CH99690A - Schreibkasse. - Google Patents

Schreibkasse.

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CH99690A
CH99690A CH99690DA CH99690A CH 99690 A CH99690 A CH 99690A CH 99690D A CH99690D A CH 99690DA CH 99690 A CH99690 A CH 99690A
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L Bodler Alfred
Kummer Fritz
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L Bodler Alfred
Kummer Fritz
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07GREGISTERING THE RECEIPT OF CASH, VALUABLES, OR TOKENS
    • G07G1/00Cash registers
    • G07G1/01Details for indicating
    • G07G1/08Details for indicating with rotating drums which display the money entered

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


      Schreibkasse.            Gegenstand    des Hauptpatentes ist eine  Schreibkasse, die sich dadurch auszeichnet,  dass sie eine bewegliche Unterlage hat, wel  che zur Aufnahme von einem oder mehreren  Kontoblättern dient, und Schaltorgane be  sitzt, um diese Unterlage schrittweise von  Hand vorwärts zu schalten, wobei Mittel vor  gesehen sind, um das Kontoblatt     bezw.    die  Kontoblätter nur so weit zugänglich zu ma  chen, als zum Eintragen eines Postens not  wendig ist.  



  Eine weitere Ausbildung dieser Schreib  kasse liegt gemäss vorliegender zusätzlicher  Erfindung darin, dass dieselbe ein einstell  bares     Anzeigewerk    zum Anzeigen des     jevTeils     eingenommenen Betrages aufweist, sowie fer  ner ein in Abhängigkeit vom     Anzeigewerk     sich einstellendes Zählwerk zur fortlaufen  den Addition der Einnahmen.  



  Zur Betätigung des Zählwerkes kann vor  teilhafterweise ein     1-Iilfsmecliatnismus    vor  gesehen sein, welcher beim Einschieben einer  vorgesehenen Geldschublade das Zählwerk  nach Massgabe der vorher am     Anzeigewerk     eingestellten Zahl schaltet.    Ein auf der eben erwähnten Grundlage  beruhendes Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes ist auf der angefügten  Zeichnung zur Darstellung gebracht.  



       Fig.    1 zeigt denselben im     Vertikalschnitt     mit teilweise ausgezogener Geldschublade;       Fig.    2 ist ein Grundriss zu     Fig.    1;       Fig.    3 veranschaulicht das     Anzeigewerk     mit teilweisem Horizontalschnitt nach       14I--III    der     Fig.    1, in grösserem Massstab;       Fig.    4, 5 -zeigen das Zählwerk im Aufriss  und Grundriss, während       Fig.    6 die am Zählwerk vorgesehene Zeh  ner-Schaltvorrichtung     darstellt.     



  Das     Gehäuse    der gezeichneten Schreib  kasse ist gebildet durch den Boden 1, die  vier Wände 2, 3, 4, 5 und die obere Deck  platte 6. 8 ist die Geldschublade, welche in  Fächer abgeteilt ist. Eine in der Deckplatte 6  vorhandene Öffnung ist zum Teil durch eine  Glasscheibe 11 abgedeckt     (Fig.    2). Der freie  Rand 12 der letzteren dient, zusammen mit  der     gegenüberstehenden        Endkante    des Roll  ladens 37, zur Begrenzung eines Spaltes, der  den Zugang zum Kontoblatt 18 gestattet und  bei ausgezogenem Rolladen, wie .gezeichnet,      der Zeilenhöhe des Kontoblattes entspricht.

    Die das Kontoblatt tragende bewegliche     Un-          terhigc,    sowie die Schaltorgane für dieselbe  sind     teuf    vorliegender Zeichnung weggelassen.  



  Das     Anzeigewerk        besitzt    fünf     Typen-          nider        =1,   <I>B, C, D,</I> E, die auf der     Umfangs-          fliiclte    eine Teilung mit den Ziffern 0 bis 9  haben und     durch    je eine Welle mit einem       Zahnrad    60     bez@i,.    61, 62,<B>63,</B> 64 fest ver  bunden sind. Die Welle 65 verbindet das       Zalini ad        64.    mit dem Typenrad E; die an  dern. hohl     ge@stAteten    Verbindungswellen sind  auf die     innere    Welle 65 aufgeschoben.

   Ein       am        Kassergehäuse        aiigebraeliter    Vorbau 66  schliesst     genanntes    Räderwerk ein und besitzt  vor den Typenrädern A bis E zwei Schau  öffnungen 67     (Fis.    1, 2).

   Das Typenrad A  zeigt die Einer an und das durch dieselbe       Schauöffnung    sichtbare Rad B die Zehner,       während    das Rad C die     Hunderter,    das Rad  D die Tausender und das Rad E die     Zehn-          tausender    angibt; die Räder A, B können  von einem gewissen Betrage zum Beispiel die  Centimes und die Räder<I>C, D,</I> E die Fran  ken zum     Ausdrueli    bringen. Mit den fünf  Zahnrädern 60 bis 64 ist je eine seitlich und  unten geführte Zahnstange 68 im Eingriff,  mit welchen     Zahnstangen        mittelst    eines Zap  fens 69 je eine Zahnstange 70 gelenkig ge  kuppelt ist-.

   Die fünf Zahnstangen 70 sind       anderends    mittelst eines Querstiftes 71     (Fig.     1) an je einem Einstellhebel 72     bezw.    73,  74,<B>7 ,3,</B> 76     angelenkt,    welche Hebel zur     Ein-          stellurig        der        Typenräder    A bis E dienen. Dem       Querstift    71 ist in einem Schlitz des betref  fenden Einstellhebels Spiel gegeben. Die fünf       Iliiitellliebel    72 bis 76 sitzen auf einer     ge-          inein.;amen    Achse 77, welche an einem Trag  stück 78 angebracht ist.

   Die Einstellhebel 72       liii3    7 6 ragen durch Führungsschlitze eine       @\_.ufsatzes    79 hindurch und können längs       c-iner    seitlich, links neben den Schlitzen     vor-          #OTs(Ihenen        @l>ii.la,    eingestellt werden. Diese  Skala     gibt    die Werte an, auf welche der ein  zelne     Einsl:ellliebel    eingestellt werden kann;  in     Fig.    2 ist die Nullstellung der Hebel mit  0 bezeichnet und der Wert der ersten Ein  stellstufe markiert.

   Dabei können zum Bei-    spiel die Markierungen 1 und 10 neben den  Hebeln 72, 7 3 bedeuten 1     bezw.    10 Centimes,  während die     11Iarliierungcn    1, 1.0 und     1f)     neben den Hebeln 71, 75 und 76 bedeuten  1, 10 und 100     Iranken,    gemäss den Werten,  die den     Einheiten    der Typenräder A bis E  entsprechen. Die Hebel 72 bis 76 werden  durch nicht gezeichnete Sperrmittel in jeder       Einstellage    gesichert.  



  Das Zählwerk weist einen Rahmen auf,       gebildet    durch zwei gleichartige Schilde 80,  die durch Traversen starr miteinander ver  bunden sind und schwingbar auf einer     Wella     81 sitzen, welche am Tragstück 78 gelagert  ist. Die beiden     Scbilde    811 tragen eine Achse  82, auf welcher fünf.'     Typenräder        @1',   <I>B', C'.</I>  D', E'     drehbar    angeordnet sind, die auf der  Umfangsfläche eine Teilung mit den Ziffern  0 bis 9 haben.

   Diese Räder stellen die Zähl  räder     dar    und arbeiten mit den als     Anzei(ye-          r    der dienenden fünf Typenrädern<B>A,</B><I>B,<B>C,</B></I>  5  D, E zusammen.     Jedes    Zählrad A' bis E' be  sitzt seitlich eine Sperr- und     Schaltscheibe    83  und ein Zahnrad 84, das sich zwischen zwei  Flachscheiben von grösserem Durchmesser be  findet, von welchen die dem Zählrad abge  kehrte Flachscheibe einen Anschlagstift 85  hat, soweit es sich um die Räder<I>A'</I> bis<I>D'</I>  handelt. In die Bahn jedes Stiftes 85 ragt  ein Anschlaghebel 86, der eine seitwärts ge  richtete Nase 87 hat.

   Die insgesamt vorhan  denen vier     Anselilaghebel    86 sitzen auf einer  von den Schilden 80 getragenen Achse 88 und  werden von je einer Feder 89 niedergezogen  und ruhen dabei für gewöhnlich mit ihrem       spitzigen    freien Ende auf der Achse 82 auf.  



  Die Einstellung der Zählräder A' bis E'  erfolgt durch Vermittlung der Zahnstangen  70, die im     Tragstücli#    7 8 seitlich und unten  geführt sind und zu gegebener Zeit mit den       Zahnrädern    84 zusammenwirken. Gemäss der  Zeichnung befinden sich die Zahnräder 84  nicht im Eingriff mit den Zahnstangen 70,  da der     Zählwerkrahmen    infolge     Aufsitzens     eines am einen Schild 80 befestigten Stütz  bolzens 90 auf der Oberkante einer Hilfs  zahnstange 91 nach oben     verschwenkt    ist.

    Diese     Zahnstange,    welche im Tragstück 78           Führung    hat, besitzt einen Winkelschlitz 92  für den Bolzen 90 und befindet sich im Ein  griff     finit    einem auf der Welle 81 fixierten       Zahnrad   <B>93.</B> Eine winklig     abragende        Ver-          längerung    der Zahnstange 91     (Fig.    1) dient  zur Verbindung letzterer mit dem Stift 94       eines        Schwinghebels    95;

   der Stift 94 liegt in  einem Lochschlitz der erwähnten     Verlänge-          riuio-.    Der     Schwinghebel    95 hat seine     Dreh-          @@cli@;c    in 96 lind arbeitet mit einem an der       Geldschublade    8 angebrachten Arm 97     zu-          s-inunen,    der zwei     Anschlagstifte        @98    für den       Seli inghebel        b(-sitzt.    Auf der Achse 96 sit  zen ferner     zwei    Hebel 99     (Fig.    1, 3),

   die       durch    einen Bolzen 100 fest miteinander ver  bunden sind. Der eine Hebel 99 ist über       jene        Verbindungsstelle    hinaus verlängert und       trugt    am freien Ende einen Anschlagstift 101  für den Stift 102 eines Schiebers 103, der       ,im    Boden des Kassengehäuses angeordnet ist  und an zwei gleichartigen seitlichen     Auf-          je    je eine schräge Anlauffläche 10-1       liat.        lllit    dem Schieber 103 wirkt ein an der  Schublade 8     angelenkter        Stösser    105 zusam  men,

   der vorn beidseitig eine Rolle 106     be.-          sifzt,    welche Rollen sich in der Bahn der seit  lichen     Aufbiegungen    des Schiebers 103 be  finden. Die fünf Zahnstangen 70 haben je       einen    abwärts gerichteten Schenkel 70'.

      Die Gebrauchs- und     Wirkungsweise        die-          sr-r        Schreibha,sse    ist, ausser. der Notierung     de.-          Postens    auf dein Kontoblatt 18 und der     Hand-          babung    der zur Schaltung des Kontoblattes       dienenden        Mittel,    folgende:  Angenommen, es     werde    ein Posten von  Fr. 12.45 bezahlt.

   Durch Einstellen der     Ein-          >,tc@lllic,bel    75-72 auf die Zahl 10     bezw.    2,  -10, 5 ihrer     Skala    wird genannter Betrag       sinngeiniiss    an den Skalen des Aufsatzes 79       eingestellt.    Zufolge bewirkter Verstellung der       13ebel        7r-75    sind die mit denselben     gekup-          pelten        @7ier        Zahnstangenpaare    70, 68 je um  eine entsprechende Strecke zurückgezogen  und dabei die damit in Bewegungsverbindung  stehenden     Anzeigerä.der   <I>D, C, B,

   A</I> in dem       ll.asse    aus der Nullstellung gedreht worden,  dass sie zusammen durch die Schauöffnungen    67 den eingenommenen Betrag von     Fr.    12. 45.  anzeigen zur Kontrolle für den Käufer     bezw.     Klienten. Die     Zählwerke    sind dabei nicht  bewegt     wo-den,    da die Zahnräder     84.    nicht  im     Eingriff    mit den Zahnstangen 70 sind.  Dagegen haben die zurückgezogenen Zahn  stangen 70 durch Anschlag ihres Schenkels  70' am Verbindungsbolzen 100 das Hebelpaar  99     (Fig.    1) nach links ausgeschwungen, wo  bei jenes Hebelpaar     mittelst    des Stiftes 101.

    den Schieber 108     zurückgeschoben    hat. Nun  mehr löst man durch     Versch-Nvenken        eifies     Sperrhebels 107     (Fig.    2) eine die     Geldschub-          lade    -8 in Schliesslage sichernde Sperrvorrich  tung- aus, worauf die Schublade durch eine       Stossfeder    (nicht dargestellt) in     Offenlage    be  wegt wird, in welche man sie von Hand noch  vollends überführt. Der     Stösser    105 kommt  dabei ausser den Bereich des Schiebers 103.

   Bei  der Bewegung der Schublade 8 in     Offenlage     lässt der Arm 97     (Fig.    1) ein     Linksschwenken     des Schwinghebels 95 im Sinne des Einflusses  einer     Torsionsfeder    109 zu; der Arm 97 ge  langt schliesslich ausser den Bereich des He  bels 95. Der Hebel 95 schiebt die Hilfs  zahnstange 91 zurück, was zur Folge hat,  dass der     Stützbolzen    90 in den Winkelschlitz  92 einfällt und sich nun der     Zählwerkrahmen     so weit senkt, dass die Zahnräder 84 mit den  Zahnstangen 70 in Eingriff kommen. Jener  Rahmen ist dabei     mittelst    eines Bolzens 80'       mif    dem Tragstück abgestützt.  



  Beim Einschieben der Geldschublade 8  trifft der     Stösser    105, welcher nun mit dein  Stirnende auf dem Boden 1 gleitet, auf die  zugekehrte Bodenkante des Schiebers 103  auf und schiebt letzteren gegen die Gehäuse  wand 2 zurück.     Dabei    bewirkt der Schieber  stift 102 ein     Zurückschwenken    des Hebel  paares 99, dessen Verbindungsbolzen 100  nun die vorher zurückgezogenen     Zahnstangen-          paare    70, 68 in die Ausgangslage zurück  schiebt, wobei die.     Anzeigeräder   <I>A</I> bis<I>D</I>  (E ist nicht verstellt worden) wieder in Null  stellung zurückgedreht werden.

   Der Bolzen  100 stösst zuerst die am weitesten zurück  gezogene, mit dem um fünf Einheiten (auf  Zahl 5) verstellten Einstellhebel 72 verbun-           clene    Zahnstange 70 zurück, welche mit ihrer  Verlängerung 70' an genanntem Bolzen     an-          st.elit.    Dann erreicht der Bolzen 100 die mit  dem Einstellhebel 73, der um vier Einheiten  (auf Zahl 40) verstellt wurde, verbundene  Zahnstange 70, dann diejenige, welche an den  um zwei Einheiten (auf Zahl 2) verstellten  Einstellhebel 74 angeschlossen ist, und schliess  lich noch die mit dem Einstellhebel 75, der  um eine Einheit (auf Zahl 10) verstellt  wurde, verbundene Zahnstange 70.

   Mit den       Zahnstangenpaaren    70, 68 gelangen auch die  entsprechenden     Einstellliebel    in die Nullstel  lung zurück.  



  Beim Zurückschieben der     Zalinstangen-          paare    70, 68, also beim Zurücktreten der An  zeigeräder, werden die jetzt mit diesen in     Be-          wegungsverbindung    stehenden Zählräder des  Zählwerkes um denjenigen Wert geschaltet;  welcher soeben vom     Anzeigewerh    angezeigt  wurde. Beim angenommenen Beispiel werden  dabei die Zahnräder<B>A</B><I>',</I>     73',   <I>C', D'</I> so ein  _gestellt,     da.ss    sie die Zahl 1245 anzeigen, be  ziehungsweise dass dieser Wert zu der bis  jetzt angezeigten     Sumnie    addiert wird.

   Der  vom Zählwerk angezeigte Betrag wird unter  halb einer in der Deckplatte 6 vorhandenen  Schauöffnung 110 durch     Offnungen    einer  über den Typenrädern angeordneten     Decl-          seheibe    in Erscheinung. Eine     federbeeinflusste     Sperrklinke 111, welche in die Scheibe 83  eingreift, sichert das einzelne Zählrad gegen  Zurückdrehen.

   Hat der Schieber<B>103</B> seine  Endlage erreicht, dann gleitet der     Stösser   <B>105</B>  über den Schieber; die .ollen 106 gelangen  über die     Schriigfl < iclien    104 auf die Oberkante  der     Aufbiegungen    des Schiebers, wobei der       Stösser    selbst vom     Schieberboden    aufgehoben  ist.  



  Kommt der Schieber 1.03 in seine     A.us-          gangslage    zurück, dann gelangt der     A.rni    97  der Schublade am     Sclivvingliebel    9 5 wieder  zum Angriff. Der zwischen die _Anschlag  <B>98</B> getretene Hebel 95 wird nun in  folge weiteren     Einscliiebens    der     Schublade     zurückgeschwungen, wobei die Hilfszahn  stange 91 wieder in die Ausgangslage zurück-    bewegt wird.

       Deinzufolgc@    gelangt der Stütz  bolzen 90 aus dem     Winkelschlitz    92 wieder  auf die Oberkante der     11ilfszalnistange,    wo  durch der     Zählwerks-ahmen    nach oben     ver-          schwenkt    wird und somit die     Zahnräder    84  des Zählwerkes wieder ausser Eingriff     finit     den     Zahnstangen    70 kommen.

      Da das     Zählwerk    zum Beispiel die     I",in-          nahmen    während eines     Tages        fortlaufend    ad  dieren soll, ist für die Zählrüder     f1',        B',   <I>C', D'</I>  je eine     Zehner-Scbaltvorriehtung    vorgesehen.  Dazu     gehören    die früher schon     er 7iilinte          Selialtscheibe    83 nebst Anschlagstift 85 der  zu genannten Zählrädern     zugehörigen    Zahn  räder 84 und der Anschlaghebel 86 mit     seit-          licher    Nase 87.

   Ferner gehört zu dieser Vor  richtung eine     Selialtklinke    112, welche     mit-          telst    Lochschlitzes auf einem als Schwing  achse dienenden Bolzen 113 aufsitzt und  durch eine. Zugfeder 114 für gewöhnlich an  die Nase 87     angedriiekt    wird, sieb also ausser  Eingriff mit der     Verzahnung    der Scheibe 83  befindet. Zur     Betiitigin        1g    der     Selialtklinke    112  ist ein Stift 115 vorgesehen, welcher an einer       Scheibe    116 befestigt ist.

   Insgesamt sind für  die vier Schaltklinken 112 zwei Scheiben<B>116</B>  vorhanden, die auf der Welle 81 festsitzen  und zu beiden     Seiten    je einen solchen Stift  besitzen; die beiden Stifte jeder Scheibe     sind     um 90   zueinander versetzt, und es dient der  eine davon zur Betätigung der einen Klinke  112 und der andere     znr        Bewegung    der zur  genannten Klinke     benachbarten    Klinke. Die  Scheiben 116 werden von der Welle 81 bei  Verschiebung der Hilfszahnstange 91 mit  gedreht.

   Wenn die Schaltklinke 112 sich in  Normalstellung befindet, das heisst an der  Nase 87 anliegt (siehe strichpunktierte Stel  lung in     Fig.    6), dann kann sich der Stift  115 ungehindert an der Klinke vorbei  bewegen. Die Anschlagstifte 85 befinden  sich seitlich neben der Zahl 9 -des betreffen  den     Zählrades,    das heisst auf ein und der  selben radialen Linie mit jener Zahl.  



  Wird nun beispielsweise die Zahl 9 des  Zählrades     A.'    infolge entsprechender Drehung  dieses     Rades    durch Vermittlung der zugeli < iri-      gen Zahnstange 70 an der     Anzeigestellung          vorüberbewegt,    dann erreicht der Stift 85  den Anschlaghebel 86 und hebt diesen an  (siehe strichpunktierte Stellung in     Fig.    6),  worauf die Klinke 112 in die gemäss der An  zahl der Einheiten des Zählrades zehn Zähne  besitzende Sperr- und     Schaltscheibe    83 ein  fällt.

   Bei der Bewegung der     Scheibe    116 in  der Pfeilrichtung nach     Fig.    6, was bei dem  der Addition des Zählwerkes folgenden Ein  schieben der Schublade 8 eintritt, bewegt der  Stift<B>115</B> die in seine Bahn gekommene  Klinke 112 aufwärts, und es wird nun das  Zählrad B', welches gegenüber dem Zählrad  .4' die nächsthöheren Werteinheiten besitzt.  um eine Einheit geschaltet; es findet also  eine     Zehnerübertragung    statt. Nach Passieren  des Stiftes 85 wird der Hebel 86 von der  Feder 89 wieder auf die Welle 81 nieder  gezogen (punktierte Stellung in     Fig.    6).

         Wenn    nun die Scheibe 116 sich entgegen  gesetzt dreht, was beim nächstfolgenden  Herausziehen der     Schublade    der Fall ist,  dann     verschwenkt    der Stift 115 die Klinke  <B>112</B> nach rechts. Letztere hebt nach An  schlagen an der Nase 87 den Hebel 86 vor  übergehend etwas an, um dann hinter dieser       Nase    am Hebel Anlage zu finden. Der Hebel  86 hat sich wieder gesenkt und die Klinke  ist     jetzt    neuerdings in Normalstellung, so dass  der Stift 115 wieder ungehindert an der  Klinke     vorbeibewegt    werden kann.

   Die Ar  beitsweise der übrigen drei     Zehner-Schalt-          vorrichtungen    ist analog der     beschriebenen;     die versetzte Anordnung der beiden     Stifte     <B>115</B> an den Scheiben 116 hat lediglich zur  Folge, dass die Schaltung von zwei Zähl  rädern     (B',   <I>D')</I> bei der Zehnerübertragung  zeitlich verschieden ist in bezug auf     die    Be  wegung der Hilfszahnstange 91 gegenüber  der Schaltung der in Betracht fallenden an  dern zwei Zählräder (C', E').  



  Die erläuterte     Schreibkasse    hat den Vor  teil :der Einfachheit der Mittel zur Betäti  gung des     Anzeigewerkes,    sowie des Zählwer  kes. Ein wesentlicher Vorzug dieser Kasse  ist darin zu erblicken, dass die Einstellhebel    selbsttätig in die Nullstellung zurückbewegt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schreibkasse nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, ciass dieselbe ein einstellbares Anzeigewerk zum Anzeigen des jeweils eingenommener. Betrages aufweist, sowie ferner ein in Ab hängigkeit vom Anzeigewerk sich einstellen des Zählwerk zur fortlaufenden Addition der Einnahmen. UNTERANSPRüCHE 1. Schreibkasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des Zählwerkes ein Hilfsmechanismus dient, welcher beim Einschieben einer vor gesehenen Geldschublade das Zählwerk nach Massgabe der vorher am Anzeigewerk eingestellten Zahl schaltet. 2.
    Schreibkasse .nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des Anzeigewerkes Einstellhebel dienen, welche, soweit sie vorher aus der Null stellung verstellt worden sind, beim Ein schieben der Schublade mit :den Anzeige organ6n des Anzeigewerkes selbsttätig in die Nullstellung zurückbewegt werden. 3.
    Schreibkasse nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Zählorgane des Zählwerkes von einem schwingbar ge lagerten Rahmeid getragen werden und ausgeschaltet sind, wenn die Schublade eingeschoben ist, und erst nach dem Her ausziehen der Schublade infolge hierbei selbsttätig bewirkter Verschwenkung-des Rahmens eingerückt werden, welcher Rah men beim Einschieben der Schublade, nach erfolgter Einstellung der Zählorgane des Zählwerkes im erforderlichen Masse, wieder selbsttätig zurückgeschwenkt wird.
    4. Schreibkasse nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Zählwerk rahmen durch eine Hilfsstange gesteuert wird, welche beim Bewegen der Schublade zeitweise mitbewegt wird. 5. Schreibkasse nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Schublade beim Einschieben einen Schieber verstellt, wodurch ein Hebelwerk bewegt wird, wel ches dabei Stangen, die zur Einstellung der Anzeigeorgane des Anzeigewerkes die nen und mit den Einstellhebeln verbunden sind, in die Ausgangslage zurückbewegt,
    und dass genannter Schieber beim Einstel- len der erwähnten Anzeigeorgane ent gegengesetzt verstellt wird. 6. Schreibkasse nach Patentanspruch, im wesentlichen, wie mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
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