CH99404A - Elektrischer Ofen zur Raffination von Zink durch Destillation. - Google Patents

Elektrischer Ofen zur Raffination von Zink durch Destillation.

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CH99404A
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Tharaldsen Filip
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Tharaldsen Filip
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    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/02Ohmic resistance heating
    • F27D11/04Ohmic resistance heating with direct passage of current through the material being heated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B4/00Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
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Description


  Elektrischer Ofen zur     Raffination    von     Zluk    durch Destillation.    Bei der     Raffination    von Zink durch De  stillation im elektrischen Ofen kommuniziert  gewöhnlich der     Destillationsraum,    in dem die  Zuführung der elektrischen Energie statt  findet, durch eine Öffnung oder einen Kanal  mit einem besonderen Behälter, in dem das  Niederschmelzen des     Raffiniergutes    erfolgt.

    Diese Öffnung, die ein Kanal sein kann, ist  während des Betriebes durch geschmolzenes  Metall, ausgefüllt, welch letzteres im     Destil-          lationsraum        und    im Schmelzraum auf glei  cher Höhe steht- und einen     Flüssigkeitsver-          schluss    zwischen den genannten Räumen bil  det. Die für das Niederschmelzen des Mate  rials erforderliche Hitze wird dem Schmelz  raum durch Leitung durch das     Meiallbad          zugefülirt,    welches im     Destillationsraum     durch die hier vorhandene elektrische Wärme  quelle erhitzt- wird.

   Gewöhnlich wird der  Schmelzraum als offener Behälter ausgeführt,  um frisches     Raffiniergut    in dem Masse, als der       Prozess    vorwärts schreitet, bequem nachfüllen  zu können.  



  Die oben beschriebene Anordnung hat  gewisse Nachteile, wenn sie zur Behandlung  von     Raffiniergut    von verschiedenem Gehalt    an fremden Metallen benutzt wird, wie bei  spielsweise einerseits von gewöhnlichem     Hüt-          tenzink,    anderseits von eigentlichen     Zink-          legierungeri.     



  In der Regel wird zur     Abdestillierung     des     Zinkes    eine um so höhere Temperatur  erforderlich sein,<B>je</B> grösser die Mengen der  neben dem Zink vorhandenen fremden Me  talle sind. Da nun die Wärmezufuhr zum  Schmelzraum in dem Masse grösser wird als  die Temperatur im     Destillationsraum    steigt,  so kann es bei hoher     Destillationstemperatur     leicht vorkommen,     dass    dem Schmelzraum so  viel Wärme zugeführt wird,     dass    das Metall  auch hier anfängt, sich zu verflüchtigen,  wodurch sowohl grosse Übelstände für     deil-          Arbeitsvorgang,

      als     auell    Metallverluste ent  stehen.  



  Diese Übelstände worden gemäss vorlie  gender Erfindung dadurch vermieden,     dass     der Querschnitt der die beiden Räume ver  bindenden Öffnung, z. B. des Verbindungs  kanals, regulierbar gemacht ist. Bei der Ver  arbeitung einer Legierung, die zum Abtrei  ben des Zinkes eine hohe Temperatur im       Destillationsraum        erheieclit,    kann durch pa#-      <B>.<I>-</I> de</B> Regulierung des     Quersehnittes    die  <B> < z</B>     #II1        t'   <B>C</B>       Wärmezuildir        zum        #Sehmelzr ,iiini    derart     be-          Messen    werden,

       dass    einerseits die     -#Ä7'#irme-          zufuhr    niedrig genug ist, um     ein    Verdamp  fen von Metall im     Sehmelzraum        züi        verhin-          (lern    und anderseits doch so hoch ist,     dass    sie       züm        g        gl-        atten        Einse        -1        imelzen        --enül-t-"   <B>-</B>     n        ohne,

          dass     das     Netallbad    im Schmelzraum etwa     dich-          flüssig    wird.  



  Es liegt     auf    der Hand.     dass    man durch  eine derartige Regulierung in der Lage ist,       II        el     die verschiedensten,     zink-haltigen    Materialien  in     deniselben    Ofen raffinieren zu können,     in-          (!ein    man die     Wärinezufuhr    zum Schmelz  raum<B>-</B>     mi          ?le        äss    der     Zusammensetztiiig    und Be  schaffenheit des Materials reguliert,.  



  Die Zeichnung veranschaulicht einen  elektrischen Ofen mit Regulierorgan.  



  a bezeichnet- den     Destilhationsraum,    der  durch die     Öffnuno#   <B>b</B> mit dem     Sehmelzraum   <B>c</B>  kommuniziert.<B>1</B>     n-i    Schmelzraum ist eine  Klappt,<B>d</B>     aufgeliiiiigt,        welehe    durch     geeig-          Z-,        ID          nete    Anordnungen gehoben oder     -,esenkt    wer  den kann und     dadureli    den Querschnitt der       Offnung   <B>b</B> reguliert.  



  Bei den offenen     Sehmelzräumen,    welche  bisher bei den hier in     Piede    stehenden     Raffi-          nierun,-sprozessen    411     Gebraueli    waren, tritt  auf der Oberfläche im     Sebnielzraum    eine,  Oxydation de-, Metalle,:; ein. Es     bil(leil    sieh  hier eine grössere oder kleinere Menge von       Metallasehe        als        Abfallprodukt.     



       ITm    dies zu vermeiden, ist beim darge  stellten Ofen der     Sehmelzraum        c        überdecht          und    die Öffnung e, durch welche     das        Raffi-          nier.gut    aufgegeben wird, mit einer Türe oder  einer sonstigen geeigneten     Versehlussvorrich-          fung    versehen     und    zweckmässig eine einen    luftdichten     Versehluss    bewirkende Dichtung  <B>,</B>     an,

  e   <B>-</B>     ivendet.        Dadurch        wird        der        Zutritt        der     Luft zur     Mctallfläche    im Schmelzraum     auf     die kurzen     Augenblieke        beschränI:

  .t,        -wi#.Ihreiid     welcher der     Schmulzraum    wegen     Einsetzeiis     von solchem     Alaterial.        yeöffnet    werden     iiitiss.     Die Dauer dieser     Offritin--Szeiten    kann     dureh     <B>01</B>  geeignete     Massnahnien    weitgehend     verhürzt          tD          #verden.     



  Die in der     Deuke    des Schmelzraumes     c          befindlicho        Offniiii-        Yar        Durchführun-        der     Regulierkette für die Klappe<B>d</B>     hann    eben  <B>falls</B>     inittelst        pach1111-        ab-edich-          tet    sein.

Claims (1)

  1. PATE-NUANSPRUCH: Elektrischer Ofen zur Raffinafi011 voll Zink durch Destillation, dadurch<B>g</B> henn- ,le zeichnet, dass der Querschnitt der den Selinielzrauin mit dein Destillationsraum ver bindenden Offnum, re-,ulierbar -einacht ist.
    r_I ZD - UNTERLANSPRüCHE: <B>1.</B> Elektrischer Ofeii wich dadurch dass für die Re- (rulierung des Quersehnittes eine Klappe vorgesehen ist,
    v-elehe gehoben oder fre- senkt werderl hinn ixiid darInreh einen -rösseren oder kleineren Teil der Öffnum, überdeckt.
    Elektrischer Ofeii nach Patentansprueli, dadurch class der Schmelz- C raum zum Einschnielzen des Raffinier- -utes überdeckt und möglichst luftdicht abgeschlossen ist.
CH99404D 1922-05-03 1922-05-03 Elektrischer Ofen zur Raffination von Zink durch Destillation. CH99404A (de)

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