CH99772A - Abwärmeverwertungsanlage für Zellulosekocher. - Google Patents

Abwärmeverwertungsanlage für Zellulosekocher.

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CH99772A
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heat recovery
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cooker
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Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C11/00Regeneration of pulp liquors or effluent waste waters
    • D21C11/06Treatment of pulp gases; Recovery of the heat content of the gases; Treatment of gases arising from various sources in pulp and paper mills; Regeneration of gaseous SO2, e.g. arising from liquors containing sulfur compounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/0006Controlling or regulating processes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01J2219/00074Controlling the temperature by indirect heating or cooling employing heat exchange fluids
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Description


      Abwärmever    Wertungsanlage für     Zellulosekocher.       Bei der Zellstoffabrikation im Kocher  betrieb stehen zu Ende eines jeden Kochvor  ganges grosse Mengen von heisser Ablauge,  Dämpfen und bei gewissen Verfahren auch  von heissem, gebrauchtem Waschwasser zur  Verfügung. Die Wiedergewinnung der in  solcher Ablauge und solchem Waschwasser  enthaltenen Abwärme wurde bisher insbe  sondere infolge des absatzweisen Anfalles  derselben erschwert.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung bildet  nun eine     Abwärmeverwertungsanlage    für       Zellulosekocher,    bei welcher in einfacher  Weise     @    eine gute Ausnutzung der Abwärme  der Ablauge und des verbrauchten Wassers  möglich ist. Zu diesem Behufe ist bei der       Abwä        rmeverwertungsanlage    gemäss vorlie  gender Erfindung der Kocher über einen  Zwischenbehälter mit einem Gegenstrom  apparat verbunden, an den anderseits eine  Frischwasserleitung und ein Heisswasser  sammelbehälter angeschlossen sind.

   Die in  Zwischenräumen anfallende Ablauge und das  verbrauchte Wasser werden zunächst im  Zwischenbehälter aufgefangen, um von hier    unter Wärmeabgabe an das Frischwasser be  ständig durch den Gegenstromapparat abzu  fliessen.  



  Der Kocher kann durch eine besondere  Leitung mit dem Heisswasserbehälter ver  bunden sein. Durch diese Leitung     kann    vor  dem Ablassen der Ablauge der Dampf aus  dem Kocher in den Heisswasserbehälter ab  gelassen werden.  



  Zwischen dem Zwischenbehälter und dem  Heisswasserbehälter kann eine Verbindungs  leitung vorgesehen sein, welche zum Über  führen der Dämpfe, die infolge Nachver  dampfung der unter Druck aus dem Kocher  in den Zwischenbehälter abgelassenen Ab  lauge entstehen, in den unter Atmosphären  druck stehenden     Heiss.wassersammelbehälter     dient.  



  In der Leitung zwischen Zwischenbehäl  ter und Gegenstromapparat kann zweck  mässig ein Regelorgan vorgesehen sein, wel  ches das ununterbrochene     Abfliessen    des In  haltes des Zwischenbehälters in den Gegen  stromapparat gewährleistet.      Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei  beispielsweise Ausführungsformen des Er  findungsgegenstandes schematisch veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt die erste Ausführungsform,  und       Fig.    2 die zweite.  



  Einander entsprechende Teile sind in den  beiden Figuren mit demselben Bezugszeichen  belegt.  



  1 bezeichnet einen     Zellulosekocher,    der  auf nicht gezeigte Weise beispielsweise mit  Frischdampf geheizt werden kann. Dieser  Kocher ist mit einer Ablauge- und Wasch  wasser-Auslassleitung 2 versehen, welche in  eine Sammelleitung 3 für Ablauge und  Waschwasser mündet. An diese Leitung 3  können mehrere     Zellulosekocher,    von dersel  ben Beschaffenheit wie der Kocher, ange  schlossen sein. 4 ist ein Zwischenbehälter, in  den die Ablauge und das Waschwasser= aus  dem Kocher 1 absatzweise abgelassen wird.  Dieser Behälter ist mit einem Gegenstrom  apparat verbunden, der aus zwei ineinander  angeordneten Rohrsystemen 5, 6 besteht.  Durch das innere Rohrsystem 5 fliesst der  Inhalt des Behälters 4 ab,. wobei dessen       Durchfluss    durch ein Einstellorgan 7 be  herrscht wird.

   Das äussere Rohrsystem 6 ist  mit einer Frischwasserleitung verbunden. Der       Zufluss    des Frischwassers wird durch ein  Ventil 8 beherrscht. Das Rohrsystem 6 steht  ferner durch eine Leitung 9 mit einem Be  hälter 10 in Verbindung. Letzterer weist  einen von einem Ventil 11 beherrschten Aus  lass 12 auf. 13 bezeichnet eine absperrbare  Leitung, welche den Kocher 1 mit dem Heiss  wasserbehälter 10 zu verbinden gestattet.  



  Nach Beendigung einer     Kochung    wird  zunächst der Druck im Kocher 1 abgelassen.  Der dabei durch Nachverdampfung sich bil  dende Dampf wird zur     Abwärmeverwertung     herbeigezogen, indem er durch die Leitung  13 unmittelbar in den Behälter 10 abgelassen  wird. Die nach jeder     Kochung,    dann mit  einer Temperatur von 90 bis<B>100'</B> aus dem  Kocher 1 anfallende Ablauge und das an  fallende Waschwasser     werden    in dem Zwi-         schenbehälter    4 aufgespeichert, aus dem sie  ununterbrochen durch das Rohrsystem 5  durchfliessen.

   Die aus dem Behälter 4 aus  strömende Flüssigkeit gibt im Gegenstrom  apparat 5, 6 ihre Wärme an das von unten  nach oben durch das Rohrsystem 6 fliessende  Frischwasser ab, welches im Behälter 10 ge  sammelt wird. Das durch die Leitung 12 ab  fliessende heisse Wasser wird einesteils nach  Mischung mit konzentrierter Kochlauge oder  dergleichen für die nächste     Kochung,    andern  teils als Waschwasser verwendet. Durch  Einführung von schon heisser Frischlauge in  den Kocher 1 kann der     Kochprozess-    abge  kürzt und an Frischdampf gespart werden.  Ferner hat es sich gezeigt, dass es für die  Güte des Stoffes von günstigem Einfluss ist.,  wenn gut gewaschen und die Wascheng mit  warmem Wasser ausgeführt werden kann.

    Die Wärmeeinheiten, die in der beschriebenen       Anlage        aus     gewonnen und dem  Frischwasser zugeführt werden, ermöglichen  es, eine wesentliche Ersparnis an Brenn.  material, das zum Heizen .des Kochers 1 ver  brannt werden muss, zu erzielen.  



  Bei der in     Fig.    2 gezeigten Ausführung  ist noch eine Verbindungsleitung 14 zwischen  dem Zwischenbehälter 4 und dem Heisswas  serbehälter 10 vorgesehen. Diese Leitung 14  dient zum Überführen der Dämpfe, welche  infolge Nachverdampfung der unter Druck  aus dem Kocher 1 in den     Zwischenbebälter    4  abgelassenen Ablauge entstehen, in den unter  Atmosphärendruck stehenden Heisswasser  behälter 10. Wie in     Fig.    2 gezeigt ist, kann  in der Leitung zwischen     Zwisehenbebälter    4  und Gegenstromapparat 5, 6 ein Regelorgan  15 vorgesehen sein, welches das     uaunter-          brochene    Abfliessen des Inhaltes des Zwi  schenbehälters 4 in den Gegenstromapparat  gewährleistet.  



  Erforderlichenfalls kann der Zwischen  behälter 4 noch mit     Mitteln    versehen sein, die  eine Reinigung der in denselben gelangenden  Flüssigkeiten gestatten. Die dann beispiels  weise aus der in den Zwischenbehälter 4  fliessenden Ablauge sich absetzenden festen  Bestandteile können von Zeit zu     Z,!il    auf      zweckmässige Weise aus diesem     Behälter    4  entfernt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abwärmeverwertungsanlage für Zellu- losekocher, dadurch gekennzeichnet, dass der Kocher über einen Zwischenbehälter mit einem Gegenstromapparat verbunden ist, an den .anderseits eine Frischwasserleitung und ein Heisswassersammelbehälter angeschlossen sind, wobei in Zwischenräumen anfallende Ablauge und gebrauchtes Wasser zun@i,!:list im Zwischenbehälter aufgefangen werden und von hier unter Wärmeabgabe an das Frisch wasser ununterbrochen durch den Gegen. stromapparat abfliessen.
    UNTERANSPRÜCHE: y.. Abwärmeverwertungsanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kocher durch eine besondere Leitung mit dem Heisswasserbehälter verbunden ist, durch welche vor dem Ablassen der Ablauge Dampf aus dem Kocher in Zen Heisswasserbehälter abgelassen werden kann.
    2. Abwärmeverwertungsanlage nach Pateni- anspruch und Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine Verbindungsleitung zwischen Zwischenbehälter und Heisswas serbehälter, welche zum Überführen der infolge Nachverdampfung der unter Druck aus dem Kocher in den Zwischenbehälter abgelassenenAblauge entstehendenDämpfe in den unter Atmosphärendruck stehenden Heisswassersammelbehälter dient.
    3. Abwärmeverwertungsanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitung zwischen Zwischenbehälter und Gegenstromapparat ein Regelorgan vorgesehen ist, welches das ununterbro chene Abfliessen des Inhaltes des Zwi schenbehälters in den Gegenstromapparat gewährleistet. 4. Abwärmeverwertungsanlage nach Pa;ieiit- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenbehälter mit Mitteln ausge rüstet ist, die eine Reinigung der in den selben gelangenden Flüssigkeiten ge statten:
CH99772D 1922-04-29 1922-04-29 Abwärmeverwertungsanlage für Zellulosekocher. CH99772A (de)

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US2874043A (en) * 1953-02-18 1959-02-17 Rosenblads Patenter Ab Methods for extracting heat and so2 from sulphite waste lye containing so2
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