DD215263A1 - Vorrichtung zum zurueckhalten von unterlaengen an scheren - Google Patents
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Abstract
Aufgabe ist es, eine solche Vorrichtung zum Zurueckhalten von Unterlaengen aus Walzstablagen an Scheren mit einem mit angetriebenen Rollgangsrollen versehenen Kipptisch sowie mit einem Haltemagneten im Bereich d. Kipptisches, zu schaffen, d. es ermoeglicht, jeden einzelnen Walzstab derart zu zerteilen, d. neben d. Handelslaengen eine moeglichst grosse Anzahl v. verwertbaren Stablaengen aus einer Walzstablage entsteht u. d. anfallenden, nicht verwertbaren Restenden unerheblich sind. D. wird dadurch erreicht, d. d. schaltbaren Haltemagneten, d. oberhalb des vor der Schere angeordneten und zulaufseitig abschwenkbaren Kipptisches verfahrbar und auf einen auf dem Kipptisch befindlichen Distanzierer absenkbar ist, ein zweiter schaltbarer, am Niederhalter der Schere befindlicher Haltemagnet zugeordnet ist.
Description
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Vorrichtung zum Zurückhalten von Unterlängen an Scheren
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf Trenneinrichtungen in Walzwerksanlagen und kann insbesondere bei Scheren angewendet werden, die zum Schneiden von Walzstablagen in Handelslängen bestimmt sind.
Es ist nach der DD-PS 133 907 eine Einrichtung zum Abführen der Stablagenendenabsehnitte von Walzstablagen an Kaltscheren bekannt» mit der die Walzstäbe einer Stablage gemeinsam stirnseitig geschöpft und gemeinsam auf HändeIslängeh geschnitten und die anfallenden Stabenden der unterschiedliehen Längen mit Hilfe eines alle Walzstäbe erfassenden Abschiebers gemeinsam durch die geöffneten Scherenmesser abgeschoben werden. Durch Bündigfahren einer schließlich überwiegend aus Unterlängen bestehenden Stablage mit Hilfe eines gegen die gesamte Walzstablage gesetzten Abschiebers und Schöpfen der durch die Schere gestoßenen Stabspitzen ist es noch möglich, von einigen Walzstäban verwertbare Stablängen abzutrennen.
1äNIAI1933*ü898l3
Mit dieser Einrichtung ist es wegen des gemeinsamen Vortransportes der Walzstäbe zur Schere jedoch nicht möglich, jeden einzelnen Walzstab der Stablage so in Handelslängen sowie in andere verwertbare Stablängen zu unterteilen, so daß seine'nicht mehr verwertbare Restlänge möglichst klein wird. i:
Ziel der Erfindung ist die Erreichung eines hohen Ausnutzungsgrades des Walzmaterials beim Unterteilen von verdichteten Walzstablagen in Hahdelslängen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Zurückhalten von Wälzstäben aus Walzstablagen an Scheren mit einem mit angetriebenen Roll^gangsrollen versehenen Kipptisch und mit einem Haltemagheten im Bereich des Kipptisches, zu schaffen, die es in einfacher und nicht aufwendiger Weise ermöglicht, jeden einzelnen Walzstab derart zu zerteilen, daß neben den Handelslängen eine große Anzahl von verwertbaren Stablängen aus einer Walzstablage entsteht und die anfallenden nicht verwertbaren Restend.en unerheblich sind«
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß dem schaltbaren Haltemagheten, der oberhalb des vor der Schere angeordneten und zulaufseitig abschwenkbaren Kipptisches verfahrbar und auf einen
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auf dem Kipptisch befindlichen Distanzierer absenkbar ist, ein zweiter schaltbarer, am Niederhalter der Schere befindlicher Haltemagnet zugeordnet ist und einwechselweises Zusammenarbeiten zwischen den Haltemagneten und dem Kipptisch zur Unterbrechung des Vortransportes der neben den Handelslängen ebenfalls fortfolgend entstehenden Unterlängen durch die Schere ermöglicht wird.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden«, Die zugehörige Zeichnung zeigt die Vorrichtung an der Schere in Seitenansicht.
Auf der Zufuhrseite der Schere 1 befindet sich der Kipptisch 2,der zulaufseitig durch Arbeitszylinder 3 unterstützt wird und dessen Schwenkachse 4 an der Schere 1 befestigt ist» Auf dem Kipptisch befinden sich in Zulaufrichtung hintereinander angeordnet eine erste angetriebene und bremsbare Rollgangsrolle 5, ein Distanzierer 6, die untere Rolle eines Treibrollensatzes 7, ein Verdichter 8, eine zweite angetriebene und bremsbare Rollgangsrolle 9 und schließlich der Einführrollenblock 10, der bis in die Schere 1 reicht, an der ein Abschieber 11 befestigt ist.
Die obere Rolle des Treibrollensatzes 7 ist in vertikaler Richtung verschiebbar an einem auf Hallenflur stehenden Ständer 12 befestigt. Vor dem Kipptisch 2 endet der Zufuhrrollgang 13.
In diesem Bereich befindet sich ein auf Hallenflur stehendes Haltegerüst 14 für einen längsverfahrbaren, heb- und' senkbaren sowie schaltbaren ersten Haltemagneten 15, der die Breite des Kipptisches besitzt und balkenförmig ausgebildet sowie mit Profilierungen entsprechend dem jeweiligen WaIzprogramm ausgerüstet ist»
Dieser erste Haltemagnet 15 läßt sich in der einen Endstellung auf den Distanzierer 6, in einer anderen Endstellung auf das Endstück des Zufuhrrollganges absenken· Ein zweiter schaltbarer Haltemagnet 16, der ähnlich Jem zuerst beschriebenen ausgebildet ist, befindet sich am Niederhalter 17 der Schere 1·
Die Vorrichtung hat folgende Wirkungsweise:
Eine Walzstablage 19 mit in einem regellosen Abstand zueinander verdichteten Walzstäben 20 wird über den Zufuhrrollgang 13 bis zu einem hier nicht dargestellten Anschlag transportiert und hier bündig gefahren. Nach Absenken dieses Anschlages wird die Walzstablage 19 über den nicht abgeschwenkten Kipptisch 2 bis über den Einführrollenblock 10 transportiert. Die Walzstäbe 20 werden mit Hilfe des Verdichters 8 dicht zusammengeschoben, damit das anschließende Distanzieren auf einen definierten Abstand zueinander mit Hilfe des Distanzierers 6 einwandfrei erfolgen kann. Die entsprechend der Profilierung der Scherenmesser distanzierten Walzstäbe 20 müssen noch in ihrer Lage zueinander festgelegt werden. Dazu ist es zweckmäßig, den Einführrollenblock 10 mit Magnetrollen auszustatten und mindestens eine der Rollen des Treibrollen- - satzes 7 mit einem elastischen Überzug zu versehen.
Durch Einschalten dieser Magnetrollen und Zu- , sammenfahren des Treibrollensatzes 7 sind die Walzstäbe 20 in ihrer Lage zueinander festgelegt und können nach Absenken des Verdichters 8 und Distanzierers 6 in ihre unteren Stellungen auf dem Kipptisch 2 durch die Scherenmesser 18 transportiert werden· Dann wird auch der Treibrollensatz 7 wieder geöffnet.
Nach Schöpfen der Walzstabspitzen und definierten Vortransport auf jeweils Handelslänge erfolgen die Schnitte, Schließlich enthält die vor der Schere 1 befindliche Walzstablage 19 die ersten Unterlängen 21· Diese werden nun durch die folgenden Arbeitsschritte vom Vortransport zur Schere 1 zurückgehalten· Der über den Distanzieret 6 in Stellung gefahrene erste Haltemagnet 15 wird auf die Walzstablage 19 abgesenkt und eingeschaltet und hält somit alle noch erfaßbaren Walzstäbe 20 fest. Sodann werden die Rollgangsrollen 5»9 durch die zugehörigen Bremsen blockiert.
Durch anschließendes Abschwenken des Kipptisches mit den Unterlängen 21 werden die in der Nähe der Scherenmesser 18 und des Niederhalters 17 befindliehen Spitzen dieser Unterlängen 21 über die Oberkante der Rollgangsrollen 5;9 angehoben. Dann wird der am Niederhalter 17 befindliche zweite Haltemagnet 16 zum Halten der Spitzen der Unterlängen 21 eingeschaltet
Der Kipptisch 2 wird anschließend in die waagerechte Stellung zurückgeschwenkt und die Blockierung der Rollgangsrollen 5;9 gelöst. Nach Abschalten sowie Heben des ersten Haltemagneten
. und ferner leichtes Lüften der oberen Rollen des Treibrollensatzes 7 erfolgt der Vortranspqrt der nicht vom zweiten Haltemagneten 16 festgehaltenen Walzstäbe 20 zum Abtrennen der nächsten Handels-
Der Schnitt dieser Walzstäbe 20 erfolgt dann nach Absenken des Niederhalters 17 sowie Ausschalten^ des zweiten Haltemagneten 16
Die vorgenannten Aroeltsschritte werden solange wiederholt, bis nur noch Unterlängen 21 vorhanden sind. Diese werden dann durch Einschalten der Rollenantriebe für die Rollen 5; 9 auf den Kipptisch 2 soweit vortransportiert, daß der ah der Schere 1 befindliche Abschieber 11 zum Bundigstoßen angesetzt werden kann.
Anschließend erfolgt ein genau definierter Weitertransport, um eine große Anzahl von verwertbaren Stablängen zu erhalten. Danach erfolgt der Rückschopfschnitt und das Abschieben der nicht verwertbaren Restenden 22 durch den Abschieber 11,
Es· liegt im Rahmen der Erfindung, diese Vorrichtung auch zu verwenden, wenn Sägen, Trennschleifmaschinen uswe zum Zerteilen von WaIzstablagen in Handelslängen eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht in einfacher und nicht aufwendiger V/eise jeden einzelnen Walzstab derart zu zerteilen, daß neben den Handelslängen eine große Anzahl von verwertbaren Stablängen aus einer Walzstablage entsteht und die anfallenden nicht verwertbaren Restenden unerheblich sind·
Claims (1)
- "fErf ind unga aas pr u oh iT. Vorrichtung zum Zurückhalten von Unterlängen an Scheren mit einem mit angetriebenen Rollgangsrollen versehenen Kipptisch und mit einem Haltemägneten im Bereich des Kipptisches zum Pesthalten des Walzgutes, gekennzeichnet dadurch, daß dem schaltbaren Hältemagneten (15), der oberhalb d-es vor der Schere (1) angeordneten und zulauf seitig abschwenkbaren Kipptisches (2) verfahrbar und auf einen auf dem Kipptisch befindlichen Distanzierer (6) für Walzstablagen absenkbar ist, ein zweiter schaltbarer, am Niederhalter (17) der Schere befindlicher Haltemagnet (16) zugeordnet ist.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25091683A DD215263A1 (de) | 1983-05-13 | 1983-05-13 | Vorrichtung zum zurueckhalten von unterlaengen an scheren |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD25091683A DD215263A1 (de) | 1983-05-13 | 1983-05-13 | Vorrichtung zum zurueckhalten von unterlaengen an scheren |
Publications (1)
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|---|---|
| DD215263A1 true DD215263A1 (de) | 1984-11-07 |
Family
ID=5547309
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD25091683A DD215263A1 (de) | 1983-05-13 | 1983-05-13 | Vorrichtung zum zurueckhalten von unterlaengen an scheren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD215263A1 (de) |
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1983
- 1983-05-13 DD DD25091683A patent/DD215263A1/de not_active IP Right Cessation
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