CH99480A - Rost, insbesondere zur Verbrennung von Kohlenstaub. - Google Patents
Rost, insbesondere zur Verbrennung von Kohlenstaub.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H1/00—Grates with solid bars
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Description
Rost, insbesondere zur Verbrennung von Kohlenstaub. Die Erfindung betrifft einen Rost, wel cher sich insbesondere zur Verbrennung von Kohlenstaub eignet und welcher bei beliebi gen Feuerungen, besonders aber bei indu striellen Feuerungen, Anwendung finden kann.
Bekanntlich bot das Verbrennen von Koh lenstaub bisher Schwierigkeiten, da die Ver brennung ungleichmässig erfolgte, obgleich verschiedene Mittel zur Behebung dieser Schwierigkeit angewandt wurden. So wurde beispielsweise der Kohlenstaub durch Druck wieder zu Briketts geformt. Das eigentliche Problem wurde dadurch aber nicht gelöst.
Gegenstand der Erfindung ist ein Rost, bei dessen Benützung die Erreichung dieses Ziels möglich ist. Der Feuerungsrost ist aus Roststäben zusammengesetzt, von denen jeder Roststab mit kleinen, derartig angeordneten Kanälen versehen ist, dass bei zusammen gebautem Rost die durch diese Kanäle strö mende Luft gegen den benachbarten Stab in eine Mehrzahl gleichmässiger dünner Strahlen strömt und sich so über die ganze Rostfläche ausbreitet. Die Oberfläche jedes Roststabes ist zweckmässigerweise mit einer Anzahl keil- förmiger Aussparungen versehen, die zur Leitung der aus den Luftkanülen austreten den Luftstrahlen nach der Rostoberfläche dienen.
Das Hindurchfallen des Kohlenpul vers zusammen mit der Asche wird durch einen derartig ausgeführten Rost verhindert, bis alles Brennbare vollkommen verbrannt ist. Es werden gleichsam eine grosse Anzahl von Feuerstellen oder Feuerherde gebildet, -wel che über die ganze Rostfläche ausgebreitet liegen.
Die Roststäbe können aus Gusseisen oder einem beliebigen Material hergestellt sein. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes beispiels weise dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Roststab des Rostes nach der Erfindung, von unten gesehen, Fig. 2 denselben von oben gesehen; Fig. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt durch diesen Roststab, Fig. 4 eine Seitenansicht desselben, und Fig. 5 ein Querschnitt durch denselben. Der Stab 1 ist im wesentlichen U-förmig.
Die obere Fläche ist mit 2, die Verstärkungs rippen sind mit 3 bezeichnet. Die Enden des St4bls 1 sind voll ausgebildet. An einem der Enden ist eine Rille 4 zur Aufnahme des Querträgers angeordnet, wie er auch bei be kannten Feuerungen benutzt wird. Dieser Querträger ist nicht dargestellt. Das andere Ende ist abgeschrägt, um die Ausdehnung zu gestatten.
Auf seiner obern Fläche besitzt der Stab eine Anzahl keilförmiger Aussparungen 6, die auf beiden Seiten versetzt zueinander an geordnet sind, die von der Mitte des Stabes gegen die Seitenflächen desselben geneigt ver laufen. Zwischen diesen keilförmigen Aus schnitten oder Aussparungen 6 befinden sich wagrechte Kanäle 7, welche die Wände 3 durchdringen und mit Aussparungen 8 zu sammentreffen, die von unten bis zur halben Dicke der obern Roststabplatte eindringen.
Der Rost wird dadurch gebildet, dass die Stäbe 1 nebeneinandergelebrt werden, derart, dass ihre Seitenflächen sich berühren. In die ser Lage stehen die Kanäle 7 an jeder Seite des Roststabes keilförmigen Ausschnitten 6 des benachbarten Roststabes gegenüber, so dass die durch natürlichen oder künstlicher, Zug eingeführte Luft aus den Kan-ilen 7 wagrecht in die keilförmigen Ausschnitte (6 eintritt und durch diese Ausschnitte nach oben geführt wird.
Die Luftstrahlen sind bei jedem Stab ein ander entgegengerichtet. Der Luftdruck wirr: mittelst eines Zugreglers oder einer sonstigen bekannten Vorrichtung geregelt.
Dieser neue, oben beschriebene Rost hat sieh bei Versuchen als durchaus wirksam zur Verbrennung leichten Brennstoffes, insbeson dere von Kohlenstaub, gezeigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rost, insbesondere zur Verbrennung von Kohlenstaub, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Roststab mit kleinen, derartig angeord neten Kanälen versehen ist, dass bei zusam mengebautem Rost die durch diese Kanäle strömende Luft wagrecht gegen den benach barten Stab in einer Mehrzahl gleichmässiger dünner Strahlen strömt und sich so über die ganze Rostfläche ausbreitet. UNTERANSPRÜCHE: 1.Rost nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Roststab im we sentlichen U-förmigen Querschnitt besitzt und die Luftkanäle durch ineinander mün dende senkrechte und wagrechte Bohrun gen gebildet sind, wobei die ersteren von unten und die letzteren von der Seite in den Roststab hineingeführt sind. 2. Rost nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Roststab auf der Oberfläche eine Anzahl keilförmiger Ausschnitte besitzt, die zur Leitung der aus den Luftkanälen austretenden Luftstrahlen nach der Rost oberfläche dienen.Rost nach Patentanspruch und ETnter- ansprüchen 1 und ?, dadurch gekennzeich net, dass sowohl die Luftkanäle, als auch die keilförmigen Ausschnitte benachbarter Roststäbe gegeneinander versetzt angeord net sind. 4. Rost nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daL durch die Anordnung der Ausschnitte und Luftkanäle eine Mehrzahl Feuerherde, die über die ganze Rostfläche verteilt sind, gebildet wird, zu dem Zweck, Brenn material in Staubform restlos zu ver brennen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH99480T | 1922-06-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH99480A true CH99480A (de) | 1923-06-01 |
Family
ID=4357417
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99480D CH99480A (de) | 1922-06-16 | 1922-06-16 | Rost, insbesondere zur Verbrennung von Kohlenstaub. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH99480A (de) |
-
1922
- 1922-06-16 CH CH99480D patent/CH99480A/de unknown
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