Flaschenmündung in die senkrecht stehende Stellung verschwenkt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Gläser mit einem Neigungswinkel von 13 bis 15° in der Vorrichtung gehalten werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, bestehond aus einor Halterung (2) mit einer um 10 bis 18° geneigten Liegefläche (3) für das Glas, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (2) wahlweise eine oder mehrere, beabstandet und parallel nebeneinander verlaufende Liegeflächen (3) für das odor dio Gläser aufweist und daß die Halterung (2) jeweils eine an das untere Ende (5) jeder Liogefläche (3) anschließende, tiefer als dieses liegende waa( "chte Standfläche (4) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegeflächen (3) um 13 bis 15° geneigt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (2) aus Holz, Kunststoff oder Metall oder aus einer Kombination davon besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (2) mit einer Schanktheke verbunden, vorzugsweise in diener versenkt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (2) durch eine Abdeckung abdeckbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Standfläche (4) eine Ablauföffnung besitzt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Standfläche (4) zur Ablauföffnung hin geneigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893930923 DE3930923A1 (de) | 1989-09-15 | 1989-09-15 | Verfahren und vorrichtung zum einschenken von getraenken aus flaschen in glaeser |
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Family
ID=6389549
Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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1989
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