CH98971A - Verfahren und Einrichtung zur Schonung des Absturzbettes bei Wehranlagen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Schonung des Absturzbettes bei Wehranlagen.

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CH98971A
CH98971A CH98971DA CH98971A CH 98971 A CH98971 A CH 98971A CH 98971D A CH98971D A CH 98971DA CH 98971 A CH98971 A CH 98971A
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Aktiengesellschaft G Bilfinger
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Gruen & Bilfinger Aktiengesell
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Description


      VerLahren    und Einrichtung zur Schonung des Absturzbettes bei Wehranlagen.    Bei     Wehranl,agen    mit grösserer Stauhöhe  ist es mit Schwierigkeiten verbunden, das  Absturzbett in gleichbleibendem und dauer  haftem Zustand zu erhalten.

   Nach kurzer       Zeit'wird,der    Sturzboden, selbst wenn er auf  Felsen     gegrün-det    ist und auf verhältnismässig  grosse Länge sieh erstreckt, durch den Stoss  der überstürzenden Wassermassen, sowie     Idas     Aufschlagen von Geröll trotz     Anwendunc     von     Waeserpolstern    derartig zertrümmert und       unferkolkt,        dass        Scliutzmassregeln    oder gar  Erneuerungen nötig     -,iverden,    wodurch für     elen          #Vasserwerkbetrieb    Störungen     und    grosse  Unkosten entstehen.  



  Zweck der     vorlie(renden        Erfindun-    ist die       Vermeidum,    dieser Nachteile. Nach dem  Verfahren     gemass    Erfindung werden die über  die     Wehrkrone    strömenden Wassermassen       zür    Aufhebung der kinetischen Energie     fler-          selben    unter gleichzeitiger Erteilung einer  scharfen     Richtungsänderung    in einzelne       zn     Strahlen unterteilt.  



  Eine     zür        Durehführuno-    des     vorlievenden     Verfahrens geeignete Einrichtung ist in der  anliegenden Zeichnung an einer     Wehra.nlage       mit heb- und senkbaren Schützen beispiels  weise veranschaulicht, und es stellt dar:

         Fig.   <B>1</B> einen Querschnitt bei herabgelas  senen Schützen der Wehranlage nach der  Linie<B>1-1</B> der     Fig.   <B>3,</B>       Fig.    2 einen Querschnitt durch die     -\',#relir-          anlage    mit hochgezogenen Schützen bei Hoch  wasser,

       und          Fig.   <B>3</B> eine Aufsicht auf     das        Stauwelir.     Nach     Fig.   <B>1</B> sind     #die    mittelst nicht     dar-          ge        "stellter        Vorrichtungen        heb-        und        senkbaren          Scllützentafeln    a zur Stauung !des Oberwas  sers<B>0</B> verschieden tief gesenkt.

   An der obern  Kante (Wehrkrone) der obern Tafel ist eine       wagrechte    Plattform, welche aus Einzelteilen  <B>b, b2, N</B> gebildet ist, angeschlossen. Die  über die     Welirkrone    fliessenden, geschlossenen  Wassermassen strömen auf die Plattform,  die mit sehr vielen, auf der Zeichnung nicht  ersichtlichen Öffnungen versehen ist, durch  welche das Wasser hindurch abfliesst. Das  Wasser erfährt demzufolge eine scharfe Rich  tungsänderung     und    wird zugleich in einzelne  als Wasserfäden frei auf das     -97a8serpolster    c  fallende Strahlen unterteilt, von -wo es als           Unterwasser    mit dem     Wasserspie#gnel        U   <B><I>ab-</I></B>  fliesst.  



  Während bei den bisher gebräuchlichen       Überfall#vehren    das Wasser mit seiner ge  samten     kinetiselien    Energie     zür    Wirkung     atif     das Sturzbett kommt, wird bei vorstehend  beschriebener Einrichtung die     Strön:

  iungs-          enervie    der Wassermassen     volll-oini-(Lett    ver  nichtet, und die einzelnen Wasserteilchen  kommen     nur        init    der Kraft zur Wirkung,  welche sie vor dem Fall von     Oer        01-terkante     der Plattform bis zur Oberkante des     Wass-r-          polsters    erhalten.

   Infolgedessen genügt sehen  <B>Z,</B>     el     ein verhältnismässig schwaches     )#'asserpoister,     um die Kraft     %der    auftretenden feinen       serstrahlen        züi    brechen, so     dass    letztere gar  nicht oder nur wenig auf das Sturzbett<B>8</B>  einwirken     hönnen.        Da-raus    folgt der weitere  Vorteil,

       dass    eine verhältnismässig     einfaclie          und    daher billige Gründung des     SttirzbeVües     für ein mit der beschriebenen und dargestell  ten Einrichtung ausgerüstetes Stauwehr       gt.     



  Wenn die     Wehröffnuno,    auf die     (yanze     Schützenhöhe freigegeben     N-#prden        muss,    z. B.  bei Hochwasser, werden die einzelner Tafeln  der Plattform<B>b" b2,</B>     k#        entweler    ganz auf  die Sohle des Absturzbettes gesenkt oder, wie       Fig.    2 zeigt, in geringer Entfernung über  demselben in geneigter Lage festgehalten.

    Sie mässigen dann an der Sohle des Sturz  bettes die Geschwindigkeit der dort     herr-          sehenden        *Wasserströmun-    und verhindern so  eine     'Kolkung    hinter     dem        Absturzbett.     



  Die einzelnen Tafeln der     Plittform        sin(1-          an    Ketten     (o-ler    an     St,#w-en)    in (lern Wehr  bau aufgehängt, so     (lass    sie gehoben und<B>ge-</B>  senkt und in einem beliebigen Winkel zur       z#     Horizontalen eingestellt werden können.

    Durch diese Ausbildung     der    Plattform wird  der Vorteil erzielt,     dass    die einzelnen Tafeln  für sieh aus dem     '\#,Ta-gser    gehoben werden  können, um von     flein    darauf liegenden     Ge-          se,Ii-v#,ämmsel    (Reisig, Holz und     dergleichen)-          tD            ,olereinit-.t        züi    werden. Die     (,inzelnen    Tafeln  <I>n</I>  der Plattform     hönnen    aus verschiedenem     Ma-          ferial,    z. B.

   Eisenbeton, Eisen, Holz     usw.     hergestellt sein und, in beliebiger Anzahl,<B>je</B>  nach dem     Ra:aminhalt    -der     züi        bewälti-enden     Wassermassen, hintereinander angeordnet  werden. Die     Plattforrn        hann    entweder eine       wa:,Irechte        Fhirlie    bilden (wie in     Fig.   <B>1</B>     dar-          estellt),    oder sie     hann        als        Cranzess    eine ge  wisse Neigung gegen die Horizontale auf  weisen.

   Ebenso können die einzelnen Tafeln  treppenförmig angeordnet und     flpbei        wa-          recht    oder in einem     ge'wissen    Winkel zur  Horizontalen eingestellt     werflen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren zür Schonung des Absturz- beites bei Wehranlaen, da-durch gehenn- zeichnet, dass die über die Wehrkrone strömenden 'N#7"i#.sermassen zur<B>Auf-</B> hebung der hinetischen Energie derselben unter gleielizeitiger Erteiluilo, einer scharfen Riehtungsänderung in einzelne Strahlen unterteilt werden.
    <B>11.</B> Einrieliiiin-- zur Durehführun- des Ver fahrens mach Pigtent,Inspruch <B>1,</B> gekenn zeichnet durch eine an die -'##7ehrkroiie ansehliessbare, über dem Sturzbett des 'N#rehre#, aii,-,eorInr-te Plattforiii, die aus iiiehrer(,ii in der Höhenrichtung verstell baren Teilen besteht und mit Öffnungen für den Durehlass von Wasser versehen ist.
    UNTER.ANZSPRUCH: 11' inrielitung na,oh Patentinsprucli <B>11.</B> da durch (rehennzeiehnet, dass die in der Höhen richtung verstellbaren Teile der Plattforin unabhängig voneinander in eine Lage eingestellt #verd(in können.
CH98971D 1921-03-12 1922-02-16 Verfahren und Einrichtung zur Schonung des Absturzbettes bei Wehranlagen. CH98971A (de)

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