CH99501A - Nähmaschine. - Google Patents

Nähmaschine.

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CH99501A
CH99501A CH99501DA CH99501A CH 99501 A CH99501 A CH 99501A CH 99501D A CH99501D A CH 99501DA CH 99501 A CH99501 A CH 99501A
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CH
Switzerland
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shuttle
driver
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sewing machine
axis
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Marsden James
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Marsden James
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Description


  Nähmaschine.    . Die Erfindung bezieht sich auf Nähma  schinen mit um eine Achse drehbarem Schiff  clien, das entweder eine schwingende oder  auch eine fortgesetzte drehende Bewegung  ausführt.  



  Zweck der Erfindung ist, ohne wesentliche       Xnderung    der Konstruktion der Maschine       rlie    Spule für den Unterfaden grösser als bis  her machen und dadurch einen entsprechend       grössern    Vorrat an solchem Faden zur Ver  fügung halten zu können und zu vermeiden,       ilass    eine leere Spule durch eine gefüllte in       dem        Schiffchen    so häufig zu ersetzen ist,     wie     es üblich war.  



  Gemäss der Erfindung liegt die Achse, um  welche sich das Schiffchen bewegt, exzen  trisch zur Achse der Welle, die ihre Bewe  gung auf das Schiffchen überträgt, wobei die  Drehachse des Schiffchens unter der Achse  der treibenden Welle und in einem grösseren       tlhstand    von der Untersaite der Nähplatte  angeordnet ist als die Welle selbst. Der Trei  ber des Schiffchens kann also einen grösseren  Radius haben als bei den bekannten Maschi  nen, so dass das Schiffchen selbst und die    Spule für den untern Faden bedeutend grösser  als sonst sein können.  



  Die Zeichnung betrifft ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 ist ein Teilschnitt einer Schwing  schiffchen-Nähmaschine von der Seite ge  sehen;       Fig.    2 ist eine Teilansicht;       Fig.    3 ist eine Teilansicht, die das Schiff  chen in der Stellung zeigt, wo seine     Greifer-          spitze    in die Schlinge des Nadelfadens ein  tritt;       Fig.    4 ist eine Teilansicht, die das Schiff  chen in der Stellung zeigt, in der seine     Grei-          ferspitze    die Schlinge, die rund um die     Spu-          lenhülse    gelegt ist, freigibt.  



       Fig.    5-18 zeigen Einzelheiten der Näh  maschine, und zwar sind die     Fig..    5 und 6  Ansicht und     Schnitt    der am Ende der Schiff  chenwelle vorgesehenen     Mitnehmerscheibe;          Fig.    7 und 8 zeigen Vertikalschnitt und  Ansicht der     unachsial    zu der     Schiffchenwelle     angeordneten Scheibe zur Lagerung des Trei  bers;       Fig.    9, 10, 11 stellen den     Schiffchentrei-          ber    dar, dessen rechten und linken Teil im           Schnitt    sowie eine Vorderansicht desselben  zeigend;

         Fig.    12, 13 14 stellen das Schiffchen dar.  die beiden Hälften und eine Vorderansicht  desselben zeigend,       Fig.    15, 16 zeigen in Vorderansicht und  Vertikalschnitt die     Schiffchenführung;          Fig.    17 und 18 einen Querschnitt und eine  Vorderansicht der     Spulenhülse,    während die       Fig.    19 und 20 Diagramme zeigen.  



  Der Unterfaden, der sich mit dem Ober  faden zur Stichbildung verschlingt, ist im  Schiffchen 7 enthalten, das in einer festen  Führungsschiene 8 schwingt und von einem  schwingenden Treiber 9 angetrieben wird, der  seinerseits von der Welle 10 bewegt wird.  



  Die     Schiffchentreibwelle    10 ist unterhalb  der Nähplatte 4 der Maschine angeordnet. Das  Schiffchen besteht aus einem Gehäuse mit  einem zur Aufnahme einer     Spulenhülse    12  geeigneten Hohlraum, einem Zapfen 11       (Fig.    12, 13). auf den die     Spulenhülse    12  mittelst des röhrenförmigen Schaftes 13 auf  gesetzt ist, und einer     schnabelartigen    Spitze  14. Die Spule 15, die in der     Spulenhülse    12  enthalten ist, hat die Form einer gewöhn  lichen     Schwingschiffchen-Spule,    hat aber  sehr grossen Durchmesser. Die     Spulenhülse          -wird    durch einen Federbolzen 16 gehalten.

    Der Zweck der Schnabelspitze 14 ist, die  durch die Nadel gebildete Schlinge des Nadel  fadens aufzunehmen und sie um die Spulen  hiiIse zu führen, so dass der Unterfaden durch  den Nadelfaden umschlungen     wird,    worauf  der Nadelfaden durch den schwingenden Auf  nehmer aufgezogen wird. Der Schiffchen  treiber 9 hat zwei hornartige Vorsprünge 17  und 18, von denen der eine das Schiffchen       vorwärts    treibt, während der andere das       Rückwä.rtstreiben    bewirkt. Die Art und  Weise, den Nadel- und den     Schiffchenfaden     zu einem Stich zu verschlingen, ist die gleiche  wie bei bekannten Nähmaschinen.  



  Die kreisförmig gebogene     Pührungs-          schiene    8 ist in einem     Tragkörper    19 enthal  ten, der durch     Kopfschrauben        19x        (Fia.    16).  
EMI0002.0027     
    innere Kreisnut 20 zur Aufnahme und Füh  run- des     Schiffehenrandes    auf. Ausserdem ist  sie mit einem Aussenflansch ?1 und Schrauben  22 mit dem Tragkörper 19 verbunden.  



  Am Ende des Maschinengestelles 1 ist,  die     Schiffchentreibwelle    10 umgreifend, eine  kreisförmige     Scheibe    23 befestigt. die exzen  trisch zu der Achse der Welle 10 lieg, so  dass der Hauptteil des Exzenters 23 sich unter  der Welle     befindet.    Über diese Scheibe 23  ist ein Ringkörper     2-1    geschoben, dessen nach  aussen ragender Arm 25 mit dem     Sehiffchen-          treiber    9 verbunden ist; die     beidenVorsprünge     17, 18 des Treibers befinden sich in einer  ausserhalb des Ringkörpers 24 liegenden  Ebene.  



  Der den Treiber 9 tragende Ringkörper 24,  der genau ausgebohrt ist, kann auf der  Scheibe 23 frei schwingen. In dem Arm 25  ist ein kurzer Bolzen 26 eingesetzt, der eine  Rolle trägt. Die exzentrisch zur Achse der       Schiffchentreibwelle    7.0     befestigte    Scheibe 23       (Fig.    8) hat eine Bohrung 27, die mit Spiel  raum über das durchgesteckte Ende der Welle  10     greift.    Dieses Ende der Welle 10     trägt    eine       Mitnehmerscheibe    28, die über die Scheibe  23 hinausragt und einen röhrenförmigen Teil  30 aufweist, der durch einen Stift 29 mit der       Schiffchentreibwelle    10 verbunden ist.

   Die       Mitnehmerscheibe    28 greift mit einem radi  alen Schlitz 31 über die von Bolzen 26 ge  tragene Rolle, so dass die schwingende Bewe  gung der Welle 10 auf den Ringkörper 24 mit  dem Treiber 9 übertragen wird.  



  Die Achse, um die der     Schiffchentreiber     9 schwingt, liegt unter der     Achse    der     Welle     10, und zwar in einem grösseren     Abstande     von der Unterseite der     Nähplatte    4 als die  Achse der     Welle    10. Dadurch wird ermög  licht, dem schwingenden     Schiffchentreiber    9  einen grösseren Radius zu geben als bisher.       Infolgedessen    kann ein grösseres Schiffchen  und eine grössere Spule und     Spulenhülse    be  nutzt werden.  



  Der Treiber 9     bewirkt    die Schwingbe-  
EMI0002.0054     
      das Schiffchen stossen. Eine bei den bekann  ten Maschinen auftretende unerwünschte  Spannung des Nadelfadens wird bei der dar  gestellten Maschine durch die Anordnung der  Achse 34 der Welle 10     (Fig.    19 und 20) und  der Achse     33    der Scheibe 23 in einer durch  die Mitte der Schwingungen der     Mitnelimer-          scheibe    28 und des Bolzens 26 gehende Ebene  vermieden. Die Stellung der Scheibe 23 zu  der     Schiffchentreibwelle    10 ermöglicht, dass       der    von einer Rolle umgebene Bolzen 26 einen  grösseren Drehwinkel beschreibt als die Mit  nehmerscheibe 28.

   In den     Fig.    19, 20 ist der  Weg des Bolzens 26 durch die strichpunk  tierte Linie 40, 41, 42 angegeben. Dieser ist  von grösserer Länge und grösserem Winkel  als der, den der mit dem Bolzen 26 in den       Endstellungen    zusammenfallende Punkt     ides     schematischen Arbeitsarmes     (Fig.    19, 20)  der der Welle 10 zugehörige     Mitnehmerscheibe     28 beschreibt; dieser ist durch die strichpunk  tierte Linie 40, 43, 42 dargestellt. Die Bewe  gung des Treiberbolzens 26 und folglich die       Schiffchenbewegung    ist daher bedeutend grö  sser als ein Halbkreis.

   Die Schlingen des Na  delfadens werden unter dem Mittelpunkt der       Spulenhülse    vorbeigeführt, so     da,ss    die Schlin  gen selbsttätig von dem Schnabel 14 des  Schiffchens abgleiten und so dem Aufnehmer  ohne die Anwendung einer     Abwerfvorrieh-          tung    zugeleitet werden.  



       Fig.    3 zeigt die Stellung des Schnabels 14  des     Schiffchens,    bei der er die Schlinge des  Nadelfadens aufnehmen will.  



       Fig.    4 zeigt die Stellung des Schnabels  14, nachdem er die Schlinge um etwas mehr  als die Hälfte der     Spulenhülse    geführt hat  und im Begriff ist,     die    Schlinge frei zu geben.  Das Schiffchen wird danach zurückgetrieben,  so dass sein Schnabel 14 wieder in die Stellung  gemäss     Fig.    3 kommt.

   Wenn der     Arbeits9rm     der     Mitnehmerscheibe    28 sich in der Stellung  nach     Fig.    19 befindet, fängt der Schnabel  des Schiffchens den     Nadelfaden.    Ist der Ar  beitsarm der     Mitnehmerscheibe    28 in der Stel  lung nach     Fig.    20, so lässt der Schnabel 14  des Schiffchens den Faden abgleiten, wie in       Fig.    4 gezeigt.    Die Erfindung kann ohne     S"chwierigkeit     an vorhandenen Maschinen nachträglich ein  gebaut werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nähmaschine mit um eine Achse dreh barem Schiffchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Schiffchens derart un- gleichachsig unter der Schiffchentreibwelle Liegt, dass sie einen grösseren Abstand von der Unterseite der Nähplatte als die Schiffchen- treibwelle hat. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Nähmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Treiber des Schiffchens um eine Achse drehbar ange ordnet ist, die unterhalb der Achse der Treibwelle liegt, wobei die Übertragung der Bewegung von der Treibwelle auf den Treiber durch eine an einem mit dem Trei ber verbundenen Anschlag angreifende Mitnahmeeinrichtung erfolgt, und (lass für das Schiffchen eine Führung angeordnet ist. 2.
    Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, . dass bei dem einen Ende der Treibwelle um eine feststehende Scheibe ein Ringkörper frei drehbar ist,,der ,den Treiber trägt und der von einer an dem im Unteranspruch 1 genannten Anschlag angreifenden Mit nehmerscheibe am Ende der Treibwelle in schwingende Bewegung versetzt wird. 3. Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schiffchentreiber derart ausgebildet und angeordnet ist, dass er ei nen grösseren Drehwinkel als der Mit nehmer der Antriebswelle beschreibt. 4.
    Nähmaschine nach Pateutanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Treiber mit hornartigen Vorsprüngen zur Mitnahme des Schiff chens versehen ist, die sich in einer ausser halb des Ringkörpers liegenden Ebene be- finden. 5. Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch Bekenn. zeichnet, dass das Schiffchen in einem fe sten Lagerkörper mit eingesetzter Füh- rungsschiene läuft, die leicht auswechsel bar angeordnet ist.
CH99501D 1920-08-28 1921-06-29 Nähmaschine. CH99501A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB167693X 1920-08-28

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Publication Number Publication Date
CH99501A true CH99501A (de) 1923-06-01

Family

ID=10083329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH99501D CH99501A (de) 1920-08-28 1921-06-29 Nähmaschine.

Country Status (1)

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CH (1) CH99501A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041775B (de) * 1954-10-22 1958-10-23 Singer Mfg Co Bahngreiferanordnung fuer Naehmaschinen

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