CH99404A - Elektrischer Ofen zur Raffination von Zink durch Destillation. - Google Patents
Elektrischer Ofen zur Raffination von Zink durch Destillation.Info
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Description
Elektrischer Ofen zur Raffination von Zluk durch Destillation. Bei der Raffination von Zink durch De stillation im elektrischen Ofen kommuniziert gewöhnlich der Destillationsraum, in dem die Zuführung der elektrischen Energie statt findet, durch eine Öffnung oder einen Kanal mit einem besonderen Behälter, in dem das Niederschmelzen des Raffiniergutes erfolgt.
Diese Öffnung, die ein Kanal sein kann, ist während des Betriebes durch geschmolzenes Metall, ausgefüllt, welch letzteres im Destil- lationsraum und im Schmelzraum auf glei cher Höhe steht- und einen Flüssigkeitsver- schluss zwischen den genannten Räumen bil det. Die für das Niederschmelzen des Mate rials erforderliche Hitze wird dem Schmelz raum durch Leitung durch das Meiallbad zugefülirt, welches im Destillationsraum durch die hier vorhandene elektrische Wärme quelle erhitzt- wird.
Gewöhnlich wird der Schmelzraum als offener Behälter ausgeführt, um frisches Raffiniergut in dem Masse, als der Prozess vorwärts schreitet, bequem nachfüllen zu können.
Die oben beschriebene Anordnung hat gewisse Nachteile, wenn sie zur Behandlung von Raffiniergut von verschiedenem Gehalt an fremden Metallen benutzt wird, wie bei spielsweise einerseits von gewöhnlichem Hüt- tenzink, anderseits von eigentlichen Zink- legierungeri.
In der Regel wird zur Abdestillierung des Zinkes eine um so höhere Temperatur erforderlich sein,<B>je</B> grösser die Mengen der neben dem Zink vorhandenen fremden Me talle sind. Da nun die Wärmezufuhr zum Schmelzraum in dem Masse grösser wird als die Temperatur im Destillationsraum steigt, so kann es bei hoher Destillationstemperatur leicht vorkommen, dass dem Schmelzraum so viel Wärme zugeführt wird, dass das Metall auch hier anfängt, sich zu verflüchtigen, wodurch sowohl grosse Übelstände für deil- Arbeitsvorgang,
als auell Metallverluste ent stehen.
Diese Übelstände worden gemäss vorlie gender Erfindung dadurch vermieden, dass der Querschnitt der die beiden Räume ver bindenden Öffnung, z. B. des Verbindungs kanals, regulierbar gemacht ist. Bei der Ver arbeitung einer Legierung, die zum Abtrei ben des Zinkes eine hohe Temperatur im Destillationsraum erheieclit, kann durch pa#- <B>.<I>-</I> de</B> Regulierung des Quersehnittes die <B> < z</B> #II1 t' <B>C</B> Wärmezuildir zum #Sehmelzr ,iiini derart be- Messen werden,
dass einerseits die -#Ä7'#irme- zufuhr niedrig genug ist, um ein Verdamp fen von Metall im Sehmelzraum züi verhin- (lern und anderseits doch so hoch ist, dass sie züm g gl- atten Einse -1 imelzen --enül-t-" <B>-</B> n ohne,
dass das Netallbad im Schmelzraum etwa dich- flüssig wird.
Es liegt auf der Hand. dass man durch eine derartige Regulierung in der Lage ist, II el die verschiedensten, zink-haltigen Materialien in deniselben Ofen raffinieren zu können, in- (!ein man die Wärinezufuhr zum Schmelz raum<B>-</B> mi ?le äss der Zusammensetztiiig und Be schaffenheit des Materials reguliert,.
Die Zeichnung veranschaulicht einen elektrischen Ofen mit Regulierorgan.
a bezeichnet- den Destilhationsraum, der durch die Öffnuno# <B>b</B> mit dem Sehmelzraum <B>c</B> kommuniziert.<B>1</B> n-i Schmelzraum ist eine Klappt,<B>d</B> aufgeliiiiigt, welehe durch geeig- Z-, ID nete Anordnungen gehoben oder -,esenkt wer den kann und dadureli den Querschnitt der Offnung <B>b</B> reguliert.
Bei den offenen Sehmelzräumen, welche bisher bei den hier in Piede stehenden Raffi- nierun,-sprozessen 411 Gebraueli waren, tritt auf der Oberfläche im Sebnielzraum eine, Oxydation de-, Metalle,:; ein. Es bil(leil sieh hier eine grössere oder kleinere Menge von Metallasehe als Abfallprodukt.
ITm dies zu vermeiden, ist beim darge stellten Ofen der Sehmelzraum c überdecht und die Öffnung e, durch welche das Raffi- nier.gut aufgegeben wird, mit einer Türe oder einer sonstigen geeigneten Versehlussvorrich- fung versehen und zweckmässig eine einen luftdichten Versehluss bewirkende Dichtung <B>,</B> an,
e <B>-</B> ivendet. Dadurch wird der Zutritt der Luft zur Mctallfläche im Schmelzraum auf die kurzen Augenblieke beschränI:
.t, -wi#.Ihreiid welcher der Schmulzraum wegen Einsetzeiis von solchem Alaterial. yeöffnet werden iiitiss. Die Dauer dieser Offritin--Szeiten kann dureh <B>01</B> geeignete Massnahnien weitgehend verhürzt tD #verden.
Die in der Deuke des Schmelzraumes c befindlicho Offniiii- Yar Durchführun- der Regulierkette für die Klappe<B>d</B> hann eben <B>falls</B> inittelst pach1111- ab-edich- tet sein.
Claims (1)
- PATE-NUANSPRUCH: Elektrischer Ofen zur Raffinafi011 voll Zink durch Destillation, dadurch<B>g</B> henn- ,le zeichnet, dass der Querschnitt der den Selinielzrauin mit dein Destillationsraum ver bindenden Offnum, re-,ulierbar -einacht ist.r_I ZD - UNTERLANSPRüCHE: <B>1.</B> Elektrischer Ofeii wich dadurch dass für die Re- (rulierung des Quersehnittes eine Klappe vorgesehen ist,v-elehe gehoben oder fre- senkt werderl hinn ixiid darInreh einen -rösseren oder kleineren Teil der Öffnum, überdeckt.Elektrischer Ofeii nach Patentansprueli, dadurch class der Schmelz- C raum zum Einschnielzen des Raffinier- -utes überdeckt und möglichst luftdicht abgeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH99404T | 1922-05-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH99404A true CH99404A (de) | 1923-06-16 |
Family
ID=4357319
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99404D CH99404A (de) | 1922-05-03 | 1922-05-03 | Elektrischer Ofen zur Raffination von Zink durch Destillation. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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1922
- 1922-05-03 CH CH99404D patent/CH99404A/de unknown
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